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Im weißen Kreis / Louise Bonì Bd.6

Ein Fall für Louise Bonì

Louise Bonì 6

Louise Bonì, Hauptkommissarin der Kripo Freiburg, erhält von einer Informantin den Hinweis, dass ein Mann zwei Pistolen bei russischen Kriminellen gekauft habe. Besorgt geht Bonì der Sache nach, um ein mögliches Gewaltverbrechen zu verhindern. Bald findet sie den Eigentümer des Autos, mit dem der Käufer die Waffen abgeholt hat. Der besitzt für den fraglichen Abend jedoch ein wasserdichtes Alibi. Der Fahrer war ein anderer – Ricky Janisch, Neonazi und Mitglied der rechtsextremen "Brigade Südwest". Louise Bonì und ihr Team beginnen, Janisch zu observieren, und stoßen auf weitere Mittelsmänner, die alle der rechten Szene angehören. Je tiefer sie graben, desto erschreckender wird das Szenario: Haben sie es mit einem weitverzweigten Neonazi-Netzwerk zu tun? Und wie sollen sie ein Attentat verhindern, wenn ihr Gegner ihnen immer einen Schritt voraus zu sein scheint und sie noch nicht einmal das Ziel kennen? Da stößt Louise auf das "perfekte Opfer". Aber vielleicht ist es schon zu spät …

Louise-Bonì-Krimireihe:
Band 1: Mord im Zeichen des Zen
Band 2: Im Sommer der Mörder
Band 3: Im Auftrag der Väter
Band 4: Jäger in der Nacht
Band 5: Das verborgene Netz
Band 6: Im weißen Kreis
Rezension
Louise Bonì ist zurück. Eine Kriminalkommissarin, wie es sie nie gab. Verfolgt von Racheengeln, selbst einer von ihnen, mit Alkohol unerträglich, nüchtern noch mehr, ein Zuhörmonster, taumelnd von einer kaputten Liebe zur nächsten, genialer Bauchmensch, teamunfähig, widerborstig. Unsere unbedingte Lieblingskommissarin. Ein ganz schweres, ganz leichtes Buch.“
Elmar Krekeler, DIE WELT

„Oliver Bottini schreibt dicht, konzentriert, faktenreich und mit einem besonderen Gespür für die Personen, ihre Stimmungen, ihre Hintergründe und Befindlichkeiten."
Karin Trappe, HR INFO

„Sie ist wieder da!"
Julia Meyer Herrmann über Louise Boní, BILD

„Es kann keinen Zweifel geben, dass „Im weißen Kreis“ zum Besten gehört, was man derzeit von deutschsprachigen Krimiautoren lesen kann (…) Oliver Bottini zieht die Fäden dieser Geschichte auf schlanken dreihundert Seiten mit großer Ökonomie: ein rhythmischer Wechsel aus lebensechten Dialogen, knappen Drehbuchanweisungen, Traumsequenzen, nie bemüht, nicht forciert, immer fein austariert und dadurch Tempo erzeugend, ohne nach Cliffhängern zu schielen.“
Hannes Hintermeier, F.A.Z.

„Bottini, schon immer ein straffer Schreiber stellt noch mehr Fragen zu Fanatismus, Schuld und Wiedergutmachung.“
Sylvia Staude, FRANKFURTER RUNDSCHAU

„Schnelle Dialoge, harte Schnitte, dichte Milieuschilderungen, große Spannung - es ist einer der besten Krimis der Saison."
DIE WELT AM SONNTAG

„Bottini hat zwischenzeitlich nicht nur den Verlag gewechselt, sondern zudem andere Textgattungen erprobt. Das hat zur Perfektionierung seines lakonischen Stils geführt."
Hendrik Werner, WESER-KURIER

„Schnelle Dialoge, scharfe Schnitte, atmosphärische Milieuschilderungen: ein fast filmisches Krimivergnügen.“
Claudia Ihlefeld, HEILBRONNER STIMME

„Bottini kommt mit jedem Satz auf den Punkt. [...] Sein Spiel mit Sprache und Ausdruck ist einzigartig.“
Anette Weber, BUCHLESETIPP.BLOGGER.DE

„Ein sehr interessanter Krimi, der äußerst fesselnd und spannend ist. Ich empfehle ihn sehr gern jedem, der etwas anspruchsvollere Handlungen liebt und sich für die heutigen problematischen Radikalisierungen interessiert.“
Anja Gries alias „Nisnis“ auf LOVELYBOOKS.DE

„Vor dem Hintergrund eines Rechtsrucks in der Politik ist dem Autor ein hoch aktueller, besorgnis erregender Roman gelungen."
Rainer Scheer, DIE RHEINPFALZ

„Einen Krimi mal anders zu erzählen, ist gewagt, aber genial, wenn er – wie im neuen Fall für Louise Boni – einen guten Lauf hat. […] Die Zeit rennt und der Leser fiebert mit, ob Boni es schaffen wird, Schlimmstes zu verhindern. Spannung pur.“
MÜHLDORFER ANZEIGER

„Man müsste den Autor mal fragen (wir werden es tun), ob er bei der Arbeit an diesem Roman schon an eine mögliche Verfilmung gedacht hat. Davon abgesehen gehört ‚Im weißen Kreis‘ zum Besten, was Krimi in Deutschland zu bieten hat.“
KRIMICOUCH.DE
Portrait
Oliver Bottini wurde 1965 geboren. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise, unter anderem viermal den Deutschen Krimi Preis, den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner ›Krimifuchs‹ und zuletzt den Stuttgarter Krimipreis für ›Ein paar Tage Licht‹ (DuMont 2014). Bei DuMont erschienen außerdem ›Der kalte Traum‹ (2012) sowie die Kriminalromane um die Freiburger Kommissarin Louise Bonì. Oliver Bottini lebt in Frankfurt am Main.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 14.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-9699-8
Verlag DuMont Buchverlag
Maße (L/B/H) 21,6/13,9/2,5 cm
Gewicht 369 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Paperback)
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14,99
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„Neonazis allerorten“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Louise Bonì, die zehn Plagen, ist zwar anders, doch das hilft nicht viel gegen den Heimatschutz Baden, die Brigade Südwest und die Kameraden aus Sachsen. Zusammenfassung: Die Gefahr von rechts ist lediglich singulär. Aber: Möglich ist vieles, auch ganz anderes. Louise Bonì, die zehn Plagen, ist zwar anders, doch das hilft nicht viel gegen den Heimatschutz Baden, die Brigade Südwest und die Kameraden aus Sachsen. Zusammenfassung: Die Gefahr von rechts ist lediglich singulär. Aber: Möglich ist vieles, auch ganz anderes.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
5
1
1
0
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Hochaktueller Polit-Thriller um ein Neonazi-Netzwerk und einen geplanten Anschlag in Freiburg
von ech am 29.07.2016

Mit seinem 6. Buch der Louise-Boni-Reihe gelingt Oliver Bottini ein herausragender und auf ganzer Linie überzeugender Polit-Thriller zu einem hochaktuellen Thema. Die Freiburger Kommissarin ist auf der Spur eines weit verzweigten Neonazi-Netzwerkes, das einen Anschlag auf ein bisher unbekanntes Ziel plant. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da die Neonazis Verbindungen... Mit seinem 6. Buch der Louise-Boni-Reihe gelingt Oliver Bottini ein herausragender und auf ganzer Linie überzeugender Polit-Thriller zu einem hochaktuellen Thema. Die Freiburger Kommissarin ist auf der Spur eines weit verzweigten Neonazi-Netzwerkes, das einen Anschlag auf ein bisher unbekanntes Ziel plant. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da die Neonazis Verbindungen in höchste Kreise haben und ihr auch aus den eigenen Reihen ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen werden. Doch sie lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten ... Auch ohne die ersten 5 Bücher der Reihe zu kennen, lässt sich das Buch gut lesen. Die Hintergründe der auftretenden Personen werden gut in die Geschichte eingebunden, ohne den Lesefluss zu stören. Parallelen zur NSU-Affäre sind unverkennbar und sicherlich auch gewollt. Dennoch erzählt der Autor eine eigenständige Geschichte, die konsequent auf ein hartes, aber absolut überzeugendes Ende zusteuert

von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr spannender Krimi !!

Im weißen Kreis
von leseratte1310 am 23.11.2015

Louise Bonì wird von einem ehemaligen Kollegen, der nun undercover ist, auf ein illegales Waffengeschäft aufmerksam gemacht. Alles deutet darauf hin, dass die rechte Szene eine Mord plant. Nun gilt es herauszufinden, wer das Ziel ist. Es stellt sich heraus, dass Ludwig Kabangu aus Ruanda das Opfer sein könnte.... Louise Bonì wird von einem ehemaligen Kollegen, der nun undercover ist, auf ein illegales Waffengeschäft aufmerksam gemacht. Alles deutet darauf hin, dass die rechte Szene eine Mord plant. Nun gilt es herauszufinden, wer das Ziel ist. Es stellt sich heraus, dass Ludwig Kabangu aus Ruanda das Opfer sein könnte. Er ist in Deutschland, um die Knochen des Großvaters seiner Frau nach Afrika zu holen. Diese wurde während der Kolonialzeit Anfang des 20. Jahrhunderts nach Deutschland gebracht, um daran Forschungen zu betreiben. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, die Vorgängerbände des Buches „Der weiße Kreis“ zu lesen, wäre es dennoch sinnvoll gewesen, diese Bände zu kennen. Einiges hätte sich vielleicht eher erschlossen beziehungsweise wäre deutlicher geworden. Louise Bonì ist eine Vollblutpolizistin, daher kennt sie keinen Feierabend und geht mutig, manches Mal sogar leichtsinnig in die Ermittlungen. Sie verlässt sich oft auf ihr Bauchgefühl und lässt Anordnungen oder Befehle außer Acht. Bei Befragungen geht sie oft sehr ruppig vor und auch bei Kollegen ist nicht sonderlich rücksichtsvoll. Auch in ihrem Privatleben gibt es einige Baustellen, Ihre Alkoholsucht hat sie zwar überwunden, aber mangelnde soziale Kontakte machen ihr zu schaffen. Louise will einen Mord auf alle Fälle verhindern. Daher übernimmt sie auch einige Male selbst die Überwachung von Kabangu, der es der Polizei wirklich nicht leicht macht. Bei den Ermittlungen kommen immer mehr radikale Gruppierungen ins Spiel, so dass man leicht den Überblick verlieren konnte. Aber auch andere Sicherheitsbehörden torpedieren die Ermittlungen. Ganz nebenbei erfuhr man auch noch einiges über den Völkermord in Ruanda. Dieser anspruchsvolle Krimi präsentiert interessante und komplexe Charaktere. Das undurchsichtige Umfeld ist sehr realistisch geschildert. Dieses Buch kommt ohne reißerische Action aus und ist trotzdem sehr spannend.