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Was gewesen wäre

Roman

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Die Geschichte beginnt in einem heruntergekommenen Luxushotel in Budapest. Paul schenkt Astrid diesen Kurzurlaub und ahnt nicht, wie tief diese Reise in Astrids Vergangenheit führen wird. Denn ihre Geschichte beginnt vor fünfundzwanzig Jahren in der DDR auf einer wilden Künstlerparty, als sie sich Hals über Kopf in Julius verliebt. Und ganz ist dieser Julius aus ihrem Herzen nie verschwunden. Plötzlich ist alles, wie es nie war.

Gregor Sander verschränkt Vergangenheit und Gegenwart, er erzählt von deutschen Lebensläufen, dass einem fast schwindelig wird. Dabei gelingen ihm zarte Bilder voller Überraschungen. Liebe, Freundschaft, Flucht und Verrat. Nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch nicht auf den zweiten, und nicht einmal auf den dritten.

Gregor Sander ist ein großer Erzähler menschlicher Schicksale.
Portrait
Gregor Sander, geb. 1968 in Schwerin, studierte einige Semester Medizin, Germanistik und Geschichte. Davor schloss er Ausbildungen zum Schlosser und Krankenpfleger ab. Nach dem Besuch der Berliner Journalistenschule lebt er heute als freier Autor in Berlin.

2004 wurde er mit dem Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Homburg ausgezeichnet. Sein Romandebüt ›Abwesend‹ wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2009 erhielt er bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt den 3sat-Preis. Der Erzählungsband ›Winterfisch‹ wurde mit dem Preis der LiteraTour Nord (2012) und dem »Deutschen Erzählerpreis« (2013) ausgezeichnet. 2014 erschien sein zweiter Roman ›Was gewesen wäre‹
Zitat
»ein wunderschöner Liebesroman«

Ernst A. Grandits, 3sat

»Gregor Sander kann Szenen schreiben, die so plastisch sind, dass man in ihnen spazieren gehen kann.«

Dirk Knipphals, Deutschlandradio Kultur

»Sander setzt ein vollkommen kitschfreies Geschichtspanorama zusammen aus Alltag und Verrat.«

Elmar Krekeler, Die Welt
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 20.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03199-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/1,7 cm
Gewicht 182 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„ Rückblick in die 80er “

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Der Roman hat mich überrascht und berührt. Dem Lebensweg der Hauptfigur Astrid bin ich gespannt gefolgt. Er hat Erinnerungen aufgefrischt und mich in den verschiedenen Zeitebenen niemals unberührt gelassen: Zwischen den 80er Jahren in Berlin und einem Wochenende in Budapest heute, nimmt der Leser gespannt Anteil am Leben von Astrid und ihren Freunden. Sander erzählt nachdenklich und eindrucksvoll. Besonders gut gelingt ihm das zum Beispiel in der Schilderung jener Episode, in der Beklemmung und Panik während einer U Bahn Fahrt im damals geteilten Berlin plastisch wird. „Was gewesen wäre“ erzählt von den entscheidenden Eckpunkten eines jungen Lebens. Dabei beleuchtet Gregor Sander glaubhaft, ruhig und sympathisch, wie nachhaltig persönliche Entscheidungen aus der Vergangenheit die Gegenwart bestimmen. Der Roman hat mich überrascht und berührt. Dem Lebensweg der Hauptfigur Astrid bin ich gespannt gefolgt. Er hat Erinnerungen aufgefrischt und mich in den verschiedenen Zeitebenen niemals unberührt gelassen: Zwischen den 80er Jahren in Berlin und einem Wochenende in Budapest heute, nimmt der Leser gespannt Anteil am Leben von Astrid und ihren Freunden. Sander erzählt nachdenklich und eindrucksvoll. Besonders gut gelingt ihm das zum Beispiel in der Schilderung jener Episode, in der Beklemmung und Panik während einer U Bahn Fahrt im damals geteilten Berlin plastisch wird. „Was gewesen wäre“ erzählt von den entscheidenden Eckpunkten eines jungen Lebens. Dabei beleuchtet Gregor Sander glaubhaft, ruhig und sympathisch, wie nachhaltig persönliche Entscheidungen aus der Vergangenheit die Gegenwart bestimmen.

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