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April

Roman

(2)

Eine junge Frau, die sich April nennt und nur eines will: nach den Schrecken der Kindheit und einer Jugend ohne Jugend endlich ein selbstbestimmtes Leben führen. Am Anfang stehen ein einziger Koffer und ein Zimmer zur Untermiete im Leipzig der späten 70er-Jahre, am Ende ein Kind, die Ausreise nach Westberlin und ein Literaturstipendium. Dazwischen liegen Ausbrüche und Rückschläge, Glücksmomente und ein Selbstmordversuch, Rausch und Ernüchterung. Und die Erfahrung, dass es schwer ist, jemanden zu lieben, aber noch schwerer, sich lieben zu lassen. Beginnt nach solchen Erfahrungen endlich ein Leben in Sicherheit?
Angelika Klüssendorfs beeindruckender Roman stand wie sein Vorgänger ›Das Mädchen‹ auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Einfühlsam, doch ohne Pathos erzählt die Berliner Autorin von einem Weg aus der scheinbar auswegslosen Vergangenheit. Ein Meisterwerk.

Portrait

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute lebt sie bei Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem den Roman »Alle leben so« und die Erzählungsbände »Aus allen Himmeln« und »Amateure«. Zuletzt erschienen die Romane »Das Mädchen« und »April«, die beide auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises standen, und »Jahre später«, der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand.

Literaturpreise:

2004 Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim
2011 Shortlist des Deutschen Buchpreises mit »Das Mädchen«
2013/14 Stadtschreiberin von Bergen
2014 Hermann-Hesse-Literaturpreis
2014 Shortlist des Deutschen Buchpreises mit »April«
2014 Preis der SWR-Bestenliste
2014 Hertha Koenig-Literaturpreis
2019 Marie Luise Kaschnitz-Preis

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 10.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-03316-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/1,7 cm
Gewicht 174 g
Auflage 3
Verkaufsrang 23.911
Buch (Taschenbuch)
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C. Ksoll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

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„Intensive Geschichte und ein sprachliches Meisterwerk“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Es gibt sicher kaum einen Leser des Romans „das Mädchen“ von Angelika Klüssendorf, der nicht Anteil genommen an der Kindheit der Protagonistin. Was wird im Weiteren aus einem Menschen, der in seiner Kindheit Gewalt und Gleichgültigkeit, aber keine Liebe erfahren hat? In „April“ ist aus dem Kind eine junge Erwachsene geworden. Sie hat das Heim hinter sich gelassen und versucht sich mehr schlecht als recht eigenständig im Leben zurechtzufinden. Sie heiratet, wird Mutter, ist in psychosozialer Behandlung, trennt sich und stolpert weiter durchs Leben ohne wirklich anzukommen. Hoffnung findet sie im Lesen und später auch im Schreiben kleiner Texte. Wie auch nach Aprils Ausreise von Leipzig nach Westberlin, das Gefühl der Verlorenheit und die Sehnsucht nach der Familie und der alten Heimat bleiben, gehört zu denen am bedrückendsten geschilderten Passagen des Romans. Angelika Klüssendorf vermag es klar, einprägsam und intensiv Sprache auf das Wesentlichste zu reduzieren.
Mit der Reise von April nach Sizilien verbindet sich auch für den Leser die Hoffnung auf Unabhängigkeit und etwas Glück für die junge Frau. Vielleicht wird ja Angelika Klüssendorf davon in einem anderen Buch erzählen…


Es gibt sicher kaum einen Leser des Romans „das Mädchen“ von Angelika Klüssendorf, der nicht Anteil genommen an der Kindheit der Protagonistin. Was wird im Weiteren aus einem Menschen, der in seiner Kindheit Gewalt und Gleichgültigkeit, aber keine Liebe erfahren hat? In „April“ ist aus dem Kind eine junge Erwachsene geworden. Sie hat das Heim hinter sich gelassen und versucht sich mehr schlecht als recht eigenständig im Leben zurechtzufinden. Sie heiratet, wird Mutter, ist in psychosozialer Behandlung, trennt sich und stolpert weiter durchs Leben ohne wirklich anzukommen. Hoffnung findet sie im Lesen und später auch im Schreiben kleiner Texte. Wie auch nach Aprils Ausreise von Leipzig nach Westberlin, das Gefühl der Verlorenheit und die Sehnsucht nach der Familie und der alten Heimat bleiben, gehört zu denen am bedrückendsten geschilderten Passagen des Romans. Angelika Klüssendorf vermag es klar, einprägsam und intensiv Sprache auf das Wesentlichste zu reduzieren.
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