H wie Habicht

(20)
* #1 in Großbritannien * NEW YORK TIMES Bestseller

»Um einen Greifvogel abzurichten, muss man ihn wie einen Greifvogel beobachten, erst dann kann man vorhersagen, was er als Nächstes tun wird. Schließlich sieht man die Körpersprache des Vogels gar nicht mehr – man
scheint zu fühlen, was der Vogel fühlt. Die Wahrnehmung des Vogels wird zur eigenen. Als die Tage in dem abgedunkelten Raum vergingen und ich mich immer mehr in den Habicht hineinversetzte, schmolz mein Menschsein von mir ab.«

Schon als Kind beschloss Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Sie eignete sich das komplizierte Fachvokabular an, mit dem sich die Falkner wie in einer Geheimsprache untereinander verständigen, und las die Klassiker der Falknereiliteratur. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben.

Als ihr Vater stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht einen der beeindruckenden Vögel, ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wildeste aller wilden Tiere zu zähmen.

Ein Buch über die Erinnerung, über Natur und Freiheit - und über das Glück, sich einer großen Aufgabe von ganzem Herzen zu widmen.

»Helen Macdonald ist etwas gelungen, was in der Literatur sehr selten ist: die absolut realistische Beschreibung der Beziehung eines Menschen zum Bewusstsein eines Tiers ... Eine unglaubliche Leistung, und Mabel ist der Star.« John Carey Sunday Times

»Lebendig und faszinierend.« James Attlee Independent

»Mit seiner Anmut, seiner überragenden, beinahe furchterregenden Eleganz fesselt dieses Buch den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Was für eine Entdeckung!« Erica Wagner The Economist

»Ein Buch von geradezu hypnotischer Wirkung ... Macdonald ist eine herausragende Literatin, die in der Kunst der Naturbeschreibung sämtliche zeitgenössischen Autoren übertrifft.«
Stuart Winter Sunday Express

»Fremd und doch unwiderstehlich ... Macdonalds poetische Prosa schwingt sich in ungeahnte Höhen hinauf ... Die erhebende Botschaft ... verleiht dem Herzen Flügel.« Gerard Henderson Daily Express

»Ein einzigartiges und wunderschönes Buch, von geradezu schmerzhafter emotionaler Aufrichtigkeit und in einer anschaulichen Sprache verfasst, die in der zeitgenössischen Literatur ihresgleichen sucht.« Aus der Begründung für die Auszeichnung als Costa Book of the Year 2014

»H wie Habicht ist ein überwältigendes Buch: Berührend, faszinierend und klug. Ein zutiefst menschliches Werk, durchdrungen von Einsicht und Mitgefühl ... Sehr wahrscheinlich das beste Buch dieses Jahres.« Melissa Harrison Financial Times

»[Macdonalds] anschaulicher Stil – verblüffend und außerordentlich präzise – ist nur ein Teil dessen, was dieses Buch ausmacht. Die Geschichte vom Abrichten Mabels liest sich wie ein Thriller. Die allmählich und behutsam anwachsende Spannung lässt den Atem stocken ... Fesselnd.« Rachel Cooke Observer

»Zutiefst berührend.« Grazia

»Noch in fünfzig oder hundert Jahren wird sich H wie Habicht einer einfachen Kategorisierung entziehen. Der Leser wird das Wilde, das Ungezähmte mit anderen Augen sehen, und er wird das Buch am Ende mit stiller Freude darüber aus der Hand legen, dass ein Mitmensch seinen Weg zurück in die Welt gefunden hat. Einzuordnen unter ›Klassiker‹.« Nigel Roby We Love This Book

»In der Jury waren wir uns einig, dass es in wundervoller, prägnanter und äußerst genauer Prosa verfasst ist und dem Gefühl der Trauer mit einem klaren, mutigen Blick begegnet. In diesem ausgesprochen klugen Werk werden alle Fäden auf das Geschickteste miteinander verwoben. Ein Buch, das alle Leser begeistern wird.« Robert Harris, Bestsellerautor und Vorsitzender der Jury für den Costa Award
Portrait
Helen Macdonald ist Autorin, Lyrikerin, Illustratorin und Historikerin. Sie arbeitet an der University of Cambridge, England, im Bereich Geschichte und Philosophie der Wissenschaften. H wie Habicht erhielt in England den renommierten Samuel Johnson Prize, der herausragenden Sachbüchern verliehen wird, sowie den hochdotierten Costa Award für das beste Buch des Jahres.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7934-2298-3
Verlag Allegria
Maße (L/B/H) 22,5/14,6/4 cm
Gewicht 618 g
Originaltitel H is for Hawk
Auflage 9. Auflage
Übersetzer Ulrike Kretschmer
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Schon als kleines Mädchen hatte Helen MacDonald für Raubvögel geschwärmt und jedes alte Buch über die Falknerei,das ihr Vater ihr schenkte, verschlungen.Überhaupt hatte ihr Vater, ein bekannter Foto-Journalist, seine etwas scheue Tochter bei ihrem Herzensthema immer nach allen Kräften unterstützt.
Als er nun überraschend verstirbt, bricht für die junge Helen die Welt in Stücke.Sie versinkt in ihrer Trauer,ihre Arbeit als Stipendiatin in Cambridge leidet ebenso darunter wie ihre wenigen Kontakte zu Freunden und ihrer Familie.Als ihre Alpträume und ihr Bezug zur Realität immer abgedrehter werden, beschließt sie, dass nur ein Habicht, den sie persönlich abrichten will,ihre Rettung sein kann...
Und so kommt der Habicht "Mabel" in ihr Haus und ein ganz besonderes Jahr nimmt seinen Verlauf...erfahre
Wir erleben mit , wie die einsame,menschenscheuende Frau versucht, sich quasi selbst in einen wilden Vogel zu verwandeln,wie sich Mabel entwickelt und Helen Dinge über sich selber lehrt,die sie vorher nicht wußte und das es schließlich ein Jahr später dann ein Trauergottesdienst zu Ehren ihres Vaters ist, der ihr den letztlich rettenden Schubs aus der Wildnis zurück zu den Menschen gibt.
Eingefügt in MacDonalds Gedanken und Erlebnisse mit Habicht Mabel und anderen Tieren,erfährt der Leser gleichzeitig die Geschichte des berühmten englischen Literaten T.H.White, bekannt durch seine Artus/Merlin-Geschichte, vor allem etwas über seinen Roman einer missglückten Habichtaufzucht,genannt "The Goshawk",der Helen bereits in Jugendtagen tief beeindruckt hatte.
Heutzutage sieht die Autorin das Leben wieder positiv, "die Zeit ist vergangen und hat ihren sorgsamen Zauber gewirkt", Helen weiss, das die Natur kein Allheilmittel ist und "das Hände dafür geschaffen sind, die Hände anderer Menschen zu halten,sie sollten nicht auschließlich als Sitzstange für Greifvögel dienen".
Aber ihr ganz besonderes Buch über ein Jahr der Trauerarbeit mit einem wilden Vogel hat der Britin immerhin zwei Literaturpreise verschafft, der Raubvogel als Synonym für Freiheit hat wohl immer noch für viele Menschen eine besondere Anziehungskraft....
Schau`n Sie mal rein!?!
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Als er nun überraschend verstirbt, bricht für die junge Helen die Welt in Stücke.Sie versinkt in ihrer Trauer,ihre Arbeit als Stipendiatin in Cambridge leidet ebenso darunter wie ihre wenigen Kontakte zu Freunden und ihrer Familie.Als ihre Alpträume und ihr Bezug zur Realität immer abgedrehter werden, beschließt sie, dass nur ein Habicht, den sie persönlich abrichten will,ihre Rettung sein kann...
Und so kommt der Habicht "Mabel" in ihr Haus und ein ganz besonderes Jahr nimmt seinen Verlauf...erfahre
Wir erleben mit , wie die einsame,menschenscheuende Frau versucht, sich quasi selbst in einen wilden Vogel zu verwandeln,wie sich Mabel entwickelt und Helen Dinge über sich selber lehrt,die sie vorher nicht wußte und das es schließlich ein Jahr später dann ein Trauergottesdienst zu Ehren ihres Vaters ist, der ihr den letztlich rettenden Schubs aus der Wildnis zurück zu den Menschen gibt.
Eingefügt in MacDonalds Gedanken und Erlebnisse mit Habicht Mabel und anderen Tieren,erfährt der Leser gleichzeitig die Geschichte des berühmten englischen Literaten T.H.White, bekannt durch seine Artus/Merlin-Geschichte, vor allem etwas über seinen Roman einer missglückten Habichtaufzucht,genannt "The Goshawk",der Helen bereits in Jugendtagen tief beeindruckt hatte.
Heutzutage sieht die Autorin das Leben wieder positiv, "die Zeit ist vergangen und hat ihren sorgsamen Zauber gewirkt", Helen weiss, das die Natur kein Allheilmittel ist und "das Hände dafür geschaffen sind, die Hände anderer Menschen zu halten,sie sollten nicht auschließlich als Sitzstange für Greifvögel dienen".
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„Eintauchen “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mein Urteil schwankt sehr - am bösesten ist wohl esoterisches Gemurmel, am besten ist dann geschliffene Sprache, die mich auf eine fantastische Reise mitnahm.
Die Flucht der Autorin vor der Trauer um ihren Vater vermischt sich mit der Projektion von Gefühlen, Wünschen und Vorstellungen auf den Habicht. Aber auch auf T. H. White. Vormals als Tierquäler gesehen, versteht die Autorin nun, dass die Beweggründe, einen Habicht zu haben, bei ihm ähnlich dramatisch waren.
Ich erfuhr viel über White, Habichte, kulturgeschichtliches über Tiere und Natur und die Autorin selbst. Kein Buch zum schnell dahinlesen. Zum Versinken und auch kritischen Nachdenken.
Mein Urteil schwankt sehr - am bösesten ist wohl esoterisches Gemurmel, am besten ist dann geschliffene Sprache, die mich auf eine fantastische Reise mitnahm.
Die Flucht der Autorin vor der Trauer um ihren Vater vermischt sich mit der Projektion von Gefühlen, Wünschen und Vorstellungen auf den Habicht. Aber auch auf T. H. White. Vormals als Tierquäler gesehen, versteht die Autorin nun, dass die Beweggründe, einen Habicht zu haben, bei ihm ähnlich dramatisch waren.
Ich erfuhr viel über White, Habichte, kulturgeschichtliches über Tiere und Natur und die Autorin selbst. Kein Buch zum schnell dahinlesen. Zum Versinken und auch kritischen Nachdenken.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Helen hat durch den Tod ihres Vaters allen Halt verloren. In der Zähmung des Falken Mabel gibt sie sich erst völlig auf, findet dann durch sie zurück ins Leben. Wunderschön! Helen hat durch den Tod ihres Vaters allen Halt verloren. In der Zähmung des Falken Mabel gibt sie sich erst völlig auf, findet dann durch sie zurück ins Leben. Wunderschön!

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Ein großartiges Buch über die Beziehung der trauernden Helen und ihres Habichts, der ihr über die Depression helfen soll. Wunderbar hoffnungsvoller Stil, tolle Naturbeschreibungen! Ein großartiges Buch über die Beziehung der trauernden Helen und ihres Habichts, der ihr über die Depression helfen soll. Wunderbar hoffnungsvoller Stil, tolle Naturbeschreibungen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
12
6
2
0
0

Begegnung mit dem wilden Raubvogel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaltbrunn am 19.02.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie... Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie Habicht“ hat mich fasziniert und ist sehr interessant und gibt über das Abrichten eines Habichtweibchens eine realistische Beschreibung der Beziehung eines Menschen zum Habicht, der eigentlich als Raubtier bezeichnet wird.

Die Falknerei ist ein weites Feld
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2017

Ein vielschichtiges Sachbuch, das auf sehr vielen Ebenen gleichzeitig arbeitet, allerdings sollte man nicht unterschätzen, dass man neben der Falknerei ziemlich viel Literaturwissenschaft vorgelegt bekommt. Mitunter wagt die Autorin dabei einige gewagte Interpretationen. Sicherlich ein lesenswertes Buch, das jedoch gerade in dieser Hinsicht auch Diskussionsstoff bereit hält.

Selbstfindung und mal ein anderes Hobby
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 20.12.2016
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Buch ist recht unterhaltsam und beschreibt die Selbstfindung der Autorin nach dem Tod ihres Vaters. Dieser hinterlässt eine Lücke in ihrem Leben, die Sie nicht zu schließen vermag. Er die Aufgabe einen Habicht abzutragen (habe ich auch erst in dem Buch gelernt) führt Sie langsam aber sicher zurück... Das Buch ist recht unterhaltsam und beschreibt die Selbstfindung der Autorin nach dem Tod ihres Vaters. Dieser hinterlässt eine Lücke in ihrem Leben, die Sie nicht zu schließen vermag. Er die Aufgabe einen Habicht abzutragen (habe ich auch erst in dem Buch gelernt) führt Sie langsam aber sicher zurück in die Spur. Ich fand es recht unterhaltsam die Wandlung mitzuerleben. Vor allem die Beziehung zum Tier hat mit recht in Ihrem Bann gezogen. Es gibt ein paar langatmige Stellen, wo ich mir noch mehr Infos über die Beziehung zum Habicht gewünscht hätte, aber lasst euch da mal selbst überraschen. Es lohnt sich auf jeden Fall, da das Buch doch eher ab vom Mainstream agiert und sich nicht so recht in eine Kategorie einordnen lässt.