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Revelation Space

Golden Age Masterworks

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Nine hundred thousand years ago, something wiped out the Amarantin. For the human colonists now settling the Amarantin homeworld Resurgam, it's of little more than academic interest, even after the discovery of a long-hidden, almost perfect Amarantin city and a colossal statue of a winged Amarantin. For brilliant but ruthless scientist Dan Sylveste, it's more than merelty intellectual curiosity - and he will stop at nothing to get at the truth. Even if the truth costs him everything. But the Amarantin were wiped out for a reason, and that danger is closer and greater than even Syveste imagines ...

REVELATION SPACE: a huge, magnificent space opera that ranges across the known and unknown universe ... towards the most terrifying of destinations.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.12.2009
Sprache Englisch
EAN 9780575087743
Verlag Orion
eBook
4,49
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Kundenbewertungen

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Innovativ und geistreich, aber man muss "in einem Rutsch" durchlesen
von einer Kundin/einem Kunden am 11.12.2010
Bewertet: Taschenbuch

"Revelation Space" von Reynolds ist weniger rasant und kampfstark als "Consider Phlebas" von Banks. Gleichwohl geht es im Grunde genommen um den großen intergalaktischen Krieg der beinahe eine Million Jahre lang dauert und der Populationen von Lebewesen in ihrer Evolution erfasst, ohne dass diese es wegen ihrer niedrigen technologischen... "Revelation Space" von Reynolds ist weniger rasant und kampfstark als "Consider Phlebas" von Banks. Gleichwohl geht es im Grunde genommen um den großen intergalaktischen Krieg der beinahe eine Million Jahre lang dauert und der Populationen von Lebewesen in ihrer Evolution erfasst, ohne dass diese es wegen ihrer niedrigen technologischen Entwicklungsstufe reflektieren könnten. Zwar ist die Menschheit auch in "Revelation Space" seit längerem eine der weltraumfahrenden Spezien, aber dass sie in Gänze kurz vor der absoluten Auslöschung durch superiore Außerirdische und deren Hochtechnologie steht, das ahnt sie nicht. Nur durch eine diffizile Anordnung von Ereignissen, das zufällige und doch vorherbestimmte Zusammentreffen von Personen, die sich frei in ihren Handlungen wähnen, deren Entscheidungen aber in Wahrheit seit langem determiniert sind sowie Konstellationen in Zeit, Raum und Materie, die zusammen wohl "das Schicksal" ausmachen, gelingt es dem Protagonisten des Buches, die Menschheit zu retten. "Menschheit retten" - das klingt mittlerweile geradezu langweilig und abgedroschen. Aber Reynolds schafft es durch eine Fülle von innovativen Ideen diesen alten Plot neu zu beleben. Wer weiß, möglicherweise tobt in den Weiten des Universums tatsächlich ein ewiger Krieg, ähnlich dem Dreißigjährigen Krieg in Europa? Die Charaktere in "Revelation Space", die das Geschehen tragen, sind jedenfalls gut ausgearbeitet. Richtig sympathisch ist mir keiner geworden, aber das ist auch nicht Reynolds Ziel. Thema ist m.E. vielmehr die Größe, zu welcher "der Mensch" in der Not erwachsen kann und zu welchen Opfern er doch bereit ist, um andere zu retten, auch wenn er dabei selbst sein Leben aufgeben muss. Der Leser erfährt etwas über Archäologie in der fernen Zukunft, viel durchaus kurzweiliges über astronomische Phänomene (Quasare, Schwarze Löcher, Asteroide, Neutronensterne, Doppelgestirne usw.) und wie diese Phänomene die strategischen Entscheidungen von weltraumfahrenden Spezien beeinflussen. Interessant auch die Ausgestaltung der Hauptkulisse dieses Weltraumdramas: ein Raumschiff, natürlich. Aber doch mehr als das. Virenverseucht, selbstmodellierend und den Kapitän absorbierend ist es eine Mischung aus Fluch und Segen für seine Passagiere. Andere Nebenschauplätze (Planeten und Städte) werden ebenfalls wirksam geschildert. Im Kern geht es m.E. darum, dass Spezien ihr Überleben letztlich auch um den Preis der Vernichtung anderer Spezien sichern, andererseits aber ein Angehöriger der Spezies eher sich selbst aufgibt, als seine Spezies der Vernichtung zuzuführen. Insofern schwingt bei "Revelation Space" etwas von biologistischer Weltraumbevölkerungspolitik mit. Dabei gibt es eine Menge wirklich gut gemachte Kampfszenen (mehr Duelle, keine Schlachten) und zwischenmenschliche Dialoge und beeindruckend v.a. die plausiblen astronomischen und weltraumtechnischen Begebenheiten sowie das nicht deduzierbare Ende der Geschichte. Mir hat die Mischung aus philosophischen Überlegungen und wirklich innovativen Zukunftstechniken gepaart mit knallharter Sci-Fi-Action prima gefallen. Gleichwohl gab es keinen "Helden" mit dem ich richtig mitgefiebert hätte. Empathische Figuren, ja. Aber eben kein echter Protagonist. Deswegen gebe ich nur 4 Sterne. Und auch wenn letztendlich alles logisch und plausibel erscheint - die Tatsache, dass man nicht mehr als 5 Tage Pause beim Lesen machen kann, ohne den vergleichsweise komplex gesponnenen "roten Faden" zu verlieren, macht das Buch mehr zu einer anthroposophischen Denkschrift als zu dem von mir gewünschten trivialen Sci-Fi-Schmöker um dem Alltag zu entkommen... ;-)