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Im Bann der Bären

Mein Leben in Alaska

Keine Landschaft hat Andreas Kieling so sehr herausgefordert und geprägt wie Alaska. Dort wurde er zu dem erfolgreichen Tierfilmer, der er heute ist. In seinen gut besuchten Vorträgen nimmt dieses Thema immer einen großen Raum ein. Und bevor Andreas Kieling mit seinen Deutschland-Büchern als Autor so erfolgreich wurde, kannten ihn auch hierzulande viele nur unter dem Namen »der Bärenmann«. Sein neuer großer Bildband zeigt die besten Aufnahmen aus fast 25 Jahren Alaska - vor allem natürlich seine Begegnungen mit den Grizzlybären: Kaum jemand kam ihnen so nah wie Andreas Kieling und hat sich so intensiv und über einen so langen Zeitraum mit diesen Tieren beschäftigt. Er erzählt sehr persönlich von seinen Expeditionen in die Wildnis, die er nicht nur allein, sondern auch mit seinem Sohn und sogar der ganzen Familie gewagt hat. Gemeinsam erleben sie die größten Abenteuer und entdecken die Schönheiten der Natur im hohen wilden Norden.
Rezension
"Er ist immer auf der Suche nach grenzenloser Freiheit. Da, wo die Bären leben, in Alaska und Yukon, findet er sie. Sein neues Buch erzählt in großartigen Fotos von dieser Freiheit.", Prisma, 12.12.2015
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 218
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86690-440-8
Verlag National Geographic Deutschland
Maße (L/B/H) 30,7/25,3/2,7 cm
Gewicht 1750 g
Abbildungen mit farbigen Karten-Skizzen und zahlreichen Farbfotos
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 63200
Buch (gebundene Ausgabe)
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"Wir haben verlernt, uns in der Wildnis sicher zu fühlen und in ihr zu bestehen."
von Dr. M. am 07.08.2018

Wenn man das Vorwort zu diesem wunderbaren Buch gelesen hat, dann weiß man bereits, dass die Bilder in ihm nicht die ganze Wahrheit erzählen. Dazu sind sie einfach zu schön. Im Vorwort berichtet Andreas Kieling von mehreren Nahtoderfahrungen, von Einamkeit und Entbehrungen, von Ängsten und Gefahren, die er überlebte. Natürlich g... Wenn man das Vorwort zu diesem wunderbaren Buch gelesen hat, dann weiß man bereits, dass die Bilder in ihm nicht die ganze Wahrheit erzählen. Dazu sind sie einfach zu schön. Im Vorwort berichtet Andreas Kieling von mehreren Nahtoderfahrungen, von Einamkeit und Entbehrungen, von Ängsten und Gefahren, die er überlebte. Natürlich gibt es für solche Situationen keine Bilder. Da hat man andere Probleme. Aber vergessen sollte man als Betrachter und Leser nicht, was sich hinter den Reiseberichten und Bildern von Kielings Expeditionen an Schwierigkeiten und Gefahren versteckt. Und natürlich kann man das alles nur durchstehen und genießen, wenn man über einen starken Willen und eine enorme Widerstandskraft verfügt. Kieling war schon immer von Alaska fasziniert. Und nachdem er dieses menschenleere Gebiet das erste Mal betreten hatte, konnte er dem Verlangen, immer wieder dorthin zu reisen nicht mehr widerstehen. Dieses Buch besteht aus zahlreichen kurzen Reiseberichten und noch mehr Bildern. Das verwundert nicht, weil es schließlich die Fotografien (und Filme) waren, für die Kieling all die Strapazen auf sich genommen hat. Aus Indianerbüchern kennt man den Grizzly als ein furchterregendes Tier. Begegnungen mit diesem Bären endeten nicht selten mit Kampf und Tod. Doch in diesem Bildband sieht man Kieling in aller Ruhe fotografieren, obwohl Grizzly-Mütter mit ihren Kindern in unmittelbarer Nähe lagern. Kieling erzählt sogar, dass eine Bärin ihr Junges gewissermaßen bei ihm ablieferte, um in Ruhe fischen gehen zu können, weil sie sicher war, dass auf Krawall gebürstete Männchen Kieling meiden und damit ihren Nachwuchs in Ruhe lassen würden. Ein solches Verhalten steht in völligem Widerspruch zu anderen Berichten. Das mag vielleicht daran liegen, dass diese Tiere noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und Kieling so weder als Bedrohung noch als Konkurrenz empfanden. Neben seinen Reisen zu den Bären unternahm Kieling noch viele andere Expeditionen. Zweimal war er mit seiner Frau und später auch mit der ganzen Familie auf dem Yukon unterwegs. Er durchstreifte die kanandische Tundra, war auf dem höchsten Berg Alaskas und an der Nordostküste Kanadas. Man kann seine Expeditionen bewundern, aber auch darüber rätseln, warum ihn sein Schutzengel noch nicht einmal im Stich gelassen hat. Denn in vielen seiner Berichte klingt an, wie oft er auf dem schmalen Grat zwischen Risikobereitschaft und Dummheit kurzzeitig auf die falsche Seite geriet, um sich (oder seinen älteren Sohn) gerade noch retten zu können. Kieling ist selbstverständlich nicht jemand, der im Großen unüberlegt handelt. Gefahr entsteht bei ihm immer aus einem Moment, in dem er das Risiko noch ein klein wenig erhöht, um vielleicht noch schönere Bilder zu bekommen, oder aus Situationen, die (für ihn) nicht vorhersehbar sind, aber zu falschen Augenblicksentscheidungen führen. Man kann ihm nur wünschen, dass sein Glück halten möge. Für den Leser und Betrachter entstehen dagegen aus Kielings Abenteuern tolle Bücher und Filme über Landschaften und Tiere, die man so selbst nie sehen wird, weil sie sich nur Menschen mit seltenen Talenten erschließen, zu denen Kieling zweifellos gehört.

Ein großartiger Bildband als Geschenk und für sich selbst !
von Vielgood aus Hamburg am 04.02.2016

Eine Reise durch Alaska von allen möglichen Seiten aus gesehen. Ein Coffeetable - Book mit tollen Naturaufnahmen ! Durch die zahlreichen Reisen, die der Autor in Alaska gemacht hat, sind ihm z.B. die Bären sehr vertraut geworden und sie lassen ihn ganz nah ran. Er erzählt in diesem prächtigen Bildband von seiner Leidenschaft des... Eine Reise durch Alaska von allen möglichen Seiten aus gesehen. Ein Coffeetable - Book mit tollen Naturaufnahmen ! Durch die zahlreichen Reisen, die der Autor in Alaska gemacht hat, sind ihm z.B. die Bären sehr vertraut geworden und sie lassen ihn ganz nah ran. Er erzählt in diesem prächtigen Bildband von seiner Leidenschaft des Segelns, Wanderns, Kajakens in der Landschaft dieses einzigartigen Landes.

Hohe Qualität in Text und Bild
von Michael Lehmann-Pape am 08.10.2015

„Nah heran zu kommen“, das ist die Spezialität des Andreas Kieling, des „Waldläufers“ unter den Fotojournalisten in Deutschland, wie er auch in diesem neuen Bildband an verschiedenen Stellen eindrucksvoll unter Beweis stellt (wie u.a. auf dem Foto in der Mitte des Buches sehr klar und deutlich zu erkennen ist, welche Vertrauth... „Nah heran zu kommen“, das ist die Spezialität des Andreas Kieling, des „Waldläufers“ unter den Fotojournalisten in Deutschland, wie er auch in diesem neuen Bildband an verschiedenen Stellen eindrucksvoll unter Beweis stellt (wie u.a. auf dem Foto in der Mitte des Buches sehr klar und deutlich zu erkennen ist, welche Vertrautheit Kieling mit den Bären vor Ort im Lauf der Zeit hergestellt hat). Und flüssig davon zu berichten, auch diese Seite des Abenteurers lässt sich, anders als an so manchen anderen Bildbänden, im Buch ausführlich nachlesen. In der „Ich-Form“ erzählt, lässt Kieling den Leser so auch als Geschichtenerzähler nah an seine erlebnisse, seine Reise, seinen Aufenthalt in Alaska teilnehmen, Braunbären, Eisbären, Bären in jedweder Situation, dazu wunderbare Panoramaaufnahmen von der Weite der Natur und der Einsamkeit des Menschen, der sich alleine in diesen Wieten aufhält. Spiegelglatte und klare Seen, breite Flüsse in winterlichen und sommerlichen Jahreszeiten, immer bereit für einen „Seitenblick“ auf die Flora und Fauna Alaskas und den ein oder die andere der menschlichen Bewohner bis hin zu jener überaus intimen Nahaufnahme des Säugens der Bärenmutter und den ebenfalls gelungenen Familienaufnahmen „auf dem großen Fluss“, Kieling bietet eine abwechslungsreiche Darstellung mit gewohnt hoher Qualität bei den fotografischen Aufnahmen. So kommen letztendlich die „Hauptdarsteller“, die Bären vom Eisbär bis zum Grizzly in keiner Weise zu kurz und werden in guter Weise ergänzt aus vielfachen Darstellungen der intensiven Zeiten, die Kieling in Alaska in den letzten 25 Jahren verbracht hat. Insofern stellt dieser Bildband auch ein persönliches Erinnerungsalbum des Autor da, der von verschiedenen Reisen aus den letzten Jahrzehnten Zeugnis ablegt und die Vielfalt dieser einmaligen Natur Alaskas für den Betrachter eindrucksvoll illustriert. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.