Warenkorb
 

Herrin des Nordens

Historischer Roman

(8)
Ein mitreißendes historisches Epos aus dem Ende der Wikingerzeit.

Handelsstadt Haithabu 1047: Die junge Ingunn schwärmt leidenschaftlich für den wenig älteren Torge, der aus England nach Dänemark gekommen ist. Hier beansprucht Torge eine Erbschaft, und hier bereitet er sich auf eine Zukunft als Krieger in Diensten des englischen Königs vor. Torges älterer Bruder Jon hingegen schätzt Verhandlungsgeschick mehr als Kriegslust. Um Torge zu beschützen, und obwohl er sich mittlerweile selbst in Ingunn verliebt hat, kehrt Jon jedoch mit seinem Bruder nach England zurück. Ingunn bleibt in ihrer geliebten Heimat. Und dann überfallen die Norweger Haithabu ...

Portrait
Martha Sophie Marcus, geboren 1972 im Landkreis Schaumburg, studierte Germanistik, Soziologie und Pädagogik und verbrachte anschließend zwei Jahre in Cambridge. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Lüneburg. Mit "Herrin wider Willen", ihrem ersten Roman, feierte sie ein grandioses Debüt. Seitdem sind weitere historische Romane von ihr bei Goldmann erschienen.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 736
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48106-4
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/12/5,3 cm
Gewicht 503 g
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Wunderschöner Historischer Roman über die Wikingerstadt Haithabu. Sehr, spannend und anschaulich erzählt! Wunderschöner Historischer Roman über die Wikingerstadt Haithabu. Sehr, spannend und anschaulich erzählt!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein sehr gutes Buch aber sehr umfangreich, die Autorin gibt Ihrer Handlung viel Raum, so entwickelt sich die Geschichte etwas verzögert aber man kann die Personen besser kennen ler Ein sehr gutes Buch aber sehr umfangreich, die Autorin gibt Ihrer Handlung viel Raum, so entwickelt sich die Geschichte etwas verzögert aber man kann die Personen besser kennen ler

Gundi Schön, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein facettenreicher und überzeugender historischer Roman über das Ende der Wikingerzeit. Wer ein fundiertes und authentisch geschriebenes Buch lesen möchte ist hier richtig. Ein facettenreicher und überzeugender historischer Roman über das Ende der Wikingerzeit. Wer ein fundiertes und authentisch geschriebenes Buch lesen möchte ist hier richtig.

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Eine aktionsreiche und spannungsgeladene Geschichte, die zeigt, was die alten Traditionen wert sind. Und wie der neue Glaube langsam Fuss fasst. Wer mehr Mut und Kraft braucht. Eine aktionsreiche und spannungsgeladene Geschichte, die zeigt, was die alten Traditionen wert sind. Und wie der neue Glaube langsam Fuss fasst. Wer mehr Mut und Kraft braucht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
5
2
1
0
0

Ein schöner und unterhaltsamer Wikingerroman
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 31.08.2016

Martha Sophie Marcus gelingt es immer wieder aufs Neue mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen. Geschickt gelingt es ihr die Stimmung uns Atmosphäre wie sie damals geherrscht haben könnte einzufangen. Und so steckt man schon gleich zu Beginn mitten in der Geschichte, oder besser gesagt man lebt ihre... Martha Sophie Marcus gelingt es immer wieder aufs Neue mich gleich auf den ersten Seiten abzuholen. Geschickt gelingt es ihr die Stimmung uns Atmosphäre wie sie damals geherrscht haben könnte einzufangen. Und so steckt man schon gleich zu Beginn mitten in der Geschichte, oder besser gesagt man lebt ihre Geschichten. Schauplätze und die Figuren sind so bildhaft beschrieben, dass man wirklich dabei ist, denn es kommt mir jedes Mal so vor, man wäre vor Ort und würde mit den Figuren am Ort des Geschehens leben. Man spürt mit jeder Zeile wie viel Liebe im Buch steckt und man kann es ahnen wie viel Recherchearbeit dahintersteckt. Ihr Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und es ist so ein leichtes auch die mehr als 700 Seiten in einem Rutsch herunterzulesen. Ich war nach zweieinhalb Tagen durch das Buch durchgerauscht, davon die letzten knapp 400 an einem Tag. Es fällt also extrem schwer das Buch beiseite zu legen, denn wie man es sich denken kann schreibt die Autorin so, dass man auf die nächste Seite gespannt ist. Der Spannungsaufbau ist fein gezeichnet und erst mit der letzten Seite hat man angekommen zu sein. Für mich war das wieder große Klasse und ich vergebe hoch verdiente 5 Sterne.

Facettenreiche Darstellung des Endes der Wikingerzeit
von Daniela am 07.03.2016

Im Jahr 1044 ist Haithabu die wichtigste Handelsstadt zwischen Nord- und Ostsee. Kaufmannstochter Ingunn lernt von ihrem Vater das Geschäft, denn weitere Kinder hat er nicht und zwischen Norwegen und Dänemark herrscht Krieg um die Königswürde. In diesen unsicheren Zeiten versuchen zwei Brüder ebenfalls ihr Glück zu machen: Torge... Im Jahr 1044 ist Haithabu die wichtigste Handelsstadt zwischen Nord- und Ostsee. Kaufmannstochter Ingunn lernt von ihrem Vater das Geschäft, denn weitere Kinder hat er nicht und zwischen Norwegen und Dänemark herrscht Krieg um die Königswürde. In diesen unsicheren Zeiten versuchen zwei Brüder ebenfalls ihr Glück zu machen: Torge kämpft in England und Jon wird bald zu einem wichtigen Vertrauten des dänischen Königs Sven. Jons und Ingunns Wege kreuzen sich immer wieder, beide werden Zeugen des Endes der Wikingerära, des Untergangs von Haithabu und des stets erstarkenden Christentums. Auf etwas über 700 Seiten entführt die Autorin Martha Sophie Marcus den Leser in die Wikingerzeit. Im 11. Jahrhundert gehörten die Raubzüge der Vergangenheit an, der Handel blühte, Königreiche bildeten sich und eine neue Religion hielt Einzug. Diese Zeit des Umbruchs hat die Autorin sehr gut recherchiert und facettenreich dargestellt. Politik, Kriegsführung, Wirtschaft und Religion, Bräuche, Alltagsleben und nicht zuletzt eine authentisch dargestellte Liebesgeschichte ergeben ein umfassendes Bild eines Volkes und einer Zeit, die leider im Geschichtsunterricht nur tangiert wird. Mit Ingunn Sigmundsdottir steht ein starker Charakter im Zentrum der Handlung. Als wohlhabende Bürgerin kann sie sich durchsetzen und führt ihr Geschäft mit sicherer Hand. Aber vor allem in Zeiten der Not weiß sie sich zu helfen und vergisst dabei auch andere Menschen nicht. Jon Larsson ist ein sehr besonnener und gerechter Mensch, der sich gut mit Inunn ergänzt. Als er ein Kind war, wurde seiner Familie von einer anderen Sippe großes Unrecht angetan, wofür er seit langer Zeit Vergeltung plant. Dieser Handlungsstrang sorgte neben den politischen Ereignissen zusätzlich für eine persönliche Note. Die Liebesgeschichte zwischen Ingunn und Jon wirkt sehr authentisch und zeigt, dass Vertrauen und Achtung für eine Beziehung wichtiger sind als Oberflächlichkeiten. Mir als Leser sind die beiden und ihre Familie und Freunde beim Lesen sehr ans Herz gewachsen. Als dritter Charakter anzusehen ist die Stadt Haithabu, die eigentliche „Herrin des Nordens“. Warum und wie sie schließlich untergeht erlebt man in typischer Manier eines historischen Romans mit den Charakteren mit. Fazit: Ein unterhaltsamer, gut recherchierter und daher authentischer Roman, der lebendiger wirkt als eine Geschichtsstunde und mein Wissen über die Wikingerzeit erweitert hat.

Hervorragend gelungener historischer Roman, der den Spagat zwischen Historie, Kriegsgebahren und Liebe erfolgreich meistert
von einer Kundin/einem Kunden am 29.02.2016

Ein historischer Roman, der dank des Schreibstils unter die Haut geht. Die Autorin lässt die Charaktere, auch diejenigen, die nur fiktiv sind, real und lebensecht wirken. Ich fühlte mich durch die Geschehnisse und den Spannungsbogen in die Zeit der Wikinger entführt. Es wird deutlich, wie hart und grausam... Ein historischer Roman, der dank des Schreibstils unter die Haut geht. Die Autorin lässt die Charaktere, auch diejenigen, die nur fiktiv sind, real und lebensecht wirken. Ich fühlte mich durch die Geschehnisse und den Spannungsbogen in die Zeit der Wikinger entführt. Es wird deutlich, wie hart und grausam die damalige Zeit war. Ausserdem sind die Recherchen, die die Autorin zum Buch gestellt hat, äusserst umfangreich und super gelungen. Das Buch handelt von der späten Wikingerzeit in den Jahren 1026 bis 1066 und dreht sich um die Protagonistin Ingunn, die in dieser schweren Zeit so einige Kriege und Unwetter überstehen muss. Der Kampf ums Überleben wird immer wieder deutlich und auch die Nebenschauplätze sind hervorragend dargestellt. Die Verbreitung des christlichen Glaubens hat hier auch einen großen Stellenwert. Mein Fazit: Hervorragend gelungener historischer Roman, der den Spagat zwischen Historie, Kriegsgebahren und Liebe erfolgreich meistert