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Der Automobilclub von Kairo

Roman

(3)

Der neue Roman vom wichtigsten Autor Ägyptens

Ende der 1940er Jahre herrschen im Automobilclub von Kairo unter den surrenden Ventilatoren Extravaganz und Dekadenz: Paschas, Monarchen und Diplomaten gehen ein und aus. Auch der König zählt zu den Stammgästen, er kommt regelmäßig zum Pokerspielen und sucht die schönsten Frauen für die Nacht. Den Reichen zu Diensten steht eine Armada von schlechtbezahlten, schikanierten Dienern, Kellnern und Köchen – bis sie den Aufstand proben... In seinem Roman ›Der Automibilclub von Kairo‹ erzählt Alaa al-Aswani von Herrschaft und Diktatur und lässt einen Mikrokosmos lebendig werden, der für die Zerrissenheit eines ganzen Landes, seiner Heimat Ägypten, steht.
Sprachgewaltig, nuanciert und verblüffend nah an unserer Gegenwart.

Rezension
Das Buch ist wirklich einfach viel zu schön, um es Ihnen vorzuenthalten.
Portrait

Alaa Al-Aswani, geboren 1957, ist einer der bedeutendsten Autoren Ägyptens. Er ist in Kairo als Schriftsteller, Journalist und Zahnarzt tätig. Sein literarisches Debüt ›Der Jakubijân-Bau‹ zählt zu den meistbeachteten Romanen der arabischen Literatur und wurde zu einem internationalen Bestseller. Mit seinen literarischen und journalistischen Texten, u.a. für die »New York Times«, engagiert er sich für ein freies, demokratisches Ägypten. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Bei Fischer erschien zuletzt sein Roman ›Der Automobilclub von Kairo‹

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 656 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783104035291
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1267 KB
Übersetzer Hartmut Fähndrich
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der Preis der Freiheit“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Wir befinden uns in Kairo in der letzten Phase britischer und königlicher Herrschaft, - Dekadenz, soziale Ungerechtigkeit und politische Unruhen sind an jeder Ecke und in jeder Familie zu finden. Im Automobilclub, einem Mikrokosmos geführt vom Briten Mr. Wright gipfelt die Willkür von Untergebenen , findet das marode Machtspiel zwischen arabischer und westlicher Vorherrschaft einen ihrer Höhepunkte. Vielschichtig, nah an der Realität und aussagekräftig auch für heutige Verhältnisse ist das Buch ein echtes Leseerlebnis ! Wir befinden uns in Kairo in der letzten Phase britischer und königlicher Herrschaft, - Dekadenz, soziale Ungerechtigkeit und politische Unruhen sind an jeder Ecke und in jeder Familie zu finden. Im Automobilclub, einem Mikrokosmos geführt vom Briten Mr. Wright gipfelt die Willkür von Untergebenen , findet das marode Machtspiel zwischen arabischer und westlicher Vorherrschaft einen ihrer Höhepunkte. Vielschichtig, nah an der Realität und aussagekräftig auch für heutige Verhältnisse ist das Buch ein echtes Leseerlebnis !

„Freiheit und Macht“

Beatrice Plümer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Dieser vielschichtige, facettenreiche, detailverliebte und phantastische Roman führt den Leser in das Ägypten der 40er Jahre.
Im Aufeinandertreffen der arabischen und westeuropäischen Welt wirft er Fragen auf über das Wesen von Würde, Demut, Gehorsam und Freiheit in beiden Kulturen.
Er spiegelt in einer Art Mikrokosmos die politischen Strukturen aller Zeiten, beleuchtet das Verhältnis von Männern und Frauen, den Wunsch nach Macht, Liebe und Frieden.
Das alles geschieht in Form einer perfekten Erzählkunst, die an alte Traditionen der mündlichen Überlieferung erinnert und anknüpft.
Ein Buch, das den Leser hineinwirft in eine fremde Welt, die uns doch erstaunlich nah ist.
Absolut lesenswert!
Dieser vielschichtige, facettenreiche, detailverliebte und phantastische Roman führt den Leser in das Ägypten der 40er Jahre.
Im Aufeinandertreffen der arabischen und westeuropäischen Welt wirft er Fragen auf über das Wesen von Würde, Demut, Gehorsam und Freiheit in beiden Kulturen.
Er spiegelt in einer Art Mikrokosmos die politischen Strukturen aller Zeiten, beleuchtet das Verhältnis von Männern und Frauen, den Wunsch nach Macht, Liebe und Frieden.
Das alles geschieht in Form einer perfekten Erzählkunst, die an alte Traditionen der mündlichen Überlieferung erinnert und anknüpft.
Ein Buch, das den Leser hineinwirft in eine fremde Welt, die uns doch erstaunlich nah ist.
Absolut lesenswert!

„Zwischen Pyramiden und Rolls Royce“

Matthias Preuschoff, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Kairo in den 1940er Jahren: Der zweite Weltkrieg ist vorbei, Ägypten britisches Protektorat. Im Automobilclub treffen sich die ägyptische und ausländische Nobilität zum dekadenten Zeitvertreib, während es dem einfachen Volk schlecht geht. Geleitet wird der Club von Mr Wright, der die Ägypter verabscheut und seine Untergebenen durch seine brutalen Handlanger unter Kontrolle hält. Abdalassis Gaafar, ein ehemals reicher Landbesitzer aus Oberägypten, ist aufgrund der Wirtschaftslage gezwungen seine Heimat zu verlassen und im Club in niedriger Funktion zu arbeiten. Seine Familie leidet unter dem Verlust und versucht in unterschiedlicher Art und Weise mit dem neuen Leben in Kairo umzugehen. Während einer seiner Söhne nur an sein Aussehen und der Andere an die attraktve Nachbarin denkt, versucht sein Sohn Kamil der Familie durch sein Jurastudium zu helfen.
Al- Aswani nimmt sich Zeit um viele Charaktere einzuführen, teilweise mit fragwürdigem Nutzen für die Geschichte (Bertha Benz) und den Lesefluss. Allerdings entwickelt sich spätestens nach der Verbindung der vielen Protagonisten mit dem Automobilclub ein vielschichtiger Roman, dessen Geschichte sich auf die Politik des heutigen Ägyptens übertragen lässt. Das Buch bietet geschichtsinteressierten Lesern tiefe Einblicke in die ägyptische Kultur und die politischen Unwälzungen. Aber auch andere Leser kommen dank der nie zum Sozialkitsch abdriftenden Geschichte um die Familie Gafaar, sowie der spannenden Nebencharaktere auf ihre Kosten!
Kairo in den 1940er Jahren: Der zweite Weltkrieg ist vorbei, Ägypten britisches Protektorat. Im Automobilclub treffen sich die ägyptische und ausländische Nobilität zum dekadenten Zeitvertreib, während es dem einfachen Volk schlecht geht. Geleitet wird der Club von Mr Wright, der die Ägypter verabscheut und seine Untergebenen durch seine brutalen Handlanger unter Kontrolle hält. Abdalassis Gaafar, ein ehemals reicher Landbesitzer aus Oberägypten, ist aufgrund der Wirtschaftslage gezwungen seine Heimat zu verlassen und im Club in niedriger Funktion zu arbeiten. Seine Familie leidet unter dem Verlust und versucht in unterschiedlicher Art und Weise mit dem neuen Leben in Kairo umzugehen. Während einer seiner Söhne nur an sein Aussehen und der Andere an die attraktve Nachbarin denkt, versucht sein Sohn Kamil der Familie durch sein Jurastudium zu helfen.
Al- Aswani nimmt sich Zeit um viele Charaktere einzuführen, teilweise mit fragwürdigem Nutzen für die Geschichte (Bertha Benz) und den Lesefluss. Allerdings entwickelt sich spätestens nach der Verbindung der vielen Protagonisten mit dem Automobilclub ein vielschichtiger Roman, dessen Geschichte sich auf die Politik des heutigen Ägyptens übertragen lässt. Das Buch bietet geschichtsinteressierten Lesern tiefe Einblicke in die ägyptische Kultur und die politischen Unwälzungen. Aber auch andere Leser kommen dank der nie zum Sozialkitsch abdriftenden Geschichte um die Familie Gafaar, sowie der spannenden Nebencharaktere auf ihre Kosten!

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