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Lanzarote

Erzählung

Michel Houellebecq

(3)
Buch (Taschenbuch)
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9,99
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Beschreibung

»Eine Woche auf dieser Insel dürfte ganz erträglich sein.« So die Einschätzung des Ich-Erzählers, der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Autor Michel Houellebecq hat. Doch der Urlaub wird aufregender als erwartet: Auf Lanzarote begegnet er einem phlegmatischen Belgier und einem lesbischen deutschen Paar. Daneben lockt eine mysteriöse Sekte, die die Zukunft der Menschheit im All und in der Biotechnologie sucht … Houellebecqs Sprache bleibt stets so trocken wie die Vulkaninsel, während er in seiner unnachahmlichen Mischung aus Lakonik, Provokation und Melancholie eine Geschichte der kleinen und großen Verführungen erzählt und dabei kein pikantes Detail verschweigt.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 80
Erscheinungsdatum 15.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6354-9
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/1,5 cm
Gewicht 108 g
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel
Verkaufsrang 80140

Buchhändler-Empfehlungen

Das Verzweifeln an sich und der Welt...

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Im Reisegepäck auf dem Weg nach Lanzarote und schon während der Fluges in einem Zug gelesen. Ein schmales Bändchen, ein „typischer“ Houellebecq, den man sich nicht wirklich entziehen kann. Obwohl es düster und deprimierend ist, obwohl es böse und herablassend ist, obwohl es sexistisch und frauenverachtend ist...aber auch weil es einen herrlichen Humor und eine köstliche Beobachtungsgabe hat. So verbringt man selbst einen wunderbaren Urlaub auf Lanzarote und ist einfach nur froh, Houellebecqs Woche Pauschalurlaub mit mehr als skurrilen Reisebegleitern nur lesend miterleben zu müssen…

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Die Unmöglichkeit einer Insel
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2018

Ein Urlaubsbericht der anderen Art. Ein - abgesehen von einem flotten Dreier am Strand mit zwei deutschen Lesben - wunderbar langweiliger Urlaub auf einer der unmöglichsten Inseln der Kanaren. Nach Lanzarote werde ich nach dieser Lektüre sicher niemals reisen, auch wenn man dort depressive Polizisten und gut gelaunte Sektenanhä... Ein Urlaubsbericht der anderen Art. Ein - abgesehen von einem flotten Dreier am Strand mit zwei deutschen Lesben - wunderbar langweiliger Urlaub auf einer der unmöglichsten Inseln der Kanaren. Nach Lanzarote werde ich nach dieser Lektüre sicher niemals reisen, auch wenn man dort depressive Polizisten und gut gelaunte Sektenanhänger treffen kann. Und doch ist dieses Büchlein mit seinem weltspiegelnden Irrsinn, seiner staubtrockenen Melancholie und seiner preiswerten Komik wie ein Kurzurlaub von all den Hochglanzmagazinen, die uns die Welt als einen entspannten und schicken Ort verkaufen wollen, den sich alle zu vernünftigen Preis leisten können.


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