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Alles so leicht

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Stevie ist siebzehn und hatte es fast geschafft. Sie stand so kurz vor ihrem Ziel, endlich zu verschwinden aus diesem Körper, aus diesem Leben, aber wie soll das hier funktionieren? Auf Schritt und Tritt wird sie kontrolliert, immerzu soll sie irgendetwas essen. Und da ist auch noch Anna, diese Therapeutin, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.

Eine Geschichte von solch einer Wucht und Schönheit, dass man immerzu Sätze unterstreichen möchte
Portrait
Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida. Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. „Alles so leicht“ ist ihr erster Jugendroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung 13 - 18
Erscheinungsdatum 13.07.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783522621274
Dateigröße 1244 KB
Übersetzer Alexandra Ernst
Verkaufsrang 32.178
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Sehr bewegend und authentisch. Ein Buch voller Emotionen! Sehr lesenswert. Für Leser, die auf tiefgründige Bücher stehen. Sehr bewegend und authentisch. Ein Buch voller Emotionen! Sehr lesenswert. Für Leser, die auf tiefgründige Bücher stehen.

Chiara Pache, Thalia-Buchhandlung Bremen

Alles so leicht - schwere, doch schöne Geschichte ! Alles so leicht - schwere, doch schöne Geschichte !

Melanie Kehl, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Die beeindruckende Geschichte der essgestörten Stevie. Kann sie sich ihren Problemen stellen und den Weg zurück ins Leben schaffen? Absolut lesenswert!!! Die beeindruckende Geschichte der essgestörten Stevie. Kann sie sich ihren Problemen stellen und den Weg zurück ins Leben schaffen? Absolut lesenswert!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
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Unglaublich ehrliches und mitreißendes Buch
von Frollein_von_Kunterbunt am 27.10.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seit ?Was fehlt, wenn ich verschwunden bin? habe ich mir geschworen, kein Jugendbuch zum Thema Essstörungen mehr zu lesen, denn dieses Buch hat mich zerstört und mich wie einen Scherbenhaufen zurück gelassen. Aber sich vor dem Thema zu verschließen wäre falsch, denn es betrifft zu viele Menschen und ist zu... Seit ?Was fehlt, wenn ich verschwunden bin? habe ich mir geschworen, kein Jugendbuch zum Thema Essstörungen mehr zu lesen, denn dieses Buch hat mich zerstört und mich wie einen Scherbenhaufen zurück gelassen. Aber sich vor dem Thema zu verschließen wäre falsch, denn es betrifft zu viele Menschen und ist zu wichtig. Klappentext Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. Ein Versuch zu beschreiben, wie dieses Buch ist und was es mit mir gemacht hat, ist kaum möglich. Ich bin auf Grund persönlicher Erfahrungen und Kontaktpunkte sehr sensibel für das Thema und stecke vielleicht tiefer in der Thematik, als man es sollte oder jemandem wünscht. Das Buch ist dabei unglaublich nah an der Realität und schildert offen und ehrlich wie es ist, an einer Essstörung erkrankt zu sein. Wie es für den oder die Erkrankte ist, mit der Krankheit zu leben, den Alltag zu meistern, die Hilflosigkeit, Hoffnungslosigkeit aber auch der Trost, den man in seiner eigenen Erkrankung ist. Wie es für die Angehörigen ist, die verzweifelt sind, nicht wissen was sie tun sollen oder vielleicht auch gar nicht verstehen, was überhaupt mit dem Menschen passiert, den man doch eigentlich liebt, aber nicht wiedererkennt. Wie es für die Erkrankten untereinander ist, wie man versucht sich zu unterstützen, zu helfen, in manchen Momenten dann aber doch wieder, durch die Krankheit gelenkt, nur an sich denkt. Die Protagonistin Stevie durchlebt all das innerhalb weniger Tage nach Ankunft im Therapiezentrum, als sie plötzlich dazu gezwungen ist, sich mit sich selbst und der Erkrankung auseinander zu setzen. Nach anfänglicher Resignation fängt sie an, mitzuarbeiten, zu überdenken und zu verarbeiten, jedoch nur, um den Schein zu wahren und ihrem zerstörerischen Plan im Geheimen weiter nachzugehen. Durch die Art, die Geschichte als Tagebucheinträge zu verfassen, ist man sofort unglaublich nah an der Protagonistin und ihrer Gefühlswelt, lernt aber auch gleichzeitig viel über ihren Lebens- und Leidensweg und beginnt zu verstehen, warum sie sich so fühlt, wie sie fühlt, und wieso sie in die Erkrankung geraten ist. Das so eine Geschichte nicht linear verlaufen kann, war zu erwarten. Die Wendungen, die die Geschichte rund um Stevie mit sich bringen, haben mich jedoch sehr überrascht und in voller Härte getroffen. Für sehr sensible und involvierte Menschen ist dieses Buch mitreißend, hart und kann Menschen vermutlich sehr stark triggern. Also Achtung an euch alle da draußen, auf die diese Punkte zutreffen. Allen anderen Lesern möchte ich das Buch jedoch ebenso ans Herz legen, um zu verstehen, wie sich Menschen fühlen, die an einer Essstörung erkrankt sind, was es bedeutet, mit dieser Erkrankung zu leben und wie hart der Weg der Genesung sein kann.

Guter Einblick in die Gedanken und Gefühle
von Buecherigel am 25.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Meinung: Die 17-jährige Stevie ist Magersüchtig. Seit fast über einem Jahr leidet sie an der Bulimie. Als sie in das Therapiezentrum eingewiesen wird ist sie fest entschlossen in knapp 27 Tagen zu sterben. Sie hat alles genau ausgerechnet, dass ihr Körper genau an dem Jahrestag von dem Unfall ihres Bruders... Meinung: Die 17-jährige Stevie ist Magersüchtig. Seit fast über einem Jahr leidet sie an der Bulimie. Als sie in das Therapiezentrum eingewiesen wird ist sie fest entschlossen in knapp 27 Tagen zu sterben. Sie hat alles genau ausgerechnet, dass ihr Körper genau an dem Jahrestag von dem Unfall ihres Bruders von selber aufhört zu leben, doch im Therapiezentrum ist dies nicht so einfach. Im Therapiezentrum soll sie lernen wieder normal zu essen und so an Gewicht zuzunehmen, was für sie Anfangs undenkbar ist. Die Geschichte wird aus der Sicht von Stevie geschrieben und schweift oft in die Vergangenheit, wo deutlich wird wie Stevie zu ihrem Trauma gekommen ist. Das Buch überbringt sehr gut die Gedanken von Magersüchtigen. Es wird deutlich das Stevie an einer falschen Wahrnehmung leidet, da sie, obwohl sie schon viel zu dünn ist, denkt sie würde zu viel Raum ihrer Mitmenschen einnehmen. Sie reagiert sehr empfindlich auf jedes Kilo was sie mehr zunimmt. Beim Essen zählt sie jede Kalorie und wie sie diese wieder runterbekommt. Durch die Bewachung im Therapiezentrum ist das übergeben und trainieren jedoch nicht möglich. Stevie ist zu beginn sehr gegen die Therapie und verabscheut die anderen Mädchen die ?schwach? geworden sind. Mir hat dieses Buch einen sehr guten Eindruck in das Leben von einer Magersüchtigen gebracht. Es wurde deutlich das oft Familien oder besondere Ereignisse der Auslöser für ein solches Verhalten ist. Fazit: In der heutigen Gesellschaft wo jeder perfekt aussehen möchte fallen viele junge Menschen in die Magersucht. Doch viele denken falsch drüber und verabscheuen es einfach ohne die wirklichen hinter Gründe oder Gedanken zu kennen. Dieses Buch macht jedoch, wie schon erwähnt, sehr deutlich das es sich einfach nur um eine Wahrnehmungsstörung handelt. Die betroffenen denken obwohl sie schon sehr dünn sind, dass sie immer noch dicker sind als alle anderen. Ich kann dieses Buch wirklich nur alle ans Herz legen die sich mit Magersucht noch nicht so gut auskennen.

Sehr eindrucksvoll und bewegend!
von Lales Bücherwelt am 16.09.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Stevie hat nur noch ein Ziel, bis zum Jahrestag ihres toten Bruders bei ihm zu sein. Um das zu erreichen ist sie bereit alles zu tun. Doch alle wollen sie daran hindern, sodass in ein Therapiezentrum kommt. Stevie hat nicht vor, sich auf das Ganze einzulassen, schließlich hat sie... Inhalt: Stevie hat nur noch ein Ziel, bis zum Jahrestag ihres toten Bruders bei ihm zu sein. Um das zu erreichen ist sie bereit alles zu tun. Doch alle wollen sie daran hindern, sodass in ein Therapiezentrum kommt. Stevie hat nicht vor, sich auf das Ganze einzulassen, schließlich hat sie einen Ziel. Und trotzdem kann sie nicht umhin zu bemerken, dass die Umgebung und die neue Erfahrung tief in ihr einiges ins Rollen bringt. Meine Meinung: Eine beeindruckend, ehrliche und tiefgehende Geschichte, die mich immer noch den Atem anhalten ließ. Stevie hat den verloren, der ihr am meisten bedeutet. Der sie beschützte, für Sie da war und Ihr Lebensfreude gegeben hat. Doch nun ist er tot und Stevie ist daran Schuld. Seit ihr Bruder nicht mehr da ist, will Stevie bis zum Jahrestag seines Todes, nur noch bei ihm sein. Alles andere ist ihr egal... Im therapiezentrum auf der anderen Seite des Landes, soll für Stevie ein neues Leben beginnen, ein Leben, in dem sie mit dem Tod ihres Bruders Frieden schließen kann, genauso wie mit ihrer Familie und ihrem Essverhalten. Doch trotz der Tatsache, dass Anna - ihre Therapeutin - und auch ihre Mitbewohnerinnen ganz nett wirken und Gelände Ferienlager-Charakter hat, hat Stevie nur ein Ziel: bis zum Jahrestag wieder bei ihrem Bruder zu sein... Die Aufmachung des Buches, das Zusammenspiel von Titel und Cover, hat mich sofort fasziniert und auch der Klappentext versprach eine bewegende Geschichte. Von der ersten Seite an ist der Autorin gelungen, eine Verbindung zwischen dem Leser und der Protagonistin zu schaffen. Eine Verbindung, die den Leser einen schonungslos ehrlichen und offenen Blick auf das Innerste von Stevie werden lässt, aber gleichzeitig immer noch etwas auf Distanz hält. So ist es mir gut gelungen, mich in sie hinein zu versetzen und mit ihr mitzufühlen, aber es ging mir nicht so nah, dass ich das Gefühl hatte, ihr nach zu eifern. Und das finde ich persönlich bei dieser Thematik, eine perfekt gelungene Mischung, da das durchaus triggernd wirken kann. Die Entwicklung der Geschichte ist meiner Meinung nach realistisch und nachvollziehbar dargestellt, von der kalten und gefühlt undurchlässigen Mauer Stevie?s zu Beginn, kann man als Leser nach und nach erleben, wie sich in ihr etwas verändert. Die Ablehnung, bishin zum Kampf, dem Fall und schließlich das spannende Ende... wird sie es schaffen? Die durchgängig präsente Frage, wie es Stevie geht und ob es ihr gelingt, sich auf die Therapie einzulassen, macht die Geschichte spannend und hat mich gebannt an die Seiten gefesselt. Zudem geht die Handlung nicht nur auf die Auswirkungen und erschreckenden Seiten von psychischen Krankheiten ein, sondern geht viel weiter darüber hinaus und beschäftigt sich mit den Auswirkungen von drastischen Veränderubgen auf die eigene Person, die Familie und das Umfeld. Somit enthält die Geschichte eine ganze Bandbreite an tiefgehenden Themen, wobei der Fokus klar auf dem Umgang damit liegt. Meiner Meinung nach ist die Gesamthabdlung wirklich gelungen, nur an einigen wenigen Stellen hätte ich mir noch etwas mehr Aufklärung gewünscht. Fazit: Für mich bedeutet dieses Buch mehr als nur eine Geschichte zur Unterhaltung, es lädt den Leser auf eine bewegende Reise, voller Emotionen und Tiefgang ein. Ein Buch, dass ich frühestens ab einem Alter von 16 Jahren und entsprechend stabilen Zustand, empfehlen würde.