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Das Grab im Schnee

Kriminalroman

Kommissar Breschnow 2

(3)
Winter in Berlin. In einer Kleingartenkolonie wird eine junge Frau tot aufgefunden. Sie war die Assistentin eines bekannten Showmasters und, wie es scheint, die Geliebte seines Konkurrenten. Wurde sie Opfer der Intrigen und Eitelkeiten des TV- und Filmbetriebs? Warum wurde die Leiche aber so sorgsam abgelegt und auffällig drapiert? Kommissar Breschnow und sein Team stoßen bei ihren Ermittlungen im Umfeld der Toten auf ein Geflecht aus Lügen und Schweigen. Als bald darauf eine zweite Leiche mit geöffneten Pulsadern im Schnee gefunden wird, ist klar: Der Fall ist abgründiger als gedacht und führt das Team schließlich zu einem ungesühnten Verbrechen in der Vergangenheit...
Rezension
»ein solide konstruiertes, mit Lokalkolorit daherkommendes Whoduit-Stück um perfide Morde, Vergewaltigung, Entführung, Suizid und eine ungesühnte Straftat in der Vergangenheit.«, facettenneukoelnn.wordpress.com, ensa , 10.01.2016
Portrait

Connie Roters studierte Publizistik und Germanistik, arbeitete als freie Journalistin und Veranstalterin für Kleinkunst, als Modellbauerin und Innenrequisiteurin beim Film und als Sozialarbeiterin. Sie ist Mitglied bei den »Mörderischen Schwestern« und im »Syndikat« und lebt in Berlin. Weitere Veröffentlichungen: »Tod in der Hasenheide«, Kriminalroman, April 2014, Emons Verlag »Treptower Steine«, Krimineller Reiseführer, Juli 2014, Windspiel Verlag »Marie«, Shortlist Bonner Literaturpreis 2015, Dichtungsring.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783827078339
Verlag EBook Berlin Verlag
Dateigröße 428 KB
Verkaufsrang 58.121
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

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Wo liegt der Hund begraben?
von Kasin am 23.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vielleicht liegt der Hund ja in der Vergangenheit begraben - also in der von Breschnow. Der Ermittler in diesem Buch. Hauptkommissar, ledig aber mit deutlichem familiärem Touch. Ein (noch) verkannter Lyriker, dessen Gedichte mir unwahrscheinlich gut gefielen und viel zu wenig im Buch vorkamen. Ständig am rennen und aufspringen, losjagen und vorwärtskommen... Vielleicht liegt der Hund ja in der Vergangenheit begraben - also in der von Breschnow. Der Ermittler in diesem Buch. Hauptkommissar, ledig aber mit deutlichem familiärem Touch. Ein (noch) verkannter Lyriker, dessen Gedichte mir unwahrscheinlich gut gefielen und viel zu wenig im Buch vorkamen. Ständig am rennen und aufspringen, losjagen und vorwärtskommen wollen. Einer der viel zu oft trinkt, seinen Zigarettenkonsum deutlich einschränken sollte und mehr Essen und Schlaf braucht, schon alleine damit er noch viele Fälle klären kann, denn er gefiel mir richtig gut. Aber erstmal zur Story : Eine junge Frau, ermordet aufgefunden in einer kleinen Gartenkolonie. Breschnow nebst Team wissen erstmal nicht wo sie mit ihren Ermittlungen anfangen sollen, denn es gibt so viele Ungereimtheiten. Aber im Laufe der Zeit stehen sie fast Schlange, die Verdächtigen und nun gilt es aufzupassen, der richtigen Spur zu folgen und im winterlichen Berlin nicht vom Weg abzukommen. "Das Grab im Schnee" von Autorin Connie Roters ist Band 2 aus der Reihe um Hauptkommissar Breschnow und kann auch ohne Vorkenntnis um Band 1 "Tod in der Hasenheide", gelesen werden. Zwar gibt es ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten, aber wen man nicht kennt, den lernt man eben kennen. Wie so manchen Prota in diesem Buch, allen voran einer der Verdächtigen, ein brutaler Mann, einflussreich, bekannt und der Unsympath schlechthin. Fand ich klasse ge- und beschrieben und da konnte mich immer schön hineinsteigern. Durch die Liste der Verdächtigen und regelmäßige kurze Abschnitte einer Erinnerung von Person Unbekannt war schnell klar, dass etwas ganz gewaltiges im Argen liegt. Etwas aus der Vergangenheit, langsam aufgebaut, immer nur Häppchenweise vorgelegt, was mich antrieb mit zu rätseln und Theorien aufzustellen. Ein flotter Stil, schnelle Wechsel, schöne Gespräche und Wortspiele der Protagonisten untereinander machten diesen Krimi so richtig rund. Besonders zum Schluss hin, nochmals eine Steigerung, da man dieser unbekannten Person endlich näher kommen wollte. Von Breschnow möchte ich gerne mehr lesen, mehr erfahren und weiterverfolgen wie es ihm und seinem Team weiter ergeht. Sind einem doch alle irgendwie ans Herz gewachsen, selbst wenn man nur die Nachnamen kannte. Ein lesenswerter Kriminalroman, für den ich gerne alle 5 Sterne vergebe.

Spannendes Verwirrspiel im schönen Schreibstil
von Nisnis aus Dortmund am 20.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inmitten des Winters, wird eine Frau in einer Berliner Schrebergartenanlage tot aufgefunden. Die Pulsadern der Toten sind aufgeschnitten, doch weit und breit sind keine Blutspuren zu entdecken. Hauptkommissar Breschnow vermutet zunächst das Opfer einer Eifersuchtstat vor sich zu haben, doch schon bald wird die nächste Frauenleiche in ähnlichem Zustand... Inmitten des Winters, wird eine Frau in einer Berliner Schrebergartenanlage tot aufgefunden. Die Pulsadern der Toten sind aufgeschnitten, doch weit und breit sind keine Blutspuren zu entdecken. Hauptkommissar Breschnow vermutet zunächst das Opfer einer Eifersuchtstat vor sich zu haben, doch schon bald wird die nächste Frauenleiche in ähnlichem Zustand aufgefunden. Ein spannendes Verwirrspiel beginnt. Meine Meinung: Diesen Kriminalroman habe ich gern gelesen. Der flüssige Schreibstil und die anfangs rasante Spannung trieben mich wirklich durch die Seiten. Die interessante Handlung, die im Umfeld des Showbusiness spielt, wird im Laufe der Geschichte sehr komplex ohne dass sie unüberschaubar wird. Viele Figuren erscheinen als potenzielle Täter und sind es dann doch nicht. Mein Kopfkino produzierte Schlüsse, die ich immer wieder verwerfen musste und so lebte die Geschichte von zahlreichen spannenden Verstrickungen und Wendungen. Leider empfand ich die Geschichte ab Mitte des Buches jedoch als vorhersehbar und akzeptierte das Offensichtliche zunächst nicht. Versuchte weitere Motive von Randfiguren zu entdecken, doch am Ende war es doch die Vorhersehbarkeit, die die Motive für Täter lieferte. Die Protagonisten sind zahlreich, doch ihre Lebensweisen und Charaktereigenschaften sind gut auseinander zu halten. Jede Figur besaß eine eigene Story, die Sympathie oder Antipathie in mir weckte. Breschnow, der ermittelnde Hauptkommissar, büsste bei mir ein wenig von seiner Sympathie ein, denn Kommissaren mit Alkoholproblemen begegnete ich in meiner Lesevergangenheit einfach zu häufig. Von manch einer Aktivität eines Charakters erwartete ich jedoch noch weitere Erklärungen und einzelne Situation wurden nicht abschließend aufgelöst. Es muss nicht immer bis ins Detail aufgelöst werden, denn schließlich wollen wir Leser unsere Fantasie arbeiten lassen, doch wenn ich zum Beispiel immer wieder mit der Krankengeschichte eines kleinen, schwer kranken Mädchens in der Geschichte konfrontiert und berührt werde, so wünsche ich mir am Ende doch zu wissen, warum ist sie krank, was hat sie und ähnliches. Ich frage mich, warum begleite ich das Mädchen durch die Geschichte? In sich ist die Handlung aber definitiv harmonisch und schlüssig und es mangelt nicht an Spannung. Die Spannungshöhepunkte waren gut gesetzt und verursachten ein Gänsehautfeeling, doch ab und zu empfand ich ein Hauch von Langeweile. Mein Fazit: Ein spannender Krimi, dem man manch fehlende Information gern verzeiht.

Spannender Krimi mit falschen Fährten
von vielleser18 aus Hessen am 17.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Anruf, der auf dem Anrufbeantworter landet: Nina´s Eltern sind sofort alarmiert und verständigen die Polizei. Auch dort ist klar: die Worte von Nina lassen schlimmes vermuten. Und kurz darauf herrscht auch Gewissheit, als in einer Laube die Tote Nina entdeckt wird. Kommissar Breschnow und seine Kollegen ermitteln mit... Ein Anruf, der auf dem Anrufbeantworter landet: Nina´s Eltern sind sofort alarmiert und verständigen die Polizei. Auch dort ist klar: die Worte von Nina lassen schlimmes vermuten. Und kurz darauf herrscht auch Gewissheit, als in einer Laube die Tote Nina entdeckt wird. Kommissar Breschnow und seine Kollegen ermitteln mit Höchstleistung, tappen aber lange im Dunkeln. Conni Roters, die Autorin, lässt die verschiedenen Figuren zu Wort kommen, so dass der Leser manchmal einen Schritt voraus ist, aber dennoch nichts weiß. Die Gedanken und Motive des Täters werden zwar in kursiver Druck vermittelt, dennoch weiß man bis zum Ende nicht, um wen es sich handelt. Ich bin vielen falschen Spuren erlegen, habe mich in meinen Ahnungen verrannt und immer wieder habe ich mich verleiten lassen und habe falsche Personen verdächtigt. Dies ist der zweite Band um den Berliner Hauptkommissar. Der erste Band "Tod in der Hasenheide" erschien 2014 und im zweiten Band tauchen einige bekannte Geschichter wieder auf, nicht nur aus den Reihen des Kommissariats. Wer den ersten Band nicht kennt, hat aber durch einige HInweise keine Probleme dem Geschehen in diesem zweiten Krimi zu folgen. Wer allerdings die Möglichkeit hat, sollte mit dem ersten Buch beginnen, um die Entwicklung der Charaktere verfolgen zu können. Der zweite Band spielt in der Glitzerwelt des Show-Buisness, bei der mehr Schein als Sein ist. Ein Studioleiter, zwei angesagte Showmaster, die hinter ihren Fassaden doch so ganz anders sind als vor der Kamera, Assisstenten, Maskenbildnerinnen und viele mehr, lassen einen erschauern, wie kalt und skrupellos die Menschen agieren. Eine Tote gibt es schon gleich am Anfang des Romans und ich verrate nicht zuviel, es wird nicht bei einer Toten bleiben. Wird es dem Team gelingen mehr zu verhindern ? Wird es noch weitere Opfer geben ? Ein hoher Spannungsbogen, verschiedene Fäden, die die Autorin gekonnt verknüpft und den Leser miträtseln lässt haben mir einige schöne Krimilesestunden beschert. Breschnow, der Hauptkommissar, der immer etwas kauzig reagiert, nicht immer den offiziellen Weg einschlägt, der gerne mal seinen Kummer (hier im Buch besonders um seine kranke Nichte) und seine Einsamkeit mit alkoholischen Getränken zu ertränken versucht, bleibt dennoch immer einfühlsam und vor allem auf Zack, auch wenn er sich genauso wie ich auf manch falsche Fährte locken lässt. Cosma, die junge Journalistin, die im ersten Band im Kreuzfeuer stand, taucht in diesem Buch auch wieder auf, diesmal als Assistentin eines der Showmaster. Noch verfangen mit ihren Erinnerungen an die schlimmen Erfahrungen, die im ersten Band geschildert worden sind, ist sie immer wieder hin und her gerissen, wie weit sie gehen soll, auch wie weit sie ihre Erkenntnisse diesmal an die Polizei weitergeben soll. Ihr Vertrauen in die Polizei ist noch nicht wieder voll entwickelt, dennoch hat sie eine (journalistische) Spürnase, die sie nicht in Ruhe lässt . Am Ende hätte ich an manch einer Stelle noch eine weitere Erläuterung gewünscht, bei manch einer privaten Enwicklung hoffe ich mal auf eine Auflösung im nächsten Band, der bereits geschrieben worden ist und im nächsten Jahr erscheinen soll. Dennoch habe ich das Buch mit Spannung und Genuss gelesen und vergebe daher gerne 4,5 Sterne.