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Todesdeal

Thriller

Veit Etzold

(18)
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Beschreibung

Im afrikanischen Kongo wütet seit Jahrzehnten ein grausamer Krieg. Es ist ein Kampf um die kostbaren Rohstoffe, die dieses ansonsten so bitterarme Land in Fülle abbaut und die in jedem digitalen Gerät stecken. Martin, ein junger Berliner Journalist, reist für seinen ersten großen Rechercheauftrag in den Kongo. Kurz nach seiner Ankunft wird er von den Milizen eines Warlords in Geiselhaft genommen. Ausgelöst wird er von einer Geschäftsfrau aus Ruanda. So gerät der unerfahrene Journalist in die gnadenlosen Hände von russischen Oligarchen, chinesischen Investoren und deutschen Waffenhändlern. Zu spät stellt Martin fest, dass auch er nur Verhandlungsmasse in einem geopolitischen Schachspiel ist, in dem die Rohstoffverteilung für das 21. Jahrhundert festgelegt wird. Und dass dieser erste große Rechercheauftrag vielleicht sein letzter sein könnte.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 25.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426427279
Verlag Droemer Knaur Verlag
Dateigröße 1004 KB
Verkaufsrang 16366

Buchhändler-Empfehlungen

Luxus hat seinen Preis

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Wissen Sie wo das Material für Ihr Smartphone herkommt ? Der Berliner Journalist Martin findet es bei einer Recherche im Kongo raus und bringt sich damit in Lebensgefahr. Er wird zur Zielscheibe und Spielball eines kongolesischen Warlords. Ein rasanter Agententhriller mit brandaktuellem Thema.

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Ausbeutung in Afrika
von Buecherseele79 am 14.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Martin und sein Kollege Bernd haben die einmalige Chance für den Global News in den Kongo zu reisen, sie sollen sich auf die Spurensuche von Diana Fossey begeben und über die Gorillas berichten…beide glauben dass dies ein Spaziergang wird… Andreas Schmidt ist Staatssekretär für den Verteidigungsminister und hat sich mit eine... Martin und sein Kollege Bernd haben die einmalige Chance für den Global News in den Kongo zu reisen, sie sollen sich auf die Spurensuche von Diana Fossey begeben und über die Gorillas berichten…beide glauben dass dies ein Spaziergang wird… Andreas Schmidt ist Staatssekretär für den Verteidigungsminister und hat sich mit einem Waffendeal in Syrien sehr unbeliebt gemacht, seine Karriere steht kurz vor dem Aus. Da kommt der Anruf samt Angebot von Eugen Freiherr von Stein, der für den BND arbeitet, genau richtig… Lucia Ming ist Investmentmanagerin für SAFE in Hongkong und soll nach Afrika reisen um dort die Geschäfte zu überwachen. Wie auch die Russen, ihre Partner, möchte China sich weiter nach oben positionieren in der Weltmacht und brauch hierfür mehr Ressourcen… Janine Drieling ist endlich im Amt für Auswärtige Angelegenheiten. Sie erhält einen Anruf von ihrem Ex- Freund Martin der in den Kongo reisen wird um die Gorillas beobachten zu können… und gleichzeitig erfährt Janine dass sie ebenfalls nach Afrika reisen wird, um Andreas Schmidt bei seinen Geschäften für die Bundesrepublik Deutschland, dort zu unterstützen… Und keiner hat eine Ahnung was ihn in Afrika erwarten wird… „Nein, wir machen, was die anderen auch machen. Inoffiziell natürlich.“ Und dann sagte er noch einmal den Satz von Charles de Gaulle:“ Verträge sind wie Blumen und junge Mädchen. Sie haben ihre Zeit“. (Seite 68) Afrika… ein Land welches durch seine extremen Gegensätze besticht. Auf der seinen Seite die wunderschöne Natur und Tierwelt, auf der anderen Seite Mord, Korruption, Ausbeutung, Machtgeschiebe. Grössere und neue Städte, auf der anderen Seite Armut, Slums und kaum Nahrung für alle. Afrika könnte mehr, wenn die „Richtigen“ an der Macht wären. „Todesdeal“ ist mehr als ein Thriller, er geht schon ganz gut Richtung Politthriller, trifft den Nerv der Zeit aktueller denn je und besticht alleine durch seinen spannenden Schreibstil. Zu Beginn gibt es wieder Register mit den Handelnden Personen. Ich persönlich habe dies nicht benötigt da man durch aufmerksames Lesen nicht durcheinander gerät und jede Person ihren Platz und Zeit in diesem Buch hat. Wie gesagt, der Schreibstil ist zu Beginn zwar ruhiger, aber schon hier zeichnen sich die ein oder anderen Wege ab die der Legalität entsagen und mehr den Eigennutz im Vordergrund stehen haben, der Spannungsbogen wird sehr gekonnt aufgebaut, hält sich bis zum Ende. Man sollte sich für die politische Lage interessieren, nicht nur in Afrika, nein, auch für die China, in Russland, Europa und zeitweise der USA. Denn dass hier ein Kampf um die Wirtschaftsmacht entsteht und schon länger besteht ist nicht von der Hand zu weisen. Aktuell zeigt der Autor welche Nationen wie ihren Einfluss in Afrika stärken, mit welchen Mitteln, um mehr Ressourcen sichern zu können. Wohltäterschaft ist hier, auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheinen mag, ein Fremdwort. Afrika und seine Geschichte beschreibt der Autor sehr lebendig, sehr direkt in seinem Blick. Gerade der Völkermord in Ruanda erhält viel Zeit, man erhält nochmals einen Rückblick und erkennt was hier alles im Argen liegt, dass dieser Krieg wohl nie ganz ruhen wird, dass auch die Präsidenten keine Absichten hegen, gewisse Dinge ins Gleichgewicht zu bringen. Durch einen Kongo Warlord gibt es Einblicke in ihre Abläufe, wie sie arbeiten, mit wem sie arbeiten und was ihre Antriebe sind. Afrika ist reich an Bodenschätzen, wenn man es genau nimmt, ist es eines der reichsten Länder der Welt, aber wird falsch gewirtschaftet. Die Leidtragenden sind immer die Armen. Sie leiden unter der Politik, den Warlords und die Mächte aus den Industrienationen haben eigentlich auch keine Ambitionen der Bevölkerung mehr unter die Arme zu greifen. Was passiert wenn wir jedes halbe Jahr ein neues Handy, einen neuen PC oder Laptop oder ähnliches kaufen „müssen“? Die Auswirkungen sind hier greifbar, erschreckend real und schonungslos dargestellt. Zum Ende fügen sich alle Enden zusammen und konnte mich, in ihrer Gesamtumsetzung mehr als überzeugen. Eine ganz klare Leseempfehlung für alle!

Der Mensch, das grausamste aller Raubtiere
von einer Kundin/einem Kunden aus Teningen am 30.04.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Mit dem Prolog beginnt das Buch gleich wahnsinnig rasant - und grausam. Der Journalist Martin Fischer hat endlich einen richtigen Auftrag und muss nicht mehr irgendwelchen B-Promis auflauern. Eine Story über Diane Fossey ist zwar auch nicht gerade großer Journalismus, aber immerhin. Ein Nachteil daran ist, dass er dazu in den Bi... Mit dem Prolog beginnt das Buch gleich wahnsinnig rasant - und grausam. Der Journalist Martin Fischer hat endlich einen richtigen Auftrag und muss nicht mehr irgendwelchen B-Promis auflauern. Eine Story über Diane Fossey ist zwar auch nicht gerade großer Journalismus, aber immerhin. Ein Nachteil daran ist, dass er dazu in den Birunga-Nationalpark reisen muss, an der Grenzen zwischen dem Kongo und Ruanda. Nicht gerade eine ungefährliche Ecke. Glücklicherweise fährt er zusammen mit seinem Kollegen Bernd, welcher sich in Afrika auskennt und die Organisation übernimmt. Doch auf dem Weg in den Nationalpark hören sie eine Explosion und statt sich sofort aus dem Staub zu machen, gehen die neugierigen Journalisten natürlich nachsehen. Sie sehen sich einem furchtbaren Massaker gegenüber und leider bleiben sie nicht unentdeckt. Der afrikanische Fahrer und Bernd werden von Kindersoldaten erschossen. Martin kann zwar fliehen, gerät allerdings in die Nähe einer Mine, wo er letzendlich doch geschnappt wird. Jetzt sitzt er zwischen allen Stühlen. Der kongolesische Warlord überlegt sich, groß ins Erpressungsgeschäft einzusteigen. Das jedoch passt den Russen überhaupt nicht und mit einem Trick holen sie sich Martin. Er soll als Druckmittel gegen die deutsche Regierung fungieren. Doch die Deutschen hätten am liebsten, wenn er tot wäre und es niemand erfährt. So gibt es wenigstens keinen Skandal und kostet auch kein Geld. Und irgendwie mischen in diesem ganzen Spiel auch noch die Chinesen mit. Es geht um Geld, Macht und seltene Bodenschätze wie zum Beispiel Coltan. Dieses wird in der Industrie dringend benötigt. Wie steht so schön in der Beschreibung? "In jedem Handy steckt ein Stückchen Kongo." Eine ehemalige Freundin, welche für das auswärtige Amt arbeitet soll ihm eigentlich helfen, verrät ihn aber, um ihre Kariere und vielleicht sogar ihr Leben zu retten. Und eine völlig unerwartet gefunde Liebe rettet Martin am Ende. Auf den ersten beiden Seiten werden zuerst einmal die einzelnen Protagonisten vorgestellt, was sich im Laufe des Buches als recht vorteilhaft herausstellt. Es sind zwar nicht so wahnsinnig viele Personen, aber durch die vielen verschiedenen Seiten ist es manchmal doch etwas verwirrend. Um nicht den Faden zu verlieren, muss man sich schon ein bisschen konzentrieren beim Lesen. Also definitiv keine Entspannungslektüre, was bei dem Thema eh nicht zutrifft. Veit Etzold versteht es meisterhaft, einen wahnsinnigen Spannungsbogen aufzubauen. Man erfährt so einiges über politische Kalküle und Intrigen. Auch die Kämpfe der afrikanischen Stämme, besonders zwischen den Tutsi und Hutu werden beschrieben. Es ist wirklich unglaublich, zu welchen fürchterlichen Greueltaten der Mensch fähig ist. Da muss man sich wirklich schämen, ebenfalls dieser Spezies anzugehören. Leider sind diese Stammeskämpfe stellvertretend für alle Kriege. Im Moment ist dieses Thema ja leider nur all zu aktuell. Auch wenn es sich hier "nur" um ein Buch handelt kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die Wirklichkeit genau so aussieht. Die Industriestaaten wollen ihren Reichtum und ihre Vormachtstellung nicht aufgeben. Und die Länder, die nicht ganz vorn mitmischen, wollen unbedingt dahin. Da ist das Leben eines Menschen nicht wichtig, auch das Leben vieler Menschen nicht. Es geht nur darum, Macht und Geld zu haben. Auch das zwielichtige Spiel, welches Deutschland hier spielt ist sicher keine reine Fiktion. In diesem Buch sind sehr viele große, schwierige Themen verarbeitet. Doch hin und wieder werden kleine Details eingestreut, die aber genau so zum Nachdenken anregen. Für uns ist die viele Technik die uns umgibt völlig selbstverständlich. Aber kaum einer macht sich darüber Gedanken, wo die notwendigen Rohstoffe dafür herkommen. Dieses Buch hat mir in mancher Hinsicht die Augen geöffnet. Muss man wirklich immer die neueste Technik haben? Und wieso ist es teuerer, alte Geräte zu recyceln statt einfach neue zu bauen. Wenn man "Todesdeal" liest bekommt man eine Ahnung, warum das so ist. Gut gefallen hat mir, dass die Kapitel recht kurz waren. Der Nachteil daran ist, dass es öfter hieß "ach, ein Kapitel noch" und dann noch eins und noch eins... Es ist nicht einfach, dieses Buch aus der Hand zu legen! Für Liebhaber von Thrillern ist dieses Buch ein absolutes Muss. Aber man muss sich schon ein bisschen Zeit nehmen um den manchmal etwas verwirrenden und sehr komplexen Geschehnissen zu folgen.

Interessanter Politthriller
von Ann-Katrin am 25.02.2016
Bewertet: Einband: Paperback

In jedem digitalen Gerät stecken kostbare Rohstoffe. Der Kongo in Afrika verfügt über beträchtliche Vorkommen dieser seltenen Rohstoffe. Daher herrscht dort seit Jahrzenten ein Kampf um die kostbaren Bodenschätze, bei dem unter anderem die Chinesen, die Russen und auch die Deutschen mitmischen. Martin, ein junger Journalist, si... In jedem digitalen Gerät stecken kostbare Rohstoffe. Der Kongo in Afrika verfügt über beträchtliche Vorkommen dieser seltenen Rohstoffe. Daher herrscht dort seit Jahrzenten ein Kampf um die kostbaren Bodenschätze, bei dem unter anderem die Chinesen, die Russen und auch die Deutschen mitmischen. Martin, ein junger Journalist, sieht in seinem ersten Rechercheauftrag, der ihn nach Afrika führen soll, ein Sprungbrett für seine Karriere. Gemeinsam mit seinem Kollegen Bernd macht er sich auf die Reise. Kurz nach ihrer Ankunft im Kongo werden die beiden von Milizen eines Warlords überfallen. Bernd wird getötet und Martin gefangen genommen. Er wird jedoch von einer schwarzen Geschäftsfrau ausgelöst. Martin glaubt sich zunächst gerettet, doch schon bald darauf stellt er fest, dass er nur Verhandlungsmasse in einem internationalen Spiel ist, in dem es um die Rohstoffverteilung geht. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Politthrillern, aber da mich die Clara-Vidalis-Reihe des Autors immer wieder begeistert, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Der Anfang der Geschichte besteht hauptsächlich aus der Vorstellung der handelnden Personen und einigen Beschreibungen, wie zum Beispiel die der Verhältnisse in Afrika. Da mag zunächst nicht so recht Spannung aufkommen. Richtig fesselnd wird die Handlung erst ungefähr im letzten Drittel. Hier fiebert man als Leser richtig mit Martin mit und es fiel mir oft schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Doch trotz der mangelnden Spannung zu Beginn habe ich mich beim Lesen zu keiner Zeit gelangweilt. Veit Etzold nimmt mit dem Thema „Seltene Erden“ und der damit verbundenen Ausbeutung und dem Blutvergießen eine brandaktuelle Problematik als Grundlage für die Handlung. Die beschriebenen Vorkommnisse in Afrika sind ziemlich erschreckend. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, denke ich, dass auch einiges an Wahrheit in ihr steckt. Das lässt mich ein wenig nachdenklich zurück. Alles in allem hat mir „Todesdeal“ gut gefallen. Es handelt sich um einen tollen Politthriller mit einer packenden und interessanten Handlung, die zum Nachdenken anregt.

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