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Treibland

Adam Danowski Band 1

Till Raether

(24)
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Beschreibung


Nominiert für den Glauser-Preis als bestes Debüt

Im Hamburger Hafen läuft das Kreuzfahrtschiff «Große Freiheit» ein. An Bord: ein toter Passagier – verstorben an einem geheimnisvollen Virus. Bald herrscht Panik in der Stadt. Kriminalkommissar Adam Danowski, der eigentlich am liebsten am Schreibtisch ermittelt, wird an den Schauplatz beordert. Er kommt einem Verbrechen auf die Spur, das noch unzählige Tote zu fordern droht. Doch das unter Quarantäne gestellte «Pestschiff» darf keiner verlassen, selbst Kommissare nicht, und Danowskis Gegner sorgen mit aller Macht dafür, dass dies so bleibt ...

Der erste Fall für Adam Danowski

Sollte der Mann sich jemals von diesem Höllen-Trip erholen, wären wir bei seinem nächsten Fall gern wieder dabei. Brigitte

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 28.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26670-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,8/4 cm
Gewicht 440 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 97147

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Buchhändler-Empfehlungen

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Das ist ein richtig toller Hamburg-Krimi mit viel Flair und einem supertollen Spannungsbogen. Sticht aus der Riege der üblichen Hamburg-Krimi-Autoren hervor - ist mal was anderes.

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein grauenhafter Virus bedroht Hamburg. Wenn Sie nun "Kennt man doch" denken, verspreche ich Ihnen: Nicht so! Ein sehr gelungenes Krimidebüt. Interessante Wort- und Perspektivwahl.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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3
0
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Treibland
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.01.2020

das Buch habe ich gerade angefangen zu lesen.Bis jetzt habe ich noch keinen Kontakt zu dem Buch aufbauen können. Eine Bewertung ist somit noch nicht möglich.

Ein Sensibelchen als Kommissar
von Xirxe aus Hannover am 20.10.2016
Bewertet: Hörbuch (CD)

Adam Danowski ist ganz und gar nicht der Typ Kommissar, den man sich sonst als Hauptfigur einer neuen Serie vorstellt. Hochsensibilität wurde bei ihm diagnostiziert, nicht gerade die beste Voraussetzung für einen Kommissar bei der Mordkommission. So endete seine Karriere dort vorschnell und er wurde in die Abteilung für ungelöst... Adam Danowski ist ganz und gar nicht der Typ Kommissar, den man sich sonst als Hauptfigur einer neuen Serie vorstellt. Hochsensibilität wurde bei ihm diagnostiziert, nicht gerade die beste Voraussetzung für einen Kommissar bei der Mordkommission. So endete seine Karriere dort vorschnell und er wurde in die Abteilung für ungelöste Todesfälle versetzt, wo er mehr Dienst nach Vorschrift leistet als durch außerordentliche Motivation aufzufallen. Nachdem jedoch auf einem in den Hamburger Hafen eingelaufenen Kreuzfahrtschiff ein Toter aufgefunden wurde und die Ermittlungen Danowski und seinem Partner Finzi übertragen werden, ist es mit der ruhigen Zeit vorbei. Denn auch wenn er es ruhig angehen lässt, ermittelt Danowski akribisch - und das scheint Manchen deutlich zu viel der Nachforschungen zu sein. Es wird sehr schnell sehr sehr ungemütlich für den hochsensiblen Kommissar... Die Kriminalgeschichte an sich ist nicht sooo ungewöhnlich: Es gibt einen Toten (irgendwann auch mehrere), hie und da auch unterschiedliche Spuren und damit verbundene Verdächtige, sodass die Spannung bis fast zum Ende durchweg erhalten bleibt. Das Ganze wird ausgeschmückt mit reichlich Lokalkolorit insbesondere des Hamburger Hafens wie auch der Hamburger High Society. Doch was das Buch aus der Masse der Krimineuerscheinungen heraushebt, ist ein spezieller Sinn für Humor, der vor allem bei Danowski und seinem Kollegen Finzi zutage tritt. Während Ersterer mehr zu sarkastischen und zeitweise lakonischen Äußerungen neigt, ist sein Partner oft schlicht vulgär, besonders in den unpassendsten Momenten. Zwei Beispiele: "Du bist doch nicht wirklich mit Blaulicht gefahren?" - " Wir sind in Hamburg - Blaulicht ist kaputt." Und "Weshalb musst Du zum Neurologen?" - "Wegen meiner Migräne." - "Ok, dann lass' ich Dich heute Abend in Ruhe." Ok, gut, sooo witzig ist das wirklich nicht, aber a) ist es der Zusammenhang und b) der Vorleser. Boris Aljinovic liest vor allem Finzi mit einem so herrlichen Hamburger Slang - es ist wundervoll! Eine wirkliche Hamburger Schnodderschnauze, die durch den Gegensatz zu dem sanft klingenden Adam Danowski erst richtig zur Geltung kommt. Doch auch die anderen Figuren sind Aljinovic gut gelungen, nur die Frauen wirken ziemlich gekünstelt. Aber man vielleicht ja nicht alles haben - oder doch? Beim nächsten Hörbuch ;-) ?

Virale Infektion
von HK1951/trucks am 22.11.2015

„Treibland“ beginnt mit einem unangenehmen Zeitgenossen, den andere Menschen wohl schon generell zu stören scheinen und der das auch offen zum Ausdruck bringt. Kommissar Adam Danowski lebt und arbeitet in der „schönsten Stadt Deutschlands“: in Hamburg. Er lebt dort mit Ehefrau Leslie und zwei Töchtern. Der Leser erfährt Einig... „Treibland“ beginnt mit einem unangenehmen Zeitgenossen, den andere Menschen wohl schon generell zu stören scheinen und der das auch offen zum Ausdruck bringt. Kommissar Adam Danowski lebt und arbeitet in der „schönsten Stadt Deutschlands“: in Hamburg. Er lebt dort mit Ehefrau Leslie und zwei Töchtern. Der Leser erfährt Einiges über sein Privatleben, auch nicht weniger chaotisch als woanders, sehr unterhaltsam. Es ist auch nicht zuviel, so dass man dem schnell überdrüssig werden könnte, hier wurde genau das richtige Mass gefunden, sehr gut. Danowski´s Partner ist trockener Alkoholiker und die beiden ergänzen sich wirklich gut. Als sie zu einem Kreuzfahrtschiff gerufen werden, auf dem sich ein Toter befindet, der an einer mysteriösen Infektion verstarb, sehen sich einem Fall gegenüber, der ihnen über den Kopf wachsen könnte... Wirklich spannend und fesselnd geschrieben, so dass man das Buch fast nicht zu Seite legen kann. Sehr gut ausgetüftelte Geschichte mit einem sympathischen Ermittler.


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