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Messertanz

Thriller

Ein Fall für Viktor Saizew und Rosa Lopez 1

(4)
Menschen verschwinden. Menschen sterben. Heute ist es Alla Kusmin. Erstochen und verstümmelt. Die Leiche der Russin liegt in einer Wohnung in Berlin-Marzahn. Viktor Saizew und Rosa Lopez, ein eigenwilliges Ermittlerteam, werden vom LKA Berlin mit dem Fall betraut. Die beiden stellen Nachforschungen in der Familie der Ermordeten an und geraten in einen Sumpf von Korruption, in dem jeder käuflich ist und in dem selbst die Täter Opfer sind. Die Spur führt nach Russland - aber auch tief in die Vergangenheit der beiden Ermittler.
Rezension
"Katja Bohnet erzählt die packende Ermittlergeschichte aus ständig wechselnden Perspektiven und jongliert souverän mit den unterschiedlichen Zeitebenen, durch die ihre Figuren zusätzlich an Tiefe gewinnen."
Krimiblog,Reinhard Jahn, 15.02.2016
Portrait
Katja Bohnet, Jahrgang 1971, studierte Filmwissenschaften und Philosophie, bevor sie ihr Geld mit Fahrradkurier-Fahrten, Porträtfotos und Zeitungsartikeln verdiente. Sie lebte im Südwesten der USA, in Berlin und Paris, arbeitete im Kibbuz und bereiste vier Kontinente. Jahrelang moderierte sie eine Livesendung auf der ARD und schrieb als Autorin für den WDR. 2012 verfasste sie ihren ersten Roman. Ihre Erzählungen wurden in Literaturzeitschriften und Anthologien veröffentlicht, u.a. im Rahmen des MDR Literaturwettbewerbs 2013. Heute lebt sie neben vielen Büchern, Platten und Kindern zwischen Frankfurt und Köln.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426427651
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 704 KB
Verkaufsrang 48.720
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Das Krimi-Debüt startet mit einem eigenwilligen Ermittlerteam, dessen Vergangenheit immer wieder eine Rolle spielt. Sumpf aus Mord, Gewalt, Missbrauch, Entführung und Korruption. Das Krimi-Debüt startet mit einem eigenwilligen Ermittlerteam, dessen Vergangenheit immer wieder eine Rolle spielt. Sumpf aus Mord, Gewalt, Missbrauch, Entführung und Korruption.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Messertanz
von Manu2106 aus Hamburg am 05.02.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Warum der Titel des Buches "Messertanz" ist, der meiner Meinung nach perfekt passt, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Es hat ein wenig gedauert bis ich richtig drinne war in der Geschichte, mich haben die verschiedenen Charaktere und die ganzen Zeitsprünge und wie es alles zusammenhängt verwirrt. Doch nach und... Warum der Titel des Buches "Messertanz" ist, der meiner Meinung nach perfekt passt, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Es hat ein wenig gedauert bis ich richtig drinne war in der Geschichte, mich haben die verschiedenen Charaktere und die ganzen Zeitsprünge und wie es alles zusammenhängt verwirrt. Doch nach und nach wurde das Bild welches das Puzzle ergeben sollte, immer klarer. Trotz der anfänglichen schwierigkeiten konnte ich das Buch nach einger Zeit nicht mehr aus den Händen legen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es aus geht. Keine Frage die zwischendurch aufkam blieb unbeantwortet und einen schönen Showdown gibt es zum Ende auch noch. Die Charaktere werden alle gut beschrieben, von jedem bekommen wir ein gutes Bild. Viktor Saizew und Rosa Lopez sind zwei sehr eigenwillige Ermittler, die wie jeder sein eigenes Päckchen zu schleppen haben. Ich fand die Privaten Einblicke die ich bei ihnen gewinnen konnte sehr interessant, aber ans Herz gewachsen sind sie mir nicht, einen richtigen Draht konnte ich leider nicht aufbauen. Siska Mohn, die Rechtsmedizinierin, dagegen fand ich vom ersten Augenblick sehr sympathisch, von ihr hätte ich gerne mehr gelesen. Die Beschreibungen der Schauplätze und der Opfer sind detilliert, aber nicht ausschweiffend, genau richtig. Den Schreibstil fand ich angenehm. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und auch Zeiten, die mich vorallem zu Beginn verwirrt haben, diese haben mich leider ins holpern gebracht, da ich zu erst nicht wußte mit wem ich gerade wo und wann bin. Die 302 Seiten wurden in 56 unterschiedlich lange Kapitel, sowie Prolog und Epilog unterteilt. Trotz der anfänglichen verwirrung hat mich "Messetanz" gut unterhalten, einfach selber lesen.

Packend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hadamar am 30.12.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Thriller hat mich total in seinen Bann gezogen, in den letzten Stunden des Lesens habe ich nicht mehr geatmet. Das Buch ist fantastisch geschrieben, sodass man am liebsten nicht mehr aufhören möchte. Es ist absolut weiterzuempfehlen. Ich warte jetzt schon auf eine Fortsetzung...

Packendes Romandebüt
von solveig am 01.12.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Unwiderstehlich wie ein Sog zieht dieses Buch den Leser mitten hinein in schreckliche, blutige Ereignisse, die sich in den Städten Berlin, St. Petersburg und Moskau abspielen. Sie scheinen zunächst keinen „gemeinsamen Nenner“ zu haben: Eine ältere Frau wird erstochen, ein Kind verschwindet, ein Mädchen hat einen schweren Verkehrsunfall, der... Unwiderstehlich wie ein Sog zieht dieses Buch den Leser mitten hinein in schreckliche, blutige Ereignisse, die sich in den Städten Berlin, St. Petersburg und Moskau abspielen. Sie scheinen zunächst keinen „gemeinsamen Nenner“ zu haben: Eine ältere Frau wird erstochen, ein Kind verschwindet, ein Mädchen hat einen schweren Verkehrsunfall, der zwangsneurotische Lassarev entgeht nur knapp einem Anschlag - und irgendwie ist die gebürtige Russin Tonja Kusmin in all diese Fälle verwickelt. Wie hängen sie tatsächlich zusammen? Es sind mehrere unterschiedliche Handlungsstränge und Zeitebenen, die in diesem Thriller miteinander verwoben werden. Auf den ersten Blick wirkt diese Verschachtelung verwirrend, doch letztendlich fügen sich alle Fäden nach und nach zusammen, und der Leser kann die Verknüpfungen der einzelnen Personen untereinander gut nachvollziehen. Einfühlsam beschreibt die Autorin die etwas sperrigen, aber authentisch wirkenden Charaktere ihrer Ermittler. Viktor Saizew etwa verbirgt eine dunkle Vergangenheit; seine Kollegin Rosa Lopez leidet unter Depressionen und schweren Selbstvorwürfen nach einem Schicksalsschlag. Unglück und Leid prägen aber auch Kindheit und Jugend der übrigen Dramatis Personae. Erlebnisse in seiner eigenen Vergangenheit lassen den perfiden Plan und das Motiv des Mörders plausibel erscheinen. Katja Bohnets packender, dennoch lockerer Schreibstil versetzt den Leser in Hochspannung - und das bleibt so bis zum fulminanten Ende der Geschichte. Der Titel „Messertanz“ wirkt (doppeldeutig) nach: zum einen wird das „Spiel“ mit dem Messer als (gefährliche) Mutprobe thematisiert; aber auch der Mörder weiß tödlich präzise mit dem Messer umzugehen … Bohnets Thrillerdebüt hält, was es verspricht; der Autorin ist ein komplexer, mitreißender Roman gelungen.