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So lügt man mit Statistik

Walter Krämer

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Beschreibung

»Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast!« Dieser Satz ist in unserer Informationsgesellschaft so wichtig wie nie zuvor. Statistikprofessor Walter Krämer präsentiert die kreativen Praktiken bei der Aufbereitung von Daten. Er entlarvt die Illusion der Präzision, zeigt, wie Piktogramme frisiert, Kurven geschönt, Stichproben vorsortiert, Tests gefälscht, Superlative gebildet und Mittelwerte manipuliert werden. Der verständliche, witzige und scharfsinnige, für Laien und Fachleute gleichermaßen nützliche Klassiker – jetzt in neu gestalteter und aktualisierter Neuausgabe!

So lügt man mit Statistik
"Das Buch des Dortmunder Statistik-Professors wurde zig-fach aufgelegt und in mehreren Ländern erfolgreich verkauft. Nun legt Krämer eine überarbeitete Fassung vor, wobei sich an den Grundzügen seiner Erkenntnisse nicht viel geändert hat - im Gegenteil. Ein Standardwerk für alle, die mit Zahlen zu tun haben." Thorsten Giersch (Handelsblatt, 14.10.2015)

"Der verständliche, witzige und scharfsinnige, für Laien und Fachleute gleichermaßen nützliche Klassiker liegt jetzt in neu gestalteter und aktualisierter Neuausgabe vor." (Erfurter Hefte, 20.01.2016)

"Wer einmal nachvollzogen hat, wie mit zu engen, zu weiten oder gänzlich ungeeigneten Vergleichstgruppen die gewünschte Botschaft aus den Daten herausgekitzelt wird, der ist gut gerüstet, bei der nächsten Grafik die richtigen Fragen zu stellen." Norbert Häring (Handeltblatt, 02.06.2017)

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 205
Erscheinungsdatum 17.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-593-50459-9
Verlag Campus
Maße (L/B/H) 21,8/14,2/2 cm
Gewicht 311 g
Abbildungen mit vierfarbigen Abbildungen
Auflage 1. 3039aktualisierte Neuausgabe Auflage
Verkaufsrang 13262

Kundenbewertungen

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100%-ige Kaufempfehlung
von Stefan aus Waiblingen am 07.04.2021

Das Buch hält was es verspricht. Lügen und Fälschungen in der Welt der Statistik werden für jedermann verständlich, oft auch in Form von Bildern, dargestellt. Viele reale Beispiele werden genannt, um zu verstehen, wie oft und einfach eine Statistik verfälscht werden kann und vor allem wie viele Menschen darauf hereinfallen. Das ... Das Buch hält was es verspricht. Lügen und Fälschungen in der Welt der Statistik werden für jedermann verständlich, oft auch in Form von Bildern, dargestellt. Viele reale Beispiele werden genannt, um zu verstehen, wie oft und einfach eine Statistik verfälscht werden kann und vor allem wie viele Menschen darauf hereinfallen. Das Buch ist damit definitiv weiterzuempfehlen!

"Polen sind fleißiger als Deutsche" (Joachim Gauck)
von Dr. M. am 16.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenn "Studien" oder "Untersuchungen" etwas als "wissenschaftlich bewiesen" feiern, dann gilt das als eine Art göttliches Zertifikat. Vor allem dann, wenn in diesen Arbeiten auch noch reichlich Zahlenmaterial und Statistiken enthalten sind. Man wird von vielen Zeitgenossen milde belächelt, wenn man solche Behauptungen dennoch gel... Wenn "Studien" oder "Untersuchungen" etwas als "wissenschaftlich bewiesen" feiern, dann gilt das als eine Art göttliches Zertifikat. Vor allem dann, wenn in diesen Arbeiten auch noch reichlich Zahlenmaterial und Statistiken enthalten sind. Man wird von vielen Zeitgenossen milde belächelt, wenn man solche Behauptungen dennoch gelegentlich anzweifelt. Die drei Autoren dieses Buches kennen solche Situationen aus eigenem Erleben. Sie zeigen deshalb in ihrem Text, welche Möglichkeiten existieren, um aus vorhandenen Datensätzen zu völlig falschen Schlüssen zu kommen. Es geht dabei nicht vordergründig um Fälschungen, sondern um gravierende Missverständnisse oder absichtsvolle Umdeutungen bei der statistischen Auswertung solcher Daten. Vor allem Mediziner, Sozial- und Geisteswissenschaftler, Juristen, aber selbst Naturwissenschaftler sind oft mangels einer entsprechenden Ausbildung oder fehlender Fähigkeiten im logischen Denken nicht vor ihnen offenbar überhaupt nicht bewussten Fallen bei statistischen Auswertungen eines vorliegenden Datenmaterials sicher. Abgesehen davon existieren aber häufig genug auch suggestive Fehldeutungen solcher Auswertungen, die Anwender oder Kunden zu falschen Schlüssen verleiten sollen. Besonders beliebt sind dabei das Hervorheben großer relativer Zuwächse und das gleichzeitige Verschweigen der unbedeutend kleinen absoluten Zahlen in solchen Zusammenhängen oder auch das bewusste Identifizieren von Korrelation und Kausalität. Die Autoren bringen in ihrem Buch dafür zahlreiche Beispiele. Geradezu ein Klassiker beim Aufbauschen relativer Veränderungen, die absolut gesehen nahezu oder völlig bedeutungslos sind, ist die Werbung für die Mammografie, die darüber hinaus auch noch als Krebsvorbeugung dargestellt wird. Diese Art der Brustkrebsfrüherkennung verfügt wegen der hohen Zahl untersuchter Frauen über ein ausgezeichnetes Datenmaterial, aus dem eindeutig hervorgeht, dass die Mammografie keine Auswirkungen auf die Sterberate hat, jedoch zu zahlreichen Fehldiagnosen führt, die für die Betroffenen zu einem enormen Leidensdruck führen. Dennoch wird die Lage - wie im Buch detailliert beschrieben - völlig anders dargestellt. Neben einer inkompetenten statistischen Auswertung vorhandener Daten zeigen die Autoren noch einen zweiten grundsätzlichen Fehler, den sie immer wieder an Beispielen festmachen, nämlich die völlige oder teilweise Ausblendung von Einflussgrößen auf den Datensatz. Der Klassiker dort ist das medial gut ausschlachtbare scheinbar vermehrte Auftreten gewisser Krankheiten oder Defizite in der Nähe von Kernkraftwerken. Die Autoren machen das Weglassen von anderen Einflussgrößen zum Beispiel an vordergründig alarmierenden Untersuchungen über die Leukämie-Rate in der Nähe von KKWs deutlich. Besonders beliebt sind Statistiken offenbar bei Politikern. Wie man Zahlen zu Propagandazwecken umdeuten kann, machen die Autoren an verschiedenen Quoten deutlich, die jedes Jahr einen gespielten Aufschrei der Empörung in den Medien oder bei Politikern hervorrufen. Durch unsinnige und wissenschaftlich nicht haltbare Definitionen oder unsachgemäße Vergleiche glänzen beispielsweise stets der "Armutsbericht" oder der "Equal-pay-day". In beiden Fällen geben die entsprechenden Datensätze - wie die Autoren erklären - keineswegs das her, was aus ihnen gemacht wird. Man kann aber auch ganz billig zu gewünschten statistischen Aussagen gelangen, beispielsweise indem man einfach Teile der Grundgesamtheit bewusst nicht beachtet. So kam zum Beispiel die falsche Aussage aus der Überschrift zustande. Wenn man nicht über eine notorische Abneigung gegen Mathematik oder Zahlen verfügt, liest sich das Buch sehr gut. Allerdings enthält es auch Stellen, die bei allen großartigen didaktischen Fähigkeiten der Autoren dennoch etwas schwierig für Laien bleiben, etwa die Ausführungen zu Signifikanztests oder bedingten Wahrscheinlichkeiten. Dessen ungeachtet ist dieses Buch für alle, die bisher dem Prädikat "statistisch bewiesen" bedingungslos geglaubt haben, ein wahrer Augenöffner. Leider ist die Ausbildung zum statistischen Denken kein Ruhmesblatt in Deutschland. Es bleibt zu hoffen, dass dieses populärwissenschaftliche Sachbuch wenigstens einen gewissen Beitrag zur Sensibilisierung für dieses Thema leistet.


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  • Aus dem Inhalt:

    Vorwort zur Neuausgabe 7

    Vorwort 11

    1 Die Illusion der Präzision 17

    2 Vorsicht, Kurve! 29

    3 Hunde beißen lieber Männer 47

    4 Die Konfusion des Staatsanwalts 57

    5 Manipulierte Mittelwerte 63

    6 Protzige Prozente 75

    7 Trügerische Trends 85

    8 Der synthetische Superlativ 93

    9 Die vorsortierte Stichprobe 101

    10 Das frisierte Piktogramm 117

    11 Wie es in den Wald hineinschallt ... 129

    12 Statistisch oder wirklich arbeitslos? 145

    13 Arm und reich - alles gleich? 153

    14 Allerlei Kartentricks 163

    15 Korrelation und Kausalität 171

    16 Fluglärm erzeugt Aids 185

    17 Welchen Zahlen kann man noch vertrauen? 195

    Register 201