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Regenbogentänzer

Roman

(6)
Was ist es, das das Leben lebenswert macht? Für den alten Alfons sind es seine Saalflugzeuge, so zart und zerbrechlich, dass sie eigentlich nur in geschlossenen Räumen fliegen können. Milena kann ihn gerade noch daran hindern, sich von einer Brücke in die Isar zu stürzen, als sein Flugzeug eine Bruchlandung erleidet und im Fluss unterzugehen droht. Dabei würde sie selbst gern springen, jetzt, wo ihre Karriere als Tänzerin vorbei ist. Stattdessen bringt sie Alfons zurück in das Regenbogenhaus. Und lernt dort wundervolle Menschen kennen: Menschen, die allein nicht in der Welt zurechtkommen und die doch wissen, was das Leben lebenswert macht.
Portrait
Nicole Walter hat Sprachen in München studiert und dann als Werbetexterin und freie Journalistin gearbeitet. Seit 1994 schreibt sie überaus erfolgreich Drehbücher für Fernsehserien und - filme und zählt heute zu den erfolgreichsten und gefragtesten Drehbuchautorinnen Deutschlands.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426424247
Verlag Knaur eBook
Verkaufsrang 53.468
eBook
9,99
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Das wunderschöne Cover, der tolle Titel und Klappentext haben mich neugierig gemacht und haben mich nicht enttäuscht! Die emotionale Geschichte regt wirklich zum nachdenken an! Das wunderschöne Cover, der tolle Titel und Klappentext haben mich neugierig gemacht und haben mich nicht enttäuscht! Die emotionale Geschichte regt wirklich zum nachdenken an!

„Das Regenbogenhaus“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nachdem ich vor kurzem eher zufällig über das Buch „Das Leben drehen“ von Nicole Walter gefallen bin, hatte sie mich damit so begeistert, dass ich unbedingt noch weitere Bücher von ihr lesen wollte. Und ich habe nach dem Buch sehr schnell meine Meinung revidiert, dass sie einfache Liebesgeschichten oder Frauenromane schreibt. Romane von Nicole Walter sind einfach etwas anderes. Und dies erschließt sich sehr oft erst dann, wenn man ihre Bücher liest.

„Regenbogentänzer“ war ein Geschenk für mich. Ich habe es gerade in einer Zeit bekommen, als es mir selber nicht gut ging. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, es ist genau das Buch, welches ich jetzt brauche. „Wird Milena von ihnen lernen können, ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben?“ Das war der letzte Satz des Klappentextes. Und den Sinn des Lebens suche ich eigentlich immer. Da interessieren mich Bücher von Sinnsuchenden natürlich ganz besonders. Nachdem ich das Buch dann allerdings angefangen habe zu lesen, habe ich mich kurzzeitig gefragt, ob es wirklich das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt ist. Ich habe fast 2 Tage nicht gelesen, was für mich eine sehr lange Zeit ist. Doch dann war die Entscheidung gefallen. Ja, ich möchte dieses Buch lesen.

Nicole Walter erzählt ihre Geschichte so, dass sie es einem am Anfang nicht leicht macht. Ihre Hauptperson Milena steht nicht nur plötzlich mit Mitte Dreißig vor dem Ende ihrer Karriere als Tänzerin. Sie steht plötzlich vor dem Nichts. Sie hat keine Arbeit, sie hat kein Geld mehr und wahrscheinlich wird sie auch noch ihre Wohnung verlieren, wenn nicht ein Wunder geschieht. Es sind aber nicht nur Geldprobleme, die ihr gerade das Leben zur Hölle machen, sondern es melden sich auch Dämonen aus der Vergangenheit zu Wort. Und sie weiß nicht, wie sie mit all dem umgehen soll. Doch dann lernt sie den Mann kennen, von dem sie denkt, dass er sich von der Brücke stürzen will. Und durch diesen sehr eigenwilligen, aber sehr weisen Mann lernt sie das „Regenbogenhaus“ kennen. Ein Haus, in dem eine Gruppe psychisch kranker Menschen lebt. Und diese ungewöhnlichen Menschen als auch der Psychiater Phil zeigen ihr eine ganz neue Sicht auf das Leben.

Nachdem ich meine anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatte, eröffnete sich mir ein ganz wunderbares, zartes Buch, welches mir viel Stoff zu Nachdenken gegeben hat. Die Autorin hat sich sehr intensiv mit den unterschiedlichen psychischen Krankheitsbildern auseinandergesetzt. Wann ist ein Mensch so krank, dass er nicht mehr in der „normalen“ Welt leben kann? Wer entscheidet, ob ein Mensch Medikamente braucht, oder nicht? Und gibt es Menschen, die zwischen den beiden Welten hin- und herwandern?

Parallel zu diesem Roman habe ich „Wo stehst du, wenn dein Leben ein Kreis ist? von Inez van Oord angefangen - zwei gänzlich unterschiedliche Bücher. Was aber für mich diese beiden Bücher eint, ist die Frage, wer oder was schon normal ist. Wer entscheidet das? Und stimmt es wirklich, dass nur die Stärkeren weiterkommen? Was ist mit den ganzen sensiblen Menschen, die nicht kämpfen wollen oder können? Sind sie nicht normal? Gehören sie nicht in diese Welt? Sind sie dafür vorprogrammiert, dass sie irgendwann am Leben zerbrechen und ein Fall für die Psychiatrie werden? Und ab wann ist ein Mensch ein Fall für die Psychiatrie? Ein ausgesprochen interessantes und sehr sensibles Thema. Und ich finde es mutig und sehr, sehr schön, dass Nicole Walter so ein gewichtiges Thema in einem Unterhaltungsroman angegangen ist.

Nicole Walter hat eine wirklich schöne und sehr zu Herzen gehende Geschichte geschrieben, über Menschen, die einfach anders sind. Und jeder dieser Menschen hat etwas für die Allgemeinheit zu geben. Ich empfinde dieses Buch als ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Offenheit einander gegenüber.
Nachdem ich vor kurzem eher zufällig über das Buch „Das Leben drehen“ von Nicole Walter gefallen bin, hatte sie mich damit so begeistert, dass ich unbedingt noch weitere Bücher von ihr lesen wollte. Und ich habe nach dem Buch sehr schnell meine Meinung revidiert, dass sie einfache Liebesgeschichten oder Frauenromane schreibt. Romane von Nicole Walter sind einfach etwas anderes. Und dies erschließt sich sehr oft erst dann, wenn man ihre Bücher liest.

„Regenbogentänzer“ war ein Geschenk für mich. Ich habe es gerade in einer Zeit bekommen, als es mir selber nicht gut ging. Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich, es ist genau das Buch, welches ich jetzt brauche. „Wird Milena von ihnen lernen können, ihrem Leben wieder einen Sinn zu geben?“ Das war der letzte Satz des Klappentextes. Und den Sinn des Lebens suche ich eigentlich immer. Da interessieren mich Bücher von Sinnsuchenden natürlich ganz besonders. Nachdem ich das Buch dann allerdings angefangen habe zu lesen, habe ich mich kurzzeitig gefragt, ob es wirklich das richtige Buch zum richtigen Zeitpunkt ist. Ich habe fast 2 Tage nicht gelesen, was für mich eine sehr lange Zeit ist. Doch dann war die Entscheidung gefallen. Ja, ich möchte dieses Buch lesen.

Nicole Walter erzählt ihre Geschichte so, dass sie es einem am Anfang nicht leicht macht. Ihre Hauptperson Milena steht nicht nur plötzlich mit Mitte Dreißig vor dem Ende ihrer Karriere als Tänzerin. Sie steht plötzlich vor dem Nichts. Sie hat keine Arbeit, sie hat kein Geld mehr und wahrscheinlich wird sie auch noch ihre Wohnung verlieren, wenn nicht ein Wunder geschieht. Es sind aber nicht nur Geldprobleme, die ihr gerade das Leben zur Hölle machen, sondern es melden sich auch Dämonen aus der Vergangenheit zu Wort. Und sie weiß nicht, wie sie mit all dem umgehen soll. Doch dann lernt sie den Mann kennen, von dem sie denkt, dass er sich von der Brücke stürzen will. Und durch diesen sehr eigenwilligen, aber sehr weisen Mann lernt sie das „Regenbogenhaus“ kennen. Ein Haus, in dem eine Gruppe psychisch kranker Menschen lebt. Und diese ungewöhnlichen Menschen als auch der Psychiater Phil zeigen ihr eine ganz neue Sicht auf das Leben.

Nachdem ich meine anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatte, eröffnete sich mir ein ganz wunderbares, zartes Buch, welches mir viel Stoff zu Nachdenken gegeben hat. Die Autorin hat sich sehr intensiv mit den unterschiedlichen psychischen Krankheitsbildern auseinandergesetzt. Wann ist ein Mensch so krank, dass er nicht mehr in der „normalen“ Welt leben kann? Wer entscheidet, ob ein Mensch Medikamente braucht, oder nicht? Und gibt es Menschen, die zwischen den beiden Welten hin- und herwandern?

Parallel zu diesem Roman habe ich „Wo stehst du, wenn dein Leben ein Kreis ist? von Inez van Oord angefangen - zwei gänzlich unterschiedliche Bücher. Was aber für mich diese beiden Bücher eint, ist die Frage, wer oder was schon normal ist. Wer entscheidet das? Und stimmt es wirklich, dass nur die Stärkeren weiterkommen? Was ist mit den ganzen sensiblen Menschen, die nicht kämpfen wollen oder können? Sind sie nicht normal? Gehören sie nicht in diese Welt? Sind sie dafür vorprogrammiert, dass sie irgendwann am Leben zerbrechen und ein Fall für die Psychiatrie werden? Und ab wann ist ein Mensch ein Fall für die Psychiatrie? Ein ausgesprochen interessantes und sehr sensibles Thema. Und ich finde es mutig und sehr, sehr schön, dass Nicole Walter so ein gewichtiges Thema in einem Unterhaltungsroman angegangen ist.

Nicole Walter hat eine wirklich schöne und sehr zu Herzen gehende Geschichte geschrieben, über Menschen, die einfach anders sind. Und jeder dieser Menschen hat etwas für die Allgemeinheit zu geben. Ich empfinde dieses Buch als ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit und Offenheit einander gegenüber.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Einfach eine starke Geschichte!
von Monika Schulte aus Hagen am 31.01.2016
Bewertet: Taschenbuch

Einfach eine starke Geschichte! Milenas Karriere als Tänzerin ist ganz plötzlich beendet, doch Tanzen ist ihr Leben, bedeutet ihr einfach alles. Sie ist verzweifelt, weiß nicht weiter. Dann entdeckt sie auf einer Brücke einen Mann, der einem kleinen Flugzeug hinterher sieht. Will er tatsächlich springen? Es ist Alphonse... Einfach eine starke Geschichte! Milenas Karriere als Tänzerin ist ganz plötzlich beendet, doch Tanzen ist ihr Leben, bedeutet ihr einfach alles. Sie ist verzweifelt, weiß nicht weiter. Dann entdeckt sie auf einer Brücke einen Mann, der einem kleinen Flugzeug hinterher sieht. Will er tatsächlich springen? Es ist Alphonse und er lebt im Regenbogenhaus. Milena kümmert sich um ihn und bringt ins zurück nach Hause. Das Regenbogenhaus, ein Haus voll gestrandeter Menschen, die allein nicht zurechtkommen. Milena weiß indes nicht, wie sie ihre Miete bezahlen soll. Da macht ihr Phil, der Arzt im Regenbogenhaus, einen Vorschlag. Sie kann dort als Tanztherapeutin anfangen. Ihre finanziellen Probleme löst das nicht, aber vielleicht kann sie dort ihrem Leben einen neuen Sinn geben? "Regenbogentänzer" - es ist eines dieser Bücher, das man liest und das einem noch lange begleiten wird. Die Personen sind mir sofort ans Herz gewachsen. Vor allen Dingen Alphonse mit seinen wunderbar leichten Flugzeugen, die nur drinnen fliegen können, weil sie so zart und zerbrechlich sind und dessen größter Traum es ist, dass seine Flugzeuge auch einmal draußen fliegen können. Christopher mit den intensiven Augen, zu dem sich Milena sofort hingezogen fühlt und der doch ohne seine Tabletten ein ganz anderer Mensch ist. So viele verschiedene Menschen, die alle ihr Los zu tragen haben, die alleine draußen in der Welt nicht zurecht kommen und im Regenbogenhaus ein Zuhause gefunden haben und eine Gemeinschaft gebildet haben. Schließlich auch Milena selbst, die dort einen Job annimmt, der ihr zwar finanziell nicht viel bringen wird, der ihr aber wieder einen Sinn im Leben gibt. Milena, deren ganzes Leben auf den Tanz ausgerichtet ist. Zeiten mit Tanz, an denen ihr nichts anderes wichtiger war. Sogar ihre Familie hat sie verdrängt. Und dann ist da Phil, der Arzt im Regenbogenhaus, der ihr die Chance gibt, als Tanztherapeutin zu arbeiten. Phil, der immer mit dem Fahrrad unterwegs ist, der immer wieder seine Schützlinge einsammelt, sollten sie einmal verloren gehen. "Regenbogentänzer" - eine fesselnde und bewegende Geschichte. Eine leise Geschichte, wie ich sie liebe. Eine Geschichte, die den Leser begleitet, die ihn nicht los lässt, die den Leser nachdenklich macht. Ein Roman mit ganz viel Lebensgefühl. Vielschichtig, verführerisch. Einfach ein ganz starkes Buch, tiefsinnig und unterhaltsam und mit einer Leichtigkeit geschrieben, die den Leser gemeinsam mit den Bewohnern des Regenbogenhauses über den Regenbogen schreiten lässt. Bitte mehr davon!

Eine gefühlvolle Geschichte um den wahren Sinn des Lebens!
von einer Kundin/einem Kunden aus Thum am 11.01.2016
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: > Zitat Seite Milena ist am Ende ihrer Träume angekommen, zerplatzt wie eine Seifenblase hängt sie ihren Erinnerungen nach. Dies jedoch wäre halb so schlimm, stehe sie nicht auch zugleich vor dem finanziellen Aus, da sie seit dem... Inhalt: > Zitat Seite Milena ist am Ende ihrer Träume angekommen, zerplatzt wie eine Seifenblase hängt sie ihren Erinnerungen nach. Dies jedoch wäre halb so schlimm, stehe sie nicht auch zugleich vor dem finanziellen Aus, da sie seit dem Unfall der ihre Karriere je beendete, keinen Job mehr findet. Auch die Aussicht auf ein Dach über dem Kopf fängt an zu bröseln, denn hängt sie mittlerweile 3 Monatsmieten hinter her. Gedankenverloren schlendert sie über eine Brücke und beobachtet rein zufällig wie ein kleiner Mann seinem Flugzeug hinter her hechtet, dass geradewegs Kurs auf die Weiten der Isar nimmt. Gerade so kann sie ihn daran hintern seinem Flugzeug zu folgen, dabei wäre sie selbst dazu bereit diesen Weg einzuschlagen. Doch die Begegnung mit Alfons auf der Brücke hält für sie die Lehre ihres Lebens parat und eröffnet ihr einen ganz neuen Blick darauf, was das Leben erst lebenswert macht! Meine Meinung: Der Klapptext lässt viel Freiräume für die eigene Fantasy und dennoch hat er etwas an sich, was total neugierig macht. So gab ich mich meiner Neugier hin und muss sagen, dass mich dieses kleine Büchlein mit seinem sehr bewegenden Inhalt mehr als nur berührt hat – es brachte mich zum Nachdenken, zweifeln und öffnete selbst mir den Blick darauf, was das Leben erst lebenswert macht! Nicht selten tendiert man dazu Menschen auf Grund ihres Verhaltens oder Aussehens in eine Schublade zu stecken und ihnen somit keine Chance einreicht sich zu behaupten oder gar ihre Sichtweise zu präsentieren. Auch Milena war sofort in solch eine Denkweise geschlittert und betrachtete die Menschen im Regenbogenhaus eher mit Argwohn und erkennt fast zu spät, welche Botschaft diese gesellige Truppe für sie bereithält. Mit viel Feingefühl und Tiefgründigkeit erzählt die Autorin, die Geschichte von Milena und ihrer Begegnung mit Alfons und seinen Freunden aus dem Regenbogenhaus. Man fühlt sich sofort wohl unter ihnen und gerade der Aspekt, dass sie anders sind macht ihre Art so herzlich. Sie sehen die Dinge nicht so eng, drücken sich vielleicht nicht so aus, dass man sie direkt verstehen kann und dennoch wollen sie allesamt nur eines – nämlich als normale Menschen wie Du und Ich angesehen werden. Milena kam mir von Anfang an sehr verschlossen und geheimnisvoll vor. Sie jammert zwar ständig herum, weil sie keine Arbeit mehr als Tänzerin findet und wie nahe sie einem nervlichen Zusammenbruch ist, und dennoch schiebt sie jegliche Personen von sich weg, die ihr eigentlich nur wieder auf die Beine helfen wollen. Doch mir kam die Situation an sich die ganze Zeit etwas seltsam vor, hatte ich ständig das Gefühl, dass es einen ganz anderen Grund für ihr Verhalten gibt. Und mein Bauchgefühl wurde nicht getäuscht, dennoch Bedarf Milena eine ganz andere Form von Therapie und die findet sie ausgerechnet in den Bewohnern des Regenbogenhauses wieder! Der Schreibstil von Nicole Walter hat etwas sinnliches und sehr emotionales. Sie bindet den Leser ohne Umschweifen in ihre Handlung ein. Lässt ihn die Geschichte hautnah und selbst erleben und kurbelt damit ein Gedankenkarussell an. Oft fragte ich mich, was die Autorin dem Leser anhand der Geschichte von Milena, Alfons, Phil und Co eigentlich mitteilen will. Die Antwort darauf fand ich im Endspurt der Handlung und ich will gar nicht zu viel verraten, außer, dass man die Augen nie vor der Vergangenheit und auch den Menschen, die einen umgeben, verschließen sollte egal wie Anders sie einem erscheinen! Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Verspielt und farbenfroh spiegelt es etliche Elemente der Handlung wieder und umrahmt die Hauptprotagonistin, die mit schwarzen Konturen dargestellt wird. Fazit: Verträumt, authentisch und sehr ergreifend schildert die Autorin, die Geschichte ihrer Hauptprotagonistin Milena und entführt den Leser auf eine Reise, die er so schnell nicht mehr vergessen mag. Aber vor allem beindruckte mich die Botschaft hinter der Geschichte – denn gerade die Menschen, die allein nicht in der Welt zurechtkommen, sind die, die genau wissen was das Leben lebenswert macht!

Regenbogentänzer
von Schnutsche am 17.12.2015
Bewertet: Taschenbuch

~Erster Satz~ "Milena, hast du die Hausaufgaben fertig?". ~Meine Meinung~ Dieses Buch habe ich im Laden liegen sehen und habe mich auf den ersten Blick verliebt! Ich konnte einfach nicht anders, als es direkt mitzunehmen. Also begann ich zu Hause zu lesen, ohne groß einen Blick auf den Klappentext zu werfen. Ok,... ~Erster Satz~ "Milena, hast du die Hausaufgaben fertig?". ~Meine Meinung~ Dieses Buch habe ich im Laden liegen sehen und habe mich auf den ersten Blick verliebt! Ich konnte einfach nicht anders, als es direkt mitzunehmen. Also begann ich zu Hause zu lesen, ohne groß einen Blick auf den Klappentext zu werfen. Ok, das Thema "Tanzen" ist so gar nicht meins, konnte mich jedoch nicht vom Lesen abhalten. Zurecht. Ich habe noch nie so viele tolle Textstellen in einem einzigen Buch markiert. Es geht um viel mehr als nur Tanzen. Ich finde sehr schön, wie die Autorin die verschiedenen Charaktere und ihre Probleme, bzw Krankheitsbilder darstellt. Auf jeden Fall werde ich das Buch irgendwann noch einmal lesen. Es ist übrigens eines der wenigen Bücher, bei denen ich mir bewusst mehr Zeit gelassen habe beim Lesen. Man muss also kein Freund vom Tanzen sein, um dieses Buch zu lesen. Es steckt noch so viel mehr darin, dass ich es nur wärmstens jedem empfehlen kann.