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Heimat. Volk. Vaterland

Eine Kampfansage an Rechts

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Der Staat ist Freund und nicht Feind

„Der Staat sind wir“ – ein Plädoyer für ein positives, aber nüchternes Staatsverständnis, gegen alle Staatsromantik, vor allem aber gegen alle Staatsverachtung gedankenloser Radikalliberaler.
In den letzten Jahren ist der Staat sturmreif geschossen worden: Ein Monster, das angeblich alles in sich aufsaugen will, das Eigeninitiative erstickt und den Bürger viel Geld kostet. Aber stimmt das? Ist es nicht vielmehr so, dass der Staat etliche Funktionen besser wahrnehmen kann, als es je privatwirtschaftlich zu organisieren wäre? Gehen nicht die großen Errungenschaften unserer Zeit auf die Grundlagenforschung des Staates, sprich, der Allgemeinheit zurück? Mit der Lektüre des neuen Buches von Peter Zudeick wird klar: Politikverdrossenheit, ungeheure Verschwendung von Steuergeldern, Hilfspakete, Verfassungsorgane außer Rand und Band beruhen eben genau nicht auf zu viel Staat, sondern auf seinem leise, aber unerbittlich betriebenen Abbau zugunsten weniger.

Portrait
Peter Zudeick arbeitet als freier Journalist für fast alle ARD-Rundfunkanstalten und moderiert auf HR2 die Sendung „Der Tag“. Seine scharfen politischen Analysen, aber auch seine satirischen Rückblicke haben ihn einem größeren Publikum bekannt gemacht. Vom promovierten Philosophen Zudeick erschienen im Westend Verlag „Tschüss, ihr da oben“, „Ich bejahe die Frage mit ja“ und „Das alles und noch viel mehr würden wir machen, wenn wir Kanzler von Deutschland wär'n“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86489-109-0
Verlag Westend
Maße (L/B/H) 21,3/13,6/2 cm
Gewicht 277 g
Auflage 1
Verkaufsrang 120.576
Buch (Taschenbuch)
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Ein interessantes BUch
von Gertie G. aus Wien am 17.09.2018

Klappentext: Wir leben ganz offensichtlich in schwierigen und unsicheren Zeiten. Die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen, zumindest ist sie aus den Fugen geraten. Damit ist die große Zeit der Betrüger, Lügner und Volksverdummer von rechts gekommen. Zu deren Strategie gehört auch die Besetzung von Begriffen, die zur... Klappentext: Wir leben ganz offensichtlich in schwierigen und unsicheren Zeiten. Die Welt scheint auf dem Kopf zu stehen, zumindest ist sie aus den Fugen geraten. Damit ist die große Zeit der Betrüger, Lügner und Volksverdummer von rechts gekommen. Zu deren Strategie gehört auch die Besetzung von Begriffen, die zur emotionalen Grundausstattung vieler Menschen gehören. Worte wie "Volk", "Heimat", "Vaterland" werden - ideologisch aufgeladen und verkitscht - zu Kampfbegriffen gegen die Idee einer freiheitlichen, humanen, liberalen Gesellschaft. Dagegen tritt dieses Buch an: Wir dürfen den Rechten nicht das Begriffs-Arsenal überlassen, mit denen wir alle für dumm verkauft werden sollen. Der Autor und Journalist Peter Zudeick macht sich Gedanken, ob und welche Begriffe, die in Zusammenhang mit einem Staat oder Staatengebilde, noch verwendet werden dürfen, ohne dass man in den Geruch von ewig gestrigem Gedankengut gerät. Welches der drei Wörter hat heute noch Gültigkeit? Warum spricht man immer nur vom ?Vaterland? aber niemals vom ?Mutterland?? Ist ?Heimat? nur ein Bestandteil im Leben der Trachtenträger oder Liebhaber von volkstümlicher Musik? Dürfen Heimatfilme à la Ganghofer nicht mehr gezeigt werden oder Lieder nicht mehr gesungen werden, weil sie einst von den Nazis okkupiert wurden? Was hält das ?Volk? zusammen? Die gemeinsame Sprache oder die Kultur oder das Staatsgebiet? Es ist nicht ganz einfach die Fragen zu beantworten bzw. beantwortet zu bekommen. Sollen die missbrauchten Begriffe totgeschwiegen werden? Mit dem Begriff ?Heimat? haben sich schon viele Persönlichkeiten bereits in Zeiten vor der NS-Diktatur auseinandergesetzt: ?Ein Emigrant hat Heimweh nach einem Land, das er nicht mehr seine Heimat nennen darf. Das Nicht-Dazugehören bleibt einem erhalten. Man ist überall ein Fremder.? (Georg Stefan Troller) ?Ich bin dreifach heimatlos: Als Böhme unter Österreichern. Als Österreicher in Deutschland. Und als Jude in der ganzen Welt.? (Gustav Mahler). Meine Meinung: Es ist kaum möglich Antworten auf die aufgeworfenen Fragen zu bekommen. Einige Begriffe, die derzeit als Synonym der rechten Gedanken gelten, sind ursprünglich einer anderen Genese und von den Nazis umgedeutet worden. Die Maifeiern sind so ein Beispiel, das Marschieren der Kolonnen auf der Straße, die Farbe Rot ? alles Symbole der Linken, die hier vereinnahmt wurden. Wahrscheinlich müssen die Begriffe im zeitlichen Kontext gesehen werden, um die Ideologie richtig einzuordnen. Das Buch gibt Denkanstöße, die eigene Wortwahl zu betrachten. Aber auf ?kontaminierte? Worte zu verzichten und sie damit den einschlägigen Gruppen zu überlassen, halte ich für gefährlich. Fazit: Ein interessantes Buch, dem ich gerne 4 Sterne gebe.