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Mord im Zeichen des Zen / Louise Bonì Bd.1

Ein Fall für Louise Boní

Louise Bonì Band 1

Oliver Bottini

(3)
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Beschreibung

Louise Bonì, Hauptkommissarin der Freiburger Kripo aus dem Dezernat Kapitalverbrechen, 42 Jahre alt, geschieden, steht vor einem tristen Winterwochenende und den Schatten der Vergangenheit. Doch dann stört ein Anruf des Dezernatsleiters die Erinnerung an die Toten und Verflossenen, und Louise bekommt den merkwürdigsten Auftrag ihrer Karriere als Polizistin: Sie soll einen japanischen Mönch suchen, der in Sandalen und Kutte durch die verschneite Winterödnis östlich von Freiurg geht, und herausfinden, was er vorhat. Widerwillig macht sie sich auf den Weg.Als sie den Mönch eingeholt hat, wird ihr rasch zweierlei klar: Er ist verletzt, und er ist auf der Flucht. Mühsam kann Louise die Hintergründe aufdecken und kommt so einem schrecklichen Verbrechen auf die Spur, in dessen Sog sich auch ihr eigenes Leben entscheidend verändert.

Louise-Bonì-Krimireihe:
Band 1: Mord im Zeichen des Zen
Band 2: Im Sommer der Mörder
Band 3: Im Auftrag der Väter
Band 4: Jäger in der Nacht
Band 5: Das verborgene Netz
Band 6: Im weißen Kreis

»Einer unserer besten Krimischriftsteller«
Elmar Krekeler, DIE LITERARISCHE WELT

»So stark, so bildmächtig hat lange keiner mehr angefangen. [...] Geschrieben in einem kraftvollen, unsentimentalen Duktus.«
Tobias Gohlis , DIE ZEIT

»Ausnahmekrimi.«
Kolja Mensing, TAZ

»[…] wer so klischeefrei, atmosphärisch dicht und überhaupt so elegant zu schreiben vermag, der darf noch mal.«
Sylvia Staude, FRANKFURTER RUNDSCHAU MAGAZIN

»Glaubensfragen werden zu einem spannenden Krimi-Thema.«
TAGES-ANZEIGER

»Die Mischung aus klassischer Krimidramaturgie, sprachlicher Eleganz und dem Einsatz von unkonventionellen Charakteren funktioniert.«
Günter Keil, SÜDDEUTSCHE-ZEITUNG

»Ein Krimi mit Sogwirkung.«
FREUNDIN

»Ein großes neues Talent und ein bärenstarkes Debüt.«
WDR 5

»Bottini entwickelt eine spannende dunkle Geschichte mit einer außergewöhnlichen Heldin.«
Volker Albers, HAMBURGER ABENDBLATT

»Oliver Bottini gehört zu der neuen Generation deutscher Kriminalautoren, die [...] den Kriminalroman wieder ernst nehmen als das Genre.«
Kathrin Fischer HR 2

»›Mord im Zeichen des Zen‹ ist ein superspannender Krimi, der aber auch sehr einfühlsam mit seiner Hauptfigur, der Kommissarin, umgeht.«
BZ am Sonntag

Oliver Bottini schickt Louise Bonì ins Rennen um die krimisüchtige Leserschaft. Die wird sie lieben, die 42jährige, geschiedene Hauptkommissarin der Freiburger Kripo.
STUTTGARTER NACHRICHTEN

»Ein wunderbarer Debütroman; der junge Münchener Autor Oliver Bottini erzählt eine bemerkenswerte, atmosphärisch starke Geschichte, und das psychologisch stimmig und sprachlich versiert.«
Ulrich Noller WDR 5

»Ein gut gebauter Krimi mit differenzierten Figuren [...] Erfrischend!«
DER STANDARD

»eine packende, faszinierende Auseinandersetzung mit asiatischer Lebensweisheit.«
JOURNAL FÜR DIE FRAU

»Ein herausragender Kriminalroman mit eindringlicher Sprache, subtilen Charakterisierungen der glaubhaften Protagonisten. Der Krimi braucht keinerlei reißerische Effekte, um fesselnd zu sein. Sehr, sehr gut!«
Erwin Wieser, BUCHPROFILE

»Ein spannendes Krimidebüt mit einer sympathischen Kommissarin.«
RHEIN-NECKAR-ZEITUNG

»Brillantes Krimidebüt. Oliver Bottinis Erstling verfügt über alle Zutaten, die einen guten Thriller ausmachen.«
Nicole Rodriguez Cardenas, HESSISCHER RUNDFUNK

»ein Krimi-Debüt, das es in sich hat. In klarem Stil, wie nebenbei ein berührendes Psychogramm einer Mittvierzigerin im unterkühlten Deutschland entwerfend, strebt die Geschichte stetig dem Höhepunkt entgegen.«
Birgit Langkabel, NORDKURIER

»eine eigene, unaufdringlich packende und teils poetisch dichte Krimi-Atmosphäre.«
Roswitha Frey, BADISCHE ZEITUNG

»Da hat Bella Block tatsächlich eine beachtliche Kollegin bekommen. Louises Sprunghaftigkeit und Widerborstigkeit erzeugt eine Stimmung zwischen Lachen und Trauer, der Fall selbst passt ebenso
dazu wie die knappe und direkte Sprache des Autors.«
NEUE PRESSE

»Sein erster Kriminalroman ist diesem deutschen Autor so gut gelungen, dass er einen internationalen Erfolg verdient. Mit einer intensiven atmosphärischen Dichte verlässt er die allzu ausgetretenen Pfade und beschreibt einen rätselhaften Fall, dessen Lösung man nicht schon zu Beginn ahnen kann.«
KLAPPE AUF – DAS KULTURMAGAZIN

Oliver Bottini wurde 1965 geboren. Für seine Romane erhielt er zahlreiche Preise, u. a. den Krimipreis von Radio Bremen, den Berliner »Krimifuchs«, den Stuttgarter Krimipreis und fünfmal den Deutschen Krimi Preis, zuletzt 2018 für ›Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens‹. Bei DuMont erschienen außerdem ›Der kalte Traum‹ (2012) und ›Ein paar Tage Licht‹ (2014) sowie die Kriminalromane um die Freiburger Kommissarin Louise Bonì. Oliver Bottini lebt mit seiner Familie in Frankfurt am Main.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 370
Erscheinungsdatum 18.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8321-6311-2
Verlag DUMONT Buchverlag
Maße (L/B/H) 19,2/12,6/3 cm
Gewicht 388 g
Originaltitel Zen and the Art of Murder
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 107990

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Louise Boni und der Mönch
von einer Kundin/einem Kunden am 11.02.2020

Louise Boni ist eine 42- jährige Hauptkommissarin des Morddezernats II in Freiburg im Breisgau. In ihrem Leben hat sie schon eine ganze Menge an Rückschlägen einstecken müssen. Die Scheidung von ihrer Langzeitliebe oder auch das Mitansehen müssen des Scheiterns der Ehe ihrer Eltern. Ihr Bruder konnte das nicht mehr ertragen und ... Louise Boni ist eine 42- jährige Hauptkommissarin des Morddezernats II in Freiburg im Breisgau. In ihrem Leben hat sie schon eine ganze Menge an Rückschlägen einstecken müssen. Die Scheidung von ihrer Langzeitliebe oder auch das Mitansehen müssen des Scheiterns der Ehe ihrer Eltern. Ihr Bruder konnte das nicht mehr ertragen und wanderte nach Nordafrika aus. Sie selbst verfällt immer mehr dem Alkohol, er wird zu einem ständigen Begleiter auch am Arbeitsplatz. Doch trotz immer stärker steigendem Alkoholkonsums holen die Schatten ihrer Vergangenheit sie immer wieder ein. Im Jahr 2006 erschütterte ein schlimmer Fall Kommissarin Boni in ihrer Grundfesten Überzeugung das Rechte für die Kripo Freiburg zu tun. Ein Franzose namens Calambert hatte ein kleines Mädchen zunächst entfürt und mehrmals vergewaltigt. Da Boni als einzige Kommissarin den richtigen Weg einschlug konnte sie den Täter stellen. Aus Mangel an Alternativen jedoch war es ihr nicht möglich Calambert zu verhaften und daher hat sie ihn auf der Flucht erschossen. Die Eltern des Kindes waren ihr sehr dankbar, auch ihre Kollegen vom Morddezernat schlugen sie für eine Belobigung vor. Dennoch lehnte sie ab und zieht sich mehr und mehr in ihre eigene Welt zurück. Als ein Dorfpolizist in einer nahe gelegen Ortschaft von Freiburg jedoch einen möglichen neuen Mordfall meldet werden alle Mitglieder ihres Dezernats zum Einsatz gerufen. Bonis zuständiger Vorgesetzter im Dezernat II ist Rolf Bermann, welcher im ganzen Krimi übrigens immer nur mit dem Familiennamen angesprochen wird. Bergmann schickt zwei Kollegen von Boni zum Ort des Geschehens. Offensichtlich handelt sich bei dem angeblichen Mord nur um einen verwirrten jungen, buddhistischen Mönch welcher durch das verschneite Freiburger Hinterland Richtung französische Grenze läuft. Da er jedoch offensichtlich verletzt ist und außerdem für die Jahreszeit zu leicht angezogen herumläuft bekommt er Begleitschutz von Bonis Kollegen. Als jedoch wenig später ein Kollege tot im nahegelegenen Wald aufgefunden wird und der Zweite durch zwei Schüsse in den Rücken auf der Intensivstation landet entwickelt sich der zuerst harmlos wirkende Fall schnell zu einem Albtraum für Boni. Sie wird vom Dienst Aufgrund ihrer mangelnden Zusammenarbeit mit den Kollegen und ihrer Alkoholprobleme suspendiert. Da sie jedoch, als überzeugte Polizistin, nicht einfach loslassen kann ermittelt sie einfach auf eigene Fraust weiter. Ihre Nachforschungen führen Sie in ein Kloster in der Nähe der franzöischen Grenze. Hier stößt sie auf ein Geheimnis welches bereits seit Jahren auf die Aufdeckung wartet. Die Lösung des Falls beschäftigt somit nicht nur die Kollegen auf der deutschen Seite, sondern auch die Kollegen aus der grenznahen französischen Stadt. Ein Krimi welchen ich bereits vor über 12 Jahren gelesen habe und nun durch den Verlag Dumont neu aufgelegt wurde. Auch wenn es sich beim ersten Fall von Louise Boni um den, meiner Meinung nach, schwächsten der Reihe handelt. Habe hier eine ganze Menge über die Struktur und die Glaubensrichtung des Buddhismus gelernt. Man glaubt gar nicht wie viele Klöster und buddhistische Einrichtungen es in um um Freiburg gibt. Werde auch, trotz Schwächen des ersten Bandes, auch den Nachfolgeband mit Interesse erneut lesen.

düster und mysteriös
von Tina Bauer aus Essingen am 09.03.2019

Ein mysteriöser asiatischer Mönch in Sandalen und traditioneller Robe treibt bei Freiburg durch ein Schneegestöber. Bottinis Auftakt der Krimireihe rund um die Ermittlerin Louise Bonì startet düster. Der neue Einsatz vertreibt Louises Schatten und ganz nach ihrem Sinn muss sie sich jetzt nicht mit ihrer eigenen Vergangenheit... Ein mysteriöser asiatischer Mönch in Sandalen und traditioneller Robe treibt bei Freiburg durch ein Schneegestöber. Bottinis Auftakt der Krimireihe rund um die Ermittlerin Louise Bonì startet düster. Der neue Einsatz vertreibt Louises Schatten und ganz nach ihrem Sinn muss sie sich jetzt nicht mit ihrer eigenen Vergangenheit in dunklen Wintertagen beschäftigen. Der Mönch, verwirrt und auf der Flucht, verschwindet in den verschneiten Wäldern schneller als er wieder auftaucht und so muss Louise einiges an Mühen aufbringen, um ihn zu fassen. Verletzt und sichtlich gehetzt kann sie ihn endlich fassen und gerät dabei in einen Strudel, dem sie nur mit sehr viel Alkohol entgegen treten kann. Das führt wiederum zu ihrer Suspension, welche aber Louise von ihrem Vorhanden, diesem mysteriösen Mönch das Leben zu retten nicht abhält. Oliver Bottini lässt den Leser in diesem Auftaktkrimi an allem zweifeln. Der Mönch schweigt und das beharrlich. Mit unsäglicher Geduld, die Louise selbst bei sich ganz neu entdeckt, tritt sie ein in eine Welt, die ihr auch durch eigenes Desinteresse verborgen blieb. Die Sehnsucht nach dem Sinn des Lebens, der Hoffnung und der verlorenen Liebe treiben nunmehr Louise mehr an, als der Alkohol ihr sonst Auftrieb verschafft. Der Mörder allerdings treibt weiter sein Unwesen und bringt damit Louises Kollegen in tödliche Gefahr, einzig um ein lukratives Geheimnis zu bewahren. Mit „Mord im Zeichen den Zen“ kämpft man mit den dunkelsten Dämonen und gerät als Leser in Zugzwang. Das Buch kurz mal aus der Hand legen? Auf gar keinen Fall!

Louise Bonis Anfänge
von einer Kundin/einem Kunden aus kiel am 20.12.2015

Louise Boni ist eine Ermittlerin nach meinem Geschmack. Nicht aalglatt sondern mit Ecken und Kanten, deren Alleingänge schon manchmal sehr grenzwertig und kaum nachvollziehbar sind. Das hat mich neugierig gemacht und so habe ich, nachdem ich zuerst die sechste Folge der Louise Boni Reihe gelesen hatte, nun auch den ersten Band g... Louise Boni ist eine Ermittlerin nach meinem Geschmack. Nicht aalglatt sondern mit Ecken und Kanten, deren Alleingänge schon manchmal sehr grenzwertig und kaum nachvollziehbar sind. Das hat mich neugierig gemacht und so habe ich, nachdem ich zuerst die sechste Folge der Louise Boni Reihe gelesen hatte, nun auch den ersten Band gelesen. Louise Boni, Anfang 40 und leicht übergewichtig, wird von Dämonen gejagt, die sie versucht, im Alkohol zu ertränken. Ihre Ehe ist gescheitert, sie hat kaum soziale Kontakte und ist Schuld am Tod eines Menschen. Das lässt sie nicht los und verfolgt sie bis in ihre Träume. Gut finde ich, dass diese Geschichte, die sich in Andeutungen durch das ganze Buch zieht, in Form einer Kurzgeschichte am Ende erklärt wird. Als im dichten Schneetreiben ein Mönch nur mit Kutte und Sandalen bekleidet und verletzt in der Nähe von Freiburg auftaucht, wird Louise Boni von ihrem Chef trotz ihres freien Wochenendes losgeschickt, um zu ermitteln. Nur widerwillig nimmt sie die Ermittlungen auf, um sich dann aber darin zu verbeißen und auch nach der Beurlaubung wegen ihrer Alkoholprobleme alleine und ohne Unterstützung ihrer Kollegen weiter zu ermitteln. Ich fand das Buch sehr aufschlussreich, hat es mir doch die Person von Louise Boni noch näher gebracht. Die Krimi-Handlung trat dabei für mich ein wenig in den Hintergrund, obwohl das Thema „Kinderhandel“ ganz schrecklich und immer aktuell ist. Für mich ist "Mord im Zeichen des Zen" von Oliver Bottini ein sehr lesenswertes Buch für alle, die sich für die Person Louise Boni interessieren. Wirkliche Krimi-Fans kommen vielleicht nicht so ganz auf ihre Kosten. Ich werde sicherlich auch noch die anderen Bücher um Louise Boni lesen, da sie eine Ermittlerin nach meinem Geschmack ist – wie gesagt, mit Ecken und Kanten und unberechenbar. Von mir gibt es 4 Sterne.


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