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Ich hätte es wissen müssen

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Mitten in der Nacht klingelt das Handy der 16-jährigen Tori. Der Anrufer heißt Andy und behauptet, Tori rein zufällig angerufen zu haben. Andy bittet Tori, ihm einen einzigen Grund zu nennen, warum er nicht Selbstmord begehen soll. Ausgerechnet Tori! Sie, die beschuldigt wird, mit ihren Posts auf Facebook einen Mitschüler in den Freitod getrieben zu haben. Will Andy sie nur vorführen? Aber was, wenn er die Wahrheit sagt? Wenn er wirklich seine große Liebe verloren hat? Und nun mit seinem Wagen an der Klippe steht, bereit, sich hinunterzustürzen? Tori muss etwas einfallen, und zwar schnell! Freundschaft in den Zeiten von Social Media – ein spannender Roman zu einem aktuellen Thema.
Portrait
Tom Leveen ist Mitgründer von Chyro Arts Venue, einem Kunstraum, der darstellenden und bildenden Künstlern Auftrittsmöglichkeiten bietet. Als dortiger Leiter organisierte er seit 1988 Ausstellungen, Konzerte und Events und führte in mehr als 30 Stücken Regie. Inzwischen ist er hauptsächlich Schriftsteller und hat bereits fünf Jugendromane geschrieben. Leveen stammt aus Arizona und lebt dort mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn. Nach seinem Debüt „Party“ (2013) folgt im Herbst 2015 sein zweites Jugendbuch bei Hanser: „Ich hätte es wissen müssen“.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 27.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-24931-8
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 21,3/14,1/2,5 cm
Gewicht 338 g
Originaltitel Random
Übersetzer Anja Hansen-Schmidt
Buch (Taschenbuch)
15,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
5
4
1
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1

Ich hätte es ahnen können
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.01.2016

Die Buchidee zu "Ich hätte es wissen müssen" gefällt mir sehr gut, den Cybermobbing ist ein aktuelles Thema. Tori (Victoria) ist 16 Jahre alt und hat sich am Cybermobbing eines ehemaligen Freundes und Klassenkammeraden beteiligt, in der Hoffnung, dadurch selbst sozial aufzusteigen und von den "angesagten" Typen in der... Die Buchidee zu "Ich hätte es wissen müssen" gefällt mir sehr gut, den Cybermobbing ist ein aktuelles Thema. Tori (Victoria) ist 16 Jahre alt und hat sich am Cybermobbing eines ehemaligen Freundes und Klassenkammeraden beteiligt, in der Hoffnung, dadurch selbst sozial aufzusteigen und von den "angesagten" Typen in der Schule weiterhin positiv wahrgenommen zu werden. Es beginnt damit, dass sie sich immer weiter vom Opfer Kevin Cooper distanziert und zum Schluss auch ins Mobbing einsteigt, was Kevin dann letztendlich in den Selbstmord treibt. Die Geschichte beginnt mit einem Telefonanruf von "Andy", der sich angeblich das Leben nehmen will. Tori weiß nicht, ob an der Gescichte was dran ist, und fragt ihren Bruder und ihren besten Freund um Rat - gar nicht so einfach, wenn man kein Smartphone, keinen Computer und keine Telefonnummern hat - und sich auch nie welche notiert hatte, denn elektronisch ist ja eh alles gespeichert. Sie spricht die ganze Nacht mit Andy, ihrem Bruder und ihrem besten Freund. Die Grundidee (auch in moralischer Hinsicht) hinter diesem Buch gefällt mir wirklich gut. Nur verstehen kann ich Toris Verhalten überhaupt nicht. Wie kann ein Mensch mit so wenig Empathie ausgestattet sein wie Tori? Wenn sich irgendjemand umbringt, den ich kenne, bin ich fix und fertig - auch, wenn ich diesen Menschen nicht besonders gut kannte oder mochte. Gerade am ach so christlich gläubigen Amerika müsste man sich doch alleine schon am Thema "Freitod" mehr Anstoß nehmen, überhaupt, wenn im Raum steht, dass man daran mitschuldig ist. Somit bleiben für mich diese Facetten offen und unklar. Auch Toris Entwicklung im dem Buch ist komisch. Wenn es mir egal ist, dass ein "Freund" gemobbt wird, was interessiert mich dann irgendein Fremder am Telefon so plötzlich? Auch diese Handlung passt nicht zu der Tori, die in diesem Buch beschrieben wird. Durch die Auflösung finde ich das ganze noch viel schlimmer konstruiert, denn alle Figuren in diesem Buch werden meiner Meinung nach oberflächlich und lieblos dargestellt - gerade der Vorwurf der Oberflächlichkeit wird im Buch aber der Protagonistin gemacht. Schade! 50 Seiten mehr, die den Protagnonisten Persönlichkeit und Tiefe geben, hätten dieses Buch sicher noch besser werden lassen. So bleibt es leider oberflächliches Teenagergeplapper, das aber auf Grund der Kürze und der Thematik trotzdem lesenswert ist.

Ja, du hättest es wissen müssen
von einer Kundin/einem Kunden aus Plauen am 30.11.2015

Victoria ist 16 Jahre alt und hat Hausarrest. Ihre Eltern haben ihr das Smartphone und ihren Laptop weggenommen. Ihr Bruder redet nicht länger mit ihr und ihre Eltern sind seltsam angespannt. Reporter stehen vor dem Haus und hämmern an die Tür. Was ist passiert? In diesem Buch hat der Amerikaner... Victoria ist 16 Jahre alt und hat Hausarrest. Ihre Eltern haben ihr das Smartphone und ihren Laptop weggenommen. Ihr Bruder redet nicht länger mit ihr und ihre Eltern sind seltsam angespannt. Reporter stehen vor dem Haus und hämmern an die Tür. Was ist passiert? In diesem Buch hat der Amerikaner Tom Leveen das moderne Problem des Cybermobbing thematisiert. Tori und ein paar ihrer Mitschüler sollen dafür verantwortlich sein einen Mitschüler in den Selbstmord getrieben zu haben. Sie sind dafür angeklagt. Tori ist der Meinung, dass sie unschuldig ist und versteht die ganze Aufregung gar nicht. Das Buch spielt vom Zeitpunkt her am Abend vor dem ersten Verhandlungstag. Tori telefoniert mit einem alten Handy noch mit ihrem besten Freund und will schlafen gehen. Plötzlich ruft sie eine unbekannte Nummer an. Der Anrufer, ein Junge namens Andrew, erzählt ihr er habe ihre Nummer zufällig gewählt. Er will sich umbringen und sucht nach einem Zeichen, dass er es nicht tun soll. Tori hält dies erst für einen Scherz, aber im Laufe des Gespräches glaubt sie ihm. Auch wenn sie ihn nicht kennt, will sie ihm helfen. Nur ist dies nicht so einfach wie sich herausstellt. Er möchte mehr über sie und ihre Geschichte erfahren und so muss sich Tori ihm Stück für Stück öffnen und ihre Geschichte erzählen. Die Jugendliche durchlebt ihre Taten erneut und fängt langsam an zu begreifen, welche Rolle sie bei dem tragischen Tod ihres Mitschülers tatsächlich gespielt hat. Das Buch ist sehr schnell und leicht zu lesen. Die Figuren sind nicht so klar gezeichnet wie ich es mir wünschen würde. Aus den Eltern werde ich nicht wirklich schlau, der Bruder hat einen sehr widersprüchlichen Charakter. Andrew ist gut getroffen und man fühlt beinahe seine Verzweiflung. Mit Tori kann man sich gut identifizieren, auch wenn ich manchmal gedacht habe, was ist das für eine blöde Kuh. Aber das lag v.a. an ihrer Art sich aus der Verantwortung zu ziehen, aber das hat sich ja gegen Ende verbessert. Das Thema Cybermobbing an sich finde ich gut eingebracht und die Pointe am Ende hat mich wirklich wirklich überrascht. Da war ich schon einen Augenblick baff. Ich hatte vieles vermutet, aber das nicht. Mehr möchte ich an dieser Stelle auch dazu nicht verraten. Das Buch kann ich jedem Jungen Erwachsenen und Teenager empfehlen, der etwas zum Nachdenken sucht. Gerade in der Zeit von Facebook, Instagram ect. sollten Jugendliche aufpassen, was man wie postet. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich doch noch gefunden: Das mit dem ?Liebesanteil? hätte man weglassen sollen. Das wirkte für mich fehl am Platz und hat mir die Gesammtstimmung ein wenig kaputt gemacht. Dafür bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne.

Der nächtliche Anrufer
von claudi-1963 aus Schwaben am 13.11.2015

Victoria genannt Tori hat mit ihren Freunden den größten Blödsinn gemacht, sie haben Kevin im Internet gemobbt. Dieser fühlte sich von dieser Attacke so in die Enge getrieben das er sich das Leben nahm. Am Abend vor der Gerichtsverhandlung vor der Tori schon riesige Angst hat, weil sie nicht weiß was... Victoria genannt Tori hat mit ihren Freunden den größten Blödsinn gemacht, sie haben Kevin im Internet gemobbt. Dieser fühlte sich von dieser Attacke so in die Enge getrieben das er sich das Leben nahm. Am Abend vor der Gerichtsverhandlung vor der Tori schon riesige Angst hat, weil sie nicht weiß was passiert, (Eigentlich fühlt sie sich unschuldig, weil sie ja das alles nur als Scherz ansah und sich dabei nichts dachte) bekommt sie einen Anruf von Andy. Andy den sie nicht kennt und von dem sie nicht weiß ob er alles so ernst meint was er erzählt, hat anscheinend ihre Nummer rein zufällig gewählt. Wie sich beim abendlichen Gespräch herausstellt will Andy Selbstmord begehen. Tori ist hin- und her gerissen zwischen auflegen oder zuhören und so entscheidet sie sich ihm zuzuhören und will versuchen Andy von seinem Vorhaben abzubringen. Damit sie nicht ganz alleine die Verantwortung trägt bittest sie ihren Freund Noah zu ihr zu kommen. Und so kommt es wie es kommen muss das Tori diese Nacht niemals vergessen wird, weil sie eine ganz andere Wendung nimmt wie man am Anfang vermutet. Meine Meinung: Ich war sehr ergriffen wie gut er Autor die Problematik der heutigen Zeit in der das Cybermobbing eine große Gefahr birgt aufgegriffen hat. Naiv wie oft die jungen Leute sind schreiben sie Nachrichten die sie wahrscheinlich niemals sagen würden wenn derjenige vor ihnen stehen würde. Und so ist die Gefahr auch groß das man Meldungen schreibt die einem im nach hinein vielleicht Leid tun oder die man gar nicht so schreiben wollte wie bei Tori. Auch das hat Tom Leveen sehr gut in seinem Roman beschrieben. Auch wenn ich das Ende etwas anders erhofft bzw. erwartet hätte hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es ist emotional,aber gut zu lesen, so das es für Jugendliche empfehlenswert ist. Durchaus könnte ich es mir auch als Schullektüre gut vorstellen, weil es gerade die Gefahren des Internets sehr gut beschreibt. Ich selber konnte mich jetzt in Tori nicht hinein versetzen, weil ich sie einfach zu naiv fand, kann mir jedoch gut vorstellen das manche jungen Menschen so sind wie Tori dargestellt wird. Ich kann das Buch nur empfehlen, für jeden Jugendlichen ab 12 Jahren sollte es eine Pflichtlektüre sein. Aber auch für Erwachsene ist er gut geeignet weil es die Gefahren wo ihre Kinder in Facebook,Twitter usw. ausgesetzt sind vor Augen zu führen. Von daher vergebe ich gute 4 von 5 Sterne.