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Affenbruder

Roman

Kenneth Oppel

(5)
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Beschreibung

In diesem Roman erzählt Kenneth Oppel von einem ungewöhnlichen Tierversuch, der die ethischen Grenzen der Wissenschaft überschreitet – und eine Familie auf die Probe stellt.

Als Zan in die Familie Tomlin kommt, ist sich Ben sicher: Seine Familie ist die verrückteste der Welt! Denn Zan ist ein Schimpansen-Baby, mit dem eine Studie durchgeführt wird: Zan soll Zeichensprache lernen. Schon bald herrscht bei den Tomlins großes Affentheater. Zan wird für Ben zum »richtigen« Bruder, den er über alles liebt und zu dem er eine enge Beziehung aufbaut. Als Zan die Erwartungen nicht erfüllt und von der Uni weiterverkauft wird, erlebt Ben die zweischneidigen Seiten von Tierversuchen und fragt sich verzweifelt: Wie weit darf die Wissenschaft Zan für ihre Zwecke einsetzen?

»Ein aufrüttelnder Roman: Was macht den Menschen aus? Und was darf Wissenschaft?« börsenblatt, 23.7.2015

»Eine wertvolle und sehr emotionale Lektüre zu einem unerschöpflichen Thema […].« Irmi Bennet, Lovelybooks, 30.7.2015

»Ein Buch, das berührt und nachhaltig beschäftigt.« buechereule.de, 7.8.2015

»Der Schreibstil des Autors ist hervorragend. Er versteht es nicht nur Spannung aufzubauen, sondern auch echte Herzstillstandmomente zu entwickeln. Aber er hat auch den Dreh raus mit großen Emotionen die Vernunft und Logik außer Kraft zu setzen.« tinkersbuchwelt.com, 10.9.2015

»Neuinterpretationen von Klassikern, Reihen oder Stand Alones – Oppel kann einfach alles … und das grandios!« katzemitbuch.de, 11.9.2015

»Ein Jugendbuch, das die Menschlichkeit in der Wissenschaft hinterfragt und fordert. Ernsthaft, glaubwürdig und berührend.« Topic, 10/2015

»[…] spannend, anrührend und manchmal auch witzig.« Heike Byn, eselsohr, 11/ 2015

»Ein Jugendbuch, das die Menschlichkeit in der Wissenschaft hinterfragt und fordert. Ernsthaft, glaubwürdig und berührend.« Gelnhäuser Neue Zeitung, 29.8.2015

»›Affenbruder‹ hinterfragt die ethischen Maßstäbe der Wissenschaft und ist eine äußerst herzergreifende Lektüre.« Verena Hoenig, Wiesbadener Kurier u. a., 3.12.2015

Kenneth Oppel, geb. 1967, gilt als literarisches Phänomen. Von Roald Dahl ermutigt, veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch mit 14 Jahren. Inzwischen hat er zahlreiche Romane und Drehbücher verfasst. Heute lebt er mit seiner Familie in Toronto. Bei Beltz & Gelberg ist seine weltweit erfolgreiche Fledermaus-Trilogie mit den Bänden Silberflügel, Sonnenflügel und Feuerflügel erschienen sowie die Bücher Nachtflügel, Wolkenpanther und Wolkenpiraten..
Gerold Anrich, geboren 1942, war Verleger und Lektor. Martina Instinsky-Anrich, geboren 1952, ist Diplombibliothekarin und hat in Bibliotheken, Buchhandlungen und Verlagen gearbeitet. Seit einigen Jahren sind sie im Team als freiberufliche Übersetzer tätig..
Gerold Anrich, geboren 1942, war Verleger und Lektor. Martina Instinsky-Anrich, geboren 1952, ist Diplombibliothekarin und hat in Bibliotheken, Buchhandlungen und Verlagen gearbeitet. Seit einigen Jahren sind sie im Team als freiberufliche Übersetzer tätig.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 439
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 13.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-81206-3
Verlag Julius Beltz GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 21,3/14,1/3,5 cm
Gewicht 656 g
Originaltitel Half Brother
Auflage 1. Deutsche Erstausgabe
Illustrator Maximilian Meinzold
Übersetzer Gerold Anrich, Martina Instinsky-Anrich

Buchhändler-Empfehlungen

Carolin Bühler, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Wie viel Mensch steck in einem Tier? Ein Jugendbuch, das viel Raum zum Nachdenken und Diskutieren bietet.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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Kann ein Affe wie ein Mensch sein?
von einer Kundin/einem Kunden aus Iserlohn am 22.08.2015

INHALT: Dieses Buch führt den Leser ins Kanada der 70er Jahre. Hier darf man den anfangs noch 13-jährigen Ben zwei Jahre lang dabei begleiten wie seine Eltern einen Schimpansen bei sich aufnehmen und für ihn sorgen. Zan soll dabei Teil eines wissenschaftlichen Experiments sein, bei dem ihm die Gebärdensprache näher gebracht werd... INHALT: Dieses Buch führt den Leser ins Kanada der 70er Jahre. Hier darf man den anfangs noch 13-jährigen Ben zwei Jahre lang dabei begleiten wie seine Eltern einen Schimpansen bei sich aufnehmen und für ihn sorgen. Zan soll dabei Teil eines wissenschaftlichen Experiments sein, bei dem ihm die Gebärdensprache näher gebracht werden soll. Ziel dessen soll es sein, der Welt zu zeigen, dass auch Tiere dazu in der Lage sein können eine komplexe Sprache zu erlernen. Schnell sieht Ben in dem kleinen Zan nicht nur irgendeinen Affen, sondern vielmehr einen Bruder. Nur bald kommt der Tag, an dem das Experiment nicht mehr fortgeführt werden kann und Zan muss fort. Fort in eine ungewisse Zukunft... "Aber im Lexikon stand, dass man ein Mensch sein musste, um eine Person sein zu können. Vielleicht hatte das Lexikon nicht recht." (S.188) MEINUNG: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive des jungen Teenagers Ben erzählt. Vielleicht hatte ich dadurch etwas Probleme mich direkt in den Schreibstil einzufinden. Immerhin bin ich ein paar Jährchen älter ;) Jugendliche, in dem Alter hingegen sollten sich recht schnell in das Geschehen einfinden, da hier auch jede Menge typische Probleme dieser Altersgruppe angeschnitten werden. Hat man sich erst einmal in die Geschichte eingefunden lässt es sich sehr schnell weg lesen. Die Beziehung zwischen Ben und seinem "Affenbruder" Zan wird authentisch und emotional beschrieben. Anfangs kann Ben ihn noch nicht recht leiden, aber je mehr Zeit er mit dem Babyschimpansen verbringt, desto mehr hängt er an ihm. Auch er arbeitet fleißig daran mit, dass Zan die Gebärdensprache schneller lernt und geht in dieser Aufgabe richtig auf. Gedanken über tiergerechte Haltung, Tierversuche, sowie die Überlegung wie viel "Mensch" in einem Tier steckt oder nicht und vieles mehr verweben sich hier miteinander. Vertieft werden die einzelnen Thematiken nur bedingt, aber dies finde ich in dem Fall nicht einmal tragisch. Ich denke hier hat man wirklich einfach mal wieder ein Jugendbuch, das auch wirklich haargenau für diese Altergruppe zugeschneidert ist. Gerade als Schullektüre könnte ich es mir daher gut vorstellen. Ansätze für zahlreiche Unterrichtsstunden findet man hier genug und so ist es sogar ein Pluspunkt, dass vieles thematisch lediglich angeschnitten und nicht zu sehr vertieft wurde. So bietet der Roman viel Raum, um sich weitere Gedanken zu machen oder auch über einige Aspekte näher zu diskutieren. Einziger Kritikpunkt: Die Charaktere haben meiner Meinung nach nicht immer logisch gehandelt und rückblickend waren einige Handlungsstränge am Ende auch etwas zu konstruiert. Trotzdem konnte mich das Buch fesseln und begeistern. Eine schöne Idee, die überwiegend gut umgesetzt wurde. FAZIT: Ein schöner Jugendroman, der viel Raum zum Nachdenken bietet. Gerade für Schulklassen wäre es eine geeignete Lektüre, aber nicht nur. Auch ältere Leser, die Tiere lieben und keine Probleme damit haben aus der Sicht eines jungen Teenagers zu lesen können hier zugreifen.

Ein Jugendbuch, das nachdenklich stimmt
von louella2209 am 17.08.2015

"Er durfte kein Schimpanse sein. Er musste ein Mensch sein." Zitat Ben S.61 Dieser emotionsgeladene Roman über die Liebe eines Jungen zu einem Schimpansen, der, zu wissenschaflichen Zwecken, in einer Familie aufwächst um die menschliche Sprache zu erlernen, stammt aus der Feder des bekannten Jugendbuchautor Kenneth Oppel. Mi... "Er durfte kein Schimpanse sein. Er musste ein Mensch sein." Zitat Ben S.61 Dieser emotionsgeladene Roman über die Liebe eines Jungen zu einem Schimpansen, der, zu wissenschaflichen Zwecken, in einer Familie aufwächst um die menschliche Sprache zu erlernen, stammt aus der Feder des bekannten Jugendbuchautor Kenneth Oppel. Mit diesem Roman ist ihm ein Werk geglückt, das zum Nachdenken anregt und auch für die heutige Zeit brisante Themen anspricht - grausame Tierversuche und die Tücken der Aufzucht eines Tieres durch Menschen. Zur Story: Das Schimpansenbaby Zan soll für ein wissenschaftliches Experiment bei der Familie Tomlin aufwachsen und wird viel zu früh seiner leiblichen Mutter entrissen. Auf den ersten Blick geht es dem jungen Affen in der Familie gut. Es scheint ihm an nichts zu fehlen. Zu dem 13jährigen Ben, dem die ganze Situation anfangs noch befremdlich ist, baut er eine ganz besondere Beziehung auf. Ben behandelt ihn wie seinen "kleinen Bruder", aber Zan ist ein Affe und wird es immer bleiben. Bald kommen die ersten Probleme auf. Ben`s Vater, der Leiter des Projekts, überfordert den kleinen Schimpansen immer wieder bei der Erlernung der Gebärdensprache und das Forschungsprojekt droht zu scheitern. Darf Zan doch noch als ganz normaler Schimpanse aufwachsen? Fazit: Die Geschichte ist aus der Perspektive des 13jährigen Ben erzählt. Die Sprache ist schlicht und leicht verständlich und die Handlung wird behutsam und altersgerecht, der Zielgruppe entsprechend, aufgebaut. Man bekommt einen Einblick in die typischen Probleme eines Jugendlichen in der Pubertät - schwieriges Verhältnis zu den Eltern, erste Liebe, der Kampf um Anerkennung, schlechte Noten, Vertrauensbruch und Enttäuschung. Es geht in dem Roman nicht ausschließlich um den Schimpansen, man erfährt sehr viel über Ben`s Leben und sein Umfeld. Man schließt ihn als Hauptfigur auch gleich ins Herz, vor allem weil er soviel Feingefühl im Umgang mit Zan entwickelt. Er wächst mit seinen Aufgaben und reift zu einem jungen Erwachsenen heran und avanciert am Schluss sogar noch zu einem kleinen Helden. Die Story ist in den 70er Jahren angesiedelt, wohl auch, weil diese Zeit federführend war in der Erforschung der sprachlichen Begabung von Primaten. Gerne hätte ich noch mehr über den wissenschaftlichen Hintergrund und mögliche realen Fakten erfahren, aber hier hielt sich der Autor etwas zurück. Es bleibt auch offen, ob die Geschichte auf einen wahren Fall beruht. Das Buch ist eine empfehlenswerte Jugendlektüre, die ich auch meinen Kindern zu lesen geben würde, aber auch Erwachsene können ihre Freude an dem Buch haben. Mir persönlich hat der Handlung noch das i-Tüpfelchen gefehlt, das einen endgültig in den Bann zieht. Ansonsten hat der Roman die 4 Sterne voll und ganz verdient.

Tolle Idee, mittelmäßige Umsetzung
von Zank am 09.08.2015

Das Buch "Affenbruder" stammt aus der Feder des für seine Fledermaus-Saga bekannten Autors Kenneth Oppel und wurde bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet. Es geht um eine Familie, die zu Forschungszwecken einen Babyschimpansen bei sich aufnimmt und ihn wie einen Mensch erziehen und ihm Zeichensprache beibringen möchte. Erzähl... Das Buch "Affenbruder" stammt aus der Feder des für seine Fledermaus-Saga bekannten Autors Kenneth Oppel und wurde bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet. Es geht um eine Familie, die zu Forschungszwecken einen Babyschimpansen bei sich aufnimmt und ihn wie einen Mensch erziehen und ihm Zeichensprache beibringen möchte. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Teenagers Ben, der dem Ganzen erst kritisch gegenübersteht, später jedoch den Schimpansen Zan als kleinen Bruder ins Herz schließt. Der Schreibstil ist gewohnt leicht lesbar und für die jugendliche Zielgruppe gut geeignet. Auch als Leser fiebert man mit der Familie mit, ob das Experiment wohl gelingen wird und wie sich Zan weiter entwickelt. Zwischenzeitlich ging es mir ein bisschen viel um Ben, der sein Leben zwischen Schimpanse, Schule und erster Liebe schildert. Die Charaktere sind oft einseitig - der nette Betreuer, der Mitläufer, der strenge Vater, die hübsche Freundin, der aggressive Nachbarsjunge. Nachdem die Geschichte zwischenzeitlich etwas vor sich hin plätschert, ging dann am Ende des Buches alles viel zu schnell. Das Abschlusskapitel selbst schadet dem Buch meiner Meinung nach mehr, als dass es nützt. In Form eines Traumes von Ben setzt der Autor dem Leser hier eine bevormundende Erklärung a la "und die Moral von der Geschicht'..." vor. Schade, denn auch Leser ab 14 (Altersempfehlung des Verlags) können sich durchaus ein eigenes Bild machen und die Geschichte reflektieren. Trotz der Kritikpunkte handelt es sich um ein nettes Jugendbuch, dass die interessante Thematik der Ähnlichkeit/Verschiedenheit zwischen dem Menschen und seinem nächsten Verwandten im Tierreich auf spannende und lockere Art behandelt. Es kann meiner Meinung nach durchaus auch schon von jüngeren Jugendlichen ab 10 Jahren gelesen werden.


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