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England immer links

99 Tage Segeln zwischen Tidestrom und Flying Ants

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Ein Einhand-Segler mit Chiemsee-Routine kämpft sich in 99 Tagen auf seiner Bavaria 707 namens HAXL über den Ärmelkanal und Rund England durch französische, britische, schottische und irische Hafen- und sonstige Erfahrungen.

Die Idee zu diesem aberwitzigen Segeltörn kommt Otto Schwarz während eines Kurztörns von Calais nach Dover. Und diese spontane Idee bringt den Binnensegler auf See schnell in Schwierigkeiten: vom Kampf mit der Rollfock, der selbst geschneiderten Sprayhood, dem Motor und weiteren Schrecklichkeiten von Notanker bis Ankernot ist so ziemlich alles dabei.
Daneben hat Otto Schwarz aber nicht nur mit Problemen auf See, sondern auch mit gewissen kulturellen Besonderheiten an Land zu kämpfen: British Summertime, British Summer, British Port Control, British Schleusen, British Internetcafé, British Kommunikation, British Nebel, British Königshaus, Scotch Whisky und „An Land kommt der Tod immer von rechts“. Zur Entspannung spricht Otto Schwarz mit seinem British Wecker oder den British Nachbarcrews oder seinem deutschen Wasserkocher.

Schreibt Schwarz mal nicht über seine Erlebnisse auf See oder an Land, dann präsentiert er historische und literarische Exkursiönchen von Napoleon über den Zweiten Weltkrieg bis hin zu Shakespeare – stets so vergnüglich zu lesen, dass es scheint, der Binnensegler habe nicht nur das Segeln auf See, sondern auch den britischen Humor tief in sich aufgenommen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 11.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-667-10269-0
Verlag Delius Klasing
Maße (L/B/H) 22,1/14,7/3,2 cm
Gewicht 579 g
Abbildungen farbige Fotos, Abbildungen
Auflage 1. Auflage 2015
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Sailing round England mit bayrischem Humor
von Dr. M. am 30.07.2018

Einmal um England links herum geht tatsächlich. Statt nämlich auch noch Schottland und die Orkney und Shetland Islands zu umschiffen, entschied sich Otto Schwarz für die kürzere und weniger gefährliche Tour und durchquerte die Insel im Forth & Clyde Canal. Wenigstens dort brachte sein kleines Boot endlich auch einmal... Einmal um England links herum geht tatsächlich. Statt nämlich auch noch Schottland und die Orkney und Shetland Islands zu umschiffen, entschied sich Otto Schwarz für die kürzere und weniger gefährliche Tour und durchquerte die Insel im Forth & Clyde Canal. Wenigstens dort brachte sein kleines Boot endlich auch einmal einen Vorteil. Das Mastlegen war relativ einfach. Ansonsten muss man seinen Optimismus wohl bewundern. Manche werden diese Geisteshaltung vielleicht auch anders nennen, denn sein bayrisches Segelbott, das bisher nur den Chiemsee und Teile des Mittelmeeres kennengelernt hatte, bringt es gerade auf eine Länge von sieben Metern. Es besitzt zwar nur einen recht geringen Tiefgang, was sich bei Gezeitenströmungen sicher als hilfreich erweist. Doch gleichzeitig ist die HAXL für solche Gewässer eigentlich völlig untermotorisiert und obendrein fürs Einhandsegeln nicht gerade perfekt ausgerüstet. Der Autor bevorzugt darüber hinaus das Segeln nach Karten, weil ein Laptop auf seinem Boot keinen Platz an der nötigen Stelle fand. Viel erkennen kann er auf seinem GPS-Gerät auch nicht. So verwundert es dann auch nicht, dass ein großer Teil dieses Reiseberichts sich mit den Irrungen, Wirrungen und Komplikationen bei der Ein- und Ausfahrt aus den vielen Häfen befasst, die der Autor während seiner Englandumrundung anlaufen musste. Man kann sich an den Schilderungen dieser Erlebnisse durchaus erfreuen, denn als Bayer nimmt Schwarz seine verschiedenen Versuchsserien und andere Missgeschicke durchaus mit einem hintergründigen Humor. Kurzzeitig ergriff ihn allerdings auch einmal eine gewisse Verzweiflung und der dringende Wunsch, sofort mit dem Segeln aufzuhören. Immerhin gehört der Autor zu der Sorte Segler, die so etwas auch zugeben. Das macht ihn sehr sympathisch. Allen, die eine ähnliche Tour wagen wollen, werden in diesem Buch sicher Anregungen und zahlreiche Hinweise finden. Natürlich kann man es dabei nicht jedem recht machen. Seine Beschreibungen, die über seine Manöver und seine Routenplanung hinausgehen haben durchaus einen gewissen Reiz. Aber in diesem Buch geht es vornehmlich um Segeln und die mit dieser Reise zusammenhängenden Probleme und ihre Lösungen. Es besitzt einen gewissen Logbuch-Charakter, aus dem man durchaus etwas lernen kann, wenn man in diesem Gebiet noch nie gesegelt ist. Auf der anderen Seite werde sich wohl nur wenige mit einem solch kleinen Boot und seiner etwas dürftigen Ausrüstung einhändig auf eine solche Reise machen.