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Die Seelen von London

Roman

Glauben Sie an Geister?
Nein? Dann geht es Ihnen wie Detective Inspector Jonathan Dark, der in London einen Frauenmörder jagt. Gerade erst hat die blinde Maria bei einer ihrer »Schatzsuchen« im Schlamm der Themse einen menschlichen Finger gefunden, darauf ein gelber Diamantring und eine Botschaft in Braille-Schrift: "Willst du mich heiraten, Maria?"
Wenn Jonathan Dark Maria retten will, muss er lernen, seiner Intuition zu vertrauen. Und den Seelen, die unsichtbar zwischen den Lebenden wandeln und ihre ganz eigenen Rachepläne hegen.

Eine unwiderstehliche Mischung aus Krimi, Grusel und Fantasy - für alle, denen Ben Aaronovitch nicht unheimlich genug ist.
Rezension
"Ein phantastischer Kriminalroman für alle Liebhaber der schaurigen Seite Londons."
Minas Bücherwelt, 31.08.2017
Portrait
A. K. Benedict studierte Englische Literatur in Cambridge. Sie veröffentlichte zahlreiche Kurzgeschichten und arbeitet außerdem als Musikerin und Komponistin für Film und Fernsehen. Ihrem ersten Roman, "Die Eleganz des Tötens", bescheinigte die Presse, »eines der interessantesten Debüts des Jahres« zu sein. "Die Seelen von London" ist ihr zweiter phantastischer Kriminalroman.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783426434130
Verlag Droemer Knaur Verlag
Originaltitel Jonathan Dark or the Evidence of Ghosts
Dateigröße 750 KB
Übersetzer Alice Jakubeit
Verkaufsrang 5733
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Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Mohr, Thalia-Buchhandlung Leuna

Ein interessanter Krimi mit Geisterelementen. Die Geister sind nicht zu aufdringlich und die Aufklärung am Ende hielt einiges an Überraschungen bereit.

Hier ist sie - Londons geistervolle Schattenwelt!

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Spannender Krimi mit einigen guten Wendungen trifft auf top Urban - Fantasy. Nicht nur was für Aaronovitch - Fans. Eine sehr gut gelungene Mischung mit eher aus dem rahmenfallenden Charakteren. Für mich eins der Lieblingsbücher 2018

Kundenbewertungen

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spannender Fantasy-Grusel-Krimi
von MVR aus Fulda am 11.02.2018

A.K. Benedikt könnte gut mit Aaronovitch und Stroud einen Stammtisch bilden..und wer weiss, vielleicht haben die 3 das genau getan. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Die Spannung hielt sich bis zur Auflösung ( zeitweise hatte ich bis zu DREI Personen in Verdacht).. Die Geschichte las sich weg wie nichts ( ich wiede... A.K. Benedikt könnte gut mit Aaronovitch und Stroud einen Stammtisch bilden..und wer weiss, vielleicht haben die 3 das genau getan. Das Buch habe ich in einem Rutsch durchgelesen. Die Spannung hielt sich bis zur Auflösung ( zeitweise hatte ich bis zu DREI Personen in Verdacht).. Die Geschichte las sich weg wie nichts ( ich wiederhole nur ungern den Inhalt, da die Inhaltsgabe ja Thalia schon festgehalten hat). Die Charaktere waren sehr gut angelegt. Und der schräg angelegte DI Dark, sowie Frank der Bestattungsunternehmer und Margery die Geistertaxifahrerin haben es mir richtig angetan Hoffentlich wird das in Serie gehen, davon könnte ich mehr lesen!

Geister + London = perfekter Mix
von meggie aus Mertesheim am 06.08.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Die blinde Maria findet an der Themse beim Schlammgründeln einen abgetrennten Finger mit einem Ring, in welchem „Heirate mich, Maria“ eingraviert ist. Detectiv Inspector Dark geht der Sache nach und kommt dabei einem ungewöhnlichen Stalker auf die Spur. Dieser verschleiert jedoch seine Existenz so gut, dass Dark und sein Ermittl... Die blinde Maria findet an der Themse beim Schlammgründeln einen abgetrennten Finger mit einem Ring, in welchem „Heirate mich, Maria“ eingraviert ist. Detectiv Inspector Dark geht der Sache nach und kommt dabei einem ungewöhnlichen Stalker auf die Spur. Dieser verschleiert jedoch seine Existenz so gut, dass Dark und sein Ermittlerteam ständig im Dunkeln tappen und sogar falschen Hinweisen nachgehen. Doch dadurch ergibt sich ein weiterer Fall, der auch mit dem Ring an dem abgetrennten Finger zu tun hat. Denn dieser ist aus der Asche eines Verstorbenen hergestellt worden. Die Firma, die diese Schmuckstücke herstellt, scheint ebenfalls Dreck am Stecken zu haben. Dark kann jedoch nicht beweisen, wie diese beiden Spuren zusammenhängen und so gerät er an den Bestatter Frank, der ihm mit ungewöhnlichen Methoden zur Hand geht. Denn Frank kann Geister sehen… Ich liebe es, mich in London zu bewegen. Das Setting ist für mich einfach wundervoll und auch geradezu prädestiniert, dass sich dort Geistergeschichten abspielen. Vor der Kulisse dieser schönen Stadt kann man sich eben solche Spukgestalten sehr gut vorstellen. Die Mischung „London“ und „Geister“ führte dann auch dazu, dass ich mit großem Interesse an diesen Roman herangegangen bin. Ich hatte allerdings einige Startschwierigkeiten, da die Autorin einen eigenwilligen Schreibstil hat. Nicht nur schreibt sie im Präsens, was für mich schon schwierig zu lesen ist, da ich ständig in die Vergangenheitsform falle, nein sie führt einem auch gleich zu Anfang etwas wirr durch die Geschichte. Doch nach einigen Seiten hatte ich mich daran gewöhnt und die Autorin konnte mich derart packen, dass ich das Buch eigentlich nur mit Widerwillen weglegen konnte. Die Protagonisten sind allesamt mit Problemen behaftet. Sei es die blinde Maria, die eigentlich nach einer OP wieder sehen kann, dies aber gar nicht will. Sei es der interessante DI Dark, der sich von seiner Frau getrennt hat, jedoch unsicher ist, ob er das Richtige getan hat. Sei es der Bestatter Frank, der mit einem ungewöhnlichen Hausgast zusammenlebt. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und alle müssen zusammenarbeiten, wenn sie den Stalker fassen wollen. Doch dieser macht es ihnen nicht leicht und hat zudem auch noch ein Limit vorgegeben, bis er sich Maria zu erkennen gibt und ihr ein Leid zufügen wird. Maria hat ein sehr außergewöhnliches Hobby. Sie ist Schlammgründlerin, d. h. sie geht bei Ebbe an das Ufer der Themse und gräbt in den Steinen und im Schlamm herum, bis sie etwas interessantes findet. Solche Funde sind z. B. Tonpfeifen, Münzen oder auch Scherben. Jedes „Ding“ das gefunden wird, hat seine Geschichte. Meist ist diese alt und kann auch historisch nachvollzogen werden. Doch dann gibt es auch grauenhafte Funde, wie der abgetrennte Finger. Maria liebt diese Arbeit, kann darin versinken und abschalten. Ihre Blindheit hat ihr bis dahin sehr geholfen. Nun kann sie dank einer OP wieder sehen, möchte dies jedoch nicht und trägt deshalb permanent eine Augenbinde, damit sie weiter in „Dunkelheit“ lebt. So entgeht ihr einiges, obwohl ihr Hör- und Geruchssinn sehr ausgeprägt ist. DI Dark ist eine sehr interessante Persönlichkeit. Er ist sehr melancholisch, was aber auch an der Trennung von seiner Frau liegt. Er denkt ständig an sie, fragt sich, ob er einen Fehler gemacht hat. Doch die Trennung ist in meinen Augen berechtigt. Man weiß aber auch, meist aus eigener Erfahrung, dass Liebe keinen Ausschalt-Knopf hat. Und so vergeht er in Selbstmitleid und zieht damit auch ungewöhnliche Figuren an. Der Charakter des Frank war mir persönlich eine der Liebsten. Er ist ein sehr ruhiger Charakter, der eine ungewöhnliche Gabe hat. Er kann Geister sehen und auch mit ihnen agieren. Er führt ein Bestattungsunternehmen und hat deshalb auch rund um die Uhr mit dem Tod zu tun. Es ist also von Vorteil, wenn die Toten ihm selbst sagen können, wie ihre Bestattung aussehen soll. Doch es gibt auch viele Nachteile, wenn man Geister sehen kann. Die Idee, Geister mit ins Boot zu nehmen, ist zwar nicht neu, doch hat die Autorin diese geschickt ausgenutzt und auch in die Geschichte eingeflochten. Hier bin ich dann wieder auch beim Setting London, das einfach dazu passt. London ist dunkel, mysteriös, geheimnisvoll und voller Möglichkeiten. Dieser Mix führt dazu, dass man förmlich an der Geschichte klebt und nur mit Mühe loskommt. Dazu kommt eine spannende Handlung, die eigentlich in zwei Teile gesplittet ist. Einmal der geheimnisvolle Stalker, der Maria keine Ruhe lässt. Auf der anderen Seite die Recherche nach den Herstellern des Rings. Durch beide Teile zieht sich jedoch ein roter Faden, der am Ende zusammenläuft. Der Tod ist im Buch allgegenwärtig und begleitet alle wie ein unsichtbarer Schatten. Und das macht in meinen Augen die Geschichte auch so einzigartig. Am Ende erlebte ich eine Überraschung, da ich doch ganz andere Vermutungen hatte. Ich mag es, wenn man mich auf eine falsche Fährte führt. Auf eine Fortsetzung gab es auch Hinweise bzw. ich wünsche mir, dass es eine Fortsetzung gibt. Denn es hat sich gerade am Ende so einiges ergeben, was in einer Fortsetzung zu klären gilt. Und ich würde mich auch auf einen weiteren Teil freuen. Fazit: Ein sehr düster angehauchter Thriller mit vielen Fantasy-Elementen. Spannend, geistreich (Achtung! Wortspiel!) und fesselnd.

Die Lebenden und die Toten
von Estelle am 04.07.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Als hätte DI Jonathan Dark noch nicht genug mit seinen privaten Problemen zu tun, muss er nun auch einen Stalker in London jagen, der auch vor Mord nicht zurückschreckt. Maria, die durch eine Augen-OP nicht mehr blind ist - aber immer noch ihre Augenbinde aus Gewohnheit trägt - soll seine nächste potentielle Frau werden. Und we... Als hätte DI Jonathan Dark noch nicht genug mit seinen privaten Problemen zu tun, muss er nun auch einen Stalker in London jagen, der auch vor Mord nicht zurückschreckt. Maria, die durch eine Augen-OP nicht mehr blind ist - aber immer noch ihre Augenbinde aus Gewohnheit trägt - soll seine nächste potentielle Frau werden. Und wenn sie ihn nicht will, wird er sie sich eben mit Gewalt nehmen. Im Schlamm der Themse findet sie einen Ring inklusive Finger, der ihr eine unmissverständliche Botschaft erzählt: "Willst du mich heiraten, Maria?" Dark versucht mit allen Mitteln den Mörder zu finden, und hat dabei merkwürdige Erlebnisse in einem verfallenen Haus, auf das er aufpassen soll. Gegenstände sind plötzlich an ganz anderen Plätzen zu finden, und des nachts hört er eine unterschwellige Stimme in seinem Kopf, die ihm einreden will, dass er zu nichts taugt. Nebenan betreibt Frank ein Beerdigungsinstitut. Er kann mit Geistern kommunizieren, und zeigt Dark, dass es mehr zwischen Leben und Tod gibt, als dieser bisher zu wissen glaubte. "Die Seelen von London" hat mir ausgesprochen gut gefallen. Der Schreibstil war flüssig, und die Story an sich mit dem spannenden Fall und den Geistererscheinungen schön undurchsichtig und rätselhaft. A. K. Benedict hat das "Leben" nach dem Tod auf interessante Weise beleuchtet. Und nun denke ich auch, dass es um mich herum von Toten nur so wimmelt. Nur nicht jeder kann sie sehen. Auch die kranken Gedanken und Fantasien des Stalkers bzw. Mörders konnte man als Leser mitverfolgen. Maria und ihr Hund Billy sind mir ans Herz gewachsen, wobei es für mich so viele Verdächtige in ihrem Umfeld gab, dass ich fast jeden im Visier hatte. Die Auflösung hat dann überrascht. Auch vom Setting gefiel mir das Buch, wobei auch die Dialoge bestachen. Ich könnte es mir gut als Verfilmung vorstellen. Die Ermittlungsarbeit hat nicht nur die Polizei in Atem gehalten. 4 Sterne für einen Krimi mit viel Mystik und Fantasy. Gespenstisch gut!