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Schlump

KIWI 1453

(4)
Die Wiederentdeckung: ein vergessener Klassiker, ein grandioser Antikriegsroman aus dem Jahr 1928

Alles begann mit dem »Buch der verbrannten Bücher«, in dem Volker Weidermann 2008 allen Autoren ein Denkmal setzte, deren Werke der Bücherverbrennung zum Opfer fielen, darunter auch »Schlump«. Es meldete sich Dr. Christa Grimm und lüftete das Geheimnis der Autorschaft: Hans Herbert Grimm, ihr Schwiegervater, hatte den Roman über den 1. Weltkrieg geschrieben, der sich immer noch ganz frisch, ganz gegenwärtig liest und sich damit abhebt von vielen literaturgeschichtlich kanonisierten Romanen. Die »Geschichten und Abenteuer aus dem Leben des unbekannten Musketiers Emil Schulz, genannt ›Schlump‹, von ihm selbst erzählt« zeigen den Weg eines unbedarften jungen Helden von der Etappe aufs Schlachtfeld, ins Lazarett und zurück. Und sie erzählen die Geschichte eines modernen Hans im Glück, der nach Romanzen Ausschau hält und am Ende die große Liebe trifft, die immer schon auf ihn wartete. »Ein französisch anmutendes Weisheitsbuch von lateinischer Heiterkeit«, so Volker Weidermann, der in seinem Nachwort Informationen zu Autor und Werk liefert.
Portrait

Hans Herbert Grimm, geboren 1896, gestorben 1950, nahm an beiden Weltkriegen teil und arbeitete danach als Lehrer für Deutsch und Französisch, in Altenburg. Um seine Anstellung nicht zu verlieren, veröffentlichte er seinen Roman unter dem Pseudonym »Schlump«.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 07.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04842-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,4 cm
Gewicht 269 g
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Robin Limper, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ein Antikriegsroman, der nur in einer Wand eingemauert die Bücherverbrennung überlebte. Immer noch top aktuell und ganz gegenwärtig. Ein Antikriegsroman, der nur in einer Wand eingemauert die Bücherverbrennung überlebte. Immer noch top aktuell und ganz gegenwärtig.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Neben im Westen nichts Neues der beste Roman über den ersten Weltkrieg. Lange Jahre verschollen, jetzt endlich wieder aufgelegt. Sehr empfehlenswert. Neben im Westen nichts Neues der beste Roman über den ersten Weltkrieg. Lange Jahre verschollen, jetzt endlich wieder aufgelegt. Sehr empfehlenswert.

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Ähnlich gut wie "Im Westen nichts Neues". Nur leider nicht so populär. Tolle Wiederentdeckung, die sich lohnt und einen neuen Blick auf Kriegswirren wirft. Absolut lesenswert. Ähnlich gut wie "Im Westen nichts Neues". Nur leider nicht so populär. Tolle Wiederentdeckung, die sich lohnt und einen neuen Blick auf Kriegswirren wirft. Absolut lesenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Danke KiWi!
von ML aus Basel am 09.05.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Aus dem Leben eines Taugenichts“ in den 1. Weltkrieg versetzt. Ein sehr eindrückliches, authentisches (weil erst wieder neu entdecktes) und auch nachdenklich stimmendes Buch. Aus den Augen des Emil Schulz, aufgrund eines Lausbubenstreichs „Schlump“ genannt, erfahren wir den 1. Weltkrieg am eigenen Leib. Er meldet sich freiwillig, erlebt... „Aus dem Leben eines Taugenichts“ in den 1. Weltkrieg versetzt. Ein sehr eindrückliches, authentisches (weil erst wieder neu entdecktes) und auch nachdenklich stimmendes Buch. Aus den Augen des Emil Schulz, aufgrund eines Lausbubenstreichs „Schlump“ genannt, erfahren wir den 1. Weltkrieg am eigenen Leib. Er meldet sich freiwillig, erlebt bald die harte, dreckige und brutale Realität des Krieges. Intensive Gefühle, Emotions- und totale Hilflosigkeit schreiten mit der Geschichte einher. Als deutscher Soldat verliert die Kriegseuphorie für ihn (und den Leser) sukzessive ihren Glanz und so manches noch vorhandene güldene Fitzelchen an den glorreichen Zeiten verliert sich so langsam im Nichts. Das Buch ist jedoch nie negativ oder depressiv. Schlump verliert eigentlich nie die Freude am Leben, den schönen Frauen, und verströmt einen unglaublichen Optimismus. Er ist ein charmanter, frecher und sehr liebenswerter Jüngling der sich einem sofort ins Herz stiehlt. Die Originalbelassenheit des Antikriegsklassikers, der sich vor „Im Westen nichts Neues“ von Remarque keinesfalls zu verstecken braucht, ist besonders hervorzustreichen. Meinen Geschmack hat der Schreibstil Hans Herbert Grimms vollständig getroffen. Ein bisschen altmodisch, gespickt mit zeitgenössischem Jargon und so einfach perfekt umgesetzt. Der Verlag hat ein sehr passendes Cover dazu komponiert, was genau diese Gefühle weckt, die auch im Buch enthalten sind. Wer also einen authentischen Kriegsbericht aus den Augen eines einfachen Soldaten lesen möchte und ein ganz spezielles Buch zum 100. Jubiläum sucht, dem sei dieses Kleinod sehr empfohlen.