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Die Nacht, als ich sie sah

Roman

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Von der Gier zu leben und dem Verschwinden einer faszinierenden jungen Frau in Zeiten des Krieges. In einer Nacht, kurz nach Neujahr 1944, führt eine Gruppe von Tito-Partisanen Veronika Zarnik und ihren Mann Leo aus ihrem Schloss in Slowenien ab, von da an verlieren sich ihre Spuren. Aus den Erinnerungen von fünf Personen setzt sich das Bild einer schillernden jungen Frau zusammen: Pilotin, Liebhaberin von Papageien, Alligatoren und Pferden. Der Offizier, die Mutter, der deutsche Wehrmachtsarzt, die Haushaltshilfe, der Partisan berichten von einer unbändigen Lebensfreude, die jenseits des politischen Geschehens ein privates Idyll aufrechtzuerhalten sucht. Bis der Strom der Geschichte diese Illusion mit sich fortreißt.
Portrait
Drago Jancar, geboren 1948 in Maribor, gilt als der bedeutendste zeitgenössische Schriftsteller Sloweniens. 1974 wurde er wegen „feindlicher Propaganda“ inhaftiert. Zahlreiche Preise, u. a. Prix Européen de Littérature 2012. Seine Romane, Essays und Stücke wurden in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt bei Folio: Der Baum ohne Namen (2010), Nordlicht (2012), Der Galeerensträfling (2015)
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 188
Erscheinungsdatum 01.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85256-670-2
Reihe Transfer Europa
Verlag Folio
Maße (L/B/H) 21,6/14,1/2 cm
Gewicht 370 g
Auflage 1
Übersetzer Daniela Kocmut, Klaus Detlef Olof
Verkaufsrang 119.208
Buch (gebundene Ausgabe)
19,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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große, fesselnde Leselektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 30.10.2015

Es ist das Jahr 1944. Schauplatz ist Slowenien, genauer - die Burg Strmol in Oberkrain. Es ist kurz nach Neujahr, als das Ehepaar Veronika und Leo Zarnik, Besitzer der Burg, von Tito-Partisanen überfallen und verschleppt werden. Obwohl die Frau des Industriellen Leo Zarnik eine intelligente, schillernde, freiheitsliebende Person... Es ist das Jahr 1944. Schauplatz ist Slowenien, genauer - die Burg Strmol in Oberkrain. Es ist kurz nach Neujahr, als das Ehepaar Veronika und Leo Zarnik, Besitzer der Burg, von Tito-Partisanen überfallen und verschleppt werden. Obwohl die Frau des Industriellen Leo Zarnik eine intelligente, schillernde, freiheitsliebende Person ist, lässt sich das Ehepaar zu keiner Zeit des Krieges zu einer politischen Äußerung, geschweige denn- einer eigenen Meinung hinreißen. Jede politsche Gruppierung profitierte von der Großzügigkeit und diplomatischen Besonnenheit des Ehepaares. Es hat ihnen nichts genützt. Nun erinnern sich 5 Personen an Veronika und Leo Zarnik. Die Mutter von Veronika, eine Haushaltshilfe, ein ehemaliger Bediensteter, ein Offizier und ein deutscher Wehrmachtsarzt denken an die Zeit mit einem jungen, schillernden,gastfreundlichen Ehepaar. Der Ausgangspunkt für Drago Jancars Roman ist eine wahre Begebenheit. Dieses Verbrechen wurde erst 2015 aufgeklärt. Große, fesselnde Leselektüre