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Bäume reisen nachts

Roman

(13)
Seit Monaten verbringt die achtjährige Manon ihre Nachmittage allein, unter einer riesigen Birke im Garten, sie verschlingt ein Buch nach dem anderen und spricht mit Ameisen und Katzen, nur um an eines nicht denken zu müssen: das Verschwinden ihrer Mutter. Weder ihr Vater Pierre noch ihre Tante Sophie vermögen das stille Mädchen zu trösten. Doch Manons Einsamkeit erweicht das Herz des mürrischen Nachbarn Anatole. Sie beginnen, gemeinsam den Kleinen Prinzen zu lesen, und es erwächst eine außergewöhnliche Freundschaft. Als eines Tages überraschend Briefe der Mutter eintreffen, schmieden das Mädchen und der alte Mann einen kühnen Plan, der sie gemeinsam mit Pierre und Sophie auf eine abenteuerliche Reise quer durch Europa führt …
Bäume reisen nachts ist ein bezaubernder Roman über eine Familie, die sich neu erfindet, über den Mut eines kleinen Mädchens, Träume in Wirklichkeit zu verwandeln – und über Freundschaften, die dort entstehen, wo man sie am wenigsten vermutet.
Portrait

Aude Le Corff, 1977 in Tokio geboren, studierte Wirtschaft und Psychologie, bevor sie 2009 ihr mit dem Prix ELLE ausgezeichnetes Blog Nectar du Net begann. Bäume reisen nachts ist ihr erster Roman. Sie lebt mit ihrer Familie im französischen Nantes.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 203
Erscheinungsdatum 24.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-36108-4
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/11,6/2 cm
Gewicht 213 g
Originaltitel Les arbres voyagent la nuit
Auflage 1
Übersetzer Claudia Steinitz
Verkaufsrang 118.399
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Bezaubernder und mitfühlender Roman mit toller bildhafter Sprache. Sehr schön zum lesen! Bezaubernder und mitfühlender Roman mit toller bildhafter Sprache. Sehr schön zum lesen!

Christine Kiefer, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

Angenehm zu lesen und gespickt mit philosophisch-klugen Gedanken. Ein sanfter, poetischer Erzählstil und liebevolle Zitate machen das Buch zu einem zauberhaften Lesevergnügen. Angenehm zu lesen und gespickt mit philosophisch-klugen Gedanken. Ein sanfter, poetischer Erzählstil und liebevolle Zitate machen das Buch zu einem zauberhaften Lesevergnügen.

„Zum Träumen“

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Ein Buch für junggebliebene Erwachsene und solche, die immer noch an das Schöne und Gute im
Leben glauben.
Sehr einfühlsam erzählt.
Ein Buch für junggebliebene Erwachsene und solche, die immer noch an das Schöne und Gute im
Leben glauben.
Sehr einfühlsam erzählt.

„herzzerreissend schön“

Martina Lehmann

Manon ist ein kleines Mädchen, das ihre Zeit am Liebsten lesend unter ihrer Birke verbringt. Sie spricht mit Katzen und mit Ameisen, nur um nicht an eines denken zu müssen: an ihre Mutter, die vor einigen Monaten spur- und wortlos verschwunden ist.
Der Vater ist betäubt vor Schmerz, nicht mehr fähig sich um die Kleine zu kümmern, Manon so versunken in ihrem Kummer, dass sie niemanden an sich heran lässt- auch nicht ihre Tante Sophie.

Eines Tages fasst jedoch der mürrische, alte Nachbar Anatole den Mut, das Mädchen unter ihrem Baum zu besuchen, Fortan liest er ihr jeden Tag nach der Schule vor, und zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft- das Kind weckt die vergessen geglaubten Lebensgeister des pensionierten Französichlehrers, er widerrum befreit sie ein wenig aus ihrer Traurigkeit.
Als eines Tages Briefe der Mutter eintreffen, machen sich Manon, ihr Vater Pierre, die Tante und Anatole auf den Weg nach Marokko. Eine abenteuerliche Reise quer durch Europa beginnt...

"Bäume reisen nachts" hat mich so mitgenommen wie kaum ein anderer Roman. Herzzerreissend schön und doch ganz zart taucht man als Leser in die Gefühls- und Gedankenwelt von 5 ganz unterschiedlichen Charakteren ein und wünscht sich, diese Geschichte würde noch weiter gehen. Nur noch ein Bisschen.
Manon ist ein kleines Mädchen, das ihre Zeit am Liebsten lesend unter ihrer Birke verbringt. Sie spricht mit Katzen und mit Ameisen, nur um nicht an eines denken zu müssen: an ihre Mutter, die vor einigen Monaten spur- und wortlos verschwunden ist.
Der Vater ist betäubt vor Schmerz, nicht mehr fähig sich um die Kleine zu kümmern, Manon so versunken in ihrem Kummer, dass sie niemanden an sich heran lässt- auch nicht ihre Tante Sophie.

Eines Tages fasst jedoch der mürrische, alte Nachbar Anatole den Mut, das Mädchen unter ihrem Baum zu besuchen, Fortan liest er ihr jeden Tag nach der Schule vor, und zwischen den beiden entwickelt sich eine innige Freundschaft- das Kind weckt die vergessen geglaubten Lebensgeister des pensionierten Französichlehrers, er widerrum befreit sie ein wenig aus ihrer Traurigkeit.
Als eines Tages Briefe der Mutter eintreffen, machen sich Manon, ihr Vater Pierre, die Tante und Anatole auf den Weg nach Marokko. Eine abenteuerliche Reise quer durch Europa beginnt...

"Bäume reisen nachts" hat mich so mitgenommen wie kaum ein anderer Roman. Herzzerreissend schön und doch ganz zart taucht man als Leser in die Gefühls- und Gedankenwelt von 5 ganz unterschiedlichen Charakteren ein und wünscht sich, diese Geschichte würde noch weiter gehen. Nur noch ein Bisschen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
4
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 02.02.2017
Bewertet: anderes Format

Eine wunderschöne Geschichte über das Verhältnis zwischen Alt und Jung und wie man sich gegenseitig helfen kann!

von Wildner Laura aus Rastatt am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine tragische Geschichte über eine kleine Familie, die einen nicht mehr loslässt! Taschentücher bereit legen und sich voll und ganz auf die kleine Protagonistin einlassen ;-)

{Rezension} Bäume reisen nachts - Aude Le Corff
von Luise W am 24.06.2014
Bewertet: Einband: Paperback

Recht schlicht zieren drei Blätter das Cover von "Bäume reisen nachts". Ein Mann, eine Frau, ein Mädchen, eine Katze. Nur ihre Silhouetten sind sichtbar. Was mag sich wohl für eine Geschichte dahinter verbergen? Seit dem plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter, lebt Manon in sich zurückgekehrt. Erst der pensionierte Nachbar Anatole schafft... Recht schlicht zieren drei Blätter das Cover von "Bäume reisen nachts". Ein Mann, eine Frau, ein Mädchen, eine Katze. Nur ihre Silhouetten sind sichtbar. Was mag sich wohl für eine Geschichte dahinter verbergen? Seit dem plötzlichen Verschwinden ihrer Mutter, lebt Manon in sich zurückgekehrt. Erst der pensionierte Nachbar Anatole schafft es, zu ihr durchzudringen. Als Briefe der Mutter eintreffen, beginnt eine überstürzte Reise, in deren Verlauf langsam mehr über die Protagonisten bekannt wird. Werden sie Manons Mutter finden? "Wie schade, dass Bäume nicht reisen, denkt sie. Sie können mehrere hundert Jahre alt werden, aber sie bleiben ihr ganzes Leben an einem Ort stehen. Warum eigentlich?" (Zitat S. 90) Die kleine Manon wird einem gleich zu Beginn der Geschichte sympathisch. Die anderen Protagonisten lernt man dann eher während der Reise kennen, die von gedanklichen Rückblenden der einzelnen Figuren unterbrochen ist. So erfährt man sozusagen aus erster Hand, wie sie zu dem Menschen geworden sind, der einem im Laufe der Handlung begegnet. Es wird viel nachgedacht und reflektiert. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit sich, völlig verschiedene Personen treffen aufeinander, die nur ein gemeinsames Ziel verbindet. Die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere gelingt der Autorin an dieser Stelle sehr gut. Es gibt jedoch eine Person, über die man während der gesamten Geschichte kaum etwas erfährt: Manons Mutter. Zunächst werden bruchstückhafte Informationen durch die anderen Personen geliefert, dann etwas mehr, als ihre Briefe eintreffen. Es gelang mir jedoch nie, ein wirkliches Bild von ihr zu bekommen. Die Zusammenstellung der Figuren wirkt trotz ihrer Ungewöhnlichkeit realistisch. Das Aufeinandertreffen von gleich drei Generationen schafft eine interessante Atmosphäre, in der viel nachgedacht und hinterfragt wird. Dadurch zieht sich die Reise fast über das gesamte Buch. Für das Ende wird kaum Platz eingeräumt. Die Ereignisse überschlagen sich, ich kam gedanklich fast nicht mehr hinterher. Das lag zum einen daran, dass so wenig über Manons Mutter bekannt war. Zum anderen wurde die Situation für mich nicht ausreichend erklärt. Ich hatte das Gefühl, die Geschichte sollte möglichst schnell und sauber ein Ende finden. Ein Ende, dass ich nur schwer, wenn denn überhaupt, nachvollziehen kann. Zum Schluss bleibt mir die Frage, warum keine professionelle Hilfe gesucht wurde. Zunächst für Manons Mutter, bevor sie verschwand, später für Manon selbst und ihren Vater. Vielleicht gerade weil es ihnen anfangs so schlecht ging, kann ich die schnelle Besserung und das Ende kaum verstehen. Aude Le Corff hat bewiesen, dass sie hervorragend Charaktere erschaffen kann. Das Drumherum wurde in meinen Augen leider vernachlässigt, ein paar mehr Seiten und Erklärungen hätten der Geschichte sicher nicht geschadet. Fazit Ich vergebe 3 Sterne für diese durchaus berührende Geschichte. Es treffen interessante und völlig verschiedene Charaktere aufeinander, die verschiedenste Sichtweisen auf das Leben und die Menschen aufzeigen. Leider wurde am Ende mit Erklärungen gespart, dennoch ist das Buch lesenswert.