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Freuet Euch, Bernhard kommt bald!

12 unweihnachtliche Weihnachtsgeschichten

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Skurril, satirisch, mit viel schwarzem Humor – das etwas andere Weihnachtsbuch

Stille Nacht, Martensteins Nacht: In seinen zwölf modernen Weihnachtsgeschichten definiert der vielfach preisgekrönte ZEIT-Kolumnist den Begriff »Besinnlichkeit« neu. In seinem unverwechselbaren lakonischen, komischen Ton beschreibt er das Familienfest von einer ungewohnten, eher ungemütlichen Seite. Da gibt es den Weihnachtsmörder, der jedes Jahr am 24. Dezember zuschlägt, mal als Lamettawürger, mal als Christbaumstecher, und damit dem ermittelnden Ich-Erzähler das Fest versaut. Da wird »Das neue Testament« einfach mal juristisch verstanden oder »Die heilige Familie« radikal in die Gegenwart katapultiert. Und wir verfolgen, wie sich ein Weihnachtsmann als Stripper und erotischer Dienstleister bei Betriebsfeiern durchschlägt. So schwarz haben sich Weihnachtsgeschichten noch nie angehört.
Trotz seines Sarkasmus hat Martenstein aber kein Anti-Weihnachtsbuch verfasst: Mit Hintersinn und überraschenden Pointen stellt er vielmehr die alten Fragen neu – was heißt heute Familie, wie können wir Frieden finden, wo wohnt die Liebe?
Portrait
Harald Martenstein, geboren 1953, ist Autor der Kolumne "Martenstein" im "ZEITmagazin" und Redakteur beim Berliner "Tagesspiegel". 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Sein Roman "Heimweg" wurde im September 2007 mit der Corine ausgezeichnet, 2010 erhielt er den Curt-Goetz-Ring. Außerdem erschienen seine Kolumnensammlungen "Männer sind wie Pfirsiche. Subjektive Betrachtungen über den Mann von heute mit einem objektiven Vorwort von Alice Schwarzer" und "Der Titel ist die halbe Miete. Mehrere Versuche über die Welt von heute".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 12.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74995-9
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/1,5 cm
Gewicht 137 g
Abbildungen mit 4 Farbillustrationen von Rudi Hurzlmeier
Illustrator Rudi Hurzlmeier
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Schatten im Tunnel
von einer Kundin/einem Kunden am 16.12.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch zeichnet sich durch einen derartigen schwarzen Humor aus, dass dieser, so er könnte, selbst in einem Tunnel einen Schatten werfen würde. Weihnachten, ganz anders, mit dem Weihnachtsmörder, welcher alle Jahre wieder am 24. zuschlägt - sei es mit dem Messer, oder gekonntes Würgen mit Lametta. Das... Das Buch zeichnet sich durch einen derartigen schwarzen Humor aus, dass dieser, so er könnte, selbst in einem Tunnel einen Schatten werfen würde. Weihnachten, ganz anders, mit dem Weihnachtsmörder, welcher alle Jahre wieder am 24. zuschlägt - sei es mit dem Messer, oder gekonntes Würgen mit Lametta. Das Weihnavhten des Neuen Testamentes, juristisch betrachtet, das hat was. Schön, dass es Bernhard gibt...

Weihnachten ganz anders
von Michael Lehmann-Pape am 16.10.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

„Manchmal habe ich mich gefragt: Wie würde eine Weihnachtsgeschichte klingen, wenn Stephen King sie schreibt?“. Diese Gedanke war für Harald Martenstein nicht „der Eine“, durchaus aber ein gewichtiger von einigen Ausgangspunkten für seine Beschäftigung mit einer ganz anderen, sehr unweihnachtlichen (und hier und da doch den Geist der Weihnacht aufnehmenden)... „Manchmal habe ich mich gefragt: Wie würde eine Weihnachtsgeschichte klingen, wenn Stephen King sie schreibt?“. Diese Gedanke war für Harald Martenstein nicht „der Eine“, durchaus aber ein gewichtiger von einigen Ausgangspunkten für seine Beschäftigung mit einer ganz anderen, sehr unweihnachtlichen (und hier und da doch den Geist der Weihnacht aufnehmenden) Annäherung an das „heilige Fest“. Sicher, in der ersten Geschichte des ganz besonderen Weihnachtsmannes (der nachher nur noch mit seinem Bart an herausgehobener Körperstelle bekleidet den Abend für andere unterhaltsam zu gestalten gedenkt) führt noch nicht ganz in diese Richtung, aber wenn ein Unternehmer sich verstohlen im kalten Dunklen einem Haus nähert, in dem seine (damals von ihm abgelehnte) ehemalige Geliebte und seine Tochter leben (und so ganz der Gesündeste ist er nicht und das Schuhwerk ist auch nicht unbedingt für diese Exkursion geeignet), dann tritt King doch schon näher heran im Duktus der Geschichte. Vollends bei jener Feier dann im Buch, bei der Rainer, der Senior der Familie, das Ganze an Feier nur noch verschwommen, von wahllosen Erinnerungen durchzogen, wahrnimmt und ein Mann mit eher nicht winterlich geeignetem Schuhwerk das Haus betritt, erlebt der Leser die Fähigkeit Martensteins, die „andere, dunkle Seite des Lebens“ fassbar in die Zeilen zu setzen. Wobei in „Der Weihnachtsagent“ der Tonfall wieder ein anderer wird. Der kritische journalistische Blick Martensteins auf unsere ach so moderne Welt tritt spürbar in den Vordergrund. Weihnachten im Berlin der nahen Zukunft mit seinem „One-Christmas-Stand“ ist eine genaue Bobachtung dessen, was sich gesellschaftlich tut und mit wie leichter Hand die Allgemeinheit darüber eher (noch) hinweggeht. „Also los, retten sie Weihnachten“, verbleibt so als Aufgabe auch an den Leser nach der Lektüre stehen. Nicht, dass doch noch Bernhard kommen muss. Eine Sammlung sprachlich wunderbar gestalteter, dunkler bis unweihnachtlicher Geschichten, die, jede für sich, hintergründig nicht nur ein Auge für einen konkreten Aspekt des „weihnachtlichen Geistes“ öffnen.