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Liebe ist was für Idioten. Wie mich.

(39)
Eine Liebesgeschichte, so echt, dass sie weh tut – und so berauschend, dass sie süchtig macht

Optimistisch gesehen ist Vikis Leben eine Vollkatastrophe. Da kann man schon mal aus Frust ein paar Tüten zu viel rauchen. Da kann es auch passieren, dass man nach einem Konzert mit dem Sänger der Band im Bett landet, obwohl man den eigentlich total bescheuert findet.

Wirklich.

Kein großes Ding.

So was passiert.

Aber ausgerechnet ihr?

Nein!

Ganz.

Sicher.

Nicht.

Oder vielleicht doch?
Portrait

SABINE SCHODER, Jahrgang 1982, hat Graphikdesign in Wien studiert und einige Partys in dunklen Bars gefeiert. Ob sie ihren Jay Feretty dort gefunden hat, bleibt ein Geheimnis. Heute lebt sie fernab vom Großstadttrubel in Vorarlberg. ›Liebe ist was für Idioten. Wie mich.‹ ist ihr Debüt.

Literaturpreise:

›Liebe ist was für Idioten. Wie mich.‹
- Nominiert für den Buxtehuder Bullen

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 23.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7335-0151-8
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/3,5 cm
Gewicht 478 g
Auflage 3
Buch (Paperback)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Liebe. Kein großes Ding. Oder doch? “

Marie-Elaine Müllener, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Auf Rat einer Kollegin habe ich zu diesem Jugendbuch gegriffen und war durch den Klappentext etwas zwiegespalten, da es mir vor kam wie eine stinknormale Jugendromanze. - Dem war NICHT so!
Die ganze Zeit über hat man Dinge im Kopf und diese Vermutungen werden komplett über den Haufen geschmissen. Es kommt total anders.
Die Geschichte von Jay und Viki hat mich durch eine Achterbahn der Gefühle laufen lassen. - Mal witzig, mal traurig, mal liebevoll und mal auch gehässig.
Aber so ist das Leben! und das stellt dieses Buch perfekt da.
Ich würde es jederzeit wieder lesen!
Auf Rat einer Kollegin habe ich zu diesem Jugendbuch gegriffen und war durch den Klappentext etwas zwiegespalten, da es mir vor kam wie eine stinknormale Jugendromanze. - Dem war NICHT so!
Die ganze Zeit über hat man Dinge im Kopf und diese Vermutungen werden komplett über den Haufen geschmissen. Es kommt total anders.
Die Geschichte von Jay und Viki hat mich durch eine Achterbahn der Gefühle laufen lassen. - Mal witzig, mal traurig, mal liebevoll und mal auch gehässig.
Aber so ist das Leben! und das stellt dieses Buch perfekt da.
Ich würde es jederzeit wieder lesen!

Helene Ewald, Thalia-Buchhandlung Dallgow

Ein einzigartigen Schreibstil, der einen mitten ins Herz trifft. Absolut bewegend, teilweise etwas ernster und definitiv mehr, als man im ersten Moment erwartet. Ein einzigartigen Schreibstil, der einen mitten ins Herz trifft. Absolut bewegend, teilweise etwas ernster und definitiv mehr, als man im ersten Moment erwartet.

Nancy Nguyen, Thalia-Buchhandlung Plauen

Dieses Buch hat mich gänzlich überrascht. Die Autorin hat einen so einzigartigen Schreibstil, der einen nicht mehr loslässt. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen! Großartig! Dieses Buch hat mich gänzlich überrascht. Die Autorin hat einen so einzigartigen Schreibstil, der einen nicht mehr loslässt. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen! Großartig!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Eine Liebesgeschichte, so echt, dass sie weh tut – und so berauschend, dass sie süchtig macht. Eine Liebesgeschichte, so echt, dass sie weh tut – und so berauschend, dass sie süchtig macht.

Katrin Weber, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Eine bewegende, schöne und mitten ins Herz treffende Liebesgeschichte um den Sänger Jay und Viki. Aber auch ernste und traurige Themen werden verarbeitet. Sehr zu empfehlen! Eine bewegende, schöne und mitten ins Herz treffende Liebesgeschichte um den Sänger Jay und Viki. Aber auch ernste und traurige Themen werden verarbeitet. Sehr zu empfehlen!

„Emotionale Geschichte, die zum Lieblingsbuch wird!“

Denise Thoma, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Handlung & Umsetzung:
Auf das Buch habe ich mich ja wirklich sehr gefreut, aber dennoch hatte ich eine gewöhnliche Teenie-Romanze erwartet. Niemand hätte mich auf die Emotionalität vorbereiten können, die dieses Buch beinhaltet. Ich habe wirklich jedes einzelne Gefühl durchlebt: von Freude, über Belustigung, bis hin zu tiefer Trauer. Letzteres verspürte ich schon im Prolog, der die Trauerfeier von Vikis Mutter und die erste Ohrfeige von ihrem Vater für sie beschreibt. Doch dieser Prolog ist nichts im Vergleich zu dem, was auf den Leser noch zukommt.

Charaktere:
Viki, die weibliche Protagonistin, hat mir sehr gut gefallen. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und mit ihrer sarkastischen Art hat sie mich sofort als ihren Fan gewonnen. Normalerweise mag ich keine Protagonistinnen, die eine übermäßig schwere Kindheit hatten oder aus einem zerrütteten Elternhaus kommen, doch bei Viki ist es nicht zu übertrieben dargestellt. Ihre Familiensituation steht nicht so sehr im Fokus, dass man Angst vor dieser 0815-Geschichte haben muss, in der das arme Mädchen von dem coolsten Jungen der Schule gerettet werden muss.
Auch Jay hat mir sofort gefallen. In Viki hat er wohl das erste Mal ein Mädchen gefunden, dass sich nicht alles gefallen lässt und mit einer großen Klappe kontert, mit der er aber genauso gut mithalten kann. Die Neckereien zwischen den beiden waren für mich die Höhepunkte des Buches.
Vikis beste Freundin Mel ist das Goldstück des Romans. Anfangs wird nicht ganz klar, wie zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen und sich verstehen können, doch schon bald zeigt sich, wie sehr sich die beiden ergänzen.

Schreibstil:
Zu allererst möchte ich auf die Kapitelüberschriften eingehen, die haben mir nämlich besonders gut gefallen. Sie beziehen sich nicht nur auf das Kapitel, sie sind sogar ein Auszug daraus, allerdings immer ins du gesetzt. Das hat dem Ganzen irgendwie so etwas Persönliches gegeben.
Abgesehen davon hat mir der Schreibstil gut gefallen. Er war flüssig zu lesen, die Beschreibungen hatten genau die richtige Länge und die Sprache der Charaktere war ihrem Alter angepasst und realistisch. Besonders Vikis verwirrte Gedankengänge, als sie sich am Schluss große Sorgen um Jay macht, waren toll dargestellt. Ich konnte mich voll und ganz in die Situation hineinversetzen, denn auch meine Gedanken waren so verwirrend wie die von Viki.


Fazit:
Liebe ist was für Idioten. Wie mich. ist nicht nur eine Teenie-Romanze, wie man vielleicht vermuten könnte. Dieses Buch überrascht nicht nur mit unerwarteten Wendungen, sondern auch mit einer Tiefgründigkeit und Emotionalität, die einen ergreift und mitreißt!
Ich habe sowieso schon viel von diesem Buch erwartet, deshalb kann ich gar nicht in Worte fassen, wie sehr es mich dennoch überraschen und vor allem überzeugen konnte. Es hat mich kurzzeitig emotional zerstört, aber es hat mich auch zum Nachdenken angeregt.
Handlung & Umsetzung:
Auf das Buch habe ich mich ja wirklich sehr gefreut, aber dennoch hatte ich eine gewöhnliche Teenie-Romanze erwartet. Niemand hätte mich auf die Emotionalität vorbereiten können, die dieses Buch beinhaltet. Ich habe wirklich jedes einzelne Gefühl durchlebt: von Freude, über Belustigung, bis hin zu tiefer Trauer. Letzteres verspürte ich schon im Prolog, der die Trauerfeier von Vikis Mutter und die erste Ohrfeige von ihrem Vater für sie beschreibt. Doch dieser Prolog ist nichts im Vergleich zu dem, was auf den Leser noch zukommt.

Charaktere:
Viki, die weibliche Protagonistin, hat mir sehr gut gefallen. Sie war mir auf Anhieb sympathisch und mit ihrer sarkastischen Art hat sie mich sofort als ihren Fan gewonnen. Normalerweise mag ich keine Protagonistinnen, die eine übermäßig schwere Kindheit hatten oder aus einem zerrütteten Elternhaus kommen, doch bei Viki ist es nicht zu übertrieben dargestellt. Ihre Familiensituation steht nicht so sehr im Fokus, dass man Angst vor dieser 0815-Geschichte haben muss, in der das arme Mädchen von dem coolsten Jungen der Schule gerettet werden muss.
Auch Jay hat mir sofort gefallen. In Viki hat er wohl das erste Mal ein Mädchen gefunden, dass sich nicht alles gefallen lässt und mit einer großen Klappe kontert, mit der er aber genauso gut mithalten kann. Die Neckereien zwischen den beiden waren für mich die Höhepunkte des Buches.
Vikis beste Freundin Mel ist das Goldstück des Romans. Anfangs wird nicht ganz klar, wie zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinander treffen und sich verstehen können, doch schon bald zeigt sich, wie sehr sich die beiden ergänzen.

Schreibstil:
Zu allererst möchte ich auf die Kapitelüberschriften eingehen, die haben mir nämlich besonders gut gefallen. Sie beziehen sich nicht nur auf das Kapitel, sie sind sogar ein Auszug daraus, allerdings immer ins du gesetzt. Das hat dem Ganzen irgendwie so etwas Persönliches gegeben.
Abgesehen davon hat mir der Schreibstil gut gefallen. Er war flüssig zu lesen, die Beschreibungen hatten genau die richtige Länge und die Sprache der Charaktere war ihrem Alter angepasst und realistisch. Besonders Vikis verwirrte Gedankengänge, als sie sich am Schluss große Sorgen um Jay macht, waren toll dargestellt. Ich konnte mich voll und ganz in die Situation hineinversetzen, denn auch meine Gedanken waren so verwirrend wie die von Viki.


Fazit:
Liebe ist was für Idioten. Wie mich. ist nicht nur eine Teenie-Romanze, wie man vielleicht vermuten könnte. Dieses Buch überrascht nicht nur mit unerwarteten Wendungen, sondern auch mit einer Tiefgründigkeit und Emotionalität, die einen ergreift und mitreißt!
Ich habe sowieso schon viel von diesem Buch erwartet, deshalb kann ich gar nicht in Worte fassen, wie sehr es mich dennoch überraschen und vor allem überzeugen konnte. Es hat mich kurzzeitig emotional zerstört, aber es hat mich auch zum Nachdenken angeregt.

Carolin Bühler, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Sehr lustig und direkt! Sehr lustig und direkt!

Tolles Jugendbuch, was auf viele Probleme Jugendlicher eingeht. Eine etwas andere Liebesgeschichte, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Tolles Jugendbuch, was auf viele Probleme Jugendlicher eingeht. Eine etwas andere Liebesgeschichte, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt.

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

So kaltschnäuzig und frech, so sensibel und herzzerreißend! Ich habe es geliebt! So kaltschnäuzig und frech, so sensibel und herzzerreißend! Ich habe es geliebt!

„Traumhaft“

Anna Weidinger, Thalia-Buchhandlung Passau

Dieses Buch hat mich richtig gefesselt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Romanze zwischen Viki und Jay (die ja eigentlich keine sein sollte) ausgeht. Man spürt ja schon relativ schnell, dass mit Jay irgendetwas nicht in Ordnung ist. Ich hatte auf alles Mögliche getippt, bis sich die Zeichen verdichtet haben.. Eine wunderbare Geschichte, die mehr ist, als NUR eine Lovestory! Dieses Buch hat mich richtig gefesselt. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Romanze zwischen Viki und Jay (die ja eigentlich keine sein sollte) ausgeht. Man spürt ja schon relativ schnell, dass mit Jay irgendetwas nicht in Ordnung ist. Ich hatte auf alles Mögliche getippt, bis sich die Zeichen verdichtet haben.. Eine wunderbare Geschichte, die mehr ist, als NUR eine Lovestory!

Dora Roth, Thalia-Buchhandlung Lingen

Diese Liebesgeschichte ist anders. Sie ist echt und schmerzhaft und wunderschön und macht einen total fertig - im besten Sinne. Lieblingsbuchpotential! Diese Liebesgeschichte ist anders. Sie ist echt und schmerzhaft und wunderschön und macht einen total fertig - im besten Sinne. Lieblingsbuchpotential!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
36
3
0
0
0

New Adult in Höchstform
von KittyCatina am 15.03.2018

Vikis Leben ist eine Katastrophe. Ihre Mutter ist tot und ihr Vater ein heruntergekommener Alkoholiker, der sie schlecht behandelt. Auch in der Schule klappt es nicht so richtig, die Noten sind schlecht und sie selbst eher ein Außenseiter. Und dann gibt es da diesen Rockstar, den sie absolut nicht... Vikis Leben ist eine Katastrophe. Ihre Mutter ist tot und ihr Vater ein heruntergekommener Alkoholiker, der sie schlecht behandelt. Auch in der Schule klappt es nicht so richtig, die Noten sind schlecht und sie selbst eher ein Außenseiter. Und dann gibt es da diesen Rockstar, den sie absolut nicht leiden kann. Für Viki ist Jay einfach nur ein Bier trinkender, Weiber abschleppender Möchtegern. Bis sie selbst in seinem Bett landet. Viele gute Meinungen habe ich über dieses Buch gehört, weshalb ich es auch unbedingt lesen musste. Jetzt war es endlich soweit und ich wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat einen super tollen, leicht lesbaren und packenden Schreibstil, der einfach nur durch die Geschichte fliegen lässt. Vor allem fällt der triefende Sarkasmus auf, den sie der Protagonistin Viki verpasst hat. Aber dazu später mehr. Erst einmal weiter zur Handlung. Man sollte sich hier auf jeden Fall bewusst werden, dass es sich um noch recht junge Protagonisten im Alter von um die siebzehn Jahre handelt und sich so die Geschichte auch lesen lässt. Allerdings sollte man auch nicht mit einer locker leichten Liebesgeschichte rechnen, denn das ist sie auch nicht. Viel mehr ist sie eine Geschichte, die zwar oft zum Lachen anregt, aber auch sehr sehr emotional und teilweise sogar tiefgründig ist. Dabei trieft jedoch keinerlei Kitsch durch die Zeilen. Die Autorin schafft es, genau die richtige Balance zwischen Humor, wenn dieser auch größtenteils als Galgenhumor bezeichnet werden kann, und tief tragischer Liebesgeschichte zu schaffen, ohne dabei zu übertreiben oder rührselig zu werden. Dabei ist die Story einfach nur spannend und mitreißend. Die Gefühle der Charaktere perfekt transportiert und man fliegt einfach so durch die Seiten, weil man wissen will, wie es mit Viki und Jay weiter geht. Man lacht mit den beiden, leidet mit ihnen und freut sich mit ihnen. Das Ende dann hatte es wirklich in sich und hat mich echt mitgenommen. Was diesem Roman allerdings den richtigen Flair gibt, ist die wahnsinnig charismatische, einzigartige Protagonistin. Ich würde sie noch nicht mal als Sympathieträgerin bezeichnen, trotzdem habe ich sie einfach in mein Herz geschlossen. Ihr schwarzer Humor und ihr Sarkasmus sind super bezeichnend für ihren Charakter und dennoch merkt man von Anfang an, dass sie ihre wahren Gefühle verbirgt. Und auch Jay mochte ich sehr. Für mich war er kein typischer Bad Boy, sondern ein sehr liebevoller und liebenswerter junger Mann. Aber auch alle anderen Charaktere sind sehr gut geschrieben und sie alle wirken sehr lebensnah. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, denn mich hat es auf jeden Fall gepackt und auch nicht mehr los gelassen. Ich mochte sowohl den Schreibstil, sowie die Geschichte und vor allem ganz sehr die Charaktere, allen voran Viki. Ein absolutes Highlight!

Betroffen machende Story, die mit Leichtigkeit unterlegt ist
von Girdin aus Erkelenz am 02.10.2017

„Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ ist der Debütroman der Österreicherin Sabine Schoder für Jugendliche ab 14 Jahren. Die 17-jährige Protagonistin Viktoria, von ihren Freunden kurz Viki genannt, erzählt hier von ihrem Alltag. Ihre Freunde sind ihr besonders wichtig, aber nach einer Enttäuschung sucht sie auf keinen Fall... „Liebe ist was für Idioten. Wie mich.“ ist der Debütroman der Österreicherin Sabine Schoder für Jugendliche ab 14 Jahren. Die 17-jährige Protagonistin Viktoria, von ihren Freunden kurz Viki genannt, erzählt hier von ihrem Alltag. Ihre Freunde sind ihr besonders wichtig, aber nach einer Enttäuschung sucht sie auf keinen Fall nach einer neuen Beziehung. Sie fragt sich selbst, ob das nicht idiotisch ist. Viki kleidet sich gern in schwarz, denn so passt ein Kleidungsstück zum anderen. Außerdem hat sie nicht viel Geld um sich ständig was Neues zu kaufen. Schwarz ist auch der Grundton des Covers. Aber darauf befinden sich ganz viele bunte Schnipsel. Denn im Laufe des Jahres von dem sie hier erzählt gewinnt Vikis Leben an Farbe und sie sieht wieder eine bunte Zukunft für sich. Interessant fand ich die Kapitelüberschriften, die in verklausulierter kurzer Form jeweils ein Appetithäppchen des folgenden Kapitels andeuteten. Viki hat schon als Siebenjährige ihre Mutter verloren. Sie war eine starke Raucherin und starb an Lungenkrebs. Ihr Vater ist zum Alkoholiker geworden. Ihre Eltern waren nicht verheiratet. Die gemeinsame Wohnung wird an dem Tag ihrer Volljährigkeit ihr gehören. Doch bis dahin scheut sie die täglichen Auseinandersetzungen mit ihrem Vater und flüchtet sich gerne zu ihrer Freundin Mel nach Hause. Zu ihrem 18. Geburtstag planen ihre Freunde eine Überraschungsparty in einer angesagten Kneipe. An diesem Abend spielt dort eine Schülerband, deren Sänger Jay umwerfend aussieht. Seine Eltern sind gut betucht. Er nutzt seinen Status dazu, ständig neue Mädchen aufzureißen. Darum kann Viki ihn nicht leiden. Doch nachdem ihr von einem Joint reichlich schwindlig ist, findet sie sich in seiner Gesellschaft wieder und wacht am nächsten Morgen in seinem Bett auf. Da waren doch hoffentlich keine Gefühle im Spiel, oder doch? Sabine Schoder hat mit Viki eine nicht ganz alltägliche Protagonistin geschaffen. Viki ist Selbständigkeit gewohnt. Was ihr fehlt ist jemand, bei dem sie Schutz suchen kann und der ihr Zuneigung entgegenbringt, jemand mit dem sie ihre Gedanken und Gefühle teilen kann und der ihr Orientierung gibt. Der Roman ist in der Ich-Form erzählt und so habe ich zwar in der Geschichte nicht viel von ihrer ersten verflossenen Liebe Adrian erfahren, konnte jedoch die tiefe Enttäuschung über das Aus in der Beziehung aus Vikis Worten spüren. Viki wird dadurch zum „gebrannten Kind“ und weiß jetzt genau, wie ihr zukünftiger Freund nicht sein soll. Trotz ihrer Vorbehalte gegen das Rauchen und Alkohol, senkt sich ihre Grenze der Ablehnung dagegen im Beisein ihrer Freunde. Es ist schön dem Gruppendruck ein wenig nachzugeben und sich auch mal fallen zu lassen. Hinterher kann sie kaum glauben, dass sie sich auf Jay eingelassen hat. Mit der Zeit wird sie jedoch erkennen, dass er für sein Handeln ganz bestimmte Gründe hat, Probleme die er nicht an die Öffentlichkeit bringen möchte. Viki ist nicht unbedingt ein Sympathieträger, dazu ist sie zu misstrauisch. Doch in dem vor ihr liegenden Jahr setzt sie sich mit ihren festen Ansichten auseinander und beginnt sich über Klischees hinweg zu setzten. Dadurch, dass Viki Jay zunächst nicht mag, hatte ich es als Leser schwer ihn zu mögen. Einige Verhaltensweisen von ihm mochte ich nicht, dennoch konnte ich im Laufe der Zeit teilweise Verständnis für seine Handlungen aufbringen. Grundsätzlich fand ich den Umgang mit Rauschmitteln im Buch als zu harmlos dargestellt. Auch war ich erschrocken darüber, wie einfach und leicht die Jugendlichen über einen möglichen Freitod reden, manchmal vielleicht nur um Aufmerksamkeit zu erhalten. Das ist durchaus realistisch dargestellt. Das Ende hält eine Überraschung bereit. Nachdem die Autorin mich zunächst mit einem Ereignis entsetzt hat, kam die Geschichte dennoch zu einem versöhnlichen Ende. Sabine Schoder schafft es, eine betroffen machende Story in eine Sprache zu verpacken, die genug Luft für Leichtigkeit lässt. Im Hintergrund warteten die Vergangenheit von Viki und das aktuelle Geheimnis von Jay darauf, aufgedeckt zu werden, was eine ständige Spannung aufrechterhielt. „Liebe ist was für Idioten. Wie mich“ ist nicht nur ein Buch für Jugendliche, sondern spricht auch interessierte Erwachsene an. Gerne empfehle ich das Buch weiter. Inzwischen ist die Fortsetzung „Sowas passiert nur Idioten. Wie uns“ erschienen

von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Das Leben von Viki hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Ein unglaublich romantischer, aber keinesfalls kitschiger Roman. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben!