Verschwundene Bräuche

Das Buch der untergegangenen Rituale

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"Viele Bräuche, die in vergangenen Zeiten fixer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens waren und wichtige soziale Funktionen hatten, sind heute kaum mehr bekannt. Dennoch berühren die Bräuche früherer Generationen auch uns heutige Menschen noch stark – sie kommen uns wie Überbleibsel einer archaischen, oft bedrohlichen Welt vor.
Bräuche machen Werte sichtbar, sie helfen uns in Momenten tiefgreifender Veränderungen (Rites de Passage). Verschwundene Bräuche erzählen uns, woher wir kommen und wie der Zusammenhalt der Gesellschaft funktioniert hat.
Mit diesem umfassenden Lexikon der verschwundenen Bräuche öffnet sich ein Fenster in die Vergangenheit. Der Blick hindurch kann Neugier und Verständnis für das Alte wecken, kann altes Wissen bewahren, damit es nicht verloren geht. Sepp Forchers eingestreute Erzählungen über Almabtrieb und Kirtage, Raunächte und Nachbarschaftshilfe machen diese umfangreich bebilderte Kulturgeschichte der Rituale zu einem vergnüglichen Lesebuch."
Rezension
"Bräuche stammen aus der mythischen Vorzeit - von wegen. Das neue Buch ""Verschwundene Bräuche"" schildert, wie Rituale neu entstehen und vergehen, wenn sich die Gesellschaft verändert.
Hans Kratzer, Süddeutsche Zeitung

Mit „Verschwundene Bräuche“ öffnet Helga Maria Wolf ein Fenster in die Vergangenheit. Der Blick hindurch kann Neugier und Verständnis für das Alte wecken, kann altes Wissen bewahren, damit es nicht verloren geht.
Passauer Neue Presse

""Verschwundene Bräuche"" ist der Titel des Lexikons, in dem hunderte Rituale beschrieben werden, die in Österreich praktiziert wurden.
Presse am Sonntag"
Portrait
"Helga Maria Wolf, Dr. phil., wurde 1951 in Wien geboren. Nach dem Studium der Euro-päischen Ethnologie beschäftigte sie sich in zahlreichen Publikationen, Fernseh- und Radiosendungen mit der Geschichte und Kultur ihrer Heimatstadt. Als Herausgeberin des digitalen Wissensnetzes „Austria-Forum“ gestaltet sie u.a. „Alltag – Brauch – Cultur. ABC zur Volkskunde Österreichs“. 2013 wurde der Autorin der Kulturpreis des Landes Niederösterreich verliehen.

Sepp Forcher arbeitete ab 1976 beim Österreichischen Rundfunk. Er wurde durch seine Volkskultursendungen zum Publikumsliebling. Seit 1986 ist er Moderator der Fernsehsendung „Klingendes Österreich“, worin er die musikalische Tradition und landschaftliche Schönheit österreichischer und grenznaher Gegenden unverkitscht vorführt. 1999 wurde Sepp Forcher der René-Marcic-Preis für publizistische Leistungen verliehen. 1993 gewann er eine Goldene Romy. Bei Brandstätter sind seine beiden Bücher Einfach glücklich. Was im Leben wirklich zählt sowie Das Glück liegt so nah. Warum wir auf Österreich stolz sein können erschienen."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 21.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85033-907-0
Verlag Brandstätter Verlag
Maße (L/B/H) 24,1/17,1/2,7 cm
Gewicht 684 g
Abbildungen 80 farbige Fotos
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Ein Buch, in dem auch noch lebende Bräuche beschrieben werden!
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 14.10.2015

Ein ungerechter Deutschprofessor würde doch glatt dem Buch einen Fünfer geben, weil „Thema verfehlt“: „Verschwundene Bräuche“, „untergegangene Rituale“ … und was ist dann das Karfreitagratschen, beispielsweise alljährlich im Salzburger Thalgau? Oder der Metzgersprung, beispielsweise alljährlich im Hof der Salzburger Erzabtei St. Peter? Oder Erntedank, der Haussegen C+M+B, Osterfeuer, Maibaum... Ein ungerechter Deutschprofessor würde doch glatt dem Buch einen Fünfer geben, weil „Thema verfehlt“: „Verschwundene Bräuche“, „untergegangene Rituale“ … und was ist dann das Karfreitagratschen, beispielsweise alljährlich im Salzburger Thalgau? Oder der Metzgersprung, beispielsweise alljährlich im Hof der Salzburger Erzabtei St. Peter? Oder Erntedank, der Haussegen C+M+B, Osterfeuer, Maibaum und und und? Die Autorin Dr. phil. Helga Maria Wolf mag wohl ein großes Wissen haben, aber oben genannte Beispiele zählen für mich noch nicht zu verschwundenen Bräuchen. Und mit dem Wissen der Autorin bin ich auch schon bei meinem eingangs geschriebenen „würde“ einen Fünfer geben. Den ich aber nicht gebe, weil der Inhalt an sich – und um den sollte es ja gehen – ist gut geschrieben, umfangreich und informativ ist. Etwa 300 Bräuche und Riten beschreibt sie in dem mit vielen historischen Aufnahmen, handkolorierten Bildern und Zeichnungen illustrierten Buch. In elf Gastbeiträgen schildert Sepp Forcher Erlebnisse rund um Bräuche wie dem Gipfelkreuz oder der Philippi-Nacht. Die Autorin wiederum stellt manche Bräuche und Rituale in farblich unterschiedlich dargestellten, längeren Beiträge genauer vor wie beispielsweise im Kapitel „Tod“ die Hausaufbahrung, Trauerkleidung, das Begräbnis, Leichenschmaus, Wiedergänger und Totenbruderschaft. Sie berichtet über Heischebräuche, von bestraften Heiligen, dem Gewittersegen, von Hirtenbräuchen, dem Luzientag, von Pflanzen und Bräuche, von Rechtsbräuchen und vielem mehr. In den Texten verweist die Autorin im Zusammenhang auf andere von ihr beschriebenen Bräuchen mittels eines Pfeils, am Ende des Buches gibt es auf drei Seiten eine Auswahl an Literaturhinweisen und im Register und Quellennachweis auf neun Seiten findet man die Bräuche und Riten mit Seiten- und Abbildungshinweisen. Abgesehen vom nicht zutreffenden Buchtitel ist es ein Buch, das ich sicherlich gerne zum Nachschlagen und Zitieren nehmen werde.

Ein Buch, in dem auch noch lebende Bräuche beschrieben werden!
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 14.10.2015

Ein ungerechter Deutschprofessor würde doch glatt dem Buch einen Fünfer geben, weil „Thema verfehlt“: „Verschwundene Bräuche“, „untergegangene Rituale“ … und was ist dann das Karfreitagratschen, beispielsweise alljährlich im Salzburger Thalgau? Oder der Metzgersprung, beispielsweise alljährlich im Hof der Salzburger Erzabtei St. Peter? Oder Erntedank, der Haussegen C+M+B, Osterfeuer, Maibaum... Ein ungerechter Deutschprofessor würde doch glatt dem Buch einen Fünfer geben, weil „Thema verfehlt“: „Verschwundene Bräuche“, „untergegangene Rituale“ … und was ist dann das Karfreitagratschen, beispielsweise alljährlich im Salzburger Thalgau? Oder der Metzgersprung, beispielsweise alljährlich im Hof der Salzburger Erzabtei St. Peter? Oder Erntedank, der Haussegen C+M+B, Osterfeuer, Maibaum und und und? Die Autorin Dr. phil. Helga Maria Wolf mag wohl ein großes Wissen haben, aber oben genannte Beispiele zählen für mich noch nicht zu verschwundenen Bräuchen. Und mit dem Wissen der Autorin bin ich auch schon bei meinem eingangs geschriebenen „würde“ einen Fünfer geben. Den ich aber nicht gebe, weil der Inhalt an sich – und um den sollte es ja gehen – ist gut geschrieben, umfangreich und informativ ist. Etwa 300 Bräuche und Riten beschreibt sie in dem mit vielen historischen Aufnahmen, handkolorierten Bildern und Zeichnungen illustrierten Buch. In elf Gastbeiträgen schildert Sepp Forcher Erlebnisse rund um Bräuche wie dem Gipfelkreuz oder der Philippi-Nacht. Die Autorin wiederum stellt manche Bräuche und Rituale in farblich unterschiedlich dargestellten, längeren Beiträge genauer vor wie beispielsweise im Kapitel „Tod“ die Hausaufbahrung, Trauerkleidung, das Begräbnis, Leichenschmaus, Wiedergänger und Totenbruderschaft. Sie berichtet über Heischebräuche, von bestraften Heiligen, dem Gewittersegen, von Hirtenbräuchen, dem Luzientag, von Pflanzen und Bräuche, von Rechtsbräuchen und vielem mehr. In den Texten verweist die Autorin im Zusammenhang auf andere von ihr beschriebenen Bräuchen mittels eines Pfeils, am Ende des Buches gibt es auf drei Seiten eine Auswahl an Literaturhinweisen und im Register und Quellennachweis auf neun Seiten findet man die Bräuche und Riten mit Seiten- und Abbildungshinweisen. Abgesehen vom nicht zutreffenden Buchtitel ist es ein Buch, das ich sicherlich gerne zum Nachschlagen und Zitieren nehmen werde.