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Die Berlinreise


Das zweite Reisetagebuch des jungen Hanns-Josef Ortheil.

Anfang der sechziger Jahre hat Hanns-Josef Ortheil zusammen mit seinem Vater eine Reise in das geteilte Nachkriegsberlin unternommen. Es ist eine Reise zurück an die Orte, an denen sein Vater und seine Mutter als junges Paar während des Zweiten Weltkriegs gelebt haben. Geduldig und fasziniert hört er zu, was der Vater ihm von dem Leben damals erzählt. Instinktiv begreift er, welche Bedeutung Berlin für das Leben seiner kleinen Familie hatte und für ihn immer noch hat. Tag für Tag notierend und schreibend, sucht der gerade einmal zwölfjährige Junge sehnsüchtig nach einer Verbindung zu dieser Welt.

Portrait
Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meistgelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74997-3
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/2,7 cm
Gewicht 267 g
Abbildungen 11 schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 32117
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

"Papa und die 'Gold-Else' "

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Im Sommer 1964, nur kurze Zeit nach dem Mauerbau und des Besuch von John F. Kennedy, reist der Vater mit seinem zwölfjährigen Sohn nach Berlin. Für den Vater ist es eine Reise zurück in die Vergangenheit. Er erlebte zu Kriegszeiten Schreckliches in Berlin. Seine Frau blieb aus Angst vor der quälenden Erinnerung daheim in Köln. Der aufgeweckte Johannes verfolgt wissbegierig den Schilderungen und Erlebnissen seines Vater. Er notiert "sein Berlin" in Tagebüchern, die er später seinem Vater schenkt. Seiner Mutter schreibt er liebevolle Briefe aus der lebhaften Stadt. Und eben diese Notizen liegen nun in "Berlinreise" vor. Johannes ist intelligent, altklug und neugierig. Allein macht er macht sich auf, die Stadt zu erkunden und etwas über die Vergangenheit seiner Eltern herauszufinden. In dieser Zeit trifft sein Vater einen ehemaligen Freund, ein echte Berliner Frohnatur. Dieses Buch ist eine hinreißende Familien- und Zeitreise durch Berlin gleichermaßen. Der Leser spürt das innige Vater-Sohn-Verhältnis und darf als Unbekannter mit ihnen durch Berlin reisen. Mit viel Charme, Humor und Sachkenntnis liegt hier ein wunderbar berührender, nachdenklich stimmender und gleichermaßen humorvoller Roman vor, der Lust auf eine Reise nach Berlin macht. .

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Berlin Reise in die 60er Jahre. Sehr eindrucksvoll und dicht geschrieben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Weimar am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Autobiografischer Roman mit Wortgewalt. Endlich hat Ortheil ihn der Welt zugänglich gemacht.

faszinierend
von einer Kundin/einem Kunden aus Freiburg am 27.02.2015
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Wie gebannt habe ich die CDs gehört. Nicht jeder gute Autor hat die Fähigkeit, seine Bücher auch gut vorzutragen, aber Hanns-Josef Ortheil ist da eine echte Ausnahme. Durch die genau geschilderten Beobachtungen, der dazu gehörenden Gedanken und Gefühle des Jungen fühlte ich mich, als sei ich dabei und sah alles quasi vor mir. Es... Wie gebannt habe ich die CDs gehört. Nicht jeder gute Autor hat die Fähigkeit, seine Bücher auch gut vorzutragen, aber Hanns-Josef Ortheil ist da eine echte Ausnahme. Durch die genau geschilderten Beobachtungen, der dazu gehörenden Gedanken und Gefühle des Jungen fühlte ich mich, als sei ich dabei und sah alles quasi vor mir. Es ist einfach erstaunlich, wie gut dieser erst 12-jährige Junge die Stimmungen und Dinge in seiner Umgebung wahrnimmt, wie er das geteilte Berlin von 1964 zu schildern fähig ist, obwohl er ja nur eine gute Woche dort verbracht hat. Sehr berührt hat mich auch, wie sehr dieser Junge sich einfühlsam der schlimmen Familiengeschichte lange vor seiner Geburt annähert, ohne dabei in Sentimentalität zu verfallen. Ich kann dieses Hörbuch - und selbstverständlich auch die gedruckte Ausgabe - nur wärmstens den Menschen jeder Generation anempfehlen.

Wunderbar zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Nottuln am 01.08.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das ist das dritte Buch welches ich von Hans-Josef Ortheil gelesen habe. Dieses hatte ich in drei Tagen durch, da es sich sehr flüssig lesen lässt. Sehr gut durchstrukturiert erzählt der Junge von seinen Beobachtungen so detailiert, das er mir gleichwohl aus dem Herzen sprach, als ich daran dachte wo ich zum ersten Mal (1976) mi... Das ist das dritte Buch welches ich von Hans-Josef Ortheil gelesen habe. Dieses hatte ich in drei Tagen durch, da es sich sehr flüssig lesen lässt. Sehr gut durchstrukturiert erzählt der Junge von seinen Beobachtungen so detailiert, das er mir gleichwohl aus dem Herzen sprach, als ich daran dachte wo ich zum ersten Mal (1976) mit meinem Vater zu Besuch bei Verwandten in die DDR kam.. Ich habe viele meiner Eindrücke von damals wiedererkannt und mich auch genauso gefühlt...fast so als wäre alles unwirklich wie in einem Film und trotzdem bedrohlich. Mein großes Lob an den "jungen" Autoren. Sehr bewegend auch der liebevolle Umgang seines Vaters mit ihm. Habe es an meinem Mann weitergereicht, auch er ist begeistert. Schönes Leseerlebnis für Menschen, die auch Verwandte im "Osten" hatten/haben!