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Minusgefühle

Mein Leben zwischen Hell und Dunkel

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Jana Seelig hat im Netz herausgebrüllt, was es heißt, depressiv zu sein, und ist damit zu einer starken Stimme vieler Betroffener geworden. In »Minusgefühle« beschreibt sie ihre Niederlagen, ihre Chancen, ihre Traurigkeit und ihren ständigen Kampf gegen die Krankheit. Sie erzählt, was man fühlt, wenn man nichts fühlt. Davon, wie es ist, wenn man alles Mögliche versucht, um überhaupt etwas fühlen zu können: Alkohol, Sex, Drogen – der Versuch, so viel es geht zu leben, kostet sie genau so viel Kraft wie die vielen Erklärungen für Nichtbetroffene. Sprachmächtig und kompromisslos schreibt sie über die Depression, die ein Teil ihres Lebens ist – aber ihr Leben nicht mehr bestimmt.
Rezension
"mitreißend, beklemmend, spiegelnd und vieles mehr. (...) Ehrliche Literatur.", huffingtonpost.de, 28.02.2016
Portrait
Jana Seelig, geboren 1988 in Gelnhausen, lebt als Bloggerin und freie Autorin in Berlin.
Im November 2014 zog sie das Interesse der Öffentlichkeit auf sich, als sie auf Twitter ganz offen über ihre Depressionserkrankung sprach. Seitdem ist sie regelmäßig Gast in Radio- und TV-Sendungen.
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  • Artikelbild-0

  • INHALT



    Prolog

     1 Nicht einfach nur traurig

     2 Jugend auf dem Land – Teil I

     3 Stumme Hilferufe 23

     4 Differenzialdiagnosen 28

     5 Falsche Freunde und gut gemeinte Ratschläge

     6 Therapie

     7 Vaterkomplex

     8 Minusgefühle

     9 Ein neuer Job

    10 I’ll Be There For You

    11 Online vs. offline

    12 Schwarzes Schaf

    13 Zu spät

    14 The Drugs Do Work

    15 Wie man Leben rettet

    16 Das Krisengebiet wird evakuiert

    17 Das Gefühl der Gefühllosigkeit

    18 Leben und Tod

    19 Jugend auf dem Land – Teil II

    20 Freundschaften

    21 Zurück auf dem Land

    22 Grenzen

    23 Gefühlsmomente

    24 Spielplatzgespräche

    25 Die Zeit heilt alle Wunder

    26 ÜberLeben

    27 Ich bin nicht die Depression

    Danke !

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 05.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-06021-9
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 21,5/13,7/2,2 cm
Gewicht 290 g
Verkaufsrang 63620
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 15.10.2018
Bewertet: anderes Format

Diese Buch möchte ich jedem ans Herz legen, denn garantiert, hat man irgendwann mit jemandem zu tun, der unter Depressionen leidet. Wer das verstehen will, sollte dieses.Buch lesen

Danke, Jana !
von Buecherliebe98 aus Dortmund am 17.07.2018

Ich habe mir dieses Buch bereits beim erscheinen gekauft, weil ich verstanden werden wollte, ich habe und hatte niemanden im Umfellt der mich versteht... Dieses Buch hat mir geholfen, schon oft! Ich danke Jana so wahnsinnig für Ihren mut und Ihrer Ehrlichkeit! Jana schreibt Ihr leben und Ihre Probleme auf, das ungeschönt! ... Ich habe mir dieses Buch bereits beim erscheinen gekauft, weil ich verstanden werden wollte, ich habe und hatte niemanden im Umfellt der mich versteht... Dieses Buch hat mir geholfen, schon oft! Ich danke Jana so wahnsinnig für Ihren mut und Ihrer Ehrlichkeit! Jana schreibt Ihr leben und Ihre Probleme auf, das ungeschönt! Wir erfahren auch, wie es zu Ihrem "Ausbruch" auf Twitter kam und wie #NotJustSad entstanden ist, Jana hat echt eine schöne und leichte Art zu schreiben, ich mag Ihre Schreibstil total gerne, es hat sich angefühlt als würde Sie neben mir sitzen und mir Ihre Geschichte von anfang an bei einem Tee erzählen... "Nur weil ich alles habe, was ich brauche, muss es mir nicht gut gehen." Ich finde es schade, dass diese Krankheit noch immer nicht so gesehen wird, besonders bei der Generation unserer Eltern und Ihrer, da Sie so umfangreich und schwer ist. Für alle die diese Krankheit verstehen wollen, sollten dieses Buch unbedingt lesen, denn so begreift jeder, wie schwer es ist "Normal" zu sein, nicht aufzufallen oder einfach einen Tagesablauf zu haben. Wir müssen einfach aufeinander Rücksicht nehmen und vorallem akzeptieren, so wie man ist, da man sich und auch niemand anderes ändern kann. Wir sind nicht einfach Traurig. Fazit: Ich danke Jana Seelig total für dieses Buch und ich finde es einfach Wahnsinn was #NotJustSad für eine Lawiene aufselöst hat und dass Sie sich gehör geschafft hat! Ich hoffe das noch mehr Menschen den Mut dazu finden einfach zu akzeptieren wie es um Ihnen steht, weil wenn nicht, dann wird es bloß noch schlimmer.

Ein Leben mit der Depression
von Anyah Fredriksson aus Hannover am 08.11.2016

In ihrem Buch „Minusgefühle“ erzählt die Autorin Jana Seelig ihren Weg mit der Depression zu leben. Sie beginnt damit zu versuchen zu beschreiben, warum sie vor Jahren mit Twitter den Weg in die Öffentlichkeit suchte, um über ihre Erkrankung zu sprechen. Was mit einer Diskussion zwischen ihr und ihrem damaligen Freund begann, na... In ihrem Buch „Minusgefühle“ erzählt die Autorin Jana Seelig ihren Weg mit der Depression zu leben. Sie beginnt damit zu versuchen zu beschreiben, warum sie vor Jahren mit Twitter den Weg in die Öffentlichkeit suchte, um über ihre Erkrankung zu sprechen. Was mit einer Diskussion zwischen ihr und ihrem damaligen Freund begann, nahm quasi über Nacht immense Ausmaße an. Der Hashtagg #notjustsad wird noch immer ausgiebig genutzt und ist für viele eine erste Anlaufstelle. Jana Seelig berichtet über erste nicht zuzuordnende Symptome, über Zusammenbrüche, letztendlich der Diagnose selbst und ihren Umgang mit der Erkrankung Depression. Aber sie berichtet auch von Reaktionen der Ärzte bis zu nicht immer positiven Stellungnahmen von ihr nahestehenden Personen wie Freunden und Verwandten. Mit dem Erkennen, wer zu ihr hält und wer nicht, hat sie sich letztendlich auch von „Nichtfreunden“ befreien müssen. Wobei eine Veränderung jeglicher Art gerade bei depressiven Menschen nicht einfach ist. Die Autorin schreibt über Behandlungswege, die sie für sich gewählt hat. Sie schreibt außerdem über Minusgefühle, die trotz dem Wissen um die Diagnose und der Einnahme von Medikamenten nicht einfach verschwinden, sondern weiterhin zum Alltag eines Erkrankten gehören, mal mehr und mal weniger. Das Buch lässt sich hervorragend lesen, da Jana Seelig mit einer gewissen Spur Humor und Ironie schreibt, sofern es das schwierige Thema denn zulässt. Ich als selbst Betroffene habe auch für mich selbst wieder einmal neue Erkenntnisse aus den Schilderungen ziehen können, nämlich, dass ich anscheinend schon viel länger an der Krankheit leide als bisher angenommen. Demnach begann die Depression bei mir bereits im Teenageralter erste Symptome zu zeigen. Ein wichtiges Buch, dem ich natürlich fünf von fünf möglichen Sternen vergebe und das ich absolut weiter empfehle, an interessierte Leser, aber auch an Betroffene und Angehörige, nicht als Therapieversuch, jedoch zur Hilfe des Verstehens einer schwierigen Erkrankung, die noch immer einen negativen Touch in unserer Gesellschaft verbreitet.