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Feine Leute

Kriminalroman

(8)
Mord in bester Gesellschaft.
Berlin im Sommer 1925: Dass Bernice ihren schwerreichen Gatten von ihrem Liebhaber hat umbringen lassen, ist eine Tatsache – zumindest für die feine Gesellschaft. Kriminalkommissar Paul Genzer ist davon jedoch nicht überzeugt, insbesondere nachdem die Witwe plötzlich an einer Überdosis Morphium gestorben ist. Während der Tod der Witwe neue Fragen aufwirft, folgen weitere Bluttaten, und so ist der proletarische Kommissar bald froh, bei seinen Ermittlungen durch den hochadligen Filmstar Carl von Bäumer ungewöhnliche Unterstützung zu bekommen. Der Leinwanddetektiv mit der Leidenschaft für Kokain kennt sich zwar bestens aus in der Welt der Reichen und Schönen, er verfolgt jedoch ganz eigene Motive.
Ein Kriminalfall vor besonderer Kulisse: die Goldenen Zwanziger Jahre und ihre feine Gesellschaft.
Portrait

Joan Weng, geboren 1984, studierte Germanistik und Geschichte und promoviert über die Literatur der Weimarer Republik. Bisher erschien Das Café unter den Linden bei atb, sowie zwei Krimis, die ebenfalls im Berlin der Zwanziger Jahre spielen: Feine Leute und Noble Gesellschaft.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.02.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783841210241
Verlag Aufbau digital
Dateigröße 1963 KB
Verkaufsrang 5.403
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Ungewohntes Ambiente, aber toll geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Herzsprung am 08.06.2018

Carl und Paul, ein schwules Pärchen, das im Berlin der 20er Jahre lebt und seine Liebe aufgrund des Unzucht-Paragraphen verheimlichen muss, ist im Moment eigentlich gar kein Paar. Sie haben sich zerstritten. Als Carls Schwester mit ihm über den Tod von einem ihrer Bekannten spricht, und ihn dabei eigentlich... Carl und Paul, ein schwules Pärchen, das im Berlin der 20er Jahre lebt und seine Liebe aufgrund des Unzucht-Paragraphen verheimlichen muss, ist im Moment eigentlich gar kein Paar. Sie haben sich zerstritten. Als Carls Schwester mit ihm über den Tod von einem ihrer Bekannten spricht, und ihn dabei eigentlich eher langweilt, kommt ihm eine gewagte Idee: Er, der Schauspieler, wird selbst in diesem Fall aktiv werden und so versuchen, seinem Kriminalkommissar Paul zu imponieren. Denn glücklich mit der Trennung ist keiner von beiden. So wie sie sich nach und nach immer weiter versöhnen, löst sich auch der Fall immer weiter auf. Diesen zu enträtseln ist jedoch eine sehr schwierige Angelegenheit. Obwohl er eigentlich ganz klar zu sein scheint, gibt es daran so viel Unlogisches, dass dabei einfach etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Auch wenn das Ambiente für mich anfangs eher ungewohnt war, kann ich nur sagen: gut konstruierter Fall, angenehm geschrieben und interessante Charaktere. Eher kurz gehaltene Beschreibungen von Personen und Umgebungen, aber genau so lang, dass man alle nötigen Informationen bekommt, um die Szene innerlich vor sich zu sehen. Außerdem ist auch eine angenehme Prise Humor enthalten, die jedoch keineswegs affig wirkt.

Anspruchsvoller Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 24.06.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe das Buch nach dem Cover gekauft und wurde sehr angenehm überrascht. Eigentlich erwartete ich einen seichten Krimi mit ein bisschen historischem Hintergrund, stattdessen bekam ich ein atmosphärisch sehr dichten, sehr schlau konstruierten klassischen Kriminalroman mit Ironie und Witz. Das Verbrechen ist intellektuell spannend und sehr gut recherchiert,... Ich habe das Buch nach dem Cover gekauft und wurde sehr angenehm überrascht. Eigentlich erwartete ich einen seichten Krimi mit ein bisschen historischem Hintergrund, stattdessen bekam ich ein atmosphärisch sehr dichten, sehr schlau konstruierten klassischen Kriminalroman mit Ironie und Witz. Das Verbrechen ist intellektuell spannend und sehr gut recherchiert, die Auflösung ein echter Clou und die Figuren angenehm edgy. Nicht alle unbedingt sympathisch, aber wunderbar lebensnah, durch die wechselnden Erzählperspektiven erhält man einen guten Einblick in die Gedankenwelt der Zeit. Dass es noch eine romantische Liebesgeschichte gibt, war für mich noch ein besonderes Zuckerle. Von mir eine 100% Leseempfehlung für alle die anspruchsvolle Krimiunterhaltung schätzen.

Sprachlich anspruchsvolles Krimivergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 09.06.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich lese Krimis für gewöhnlich, weil ich abends nach einem langen Tag noch ein bisschen abschalten möchte und obwohl Joan Wengs Buch mich schwer beeindruckt, dafür ist es nicht geeignet. Wengs sprachliche Feinheiten und ihre kleinen amüsanten Bilder verlangen/verdienen die volle Aufmerksamkeit. Da die Autorin ja wohl über... Ich lese Krimis für gewöhnlich, weil ich abends nach einem langen Tag noch ein bisschen abschalten möchte und obwohl Joan Wengs Buch mich schwer beeindruckt, dafür ist es nicht geeignet. Wengs sprachliche Feinheiten und ihre kleinen amüsanten Bilder verlangen/verdienen die volle Aufmerksamkeit. Da die Autorin ja wohl über die Literatur der Zwanziger Jahre promoviert, gelingt es ihr sprachlich eindrucksvoll, den Leser direkt und ohne viele Erklärungen in diese Umbruchära zu versetzen. Man riecht, schmeckt und sieht die Zeit unmittelbar. Ein herrliches Buch, aber eindeutig eins zum zweimal lesen! Einmal für den spannenden und überzeugend gelösten Krimifall, zweimal/dreimal/viermal für die liebenswerten Figuren und die Seitenhandlungen oder einfach als Zeitreise.