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Obernewtyn

Dystopie

(13)
DER KLASSIKER AUS DEM JAHR 1987 IN DEUTSCHER ERSTÜBERSETZUNG
In meinem Traum befand ich mich an einem kühlen und dunklen Ort. Einem stillen Ort, an dem nur das Tropfen von Wasser zu hören war. Ich hatte Angst, wusste aber nicht, warum. Vermutlich wartete ich auf irgendetwas.
In einiger Entfernung blitzte ein helles Licht auf. Aus einem inneren Drang heraus rannte ich auf das Licht zu, obwohl ich den unebenen Boden so schlecht erkennen konnte. Ein schrilles Heulen erfüllte wie ein Schrei die Luft, doch niemand kann so lange schreien, ohne zu atmen.
Die Überlebenden der Nuklearkatastrophe treiben die entstandenen Mutanten (sogenannte Abweichler) zusammen und verbrennen sie oder schicken sie in die Stadt "Obernewtyn". Dort werden unmenschliche Versuche an den Mutierten vollzogen. Auch Elspeth Gordie gehört zu diesen Abweichlern, obwohl sie ihre psychischen Fähigkeiten zu verbergen versucht. Daher wird sie in die Versuchsstadt geschickt, wo sie nicht nur mit schmerzhaften Experimenten konfrontiert wird, sondern wo sie auch auf Menschen trifft, die sich die Fähigkeiten der Abweichler zunutze machen wollen, um hinter die zerstörerischen Geheimnisse des nuklearen Krieges zu kommen.
Portrait
Isobelle Carmody begann mit dem Schreiben von Obernewtyn, dem ersten Teil der Chroniken von Obernewtyn, während sie noch in die High School ging, schrieb auch während ihres Studiums zum Bachelor of Arts daran und auch während ihrer journalistischen Ausbildung. Als die Bücher zwei, drei und vier der Chronik in Australien erschienen, entwickelte sich eine große Fangemeinde, so dass sich die Chroniken von Obernewtyn zu einem Vorreiter der Australischen fantastischen Literatur entwickelt und etabliert haben.
Die Autorin hat inzwischen viele Preise und Auszeichnungen für ihre Romane und Kurzgeschichten erhalten, die sie für Kinder und Erwachsene schreibt. Dazu gehören Preise wie der CBC Book of the Year Award (1993) und der Children's Literature Peace Price (1994).
Obernewtyn wurde 1987 zum ersten Mal veröffentlicht, wurde in viele Sprachen übersetzt und immer wieder neu aufgelegt. 2015 erscheint sowohl die Deutsche Erstveröffentlichung, als auch der letzte Teil der Chronik in Australien. Er wird Red Queen heißen und wird am 12. November 2015 bei Penguin Books Australia erscheinen.
Isobelle Carmody lebt an der Great Ocean Road, eine 243 km lange Straße, die entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford im Bundesstaat Victoria verläuft. Wenn sie mal nicht schreibt, dann ist sie vermutlich gerade mit Partner und Tochter auf Reisen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 13.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783944544335
Verlag Papierverzierer Verlag
Dateigröße 2433 KB
Übersetzer Judith C. Vogt
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Kurz und knackig...
von einer Kundin/einem Kunden aus Ronnenberg am 24.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Welt wie wir sie kennen ist Geschichte! In der heutigen Zeit, in der ein blonder Halbaffe (obwohl dieser Vergleich eine Beleidigung für Affen darstellt) an einem der wirklich wichtigsten Knöpf dieser Welt sitzt und somit die Möglichkeit hat alles und allem ein jähes Ende zu bescheren, ist das keine... Die Welt wie wir sie kennen ist Geschichte! In der heutigen Zeit, in der ein blonder Halbaffe (obwohl dieser Vergleich eine Beleidigung für Affen darstellt) an einem der wirklich wichtigsten Knöpf dieser Welt sitzt und somit die Möglichkeit hat alles und allem ein jähes Ende zu bescheren, ist das keine erschreckende Zukunftsvision mehr, sondern sie könnte schneller Wirklichkeit werden, als wir alle gemeinsam „Cofefe in Sh**thole Countrys“ sagen können. Damit haben sich die Realtätsbezüge von „Obernewtyn“ jedoch bereits schon erledigt und aufgebraucht. Gottseidank, mag man nach der Lektüre der 295 Taschenbuchseiten denken, denn die Welt von „Elspeth Gordie“ ist alles andere als lebenswert, selbst wenn man noch atmen, essen und sich bewegen kann. Was Autorin Isobelle Carmody hier in recht flüssig zu lesenden und nicht zu umfangreich ausgelegten Worten beschreibt, ist die eigentlich schon fast normale Version eines Lebens nach der Apokalypse. Eine Dystopie, wie es sie auf dem Markt zu Hunderten zu geben scheint. Und warum sollte man das Buch dennoch lesen? Zum einen ist der Umfang nicht wirklich belastend und die Schreibe von Frau Carmody – inklusive der flüssigen Übersetzung – tut das ihrige dazu, alles als schnelles Vergnügen an ein paar Abenden, wenn man denn so langsam liest wie ich, zu betrachten. Dennoch ist die ganze Sache nicht wirklich auf den Leserkreis ausgelegt, in dem ich mich befinde – also, männlich und über 50. Vielmehr als Jugenddystopie könnte man es betrachten, wären da nicht die ganzen Brutalitäten und recht schonungslosen Darstellungen eines Lebens unter einem totalitären Regime, das keinerlei Probleme damit hat alles auszulöschen, was nicht in seine Schemata passt. Und auch wenn das Regime so versucht die Fehler der Altvorderen nicht mehr zu wiederholen, erschaffen sie doch durch Unterdrückung und Gewalt gegen eigentlich Schutzbefohlene ganz neue Fehler, welche dann vielleicht vom nächsten Regime nicht mehr gemacht werden, denn die Geschichte verläuft ja bekanntlicherweise zyklisch. Obwohl dies eine Dystopie ist, geht es hier nicht um eine Bedrohung durch wandelnde Leichname, welche sich so viele Autoren vornehmen um eine beklemmenden Stimmung zu erzeugen, es geht vielmehr um die Entwicklung der versteckten geistigen Fähigkeiten der Spezies Mensch – sollten wir solche denn wirklich besitzen. Manchmal erinnerten mich die Protagonisten des Buches an die „X-Men“, denn weit davon weg sind die Fähigkeiten nicht, welcher sich Elspeth und andere Insassen von Obernewtyn – so heißt der Knast für übernatürlich begabte Menschen - rühmen können. Also alles recht bekannt und dennoch nett aufbereitet, wenn man an andere Versuche denkt gewisse Melangen abzuliefern, die dann doch nicht zünden wollen. Empfehlen möchte ich dieses Buch jedoch wirklich nur jüngeren Lesern – oder älteren die sich nicht zu schade sind sich in der Jugendliteratur um zu treiben und von zeitgenössischer Popkultur nicht abschrecken lassen. Eine Lovestory gibt es auch noch zu erdulden, deshalb auch die Empfehlung einen Absatz weiter oben, doch ist sie ertragbar, denn hier glitzern keine Vampire und es schmachtet auch niemand den anderen an, während er seine Daseinsberechtigung einzig durch den Umstand des Besitzes eines gegengeschlechtlichen Partners rechtfertigt. Gute Unterhaltung, welche durch schnelle Schreibweise und knackig kurzen Umfang zu begeistern weiß.

Ein fantastischer Roman für junge und jung gebliebene Leser
von Annemarie Mangold aus Elsenfeld-Eichelsbach am 13.12.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Cover: Rundherum in Grün- und Türkis-Nuancen gehalten, „Gefällt mir“, denn Grün ist meine Lieblingsfarbe. Im Mittelpunkt das forschende Gesicht der Protagonistin, zusammen mit ihrem geheimnisvollen Kater. Anstatt den ganzen Kopf zu sehen ist oben DER Berg abgebildet, am Hang ist Obernewtyn zu sehen. Es wirkt gerade so als hätte das... Cover: Rundherum in Grün- und Türkis-Nuancen gehalten, „Gefällt mir“, denn Grün ist meine Lieblingsfarbe. Im Mittelpunkt das forschende Gesicht der Protagonistin, zusammen mit ihrem geheimnisvollen Kater. Anstatt den ganzen Kopf zu sehen ist oben DER Berg abgebildet, am Hang ist Obernewtyn zu sehen. Es wirkt gerade so als hätte das Mädchen nur diese beiden Orte im Kopf … Die Beschriftung ist ganz passend in Weiß gehalten. Auf der Rückseite sieht man eine kurze Inhaltsbeschreibung. Das Buch und Fazit: Es geht, wie meist in diesen Fantasy Büchern für das jüngere Leserpublikum, um ein junges Mädchen, Elspeth, welches nicht nur anders als die „normalen“ Menschen ist, sondern sogar noch mehr anders als die wenigen anderen „anderen“ Menschen um sie herum. Klingt kompliziert? Ja, ich musste auch erst hin und her probieren bis der Satz gepasst hat? Nun, es geht um das Leben nach DER großen Katastrophe, natürlich verursacht durch die Menschheit, ausgelöst durch einen einzigen Druck auf einen Knopf. Das Leben danach ist hart, jegliche Technologie ist verschwunden, sogar Bücher werden von der neuen Obrigkeit verboten um eine Wiederholung der Geschichte gänzlich auszuschließen. Die nukleare Katastrophe hat in einigen Lebewesen/Menschen eine Veränderung bewirkt, eine Mutation. Bestimmte ihrer Sinne wurden übernatürlich geschärft, z.B. Telepathie. Dies verängstigt natürlich den Rest der Bevölkerung, ihre Abscheu vor den sog. Abweichlern wird durch die Führungsriege noch geschürt. Abweichler werden weggesperrt oder sogar gleich verbrannt. Elspeth ist eine von ihnen. Weggesperrt in Obernewtyn, entdeckt sie erst dort ihre wirklichen mentalen Fähigkeiten und wird in einen Aufstand verwickelt, in welchem sie noch eine tragende Rolle spielen wird. Die Abweichler kämpfen um ganz normale Menschenrechte wie z.B. Freiheit. Logischerweise tritt auch ein junger Mann in ihr Leben, auch ihn umgibt ein Geheimnis. Nur, welches? Begleitet Elspeth doch einfach durch diesen ersten Band einer ganzen Reihe und findet es heraus! Und vergesst nicht dem Kater zu zu hören. Er hat sehr interessante Dinge zu berichten? Sehr gut gefallen hat mir dieser Roman! Die Schreibweise ist super, man kann den Sätzen und infolge dessen auch der Handlung prima folgen, Stolpersteine in Form von Schachtelsätzen, groben Grammatik- oder Rechtschreibfehlern etc. sind hier kein Thema. Auch wenn das Buch wohl eher auf meine Töchter geschnitten ist, werde ich mir Band 2 auf jeden Fall auch noch „rein ziehen“. Denn nun bin ich neugierig geworden, was aus Elspeth, ihren Freunden, Obernewtyn, den Bergen und dem Kater wird. In einer Reihe ist meist noch Luft nach oben. Die Autoren steigern sich. Die Spannung ebenso. Der Schreibstil erhält mit jedem Band einen weiteren Feinschliff … deshalb gebe ich hier noch nicht die volle Punktzahl. Die Autorin erhält quasi die Chance in den weiteren Büchern so richtig zu zeigen was in ihr steckt, und ich denke mal, dass ich nicht enttäuscht werde.?

Spannend aber der Einstieg ist schwierig
von Doreen Frick am 11.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Obernewtyn" ist der Auftakt zu einer dystopischen Reihe aus dem Jahre 1987. Der 7. und letzte Teil ist letztes Jahr im Englischen erschienen. Beim Papierverzierer Verlag wurde bisher nur der erste Band ins Deutsche übersetzt. Das Buch wird in der ICH-Perspektive aus der Sicht von Elspeth erzählt. Ich habe lange... "Obernewtyn" ist der Auftakt zu einer dystopischen Reihe aus dem Jahre 1987. Der 7. und letzte Teil ist letztes Jahr im Englischen erschienen. Beim Papierverzierer Verlag wurde bisher nur der erste Band ins Deutsche übersetzt. Das Buch wird in der ICH-Perspektive aus der Sicht von Elspeth erzählt. Ich habe lange gebraucht um mit ihr warm zu werden. Sie wirkt anfangs etwas naiv und eigenwillig, taut später aber immer mehr auf und wurde zunehmend sympathischer. Ihren Gedankengängen konnte ich zum Teil leider nicht ganz folgen und sie hat mich stellenweiße auch etwas verwirrt. Der Einstieg war sehr zäh und ich habe lange gebraucht um in die Story einzusteigen. In einer kurzen Einleitung wurde der Weltenentwurf kurz umschrieben und die Welt nach der nuklearen Katastrophe beschrieben. Trotzdem war mir das zu wenig und ich hatte noch viele offene Fragen, zumal es auch jede Menge unbekannte Begriffe gab, die mir ein Fragezeichen in den Kopf gesetzt haben. Die Story selbst ist spannend, braucht aber lange um sich aufzubauen und zu entwickeln. Die meisten Probleme hat mir der Schreibstil gemacht. Die verschachtelten Sätze haben leider nicht für ein flüssiges Lesevergnügen gesorgt und mich zu oft stocken lassen. Schade, denn in der Geschichte steckt durchaus viel Potential und die Idee hinter der Dystopie hat mir gut gefallen. Mein Fazit "Obernewtyn" ist von der Story her ein durchaus gelungener Auftakt, der spannend und fesselnd ist. Allerdings ist es schwierig an der Geschichte dran zu bleiben da der verschachtelte Schreibstil mir das Lesen erheblich erschwert hat und sich in das Buch einige Logikfehler eingeschlichen haben. Auch habe ich lange gebraucht um mit der Hauptprotagonistin warm zu werden.