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Die neuen Kriege

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Das Zeitalter der zwischenstaatlichen Kriege geht offenbar zu Ende. Aber der Krieg ist keineswegs verschwunden, er hat nur seine Erscheinungsform verändert. In den neuen Kriegen spielen nicht mehr die Staaten die Hauptrolle, sondern Warlords, Söldner und Terroristen. Die Gewalt richtet sich vor allem gegen die Zivilbevölkerung; Hochhäuser werden zu Schlachtfeldern, Fernsehbilder zu Waffen. Herfried Münkler macht die Folgen dieser Entwicklung deutlich. Er zeigt, wie mit dem Verschwinden von klassischen Schlachten und Frontlinien auch die Unterscheidung von Krieg und Frieden brüchig geworden ist, und erörtert, wie man den besonderen Gefahren begegnen kann, die von den neuen Kriegen ausgehen.
Rezension
Selten hat man ein gescheiteres und konziseres Buch über die Kriege der Zukunft in der Hand gehalten als dieses.
Portrait

Herfried Münkler, geboren 1951, ist Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Viele seiner Bücher gelten mittlerweile als Standardwerke, etwa «Die neuen Kriege» (2002), «Imperien» (2005), «Die Deutschen und ihre Mythen» (2009), das mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde, sowie «Der Große Krieg» (2013) und «Die neuen Deutschen» (2016), die beide monatelang auf der «Spiegel»-Bestsellerliste standen. Zuletzt erschien „Die neuen Deutschen. Ein Land vor seiner Zukunft" (2016, zusammen mit Marina Münkler), das ebenfalls ein Bestseller war.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 284
Erscheinungsdatum 02.02.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-61653-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,6/2,5 cm
Gewicht 248 g
Abbildungen mit 15 schwarzweissen Abbildungen, mit 15 schwar Abbildungenn Abb.
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 105.941
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Johannes Bauer, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Die „neuen Kriege“ seien dem Dreißigjährigen Krieg ähnlicher, als die Staatenbildungskriege des 17. bis 20. Jahrhunderts. Dies ist die Zentralthese Münklers, die er gut belegt. Die „neuen Kriege“ seien dem Dreißigjährigen Krieg ähnlicher, als die Staatenbildungskriege des 17. bis 20. Jahrhunderts. Dies ist die Zentralthese Münklers, die er gut belegt.

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Unverzichtbares Standardwerk
von Till Schröder aus Bad Salzuflen am 16.11.2005

Der klassische, wie wohlbekannte Staatenkrieg zwischen Ländern ist passé, so lautet die Grundaussage des Buches. Wie Herfried Münkler zu diesem Schluss kommt, legt der Professor für Politikwissenschaft klar und unvermissverständlich dar, ohne sich allzu sehr in einer wissenschaftlichen Fachsprache zu verlieren. Dennoch ist 'Die neuen Kriege' erstzunehmen, da aus... Der klassische, wie wohlbekannte Staatenkrieg zwischen Ländern ist passé, so lautet die Grundaussage des Buches. Wie Herfried Münkler zu diesem Schluss kommt, legt der Professor für Politikwissenschaft klar und unvermissverständlich dar, ohne sich allzu sehr in einer wissenschaftlichen Fachsprache zu verlieren. Dennoch ist 'Die neuen Kriege' erstzunehmen, da aus wohldurchdachten Argumenten aufgebaut. Münkler erklärt aber nicht nur das Wesen der neuen Kriege, die die klassischen Staatenkriege abgelöst haben, sondern zeigt auch die Entwicklung durch die Jahrhunderte hindurch, erklärt die aufgezeigten Tendenzen also historisch. Weitere Hauptaugenmerke richtet der Autor auf folgende Aspekte: die Ökonomien der neuen Kriege, Terrorismus und humanitäre Intervention. Alles in allem ist Münklers Buch ein in sich geschlossenes Standardwerk zu den jüngsten Entwicklungen in der Kriegs- und Kriegsursachenforschung, an dem kein Student vom Fach vorbei kann. Es regt zudem zum weiterlesen an, etwa bei Martin van Creveld, Mary Caldor oder Jean-Christophe Rufin. Deshalb erhält 'Die neuen Kriege' das Prädikat 'unverzichtbar'. Für den Alltagsgebrauch liefert es auch wertvolle Argumente, wobei die Theorie im Vordergrund steht, weniger die Ausschmückung anhand konkreter Ereignisse. Um ein Lesebuch handelt es sich also nicht.

Standardwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Göttingen am 10.07.2005

Klar und verständlich geschrieben und sehr informativ. Neben Mary Kaldor der Autor für "neue Kriege". Nicht nur für Studium.

Münkler, die neuen Kriege
von Max Ebel aus Göttingen am 19.10.2004

Ziemlich gut und frei von pseudointellektuellem Gelaber. Besonders im Grundstudium bekömlich und zu vielen Unterthemen von "Clausewitz" bis "Terrorismus" informativ. Ein Muss für Politik Studenten. Gibt es bei www.bpb.de für 2,00 Eur.