Baillon Collection

Der spektakuläre Scheunenfund - A Sensational Barnfind. Zweisprachig Deutsch-Englisch

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Bilingual book in German and English

Der Ferrari 250 GT SWB California Spider von Alain Delon. Ein Maserati A6G 2000 Gran Sport. Ein Facel Vega Excellence. Ein Hispano-Suiza H6B. Ein Bugatti 57 Ventoux. Mehrere Talbot-Lago, Delahaye und Voisin – die Liste der automobilen Klassiker, die jahrzehntelang vergessen auf einem Anwesen im südwestfranzösischen Échiré ruhten, liest sich schier unglaublich.

Genau das hatte ihr Besitzer, der Fuhrunternehmer Baillon, aber eben nicht mit ihnen im Sinn. Er wollte das erste Automuseum Frankreichs aufbauen. Was von seinem Traum übrigblieb, haben seine Nachfahren jetzt an andere Sammler übergeben. Doch zuvor hat der französische Fotograf Rémi Dargegen die „Baillon Collection“ fotografiert.

Rémi Dargegen hatte bei seinen Fototerminen auf Château Gaillard zunächst nicht erwartet, auf einen so großen Schatz an Auto-Klassikern zu treffen: „Unglaublich, einfach unglaublich. Dieser Platz ist einmalig. Was am meisten beeindruckt, ist die schiere Zahl an Autos, die in den Scheunen eingelagert wurden.“ Diese Begeisterung können Sie aus seinen Fotografien erkennen, die mit der „Baillon Collection“ erstmalig in einem Bildband präsentiert werden. Erstmalig veröffentlicht wird mit diesem Buch damit auch ein „Scheunenfund“, der in seinem Ausmaß wohl historisch und einmalig ist.

Description in English

Alain Delon’s Ferrari 250 GT SWB California Spider. A Maserati A6G 2000 Gran Sport. A Facel Vega Excellence. A Hispano-Suiza H6B. A Bugatti 57 Ventoux. Several Talbot-Lago, Delahaye and Voisin – the list of classic automobiles, forgotten for decades on an estate in Échiré in south-western France, is almost unbelievable.

That was not what the owner, the haulier Baillon, had in mind. He intended to establish the first automobile museum of France. What was left of his dream, his descendants handed to other collectors. But before, French photographer Rémi Dargegen took pictures of the „Baillon Collection“.

When the photo sessions at Château Gaillard started, Rémi Dargegen had not expected to find such a huge treasure trove of classic automobiles: „Unbelievable, just unbelievable. This place is unique. What is most impressive, is the sheer number of cars, that were stored in the barns.“ That enthusiasm is reflected in his photographs, that are presented for the first time in this illustrated book: the „Baillon Collection“. It is also the first publication of a „barnfind“, that is historically unique and outstanding in dimension.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-10307-9
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 24,1/21,2/1,5 cm
Gewicht 687 g
Abbildungen mit 94 Farbfotos
Auflage 1. Auflage 2015
Buch (Taschenbuch)
19,90
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"Schwer vorstellbar, aber trotz des Efeubewuchses waren die Autos oft in ziemlich gutem Zustand."
von Dr. M. am 31.07.2018

Auf den ersten Blick sieht man nur einen Haufen Schrott, der in Unterständen oder Gebäuden steht, die die Natur sich zurückzuholen scheint. Nur der Kenner sieht den Millionenschatz, der hier lagert. Vielleicht erkennt der eine oder andere Betrachter es auch. Die Geschichte, die hinter dieser Entdeckung steckt, scheint dagegen... Auf den ersten Blick sieht man nur einen Haufen Schrott, der in Unterständen oder Gebäuden steht, die die Natur sich zurückzuholen scheint. Nur der Kenner sieht den Millionenschatz, der hier lagert. Vielleicht erkennt der eine oder andere Betrachter es auch. Die Geschichte, die hinter dieser Entdeckung steckt, scheint dagegen genauso verrückt zu sein, wie der Fund selbst. Der gelernte Mechaniker Roger Baillon kaufte in seinem Leben zahlreiche heruntergekommene Autos auf, denn seine Leidenschaft war der Karosseriebau. Er wollte sie wieder aufbauen und ein Museum gründen. Doch Baillon ging 1978 pleite, weil seine Spedition den Verlust seines wichtigsten Kunden nicht verkraftete. Zusätzlich hatte ihn der Staat wegen Steuerbetruges am Wickel. 1979 und 1985 kommen insgesamt 90 seiner Autos unter den Hammer. Doch Baillon kaufte auch wieder neue Autos hinzu und ließ danach im wahrsten Sinne des Wortes Gras über seine Sammlung wachsen. Auch über seinen Tod hinaus durfte niemand das Grundstück betreten, auf dem sich diese Sammlung befand. Erst nach dem Tod seines Sohnes im Jahre 2013 war es dann soweit. Als die Autos im Dezember 2014 versteigert wurden, hörte man wahnwitzige Gebote. Der französische Fotograf Remi Dargegen bekam lange Zeit davor einen Tag Zeit, um die morbiden Millionenfunde in dem Zustand und der Lage abzulichten, in denen sie zuerst von der erstaunten Expertenwelt gesichtet wurden. Diese Bilder, versehen mit einigen überdrehten Kommentaren, bilden den Inhalt dieses Buches. Irre in jeder Beziehung.