Der Dieb

detebe Band 24376

Fuminori Nakamura

(22)
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Beschreibung

Er betreibt sein Metier in den belebten Straßen Tokios und den überfüllten Wagen der U-Bahn. Er stiehlt mit kunstvollen, fließenden Bewegungen. Der Diebstahl ist der Kick in seinem Leben, das Gefühl, seinem Schicksal zu entrinnen - für den Moment. Doch seine dunkle Vergangenheit holt ihn wieder ein. Ein grandioser Thriller und eine dunkle, abgründige Geschichte über Schicksal und Einsamkeit.

Fuminori Nakamura, geboren 1977 in Tokai, studierte Öffentliche Verwaltung und Staatsverwaltung an der Universität Fukushima. 2002 erschien sein Debüt >Ju< (>Der Revolver<). Inzwischen hat er in Japan über ein Dutzend Romane veröffentlicht, die in viele Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden. Fuminori Nakamura lebt in Tokio.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 23.09.2015
Verlag Diogenes
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Dateigröße 1640 KB
Originaltitel Suri
Übersetzer Thomas Eggenberg
Sprache Deutsch
EAN 9783257607086

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Ein Buch, welches beinahe zweigeteilt wirkt: Zu Beginn bekommt man wunderbar fesselnde Beschreibungen der alltäglichen "Arbeit" eines Taschendiebs, die fesseln und auch beim unbescholtenen Otto Normalverbraucher Jagdfieber und kribbelnde Finger auslösen. Der zweite Teil wird deutlich düsterer und führt bringt sowohl uns Leser als auch den Protagonisten immer tiefer in die japanische Unterwelt, inklusive eines dramatischen Finales! Ein wirklich unterhaltsames Buch, dessen Herzstück definitiv die Szenen sind, in denen der titelgebende Dieb sein Handwerk ausübt. Leider fällt mir persönlich die zweite Hälfte der Geschichte etwas zu deprimierend aus.

Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Kann man Taschendiebstahl in formvollendeter anmutiger Weise betreiben? Der Protagonist dieses Romans kann es. Mitten in Tokios Menschenmengen bestiehlt er die Reichen und nimmt nur, was er zum Leben braucht. Er scheint sich selbst genug zu sein, bis ein kleiner Junge, vaterlos und seine Fähigkeiten bewundernd, die Fassade a... Kann man Taschendiebstahl in formvollendeter anmutiger Weise betreiben? Der Protagonist dieses Romans kann es. Mitten in Tokios Menschenmengen bestiehlt er die Reichen und nimmt nur, was er zum Leben braucht. Er scheint sich selbst genug zu sein, bis ein kleiner Junge, vaterlos und seine Fähigkeiten bewundernd, die Fassade aus Isolation und Distanz durchbricht. So masken- und schutzlos holt seine dunkle Vergangenheit ihn wieder ein und führt ihn seinem Abgrund entgegen. Ein Roman, tiefgründig und soghaft wie ein ruhig dahinfließender Strom. Unbedingt lesenswert!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Wir begleiten einen meisterhaften Taschendieb durch das nächtliche Tokio. Er stiehlt um des Kicks willen. Das Geld seiner betuchten Opfer bedeutet ihm wenig, er lebt in einem schäbigen Apartement in der Peripherie und ist sich selbst genug. Bis ein kleiner Junge auftaucht um von ihm zu lernen. Wir streifen durch ein finsteres, k... Wir begleiten einen meisterhaften Taschendieb durch das nächtliche Tokio. Er stiehlt um des Kicks willen. Das Geld seiner betuchten Opfer bedeutet ihm wenig, er lebt in einem schäbigen Apartement in der Peripherie und ist sich selbst genug. Bis ein kleiner Junge auftaucht um von ihm zu lernen. Wir streifen durch ein finsteres, kaltes Tokio, das mich spontan an Blade-Runner Szenerien erinnert hat. Wie der Dieb sehenden Auges seinem Untergang entgegen geht, erschreckt und fasziniert zugleich. Viel mehr als ein Thriller.

Aus dem Leben eines Diebes, oder: Der Schicksalsmacher
von Julian E. am 04.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Leser begleitet den Ich-Erzähler bei zahlreichen Taschendiebstählen in Tokio. Am Anfang des Buches werden mehrere zusammenhanglose Diebstähle geschildert. Dem Autor gelingt es dadurch, eine bestimmte Atmosphäre zu kreieren. Man fühlt sich nah dabei, fast als könne man den Dieb bei seiner „Arbeit“ beobachten. Diese Atmosphäre... Der Leser begleitet den Ich-Erzähler bei zahlreichen Taschendiebstählen in Tokio. Am Anfang des Buches werden mehrere zusammenhanglose Diebstähle geschildert. Dem Autor gelingt es dadurch, eine bestimmte Atmosphäre zu kreieren. Man fühlt sich nah dabei, fast als könne man den Dieb bei seiner „Arbeit“ beobachten. Diese Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch. Keineswegs bleibt es aber bei der Schilderung zusammenhangloser Diebstähle. Vielmehr lernt der Dieb einen fremden Jungen kennen, der von seiner Mutter zum Diebstahl von Lebensmitteln genötigt wird. Der Dieb erfährt, dass der neue Partner der Mutter den kleinen Jungen schlägt. Er möchte dem Jungen helfen und setzt dazu nicht nur Zeit und (viel) Geld, sondern auch sein Leben ein. Parallel gerät der Dieb nämlich in die Fänge eines japanischen Verbrecher-Bandenchefs, der drei schier unmöglich auszuführende „Aufträge“ für den Dieb hat. Dass der Dieb scheitert, hatte der Bandenchef wohl eingeplant. Nachdem er sie trotzdem weisungsgemäß erledigen konnte, muss der Dieb einen hohen Preis bezahlen. Der Bandenchef, der sich als Schicksalsmacher sieht, möchte von seinem „Plan“ nämlich nicht abweichen... Ein außergewöhnlicher Roman über eine besondere Lebenssituation mit greifbar skizzierten Charakteren. Kurzweiliger Schreibstil und schöne Mischung aus spannender Handlung sowie Situations- und Charakterschilderung.

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