Warenkorb
 

Wie ein Flüstern im Wind

(2)
Seit dem schändlichen Tod ihres Mannes ist Olivia Aberdeen gesellschaftlich ruiniert. Auf der Belle Meade Plantage gerade so geduldet, will sie zeigen, was in ihr steckt. So wie Ridley Adam, der ein dunkles Geheimnis hütet. Würde es ans Tageslicht kommen, würde er alles verlieren – auch die Frau, die er liebt...
Portrait

Tamera Alexander ist für ihre historischen Romane schon mehrfach mit dem Christy Award ausgezeichnet worden, dem bedeutendsten christlichen Buchpreis in den USA. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Kindern in Nashville.

… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 556
Erscheinungsdatum Juni 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86827-524-7
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 18,5/12,6/4,3 cm
Gewicht 537 g
Originaltitel To Whisper Her Name
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Silvia Lutz
Buch (Taschenbuch)
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
0
0

Leben auf Bell Meade
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 25.11.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1866: Olivia Aberdeen, eine junge Witwe ist seit dem schändlichen Tod ihres Mannes in der Gesellschaft Nashvilles gebrandmarkt und wird dort verachtet. Nur Elisabeth Harding ist bereit, sie auf dem berühmten Gestüt von der Plantage Belle Meade aufzunehmen. Doch schnell stellt Olivia fest, dass sie dort nicht bei allen willkommen... 1866: Olivia Aberdeen, eine junge Witwe ist seit dem schändlichen Tod ihres Mannes in der Gesellschaft Nashvilles gebrandmarkt und wird dort verachtet. Nur Elisabeth Harding ist bereit, sie auf dem berühmten Gestüt von der Plantage Belle Meade aufzunehmen. Doch schnell stellt Olivia fest, dass sie dort nicht bei allen willkommen ist. Gleichzeitig mit ihr kommt der junge Mann Ridley auf dem Anwesen an und bekommt eine Anstellung bei den Pferden. Doch niemand außer der ehemalige Sklave Onkel Bob kennt niemand sein Geheimnis... . Mit diesem Buch ist es der Autorin Tamera Alexander gelungen, einen glaubhaften und sehr unterhaltsamen Roman über die Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg zu schreiben. Mir hat besonders gefallen, dass sie als Schauplatz des Geschehens ein echtes altes Anwesen gewählt hat, dass tatsächlich Belle Meade heißt und auch heute noch besichtigt werden kann. Während des Lesens erfährt man einerseits, wie das alltägliche Leben der ansässigen Familie aussieht, aber auch wie schwer es für die Angestellten war, die gerade erst aus der Sklaverei entlassen waren. Die Autorin thematisiert in diesem Zusammenhang auch die damals vorhandene Ansicht vieler Leute, dass die Dunkelhäutigen immer noch nicht als gleichwertig mit der weißen Bevölkerung anzusehen seien. Natürlich hat Mrs. Alexander auch hier eine Liebesgeschichte eingeflochten, die sich jedoch langsam entwickelt und immer wieder auf der Kippe steht. Die handelnden Figuren Olivia und Ridley hat sie dabei glaubhaft konstruiert und sie so gut äußerlich als auch vom Charakter her beschrieben, dass ich sie mir richtig vorstellen konnte. Besonders Olivia war mir gleich sympathisch, da sie trotz einer leidvollen Vergangenheit nicht aufgeben hat. Im Verlauf des Romans entwickelt sie sich auch weiter und wächst über sich hinaus. Auch Ridley ist jemand, der aufrichtig durch das Leben geht und sich Ziele gesetzt hat. Als christliche Autorin bringt die Autorin auch den Glauben häufig ins Spiel und schildert so z. B einen Gottesdienst der Arbeiter auf Belle Meade. Auch der Ridleys Mentor Onkel Bob weist immer wieder darauf hin, dass sein Leben von Gott bestimmt wird und er ihm vertraut. Der Schreibstil des Buch ist flüssig und gut lesbar. Mrs. Alexander hat ein gutes Gefühl dafür Details zu schildern, aber unnötige Sachen, die die Geschichte ins Stocken bringen würden wegzulassen. Sie erzählt einfach mit viel Gefühl aber ohne Kitsch, wie es um die Menschen auf der Plantage bestellt ist. Insgesamt ist dies einer der schönsten historischen Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe und ich kann ,, Wie ein Flüstern im Wind" nur weiterempfehlen.

opulentes Südstaatenepos
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 08.02.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Buchinhalt: USA, Südstaaten, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Plantage Belle Meade begründet für Olivia einen Neuanfang: jung verwitwet und im Schatten des schlechten Rufs ihres verstorbenen Ehemannes verlässt sie ihr bisheriges Zuhause und hofft, als Hausdame neu anfangen zu können. Doch auch auf Belle Meade will man Olivia nicht... Buchinhalt: USA, Südstaaten, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Plantage Belle Meade begründet für Olivia einen Neuanfang: jung verwitwet und im Schatten des schlechten Rufs ihres verstorbenen Ehemannes verlässt sie ihr bisheriges Zuhause und hofft, als Hausdame neu anfangen zu können. Doch auch auf Belle Meade will man Olivia nicht und sie ist nur ein geduldetes Dienstmädchen. Einzig die Pflege der kranken Elizabeth hält Olivia aufrecht – bis sie schließlich Ridley kennen lernt. Ridley kümmert sich um die Pferde der Plantage und schon bald entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Hat diese überhaupt eine Zukunft? Denn auch Ridley hütet ein Geheimnis…. Persönlicher Eindruck: Gekonnt und mit allen Raffinessen entspinnt Tamera Alexander ein opulentes Südstaaten-Epos vor der Kulisse Tennessees im 19. Jahrhundert. Bildgewaltige, plastische Schauplätze lassen die amerikanischen Südstaaten lebendig werden und bereits nach wenigen Seiten fühlt man sich in vergangene Zeiten zurück versetzt. Historische Recherche und Hintergrundwissen über den Bürgerkrieg sind in eine großartige Romanhandlung eingewoben, es ist fast so, als brauche man nur die Augen zu schließen und schon sieht man die Weiden und die Pferde der Plantage und spürt den warmen Wind auf der Haut. Romantik und große Gefühle kommen keinesfalls zu kurz und Olivia als Protagonistin besticht durch Identifikationspotential und einen ganz eigenen Charme. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Ridley ist nachvollziehbar und emotional beschrieben; der christliche Aspekt des Romans zu keiner Zeit aufdringlich oder fehl am Platze. Ich habe bereits mehrere Südstaaten-Romane gelesen und kann mit gutem Gewissen sagen, dass „Wie ein Flüstern im Wind“ in der absolut ersten Liga spielt. Gerechtigkeitsempfinden und Intrigen, Gefühl und christliche Botschaft werden ebenso angesprochen wie historische Tatsachen und gesellschaftliche Begebenheiten. Die 500 Seiten begründen eine geplante Trilogie, weswegen die Saga auch noch nicht zu Ende erzählt ist, der Schluß jedoch befriedigend und stimmig die meisten Handlungsfäden aufgreift und im Großen und Ganzen abschließt. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die sich vom Zauber der Südstaaten und sympathischen Charakteren in eine vergangene Zeit entführen lassen möchten!