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Old School

Roman

(18)
Die Alten schlagen zurück

Susan und Julie sind gerade 60 Jahre alt geworden. Sie leben in einem kleinen Dorf in Südengland und sind seit der Schulzeit miteinander befreundet. Susan führt ein bürgerliches Hausfrauendasein, Julie lebt in einer Sozialwohnung und arbeitet als Aushilfe in einem Pflegeheim. Als Susans Ehemann Barry tot aufgefunden wird, offenbart sich, dass er ein surreales Doppelleben als Swinger führte und Susan einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlassen hat. Um nicht in Altersarmut abzurutschen, greifen sie zu einer radikalen Lösung: einem Banküberfall.
Portrait
John Niven, geboren in Ayrshire im Südwesten Schottlands, spielte in den Achtzigern Gitarre bei der Indieband The Wishing Stones, studierte dann Englische Literatur in Glasgow und arbeitete schließlich in den Neunzigern als A&R-Manager einer Plattenfirma, bevor er sich 2002 dem Schreiben zuwandte. 2006 erschien sein erstes Buch, die halbfiktionale Novelle Music from Big Pink über Bob Dylan und The Band in Woodstock; 2008 landete er mit dem Roman Kill Your Friends – einer rabenschwarzen Satire auf die Musikindustrie – einen internationalen Bestseller. Es folgten die Romane Coma, Gott bewahre, Das Gebot der Rache, Straight White Male, Old School und Alte Freunde. John Niven schreibt außerdem Drehbücher. Er lebt derzeit in Buckinghamshire, England.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-453-26945-3
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 22,1/14,8/3,8 cm
Gewicht 568 g
Originaltitel Sunshine Cruise Company
Übersetzer Stephan Glietsch
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

John Niven bringt einen mit seinem schwarzen Humor und Sarkasmus von der ersten Seite an zum lachen. Genial! John Niven bringt einen mit seinem schwarzen Humor und Sarkasmus von der ersten Seite an zum lachen. Genial!

John Niven so gut wie eh und je. Herrlich sarkastischer Lesegenuss! Wenn Sie auf verrückte Storys mit skurrilen Typen stehen, dann lernen Sie Niven unbedingt kennen!!! John Niven so gut wie eh und je. Herrlich sarkastischer Lesegenuss! Wenn Sie auf verrückte Storys mit skurrilen Typen stehen, dann lernen Sie Niven unbedingt kennen!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

John Niven ist der Quentin Tarantino der Literatur: schräge Typen, überdrehte Action, schreiend-komische Dialoge. Schwarzer britischer Humor & eine ordentliche Portion Wut! John Niven ist der Quentin Tarantino der Literatur: schräge Typen, überdrehte Action, schreiend-komische Dialoge. Schwarzer britischer Humor & eine ordentliche Portion Wut!

Christian Schumacher, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Super witzig! Für alle, die derben Humor mögen und skurrilen Lesestoff suchen. Super witzig! Für alle, die derben Humor mögen und skurrilen Lesestoff suchen.

„großartige Satire“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Zugegeben, der Ton ist recht derb und nicht, niemals feinsinnig - die Geschichte um Susan, Julie, Jill wird aber so rasant von J. Niven erzählt, dass der Ton, dieser Ton genau die richtige Musik spielt.
Hoffte ich in "Das Gebot der Rache", dass das Unheil endlich aufhört, war ich hier so ganz auf der Seite der erfinderischen und bei aller Tragik auch lebenslustigen Damen, und habe ihr Entkommen sehr genossen - keine Sorge, damit habe ich nicht zuviel verraten.
Zugegeben, der Ton ist recht derb und nicht, niemals feinsinnig - die Geschichte um Susan, Julie, Jill wird aber so rasant von J. Niven erzählt, dass der Ton, dieser Ton genau die richtige Musik spielt.
Hoffte ich in "Das Gebot der Rache", dass das Unheil endlich aufhört, war ich hier so ganz auf der Seite der erfinderischen und bei aller Tragik auch lebenslustigen Damen, und habe ihr Entkommen sehr genossen - keine Sorge, damit habe ich nicht zuviel verraten.

Rolf Münker, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Böser britischer Humor vom Feinsten, Slapstick in
bester Monty-Python-Manier. Nichts für zarte Gemüter!
Böser britischer Humor vom Feinsten, Slapstick in
bester Monty-Python-Manier. Nichts für zarte Gemüter!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Dieses Buch ist derb, bitterböse und zum Schreien komisch: Vier alte Damen, denen das Schicksal und die Mitmenschen übel mitgespielt haben, nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand. Dieses Buch ist derb, bitterböse und zum Schreien komisch: Vier alte Damen, denen das Schicksal und die Mitmenschen übel mitgespielt haben, nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand.

„Die Alten schlagen zurück!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

John Niven widmet sich in seinem neuen Roman "Old School" den wichtigen Themen des Lebens: Freundschaft, Altersarmut und Bankraub!
Im Vordergrund des Romans stehen die beiden Freundinnen Susan und Julie. Susan scheint alles zu haben, Julie hat nichts mehr. Als Susans Ehemann jedoch das Zeitliche segnet und sich sein perfides Doppelleben offenbart, steht auch Susan vor dem Nichts. Um den riesigen Schuldenberg loszuwerden, denn sie geerbt hat, muss Geld her und zwar so schnell wie möglich. Die scheinbar einfachste Lösung ist ein Banküberfall, der jedoch zu zweit nicht zu bewerkstelligen ist. Als Komplizen werden dann schließlich die 87-jährige Rollstuhlfahrerin Ethel (die unbedingt nochmal richtig was erleben will), ein gealterter aber erfahrener Bankräuber (der dummerweise an Demenz leidet und am Sauerstoffgerät hängt) und die übervorsichtige Freundin Jill (diese benötigt das Geld für eine dringende Operation ihres Enkels) mit ins Boot geholt. Zwei nicht ganz so helle Polizisten sind dann noch das Sahnehäubchen auf diesem Eisbecher der skurrilen Einfälle.
Die Mischung aus all dem ist ein wahnwitziger und schwarzhumoriger Roman, der nicht mit derber Sprache geizt, aber neben der durchgeknallten Handlung auch noch Platz für seine Charaktere und die Angst vorm älter werden lässt, die jeder verspürt. John Niven erschafft mit "Old School" eine gelungene Mischung aus Action und Anspruch, ohne dabei platt zu wirken. Das Ganze macht dieses Buch zu meiner Lieblingsveröffentlichung 2015! Eine klare Empfehlung für alle die kein Problem mit derber Sprache haben und ihren Humor so schwarz mögen, wie ihren Kaffee am Morgen!
John Niven widmet sich in seinem neuen Roman "Old School" den wichtigen Themen des Lebens: Freundschaft, Altersarmut und Bankraub!
Im Vordergrund des Romans stehen die beiden Freundinnen Susan und Julie. Susan scheint alles zu haben, Julie hat nichts mehr. Als Susans Ehemann jedoch das Zeitliche segnet und sich sein perfides Doppelleben offenbart, steht auch Susan vor dem Nichts. Um den riesigen Schuldenberg loszuwerden, denn sie geerbt hat, muss Geld her und zwar so schnell wie möglich. Die scheinbar einfachste Lösung ist ein Banküberfall, der jedoch zu zweit nicht zu bewerkstelligen ist. Als Komplizen werden dann schließlich die 87-jährige Rollstuhlfahrerin Ethel (die unbedingt nochmal richtig was erleben will), ein gealterter aber erfahrener Bankräuber (der dummerweise an Demenz leidet und am Sauerstoffgerät hängt) und die übervorsichtige Freundin Jill (diese benötigt das Geld für eine dringende Operation ihres Enkels) mit ins Boot geholt. Zwei nicht ganz so helle Polizisten sind dann noch das Sahnehäubchen auf diesem Eisbecher der skurrilen Einfälle.
Die Mischung aus all dem ist ein wahnwitziger und schwarzhumoriger Roman, der nicht mit derber Sprache geizt, aber neben der durchgeknallten Handlung auch noch Platz für seine Charaktere und die Angst vorm älter werden lässt, die jeder verspürt. John Niven erschafft mit "Old School" eine gelungene Mischung aus Action und Anspruch, ohne dabei platt zu wirken. Das Ganze macht dieses Buch zu meiner Lieblingsveröffentlichung 2015! Eine klare Empfehlung für alle die kein Problem mit derber Sprache haben und ihren Humor so schwarz mögen, wie ihren Kaffee am Morgen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
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Schräg, grob, und dennoch in den richtigen Momenten feinsinnig
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim-Kärlich am 23.07.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der grobe Humor der Briten kommt hier auf jeder Seite durch. Ein Roadmovie der besonderen Art, der alles zu bieten hat: unterschiedliche Orte, eine - trotz der Komödie - spannende Geschichte, ein bunter Haufen mittelalter, älterer und uralter Damen, und dazu noch ein trotteliges Polizistengespann, welches Europa einen Kulturschock... Der grobe Humor der Briten kommt hier auf jeder Seite durch. Ein Roadmovie der besonderen Art, der alles zu bieten hat: unterschiedliche Orte, eine - trotz der Komödie - spannende Geschichte, ein bunter Haufen mittelalter, älterer und uralter Damen, und dazu noch ein trotteliges Polizistengespann, welches Europa einen Kulturschock verpasst. Absolut kurzweilig, das perfekte Urlaubsbuch in den großen Ferien! Und ein Prost auf dich, Ethel, du versoffenes Original!

Genial, zynisch und herrlich unkorrekt
von Igelmanu66 aus Mülheim am 21.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

»Es ist völliger Wahnsinn, oder?«, fragte Julie. »Ja. Eindeutig Wahnsinn.« »Wir sollten besser die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist.« »Himmel, nein.« »Wie bitte?« »Es scheint mir immer noch besser zu sein als die Alternative.« »Die Alternative?« »Dir wieder so einen beschissenen Job zu suchen, wie du ihn gerade erst losgeworden bist. Krieg ich eine... »Es ist völliger Wahnsinn, oder?«, fragte Julie. »Ja. Eindeutig Wahnsinn.« »Wir sollten besser die Notbremse ziehen, bevor es zu spät ist.« »Himmel, nein.« »Wie bitte?« »Es scheint mir immer noch besser zu sein als die Alternative.« »Die Alternative?« »Dir wieder so einen beschissenen Job zu suchen, wie du ihn gerade erst losgeworden bist. Krieg ich eine Knarre?« Die Person, die da so energisch nach einer Waffe verlangt, ist stolze 87 Jahre alt, ihre Mitstreiterinnen wirken dagegen mit ihren 60 Jahren wie junge Hüpfer. Trotzdem stehen sie alle vor dem Problem, dass sich ihr Lebensabend nicht im Geringsten so darstellt, wie sie ihn sich erhofft hatten. Susan beispielsweise wurde gerade mit der Erkenntnis konfrontiert, dass ihr Ehemann seit vielen Jahren ein Doppelleben führte, das ihm nun den Tod und ihr einen unerwarteten Schuldenberg brachte. Julies Existenz ging schon vor Jahren den Bach hinunter, sie lebt in einer Sozialwohnung und putzt in einem Pflegeheim. Wo Ethel in einem Rollstuhl sitzt und sich nichts mehr wünscht, als noch mal etwas Aufregendes zu erleben. Geld muss her, aber woher nehmen? Als die Bank Susan auch noch ihr Haus nimmt, reift in den Freundinnen ein Plan. Ein äußerst ungewöhnlicher Plan. Aber was hat man schließlich schon zu verlieren? Meine Güte, was habe ich gelacht! Dieses Buch ist einfach genial, zynisch und herrlich unkorrekt! Alte Damen sind ja normalerweise nicht die klassischen Ganoven, aber diese hier ziehen alle Register und agieren einfach großartig. Dass sie eigentlich im Unrecht sind, vergisst man sehr schnell, denn sie sind so sympathisch und ihre Beweggründe so überaus nachvollziehbar. Im Gegenteil fiebert man mit ihnen mit und freut sich, wenn der sie verfolgende Polizist, alle Klischees bedienend, immer wieder den Kürzeren zieht. Das Ganze wird zu einem rasanten Roadmovie mit einem furiosen Showdown und einem Ende, das mich breit grinsend und hochzufrieden das Buch zuklappen ließ. Zwangsläufig kann man nicht umhin, darüber nachzudenken, wie viele Menschen doch im Rentenalter von Armut betroffen sind. Ihre Anzahl steigt stetig, nicht wenige müssen weiterhin arbeiten gehen, um überhaupt ihren Unterhalt bestreiten zu können. Das alles ist nicht gerecht, es ist sogar unglaublich ungerecht. Natürlich ist der Lösungsansatz von Susan, Julie und Ethel keiner, den man auf die Masse übertragen sollte. Aber es macht großen Spaß, sich das einmal vorzustellen! Kleine Warnung am Rande: Das Buch strotzt vor dem, was man als „derbe Sprache“ bezeichnen kann. Wer unangenehm berührt wird, wenn alte Damen fluchen und sexuell kein Blatt vor den Mund nehmen, der ist hier falsch. Und wer den Fehler begeht, über eine Räuberin im Rollstuhl zu lachen, wird das bös bereuen… Fazit: Herrlich unkorrekt - was habe ich gelacht!

Eine lustige Gaunerkomödie
von Petti am 10.06.2016

Das Buch handelt von vier Frauen. Erstens Susan die ein biederes, aber sorgenfreies Leben mit ihrem Mann Barry führt. Bis dieser auf bizarre Weise ums Leben kommt. Er führte ein geheimes Doppelleben und hat für dieses nicht nur die ganze Familienkasse verbraucht, sondern auch noch zahlreiche Kredite aufgenommen, für... Das Buch handelt von vier Frauen. Erstens Susan die ein biederes, aber sorgenfreies Leben mit ihrem Mann Barry führt. Bis dieser auf bizarre Weise ums Leben kommt. Er führte ein geheimes Doppelleben und hat für dieses nicht nur die ganze Familienkasse verbraucht, sondern auch noch zahlreiche Kredite aufgenommen, für die Susan nun einstehen muss. Zweitens gibt es da noch Julia, der früheren Lebensgefährten und Geschäftspartner sich mit ihrem Geld aus dem Staub gemacht hat. Sie arbeitet nun als Hilfskraft in einem Altersheim, wo auch die alternde Diva Ethel lebt. Zu guter Letzt ist da noch Jill, dessen Enkel dringend eine lebenswichtige Operation benötigt. Diese vier älteren, vom Leben gebeutelten Damen überfallen, zusammen mit einem älteren Herrn, eine Bank. Aufgrund der Demenz des Rentners geht dieser währenddessen verloren. Nun sind die Frauen auf der Flucht. Der Schreibstil von John Niven hat mir sehr gut gefallen. Ich war sofort mitten in der Geschichte drin. Als ich das Buch begonnen habe, dachte ich es handelt sich um einen leichten Roman für zwischendurch. Aber das dieses Buch keineswegs. Es ist eine Mischung aus Krimi, Schicksalsroman und Gaunerkomödie alla Pink Panther. Ich war sofort so gefesselt, das ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Aber an einigen Stellen konnte ich dann wiederum vor Lachen nicht weiter lesen. Die Charaktere des Romans sind so verschieden, unterschiedlicher könnten sie gar nicht sein.