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Wieviel Erde braucht der Mensch?

Volkserzählungen

Leo N. Tolstoi

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Beschreibung

"Volkserzählungen" bilden einen erbaulichen und belehrenden Zyklus der Geschichten von Lew Tolstoi (1828-1910). Die Berühmteste davon ist die Erzählung "Wieviel Erde braucht der Mensch?". "Wenn ich genug Land hätte, so fürchtete ich niemand, nicht einmal den Teufel.\"- behauptet der gierige Bauer Pachom aus der Geschichte Tolstois. Diese Worte und das Streben nach den materiellen Werten beim Vernachlässigen der geistigen, werden dem Bauer zum Verhängnis.
Ludwig Wittgenstein und James Joyce waren die großen Verehrer dieses Werkes von Tolstoi.

Leo Tolstoi, geboren 1828 in Jasnaja Poljana, war einer der berühmtesten Schriftsteller seiner Zeit. Zu den Höhepunkten seines Schaffens zählen die großen Romane der Weltliteratur Krieg und Frieden sowie Anna Karenina. Tolstoj starb 1910 in Astapowo.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 260
Erscheinungsdatum 22.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95563-446-9
Verlag Leseklassiker
Maße (L/B/H) 21/14,8/1,8 cm
Gewicht 382 g
Auflage Nachdruck der Ausgabe von 0

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Einfach - aber großartig
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 28.10.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hübscher, kleiner Erzählband des russischen Dichters Tolstoj, bei Insel als Taschenbuch erschienen. - Die Titelstory: Ein einfacher Bauer, im Laufe der Jahre zu immer mehr Grundbesitz gekommen, will jetzt den großen Coup landen. Für einen bestimmten Geldbetrag an die Besitzer gehört ihm soviel Land, wie er an einem Tag umschreit... Hübscher, kleiner Erzählband des russischen Dichters Tolstoj, bei Insel als Taschenbuch erschienen. - Die Titelstory: Ein einfacher Bauer, im Laufe der Jahre zu immer mehr Grundbesitz gekommen, will jetzt den großen Coup landen. Für einen bestimmten Geldbetrag an die Besitzer gehört ihm soviel Land, wie er an einem Tag umschreiten kann. Getrieben von der Gier nach Grund und Boden läuft er bei Sonnenaufgang los, versucht einzuschätzen, welche Strecke er bis zum Sonnenuntergang bewältigen kann, markiert immer wieder die Grenzen seines neuen Besitzes, verzettelt sich aber mit seiner Kraft, als er versucht, einen immer größeren Bogen zu schlagen, erreicht gerade noch vor Ablauf der gesetzten Frist seinen Ausgangspunkt, wo er erschöpft zusammenbricht und stirbt. An Ort und Stelle wird er beerdigt, in einem Grab, so groß, wie er es gerade braucht. Die einfache Sprache der Erzählung hat eine belehrende, religiöse Tendenz, ist im Grunde der "Volksdichtung" nachempfunden. Viele kleinere Dichtungen Tolstojs kann man durchaus mit Parabeln vergleichen. Sie geben einen tiefen Einblick in die " Russische Seele"!

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