Götter der Rache

Roman

Sigurd Band 1

Giles Kristian

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Beschreibung

Norwegen, A. D. 785: Der Wikingerclan unter Führung von Jarl Harald steht vor einem neuen Sturm der Schwerter. Die harten Kämpfer ziehen für ihren König Gorm in die Schlacht: Drachenboot gegen Drachenboot. Doch der verräterische König lockt Harald und seine Mannen in eine tödliche Falle. Ihr Dorf wird vernichtet, Frauen und Kinder niedergemetzelt oder in die Sklaverei gegeben. Nur wenige entkommen, darunter Sigurd, der jüngste Sohn Haralds. Fortan widmet Sigurd sein Leben der Vergeltung. Von den Häschern des Königs gejagt, schart er eine Bruderschaft wilder Krieger um sich: Gnade jedem, der ihnen auf ihrem Pfad der Rache im Wege steht ...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43824-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,7/11,9/4,2 cm
Gewicht 417 g
Originaltitel God of Vengeance 1
Übersetzer Wolfgang Thon
Verkaufsrang 23616

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Buchhändler-Empfehlungen

Sophie Krüger, Thalia-Buchhandlung Berlin

Diese Reihe steht der Uthred-Saga von Bernhard Cornwell in Nichts nach. Ganz großes "Buch-Kino"!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Ein spannender Auftakt einer Trilogie. Auch Humor kommt hier nicht zu kurz. Kann man nur weiterempfehlen, wer gerne Wikingerromane liest.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Wikinger-Mythos in modern
von Christian am 01.06.2019

Aus einer Laune heraus habe ich mir vor Kurzem den ersten Band der Sigurd-Saga von Giles Kristian gekauft und nach der Lektüre betrachte ich den Roman mit einem lachenden und einem weinenden (Historiker)-Auge. Der Roman verarbeitet fast alles, was der Wikinger-Mythos seit seinem Entstehens in der hochmittelalterlichen isländis... Aus einer Laune heraus habe ich mir vor Kurzem den ersten Band der Sigurd-Saga von Giles Kristian gekauft und nach der Lektüre betrachte ich den Roman mit einem lachenden und einem weinenden (Historiker)-Auge. Der Roman verarbeitet fast alles, was der Wikinger-Mythos seit seinem Entstehens in der hochmittelalterlichen isländischen Literatur bis hin zur modernen Rezeption durch TV-Serien wie "Vikings" zu bieten hat: Bärtige, kernige Kerle, Blutdurst, viel Met, eine unreflektierte Übernahme eddischer Inhalte als "nordische Mythologie" bzw. Religion und natürlich kämpfende Frauen als "Schildmaiden". Mein "Historikerauge" musste da etliche Male gedreht werden. Dennoch übt der Roman eine gewisse Faszination aus, so wie es der Wikinger-Mythos seit seinem Entstehen eben tut. Die rauen Kerle wachsen einem ans Herz ( die Mannschaft teils mehr als der Held Sigurd) und Kristians Schreibstil bzw. jener des Übersetzers ist leicht, flüssig und griffig. Obwohl der Plot oft vorhersehbar ist, will man dennoch irgendwie weiter lesen und wissen, wie es der sympathischen Mannschaft aus "Skudeneshavn" ergehen wird. Alles in allem ist der erste Roman der Sigurd-Saga gute Unterhaltung. Normal würde ich dem Ding drei Sterne geben, aber da der Roman trotz seiner zahlreichen Klischees einen dennoch irgendwie mitzieht, kriegt er genau für diesen magischen Effekt noch einen vierten Stern dazu. Skål!

ich bin begeistert
von Arvid aus Hamburg am 04.12.2016

Dieses tolle Werk steht den Büchern von Bernhard Cornwells Uthred-Saga, die ich beim Viking-Genre stets als Maßstab heranziehe in nichts nach. Die Geschichte ist logisch, also für die damalige Zeit realistisch dargestellt und ihr Verlauf begründet auf nachvollziehbaren Entscheidungen der Charaktere. Die Buchsprache wirkt elegant... Dieses tolle Werk steht den Büchern von Bernhard Cornwells Uthred-Saga, die ich beim Viking-Genre stets als Maßstab heranziehe in nichts nach. Die Geschichte ist logisch, also für die damalige Zeit realistisch dargestellt und ihr Verlauf begründet auf nachvollziehbaren Entscheidungen der Charaktere. Die Buchsprache wirkt elegant und ausgeschmückt. Es ist ein wahrer Augenschmaus die geschickt ausgewählten Wörter in ihren Anordnungen zu lesen oder die griffigen Vergleiche, die die Phantasie anregen geradezu zu verschlingen. Die Sticheleien der Charaktere halten die Stimmung zwischendurch und manchmal während der großen Ereignisse unterhaltsam, frisch und amüsant. Die ausgewählte Schriftart macht Viking-Stimmung und lässt sich sehr gut lesen. Der Titel ist total bescheuert. Wirkt kindisch. Trifft allerdings das Thema wie kein anderer es könnte. Das Cover ist geil, etwas "Hollywoodmäßig", geht also noch etwas zurückhaltender (Vgl. Band 2 und Band 3), hilft jedoch der Phantasie sich die Leutchen von damals und Sigurd vorzustellen. Was ich noch besonders hervorheben möchte ist, dass sich der Autor merklich über das Zeitalter informiert haben muss. Abgesehen weniger "Superkiller" in Sigurds Mannschaft, wirkt alles sehr real, denn z. B. Kettenhemden werden als selten und sehr wertvoll bezeichnet, verschiedenste Götter werden mit diversen Namen und Bedeutungen in passenden Situationen genannt, die Funktionen von Trinkhallen spielen immer wieder eine gut in die Geschichte eingewobene Rolle u.v.m. Dieses Buch kann ich jedem getrost weiterempfehlen.

Blutige Schlachten auf Gedeih und Verderb, Loyalität und wahre Freundschaft
von Franzy aus Gießen am 01.02.2016

Klappentext Schmeckt unseren Stahl! Norwegen, A.D. 785: In der harten Welt der Wikinger streitet der aufrechte Clan unter Jarl Harald für König Gorm. Doch der verräterische König opfert die treuen Kämpfer seinem Bestreben nach Macht. Der Clan wird zerschlagen, nur Haralds Sohn Sigurd und eine Handvoll Krieger überleben - und... Klappentext Schmeckt unseren Stahl! Norwegen, A.D. 785: In der harten Welt der Wikinger streitet der aufrechte Clan unter Jarl Harald für König Gorm. Doch der verräterische König opfert die treuen Kämpfer seinem Bestreben nach Macht. Der Clan wird zerschlagen, nur Haralds Sohn Sigurd und eine Handvoll Krieger überleben - und schwören Rache bis aufs Blut. Gnade all jenen, die sich ihnen in den Weg stellen! Erster Satz Der Wald war still. Cover Auf dem Cover befindet sich ein kampfbereiter Wikinger mit Helm und Schwert. Im Hintergrund stehen einige andere behelmte und bewaffnete Männer. Es wird direkt ersichtlich, dass mit diesen Männern nicht zu spaßen ist und der direkte Blick des Wikingers in die Kamera zeigt, dass er sich nicht fürchtet. Das Cover passt wunderbar zu dem Buch! Meinung Ja was soll ich sagen? Es ist einfach nicht mein Genre. Ich habe es wirklich versucht und fand das Buch tatsächlich nicht schlecht, ganz im Gegenteil, aber es ist halt einfach nicht so mein Ding. Aber da der Lieblingsmann tierisch auf solche Bücher abfährt und nur drauf gewartet hat, dass ich endlich fertig werde, wird es nicht einstauben, sondern erneut gelesen und sicher für fantastisch befunden ;-) Über den Inhalt brauche ich eigentlich gar nichts sagen, denn das macht der Klappentext zu genüge. Ein Dorf wird vom König verraten und in einen Hinterhalt gelockt, Männer sterben und andere überleben. Die, die überleben schwören Rache, es gibt Gemetzel, Blut und Met ;-) Aber hier gilt: Der Weg ist das Ziel! Ich persönlich finde es nicht schlimm, dass der Klappentext so viel verrät, denn auch wenn man die Story an sich schon kennt, erlebt man auf 599 Seiten eine wirklich gute Geschichte. Im Jahre 785 waren Männer noch echte Männer. Trugen langes, wildes Haar (manchmal auch zwei geflochtene Zöpfe), Bärte, fluchten und tranken, kämpften und rangelten, aber waren unglaublich loyal und es gab Freundschaften, die über den Tod hinaus gingen. In diesem Buch sind Wikinger, wie wir sie uns wünschen! Zu jeder guten Wikingergeschichte gehören Schlachten auf Gedeih und Verderb. Und diese gibt es in diesem Buch auch. Arme und Köpfe werden abgeschlagen, Schwerter in Bäuche gerammt und Schilde mit einer Axt gespalten. Es ging ganz schön blutig zu damals ;-) Wer das nicht mag, der sollte einen Bogen um dieses Buch machen. Und zwischen all der rohen Gewalt und dem Tod kommt eine Sache nicht zu kurz - wahre Freundschaft und Loyalität bis zum (eigenen) Ende. Giles Kristian versteht es Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Ach was sag ich...Bilder...ganze Videos der Schlachten liefen in meinem Kopf ab. Schwarzer Humor und gut platzierte Sprüche/Flüche lockten mir das ein oder andere Schmunzeln ins Gesicht und ich gestehe, dass ich ein paar Tränchen vergossen habe. Verurteilt mich nicht, ich bin eben ein Mädchen ;-) Es kommen zu Beginn unglaublich viele Namen vor, die für die heutige Zeit stellenweise etwas ungewöhnlich sind. Ich hatte mir am Anfang einen Zettel gemacht, auf dem ich die Namen und einige Eigenschaften und Handlungen notiert hatte. Aber zwischendrin müssen wir uns von dem ein oder anderen verabschieden, die Namen werden weniger und das Lesen dadurch leichter. Für alle (und da gehöre ich auch dazu) die sich mit den Begriffen rund um dieses Thema nicht so gut auskennen, wurde hinten ein Glossar angehängt, in dem alles Wichtige erklärt wird. Auch eine Seite mit den nordischen Göttern ist dabei. Generell gibt es hier Nachhilfe für alle, die in der nordischen Mythologie nicht so bewandert sind, denn die Wikinger waren eben gottesgläubig und auch -fürchtig. Das empfand ich persönlich als absoluten Pluspunkt. Wurde ich doch durch den Lieblingsmann etwas in dieses Thema eingeführt und in über zwei Jahren recht nahe herangebracht, weiß ich doch so vieles nicht, was hier nebenbei erklärt wird. Einige Geschichten kannte ich schon, andere waren mir neu. Auch wenn ich jetzt feststellen musste, dass dies leider nicht mein Genre ist, fand ich dieses Buch wirklich gut. Es ist der Beginn einer neuen Reihe, die ich wohl nicht verfolgen werde - durch den Lieblingsmann aber sicherlich auf dem neusten Stand darüber bleibe ;-) Zitate / Textstellen "Ich weiß, wie man einen Kampf für sich entscheidet", erwiderte er. "Und das reicht Odin." (Seite 26) Fazit Hier sind Männer noch Männer und Schlachten werden geführt bis auf Gedeih und Verderb. Blutig, rau, aber auch loyal, witzig und eine kleine Nachhilfe in nordischer Mythologie. Im Endeffekt nicht mein Genre, aber ein wirklich gutes Buch! Für Fans von "Vikings" sicherlich wärmstens zu empfehlen :-)


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