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Die Regenbogentruppe

Roman

Der erfolgreichste Roman aus Indonesien, über 7 Millionen verkaufte Exemplare

Für alle Leserinnen und Leser von Khaled Hosseinis ›Drachenläufer‹

Wenn der Morgen auf der Insel östlich von Sumatra graut, kann weder Hitze noch Krokodile sie aufhalten: Die Schüler der »Regenbogentruppe«, Söhne und Töchter von einfachen Fischern und Minenarbeitern. Keiner von ihnen will auch nur eine einzige Unterrichtsstunde verpassen. Da ist zum Beispiel Lintang, das Mathe-Genie, oder Mahar, der Künstler. Und Ikal, der seinen Weg gegen alle Widerstände macht: von der Armenschule über das Studium in Paris und London zum gefeierten Schriftsteller.
In seinem autobiographischen Roman eröffnet uns Andrea Hirata tiefe Einsichten in ein zerrissenes Land – seine Heimat Indonesien.
Portrait
Andrea Hirata wurde auf der Insel Belitung, Indonesien, geboren, wo er auch heute lebt. An der University of Indonesia schloss er ein Wirtschaftsstudium ab. Mit einem Stipendium setzte er seine Ausbildung in Paris und Sheffield fort. Sein Debüt ›Die Regenbogentruppe‹ (in 25 Sprachen übersetzt) machte ihn zum meistgelesenen Schriftsteller Indonesiens. Bei Hanser erscheint sein zweiter Roman ›Der Träumer‹.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 24.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19765-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/1,9 cm
Gewicht 224 g
Auflage 5
Übersetzer Peter Sternagel
Verkaufsrang 109432
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Wer dem Regenbogen folgt findet an dessen Ende Gold..

Eva Bahlmann, Thalia-Buchhandlung Bremen

Andrea Hirata erzählt seine eigene eindrucksvolle Geschichte. Es geht um seine Kindheit in Indonesien und darum, wie sehr er und seine Freunde für Bildung und eine eigene Schule kämpfen mussten. Wirklich tief beeindruckend und toll zu lesen!

Ein spannendes Leben !

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Hirata erzählt hier seine Lebensgeschichte. Die Geschichte eines Jungen der es von ganz unten nach ganz oben geschafft hat. Aber er erzählt noch viel mehr, bietet Einblicke in ein bitterarmes Land, das die meisten von uns nur als traumhaftes Urlaubziel kennen. Er berichtet von einer Lehrerin deren Beruf Berufung ist und die trotz katastrophaler Ausrüstung nie aufgibt. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, es hat mich nachdenklich gemacht und tief beeindruckt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Hurra, wir dürfen lernen!
von einer Kundin/einem Kunden aus Luzern am 29.08.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei unternehmungslustige Jungen auf einem Fahrrad: ein gewiss alltägliches, aber erfrischendes Bild, gar noch in diesen Farben gehalten. Und es weist deutlich auf den Inhalt hin, denn in diesem Buch, geschrieben von einem indonesischen Autor, kämpfen die Schulkinder zusammen mit ihren beiden Lehrern, besonders der engagierten L... Zwei unternehmungslustige Jungen auf einem Fahrrad: ein gewiss alltägliches, aber erfrischendes Bild, gar noch in diesen Farben gehalten. Und es weist deutlich auf den Inhalt hin, denn in diesem Buch, geschrieben von einem indonesischen Autor, kämpfen die Schulkinder zusammen mit ihren beiden Lehrern, besonders der engagierten Lehrerin Bu Mus um den Erhalt ihrer Schule. Aus mittellosen Familien stammen sie alle, haben einen teils stundenlangen und gefährlichen Schulweg, doch alle wollen eins: lernen. Doch die Mächtigen der Gegend, selbst der Schuldirektor wollen es anders, und so kämpft diese kleine Gemeinschaft im Dschungel mit aberwitzigen Mitteln und sehr erfindungsreich für ihr halb zerfallenes Schulhaus – und siegt letzten Endes. Gleichzeitig darf der Leser miterleben, wie die erste zarte Liebe im Hauptprotagonisten Ikal keimt. Es liegt sehr nahe, dass Andrea Hirata hier seine eigene Geschichte erzählt. Schritt für Schritt wird der Leser in das Geschehen hineingeführt und durch alle Stationen begleitet. Das Buch ist in einer begeisternden Sprache geschrieben, die niemals ins Jammern abgleitet. Es ist auch eine Geschichte von Freundschaft und Verbundenheit mit den Schwachen. Vor allem ist sie eines: eine Liebeserklärung an Schule und Bildung. Eigentlich sollte jeder Lehrer das Buch gelesen haben, damit er in seinen Schülern eine ähnliche Begeisterung fürs Lernen wecken kann.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die Geschichte über eine Idealistin die gegen alle Widerstände ihre Ziele verfolgt und dabei viel bewegt. Berührend und fesselnd geschrieben. Man taucht in eine fremde Welt ein.

Regenbogentruppe
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 20.01.2016

In Begleitung, auf einer indonesischen Insel gelegen, versuchen die fünfzehnjährige Bu Mus als Junglehrerin und der schon ältere Pak Hafran, 10 Schüler für die Muhammadiyah, der staatlich islamischen Schule, zu bekommen. Zehn ist die Mindestzahl, sonst muss die Schule schließen. Für die ärmsten der Bevölkerung ist es nicht leich... In Begleitung, auf einer indonesischen Insel gelegen, versuchen die fünfzehnjährige Bu Mus als Junglehrerin und der schon ältere Pak Hafran, 10 Schüler für die Muhammadiyah, der staatlich islamischen Schule, zu bekommen. Zehn ist die Mindestzahl, sonst muss die Schule schließen. Für die ärmsten der Bevölkerung ist es nicht leicht, ein Kind in die Schule zu schicken. Alle nehmen große Entbehrungen auf sich, Schüler, die täglich 40 km Schulweg zu bewältigen haben, die junge Bu Mus, die kein Geld für ihre Lehrtätigkeit bekommt und sich ihrem Lebensunterhalt durch Näharbeiten bis in die Nacht verdient, die Eltern, denen eine Arbeitskraft fehlt. Besonders glücklich ist Lintang, dass er die Schule besuchen kann. Er lernt außergewöhnlich schnell und kann innerhalb kürzester Zeit die schwierigsten mathematischen Aufgaben lösen. Die Schwierigkeiten um den Erhalt der Schule reißen nicht ab. Der Schulinspektor hat so einiges zu bemängeln. Die Schule ist nur ein zusammen gezimmerter Raum, das Dach ist defekt, eine Toilette nicht vorhanden und auch das Bild des Präsidenten ist nicht aufgehängt. Einige Zeit später ist die Bergwerksgesellschaft dabei, Zinn direkt an dem Schulgebäude abzubauen. Die schweren Maschinen wollen das Haus platt walzen. Die kostenlose Schule steht mal wieder vor der Schließung. Doch keiner hat mit der Kampfkraft der kleinen und jungen Lehrerin gerechnet. Andrea Hirata schreibt den Roman seines Lebens auf, als Lockenkopf Ikal war er einer der zehn Schüler Bu Mus. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, bis auf die teils schwierig für uns zu lesenden Namen, doch er berührt gerade durch die Einfachheit. In unserer Gesellschaft haben wir verlernt, dass das Lernen für uns selbst wichtig ist, nicht zur Erlangungen eines Berufes oder um Geldverdienen, sondern dafür da ist, unser Leben zu bereichern. Ein Roman, der uns die Augen für andere Kulturen und Lebensweisen öffnet. Ein Buch zum Weiterempfehlen!