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Die Menschheit hat den Verstand verloren

Tagebücher 1939–1945

Astrid Lindgren

(12)
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Beschreibung


Ein einzigartiges Zeitdokument von Astrid Lindgren

„Wie ist es möglich, dass die Menschheit solche Qualen erleiden muss, und warum gibt es Krieg?“

Astrid Lindgren hat unsere Kindheit geprägt. Mit Pippi Langstrumpf und Wir Kinder aus Bullerbü hat sie unseren Blick auf die Welt verändert. Ihre Geschichten handeln von Mut, Hoffnung, Liebe und Widerstand. Lange bevor diese Bücher entstanden, schrieb sie ihre Gedanken über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts nieder: den Zweiten Weltkrieg. In ihren Tagebüchern schildert sie, wie Europa von Faschismus, Rassismus und Gewalt vergiftet wird.
Nachdenklich und betroffen, aber auch mit dem so unverwechselbaren Tonfall stellt Astrid Lindgren in ihren Tagebüchern wichtige Fragen, die heute wieder von erschreckender Aktualität sind: Was ist gut und was ist böse? Was tun, wenn Fremdenfeindlichkeit und Rassismus das Denken und Handeln der Menschen bestimmen? Wie kann jeder Einzelne von uns Stellung beziehen? Neben dem Kriegsgeschehen erzählt sie von ihrem Familienleben und den ersten Schreibversuchen: 1944 schenkt sie ihrer Tochter das Manuskript von Pippi Langstrumpf zum Geburtstag.
Das persönliche Zeitdokument einer sehr klugen Frau, die schon immer den Blick für das große Ganze hatte.

"Astrid Lindgren hat sie nicht für ein Publikum geschrieben, sondern für sich selbst. Sie sind privat, zeigen Sorgen und Ängste der damals Anfang Dreißigjährigen, aber auch ihr großes politisches Interesse und den besonderen Blick von einer der wenigen friedlichen Inseln Europas im Krieg: Schweden konnte sich bis zum Schluss heraushalten und war doch nicht unbeteiligt."

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 25.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-550-08121-7
Verlag Ullstein Buchverlage
Maße (L/B/H) 21,8/14,1/4,3 cm
Gewicht 941 g
Originaltitel Krigsdagböcker 1939–1945
Auflage 11. Auflage
Übersetzer Angelika Kutsch, Gabriele Haefs
Verkaufsrang 38796

Buchhändler-Empfehlungen

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Astrid Lindgrens private Aufzeichnungen - das faszinierende Tagebuch einer starken Frau - absolut lesenswert! Und dazu eine tolle Ausgabe mit den Original-Tagebucheinträgen

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Diese Kriegstagebücher von 1939-1945 sind ein sehr intimes Werk der bekannten Autorin. Sie zeigen die Schrecken dieser Zeit und widmen sich den Familienproblemen. Aktuell wie nie.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
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interessantes Zeitzeugnis, das aber wenig Persönliches der Autorin preis gibt
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 12.04.2021

Bevor Astrid Lindgren zur Schriftstellerin wurde und uns mit Pippi Langstrumpf & Co. prägte, war sie Sekretärin, Hausfrau und Mutter. Die Kinderbücher sind alle erst in den 50ern erschienen, bzw später, und ergänzend zu Biographien der grossen schwedischen Autorin sind vor ein paar Jahren ihre Kriegstagebücher veröffentlicht wor... Bevor Astrid Lindgren zur Schriftstellerin wurde und uns mit Pippi Langstrumpf & Co. prägte, war sie Sekretärin, Hausfrau und Mutter. Die Kinderbücher sind alle erst in den 50ern erschienen, bzw später, und ergänzend zu Biographien der grossen schwedischen Autorin sind vor ein paar Jahren ihre Kriegstagebücher veröffentlicht worden. Ich liebe Astrid Lindgrens Bücher, also war ich neugierig. Und ich muss gleich vorweg nehmen, diese Tagebuchaufzeichnungen sind ein interessantes Zeitdokument, aber nicht unbedingt etwas, womit man der Autorin näher kommt, und das hätte ich eigentlich erwartet. Lindgren beschreibt vom 1.9.39, dem Tag, an dem für Schweden der Krieg begann, bis zum Ende 44 recht detailliert aus schwedischer Sicht das politische Geschehen, und ergänzt ihre Einträge mit vielen Ausschnitten aus schwedischen Zeitungen, die das Buch abfotografiert wiedergibt und übersetzt. Soweit, so gut. Die schwedische Sicht unterscheidet sich schon ein wenig um die bekannte deutsche, aber ehrlich gesagt, hielt sich mein Interesse an den Geschehnissen, Kämpfen und diplomatischen Verwicklungen in Skandinavien in Grenzen....ich hätte eher gedacht, dass es um die alltäglichen Sorgen und Nöte und Gefühle der Astrid Lindgren und ihrer Familie gehen würde, und das war es leider nur am Rande. Das Vorwort und ein kurzes Nachwort der Tochter war insgesamt für mich am interessantesten. Eben weil es da persönlich wurde. Interessantes Detail: Da Lindgren sehr gute Deutschkenntnisse hatte, wurde sie vom schwedischen Geheimdienst engagiert, deutsche Briefe zu lesen und zu übersetzen. Und hier hat Lindgren die interessanten Briefe zum Teil ein zweites Mal abgeschrieben, und zwar für ihre privaten Aufzeichnungen. Man kann also durchaus sagen, es lässt sich die politische Einstellung der Autorin ablesen, aber explizit kund tut sie diese nicht wirklich. Sehr oft nimmt die Autorin Bezug auf die Lebensmittelknappheit, und das fand ich recht interessant - und btw, Klopapier-hamstern stand damals nicht auf der Prioritätenliste weit oben...das deckt sich dann aber auch mit den Erinnerungen meiner eigenen Großmütter. Ich nehme mit: wichtig waren Kaffee, Tee und Zucker sowie eingelegte Eier. Die gab es nämlich kiloweise im Hause Lindgren. Das Buch beinhaltet ein sehr ausführliches Glossar und Quellenverzeichnis, was ich noch lobend erwähnen möchte. Also, ja, ein wichtiges Zeitzeugnis. Was das Buch aber für mich nicht ist, und das hat mir der Klappentext versprochen: "Ein faszinierender Einblick in die entscheidenden Jahre der berühmten Schriftstellerin.". Das fand ich ein wenig schade, wie gesagt. Lieblingszitat: „Man muss daran verzweifeln, wie wenig die Menschheit in den vergangenen Jahrtausenden gelernt hat“. Dem ist nur zuzustimmen. Grade in Hinblick auf unseren momentanen Wahnsinn. Alles in allem: Ein interessantes Zeitdokument, aber ansonsten würde ich sagen: nur was für „Lindgren-Nerds“ – und das meine ich im positiven Sinne!

von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 16.09.2018
Bewertet: anderes Format

Astrid Lindgren war nicht nur eine besondere Kinderbuchautorin, sondern genrell eine fantastische Schreiberin. Lesen Sie hier Ihre Kriegstagebücher. Ergreifend und spannend!

von einer Kundin/einem Kunden aus Koblenz am 22.06.2017
Bewertet: anderes Format

Die Grande - Dame der Kinderliteratur hat ihr Leben lang Tagebuch geführt. Und dieses ist extrem interessant und ich bin froh, dass ich die Gelegenheit hatte, es lesen zu dürfen.


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