Der Blogger

Kriminalroman

(4)

Ein Ruderer verschwindet spurlos aus seinem Boot. Der Vermisste ist der weltweit bekannte Enthüllungsblogger René Berger, der die Pharmaindustrie durch geleakte Insiderinformationen an den Pranger gestellt hat. Wurde er aus dem Weg geschafft? Und was geschah mit der jungen Journalistin Marie Sommer, die dem öffentlichkeitsscheuen Blogger auf der Spur war? Ein intensiver, spannungsgeladener Thriller über die Unmöglichkeit, das richtige Leben im falschen zu führen.

Portrait
Patrick Brosi wurde 1987 in Backnang bei Stuttgart geboren und studierte nach Abitur und Zivildienst Geschichte und Informatik in Tübingen und Freiburg. Er lebt und arbeitet in Freiburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 17.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-676-6
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 22,7/14,1/4 cm
Gewicht 670 g
Buch (Taschenbuch)
14,95
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„Enthüllungsblogger und andere unerwartete Begleiterscheinungen ..“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Rene Berger ist weltweit als Enthüllungsblogger bekannt und zwar als einer der die dunklen Machenschaften der Pharmaindustrie erbarmungslos aufdeckt und publik macht. Nun ist er allerdings aus einem Boot verschwunden, genauer gesagt aus einem Ruderboot...so jemand lebt natürlich gefährlich und die Gefahr droht von allen Seiten auch für Marie Sommer , eine junge Journalistin ! Gut gemachter Thriller , realitätsnah , verblüffend und spektakulär - Lesefutter, was sich lohnt ! Rene Berger ist weltweit als Enthüllungsblogger bekannt und zwar als einer der die dunklen Machenschaften der Pharmaindustrie erbarmungslos aufdeckt und publik macht. Nun ist er allerdings aus einem Boot verschwunden, genauer gesagt aus einem Ruderboot...so jemand lebt natürlich gefährlich und die Gefahr droht von allen Seiten auch für Marie Sommer , eine junge Journalistin ! Gut gemachter Thriller , realitätsnah , verblüffend und spektakulär - Lesefutter, was sich lohnt !

Kundenbewertungen

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Gut durchdachter Thriller
von Leserella am 25.05.2018

Der Schreibstil gefällt mir äußerst gut, die Handlung ist düster und der Fall um die Pharmaindustrie komplex. Es gibt mehrere Handlungsstränge auf zwei Zeitebenen, die sich zum Ende hin zuammenfügen. Allerdings zieht sich die Geschichte anfangs lang hin, auch wenn es spannend ist. Ab der Mitte des Buches steigert... Der Schreibstil gefällt mir äußerst gut, die Handlung ist düster und der Fall um die Pharmaindustrie komplex. Es gibt mehrere Handlungsstränge auf zwei Zeitebenen, die sich zum Ende hin zuammenfügen. Allerdings zieht sich die Geschichte anfangs lang hin, auch wenn es spannend ist. Ab der Mitte des Buches steigert sich die Spannung, es kommt zu unerwarteten Wendungen. Man fragt sich, wie alles zusammenhängt, und der Fall entwickelt sich zu einem Ende, das noch einiges offen lässt.

Hochbrisanter und spannender Krimi mit unerwartetem Ende
von KrimiElse am 10.01.2016

Dem Autor Patrick Brosi ist mit seinem Buch "Der Blogger" ein unglaublich komplexer, authentischer und realitätsnaher, intelligenter und spannender Kriminalfall mit für mich unerwartetem Ende gelungen. Ein besonderer Reiz des Romanes besteht für darin, dass die Geschichte zum Schluss des Buches zwar für den Leser nach einigen überraschenden Wendungen... Dem Autor Patrick Brosi ist mit seinem Buch "Der Blogger" ein unglaublich komplexer, authentischer und realitätsnaher, intelligenter und spannender Kriminalfall mit für mich unerwartetem Ende gelungen. Ein besonderer Reiz des Romanes besteht für darin, dass die Geschichte zum Schluss des Buches zwar für den Leser nach einigen überraschenden Wendungen durchschaubar ist, jedoch einiges offen bleibt und nicht zum klassischen Krimi-Ende führt. Der Enthüllungsblogger René Berger ist aus einem Ruderboot auf dem Titisee im Schwarzwald verschwunden, wohin er sich nach einer hochbrisanten Enthüllungsstory über einen Schweizer Pharmariesen, die weltweit Aufmerksamkeit erregte, zurückgezogen hatte. Die junge Journalistin Marie Sommer, die den Blogger für eine Berliner online-Zeitung aufgespürt und interviewt hatte, ist ebenfalls verschwunden. Es war der Auftrag, der sie zu Erfolg und Berühmtheit führen sollte, nachdem ihr Germanistik-Studium durch eine verpatzte Hausarbeit vorzeitig beendet war und ihr Freund sie betrogen hatte. Begleitet in der Schwarzwald wurde Marie von Simon, einem Nerd aus der Technikredaktion des online-Blattes, der ebenfalls unauffindbar ist. Kommissar Nagel von der Freiburger Kripo, ein einzelgängerischer und schrulliger Ermittler versucht Licht in die Angelegenheit zu bringen, indem er sich nicht seinem dynamischem Vorgesetzten beugt und auf eigene Faust Nachforschungen anstellt. Das Buch ist in zwei verschiedene Zeitebenen aufgebaut, die sich im Laufe der Geschichte aneinander annähern. Der Strang in der Vergangenheit erzählt die Ereignisse vor dem Verschwinden des Bloggers René Berger aus dem Ruderboot, der zweite Strang beginnt mit den Ermittlungen unmittelbar nach dem Verschwinden von René Berger und verfolgt die Ereignisse danach. Sehr geschickt werden vom Autor zusätzlich verschiedene Handlungsstränge aufgestellt und in den einzelnen Zeitsträngen verfolgt. Das gibt der Geschichte viel Tempo und Spannung, zumal nicht alle Handlungen geradlinig nachvollzogen werden können und unerwartete Wendungen und Zusammenführen eingebaut sind. Zu keinem Zeitpunkt entsteht trotz der vielen Verwicklungen beim Lesen Verwirrung, was vom Stil her eine grandiose Leistung ist. Die Charaktere sind mit vielen Hintergrundinformationen sehr gut nachvollziehbar und teils liebevoll gezeichnet. Ein Sympathieträger ist eindeutig der skurrile, schrullige, eigenbrötlerische und mit Kreislaufproblemen und Übergewicht kämpfende Ermittler Andreas Nagel. Er bevorzugt chaotische Papierhaufen statt Ordner und Mappen, bastelt sich aus Joghurtbechern Kaffeefilter, versucht aus Liebe zu seiner Frau Irene abzunehmen und gräbt vor allem dort, wo andere sich zufrieden mit einer offensichtlichen und angebotenen Lösung schon abgewendet haben. Ein weiterer Reiz des Buches besteht darin, dass es sich um einen Regionalkrimi aus dem Dreiländereck Deutschland - Schweiz - Frankreich handelt und bekannte Örtlichkeiten des Südschwarzwaldes mit Blick auf die Eigenheiten der Gegend in die Handlung einbezogen werden. Dass der Autor dabei einen kritisch-augenzwinkernden Blick auf deutsche Spießigkeit und die Vorgaukelung einer heilen vor-Alpinen Urlaubswelt wirft hat mir gut gefallen. Fazit: Das Buch bekommt von mit 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Liebhaber spannender, aktueller, realitätsnaher und kluger Krimis mit Thrillerelementen.

Mit einem (zumindest für mich) gänzlich unerwartetem Ende.
von kvel am 19.11.2015

Inhalt: Der Blogger René Berger hatte vor einiger Zeit eine brisante Enthüllung aus der Medizinbranche veröffentlicht. Da er nun erneut eine große Enthüllung angekündigt und sich an einen unbekannten Ort vor der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, wird die Jungjournalistin Marie auf ihn angesetzt. Simon wird ihr zur (medien-)technischen Unterstützung zur Seite... Inhalt: Der Blogger René Berger hatte vor einiger Zeit eine brisante Enthüllung aus der Medizinbranche veröffentlicht. Da er nun erneut eine große Enthüllung angekündigt und sich an einen unbekannten Ort vor der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, wird die Jungjournalistin Marie auf ihn angesetzt. Simon wird ihr zur (medien-)technischen Unterstützung zur Seite gestellt. Aber René Berger ist plötzlich von einer Sekunde auf die andere spurlos verschwunden. Und Kommissar Nagel leitet die diesbezüglichen Untersuchungen. Meine Meinung: Sprachlich flott geschrieben, so dass das Lesen absolut Spaß machte. Während des Lesens erfreuten mich so manche Stellen, weil der Autor ein sehr gutes Gespür für treffende Formulierungen besitzt. Beispiel: „Ein grauer, verwaschener Herbstmorgen, der Schwarzwald schwitzte den Regen der Nacht in zähen Schwaden aus.“ (S. 40) Aber für mich sind das Besondere an diesem Roman die Analogien, die der Autor herleitet, und den Thesen, mit denen er sich während des Romanfortgangs beschäftigt. Beispiele: Dass die Pharmaindustrie quasi einer Weltreligion gleichzusetzen sei und dass ein Medikament heutzutage quasi einem Ablassbrief entspräche (nachzulesen auf den Seiten 234 bis 236). Oder dass ein Parasit quasi ein Programm sei, das auf dem Wirt ausgeführt werde, und es somit quasi evolutionär sei, und dass ein Medikament quasi ein Programm sei, das auf dem Menschen ausgeführt würde (siehe S. 277). Es machte mir jedenfalls große Freude diesen Ausführungen zu folgen und mich inspirieren zu lassen. Fazit: Sehr spannend zu lesen.