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Hab und Gier

Der kinderlose Witwer Wolfram macht seiner ehemaligen Kollegin Karla ein Angebot: Wenn sie ihn pflegt bis zu seinem Tod, vermacht er ihr sein halbes Erbe, bringt sie ihn wunschgemäß um, sein ganzes, eine Weinheimer Villa inklusive ...
Portrait
Ingrid Noll, geboren 1935 in Shanghai, studierte in Bonn Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Mutter dreier erwachsener Kinder und vierfache Großmutter. Nachdem die Kinder das Haus verlassen hatten, begann sie Kriminalgeschichten zu schreiben, die allesamt sofort zu Bestsellern wurden. ›Die Häupter meiner Lieben‹ wurde mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet und, wie andere ihrer Romane, auch erfolgreich verfilmt. 2005 erhielt sie zudem den ›Friedrich-Glauser-Ehrenpreis der Autoren‹ für das Gesamtwerk
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 26.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24311-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,1/2 cm
Gewicht 229 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 33881
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Sebastian Schuy, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Eine schwarzhumorige Geschichte, deren Skurrilität mir im Halse stecken blieb. Was ist wichtig in MEINEM Leben, wie will ICH einmal gehen? Ein genialer Roman mit aktuellem Bezug..

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wieder ein gelungener sarkastischer und schwarzhumoriger Roman. Trotz Hab und Gier und Mord kann man glücklich werden. Wenn nur die nächtlichen Träume nicht wären ... Herrlich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
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Grundsätzlich gilt: Je näher wir dem Reichtum kommen, umso elastischer die eigene Moral.
von einer Kundin/einem Kunden am 26.04.2019

Die Absichten der Protagonisten sind gemischt, doch sie alle haben etwas gemeinsam: Ihnen fehlt etwas. Ein Erkrankter möchte länger SEIN, eine ältere Dame möchte endlich mehr HABEN, und eine junge Frau möchte vor allem noch viel, viel MEHR. Besonders geeignet ist dieses Buch für Krimi-Leser, welche auch ohne blutige Grau... Die Absichten der Protagonisten sind gemischt, doch sie alle haben etwas gemeinsam: Ihnen fehlt etwas. Ein Erkrankter möchte länger SEIN, eine ältere Dame möchte endlich mehr HABEN, und eine junge Frau möchte vor allem noch viel, viel MEHR. Besonders geeignet ist dieses Buch für Krimi-Leser, welche auch ohne blutige Grauslichkeiten auskommen. Noll bleibt ihrem Stil treu und lässt nur die Wenigsten überleben. Leserinnen und Leser, welche schwarzen Humor zu schätzen wissen, bitte ich also, bei diesem Buch zuzugreifen. Grundsätzlich gilt: Je näher wir dem Reichtum kommen, umso elastischer die eigene Moral.

von Margarete Stadlbauer am 21.09.2016
Bewertet: anderes Format

Ein weiterer schwarzhumoriger Krimi von Ingrid Noll. Unterhaltsam und leicht zu lesen.

Sterbehilfe für Anfänger
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2015

Die 63-jährige, seit drei Jahren pensionierte Bibliotheksangestellte Karla wird von ihrem ehemaligen Kollegen Wolfram Kempner zu einem Gabelfrühstück eingeladen. Der verwitwete Greis ist unheilbar an Krebs erkrankt, möchte jedoch nicht im Hospiz, sondern in der Riesenvilla sterben, die aus dem Familienbesitz seiner Frau stammt. ... Die 63-jährige, seit drei Jahren pensionierte Bibliotheksangestellte Karla wird von ihrem ehemaligen Kollegen Wolfram Kempner zu einem Gabelfrühstück eingeladen. Der verwitwete Greis ist unheilbar an Krebs erkrankt, möchte jedoch nicht im Hospiz, sondern in der Riesenvilla sterben, die aus dem Familienbesitz seiner Frau stammt. Falls Karla bereit ist ihm aktiv Sterbehilfe zu leisten, soll sie sein Vermögen erben. Allerdings ist sie über diesen Gedanken mehr als entsetzt und berät sich mit ihrer jungen Freundin Judith. Hab und Gier ist mein erstes Buch das ich von Ingrid Noll gelesen habe und es hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen. Die Hauptprotagonistin ist eine pensionierte Bibliothekarin, aus deren Perspektive der Roman erzählt wird und sie befindet sich in einer moralischen Zwickmühle: Sie soll einem ehemaligen Arbeitskollegen Sterbehilfe leisten, wohlwissend, dass sie mit dem vererbten Vermögen das Wolfram ihr in Aussicht stellt, sich eines sehr ruhigen Lebensabend erfreuen könnte. Es ist durch die Thematik und Nolls Stil, eine sehr emotionale und eine sehr raffinierte Erzählung. Fast wie im Plauderton mit der Nachbarin, jongliert sie mit diesen Bausteinen und pointiert an den richtigen Stellen unerwartete Wendungen und gut gesetzte Szenen und Kapitel aufeinander. „Eine perfekte Einstiegsdroge in Nolls Welt, titelte ein Rezensent in „Die Welt“ und ich kann ihm eigentlich nur recht geben. Und um bei mehr oder weniger guten Wortspielen zu bleiben: Ich hab Blut geleckt und will nun mehr von dieser wirklich guten Unterhaltungsliteraturschreibenden Schriftstellerin lesen.