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Grimmbart / Kluftinger Bd.8

Kluftingers achter Fall

Kluftinger Band 8

Kluftingers neuer Fall führt ihn ins Schloss in Bad Grönenbach, wo ihn allerlei Merkwürdiges erwartet: Die Frau des Barons wurde nicht nur ermordet, sondern auch noch wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. Auf dem Gemälde ist ein Mann mit seltsam gelben Augen zu sehen. Und der Baron verschwindet immer wieder im schlosseigenen Märchenwald. Auch privat geht es bei Kluftinger märchenhaft zu: Sein Sohn heiratet, und zur Feier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Zum Glück lässt Kluftingers Intimfeind Langhammer nicht lange auf sich warten, um dem Kommissar bei dieser kulturellen Herausforderung zu helfen.
Rezension
"Die Synthese von Gruselschloss und Spaß ist gelungen und Klufti nicht unterzukriegen." Der Standard, 08.11.2014
Portrait
Volker Klüpfel teilt mit Kluftinger den Heimatort Altusried. Doch den ehemaligen Journalisten hat es beruflich nach Augsburg verschlagen. Dort lebt er nach wie vor mit seiner Familie, auch wenn ihn sein Beruf nun nicht mehr in die Kulturredaktion der Augsburger Allgemeinen, sondern an seinen Autoren-Schreibtisch führt. Studiert hat Klüpfel, Jahrgang 1971, Politik und Geschichte in Bamberg, arbeitete dann bei einer Zeitung in den USA und vertreibt sich seine Zeit mit Sport und Theater – entweder als Zuschauer oder als Mitspieler bei den Freilichtspielen in Altusried. Wie Kommissar Kluftinger.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 24.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51184-8
Reihe Kommissar Kluftinger 8
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,8 cm
Gewicht 460 g
Auflage 6
Verkaufsrang 51614
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Weitestgehend gelungen

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Kluftinger gehört zu den unterhaltsamsten Ermittlerfiguren, an denen ich bisher vorbeikam - ein bisschen Eberhofer light, da er sich in alle Emotionen weniger wirft als sein niederbayrischer Kollege, aber konsequent urig. Im Gegensatz zu anderen Ermittlern, bei denen die Gefahr besteht, dass über die Fälle die Persönlichkeit der Figuren ins Hintertreffen gerät, kann es bei ihm eher vorkommen, dass die Fälle nicht sonderlich interessant sind, da es mehr Spaß macht, sich mit ihm, seiner Familie und seinem Nachbarn Dr. Langhammer zu befassen. Diesmal hingegen ist der Fall ziemlich interessant in seiner soziologischen Dimension und seinen verschiedenen Symbolismusebenen. Dass das Private dennoch interessanter ist, liegt also nicht am schwachen Fall, sondern daran, dass Kluftingers Sohn Markus seine langjährige Freundin Yumiko heiratet. Das ist zumeist sehr unterhaltsam - zwischendurch sogar auch manchmal emotional - wird allerdings ein wenig dadurch getrübt, dass Klüpfel und Kobr kein Japan-Klischee kennen, das ihnen nicht gefällt, was dann irgendwann doch etwas viel ist. Davon abgesehen ist es aber ein überzeugender Beitrag zur Kluftinger-Reihe.

Düster trifft Heiter

J. Wohlgemut, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Oder altes Schloss mit Märchenwald trifft auf Hochzeit mit japanischem Anhang. Diese Reihe macht das Zusammenspiel aus Beruf und Privatem aus und ist auch hier ausbalanciert und unterhaltsam. In der Grundstimmung ist das Buch erstaunlich düster und schwermütig, trotz Hochzeitsvorbereitungen und Besuch aus Fernost. Muss man mögen, ich fand es gut und mal eine neue Nuance im kluftingerschen Serienuniversum - schadet nicht nach so vielen Büchern!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Von Band zu Band besser
von Meggie aus Mertesheim am 19.09.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine Tote im Schloss Grimmbart gibt der Kemptener Polizei Rätsel auf. Warum wurde sie wie auf einem Gemälde positioniert? Warum wurde ihr das Gift des Kugelfisches verabreicht? Und vor allem: Wer war es? Hauptkommissar Kluftingers Recherchen führen in mehrere Richtungen. Zeitgleich muss er sich aber auch mit der bevorstehenden H... Eine Tote im Schloss Grimmbart gibt der Kemptener Polizei Rätsel auf. Warum wurde sie wie auf einem Gemälde positioniert? Warum wurde ihr das Gift des Kugelfisches verabreicht? Und vor allem: Wer war es? Hauptkommissar Kluftingers Recherchen führen in mehrere Richtungen. Zeitgleich muss er sich aber auch mit der bevorstehenden Hochzeit seines Sohnes befassen. Denn hierzu sind die Eltern der Braut aus Japan angereist. Dazu muss die deutsch - japanische Kluft überbrückt werden. Was Kluftinger erstaunlich gut gelingt - zumindest zeitweise. Neben "Rauhnacht" finde ich den achten Teil der Kluftinger-Romane mitunter den am Witzigsten. Auch wenn die Aufklärung des Falles die meiste Zeit einnimmt, ist es doch eher die bevorstehende Hochzeit von Markus und Yumiko, die auf größeres Interesse stößt. Der Mordfall wird in gewohnter Manier von Kluftinger abgewickelt, doch stößt er auf so einige Ungereimtheiten. Seine berühmten Geistesblitze bleiben auch aus und seine Arbeit wird auch meist von nostalgischen Gedanken unterbrochen. Gerade wegen der Hochzeit muss er oft an die Vergangenheit denken. Als Markus klein war, seine eigene Hochzeit mit seiner geliebten Erika oder seine Jugend. Diese privaten, fast intimen Momente mit dem Kommissar machen einem die Person Kluftinger nur noch sympathischer. Wer die Familie Kluftinger durch die ersten acht Bände verfolgt hat, weiß, dass die Hochzeit alle dazu bringt, an ihre Grenzen zu gehen. Durchdrehen ist erlaubt und wird auch von jedem Mitglied sehr gut durchgezogen. Aber ich kann beruhigen: auch wenn alles sehr chaotisch wirkt, steckt doch irgendwie ein richtiger Plan dahinter. Und am Ende wird sogar eine kleine Überraschung angekündigt. Auch Dr. Langhammer hat wieder wunderbare Auftritte im Buch, ebenso auch Kluftingers Kollegen Strobl, Hebele und Maier. Frischen Wind bringt die neue Chefin Birte Dombrowski. Sie verdreht einigen den Kopf, muss sich aber auch selbst erst mal mit allem vertraut machen. Die gewohnte Mischung aus Logik und Fettnäpfen, Humor und ernsten Themen, Genie und Wahnsinn macht gerade diesen Band zu etwas sehr Einzigartigem. Dies unter anderem deswegen, weil Yumikos Eltern aus Japan einfliegen, um bei der Hochzeit anwesend zu sein. Eine Woche vor der Hochzeit kommt diese schon an und wohnen bei Kluftingers im Gästezimmer. Es ist klar, dass die Konstellation "Allgäu vs. Japan" zu einigen Lachern führt. Aber man wird es kaum glauben: Yumikos Vater Yoshifuma und Kluftinger haben mehr gemeinsam, als man denkt. Ich musste mehrmals schmunzeln, gerade was die japanischen Traditionen anbetrifft. Es wird sehr deutlich, was passiert, wenn unterschiedliche Kulturen aufeinandertreffen. Dies fängt schon bei der Begrüßung an bis hin zu den Badegewohnheiten. Ich war teilweise sehr erstaunt, wie groß der Unterschied sein kann. Es gibt eine neue Andeutung bezüglich Kluftingers Vornamen und ich bin mir nun fast sicher, dass ich ihn schon weiß. Aber verraten wird er in diesem Band immer noch nicht. Es bleibt also weiterhin spannend. Fazit: Von Band zu Band immer besser.

Viel Klufti, weniger Krimi
von Leserella am 19.04.2018

Mann muss Klufti mögen, wenn man hunderte Seiten über sein pointenreich erzähltes Familienleben lesen möchte. Auch die Schlagabtausche mit seinem Nachbarn Langhammer und den Kripo-Kollegen sind wirklich amüsant. Jedoch steht der Mordfall dabei nur an zweiter bis dritter Stelle. Bis Seite 260 tut sich nicht viel, was die Ermittlu... Mann muss Klufti mögen, wenn man hunderte Seiten über sein pointenreich erzähltes Familienleben lesen möchte. Auch die Schlagabtausche mit seinem Nachbarn Langhammer und den Kripo-Kollegen sind wirklich amüsant. Jedoch steht der Mordfall dabei nur an zweiter bis dritter Stelle. Bis Seite 260 tut sich nicht viel, was die Ermittlungen angeht. Ab Seite 366 wird es spannend, danach geht es wieder um die deutsch-japanischen Beziehungsgeflechte. Zum Ende gibt Klufti richtig Gas und löst den Fall parallel zur Hochzeit seines Sohnes. Wer einen Allgäukrimi erwartet, ist eventuell enttäuscht, geschätzte 30 Prozent des Romans widmen sich der Polizeiarbeit. Den Großteil der Geschichte verbringt man mit Kluftis Annäherung an die japanische Verwandschaft und den einhergehenden kurturell bedingten Missverständnissen, die der Allgäuer mit seinen miserablen Englischkenntnissen auf die Spitze treibt. Insgesamt witzig, aber nicht unbedingt spannend.

.-)
von einer Kundin/einem Kunden aus Timelkam am 21.08.2017

wie immer ein Hammer, gut lesbar, spanend , unterhaltsam, viel gelacht....eine von genialsten Krimiserien in deutschsprachigem Raum... trotz deutsch als 2 Sprache super lesbar ich gebe Sterne: 5++