Robinson Crusoe

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Mit dem 1719 erschienene fiktiven Bericht über den 28 Jahre dauernden Aufenthalt des aus England stammenden Abenteurers Robinson Crusoe auf einer Insel vor der Mündung des Orinocos veröffentlichte Daniel Defoe den ersten modernen englischsprachigen Roman überhaupt, dessen präziser erzählerischer Realismus auch heute noch beeindruckt. Zugleich formulierte der Autor mit dem ungebrochenen Optimismus, dem Mitgefühl und der rational-pragmatischen Vorgehensweise seines Helden die Ideale des aufsteigenden Bürgertums zu Beginn des 18. Jahrhunderts.
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Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 216
Erscheinungsdatum 01.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95909-037-7
Verlag Europäischer Literaturverlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,9/1,7 cm
Gewicht 312 g
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Emily Stein, Thalia-Buchhandlung Fulda

Der Klassiker "Robinson Crusoe" wurde in dieser Ausgabe sehr schön mit Illustrationen untermalt. Der Klassiker "Robinson Crusoe" wurde in dieser Ausgabe sehr schön mit Illustrationen untermalt.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Immer noch der Klassiker schlechthin für alle Weltenbummler und Abenteuerlustige... Immer noch der Klassiker schlechthin für alle Weltenbummler und Abenteuerlustige...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Robinson als Kinderbuch
von Kikki/Leseratte77 aus dem Thüringer Wald am 19.08.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wer kennt nicht den Klassiker ?Robinson Crusoe? von Daniel Defoe? Diesen Roman gibt es auch in der Kinderversion von Wolfgang Knape. Für Kinder in großer Schrift, vor allem für Leseanfänger. In einfachen Worten wird das Buch dem Klassiker nacherzählt. Allerdings musste ich meiner Tochter viele Worte einfacher erklären, damit... Wer kennt nicht den Klassiker ?Robinson Crusoe? von Daniel Defoe? Diesen Roman gibt es auch in der Kinderversion von Wolfgang Knape. Für Kinder in großer Schrift, vor allem für Leseanfänger. In einfachen Worten wird das Buch dem Klassiker nacherzählt. Allerdings musste ich meiner Tochter viele Worte einfacher erklären, damit das Verständnis klar wurde. Robinson stammt aus einer erfolgreichen Kaufmannsfamilie ? wollte aber immer schon zur See fahren. Mit seiner Abenteuerlust unternahm er viele Schiffsreisen und geriet unter anderem in Gefangenschaft. Nachdem ihm die Flucht gelungen war, kehrte er nach England zurück. In Brasilien befasste er sich mit dem Anbau von Tabak und Zuckerrohr bevor er wieder in See stach. Dann geriet das Schiff in Not und Robinson landet allein auf seiner Insel. Er baute sich eine Unterkunft, hielt Ziegen, baute Getreide an und lernte töpfern. Viele Jahre später rettete er Freitag, seinen Gefährten und Freund, vor den Kannibalen. Weitere Jahre später wurden beide von einem Schiff gerettet und nahmen Kurs auf England. Robinson verbrachte 28 Jahre, 2 Monate und 19 Tage auf der einsamen Insel. Illustriert wurde die Geschichte mit erzählenden, bunten Bildern von Ute Thönissen, was die Geschichte von Robinson leichter machte.

Robinson crusoe
von einer Kundin/einem Kunden aus Schmiedefeld am 21.12.2017
Bewertet: Taschenbuch

Es ist sehr gut und schnell da gewesen Ich würde es weiter empfehlen Ich finde es auch sehr interessant und man kann es gut lesen

Eines der bedeutendsten Werke der Weltliteratur
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 29.02.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Robinson Crusoe“ ist Bildungs- und Entwicklungsroman zugleich, vereint die unterschiedlichen Formen der zeitgenössischen Literatur wie Abenteuerroman, Reisebericht, Utopie, Bekehrungsliteratur und Seelentagebuch zu einem für damalige Zeit völlig neuem Ganzen. Besonders bei jüngeren Generationen genießt das Buch eine große Beliebtheit, in dessen Vorwort sich Defoe nur als Herausgeber präsentiert, um... „Robinson Crusoe“ ist Bildungs- und Entwicklungsroman zugleich, vereint die unterschiedlichen Formen der zeitgenössischen Literatur wie Abenteuerroman, Reisebericht, Utopie, Bekehrungsliteratur und Seelentagebuch zu einem für damalige Zeit völlig neuem Ganzen. Besonders bei jüngeren Generationen genießt das Buch eine große Beliebtheit, in dessen Vorwort sich Defoe nur als Herausgeber präsentiert, um Anspruch auf die Authentizität des Geschilderten zu erheben und den Roman explizit von der bis dato üblichen Form der fiktiven Romanze abzugrenzen. Anhand verschiedenster Quellen lässt sich die Geschichte auf das wahre Leben des schottischen Seefahrers Alexander Selkirk zurückführen, der über vier Jahre lang einsam auf der Pazifikinsel Juan Fernandez lebte und somit wohl als Vorbild für Robinson diente. Diese „Authentizitätsfiktion“ hat sich seit diesem Werk zu einem entscheidenden Merkmal des Romans entwickelt. Die vielfältigen Erlebnisse und Erfahrungen auf der Insel, welche durch 28 Jahre führen, offenbaren dem Leser die seelische Wandlung und den Reifeprozess des Hauptprotagonisten Robinson. Im autobiographischen Stil verfolgt man den Weg dieses romantischen und risikofreudigen jungen Mannes, welcher der behütenden Geborgenheit des Elternhauses und einer bürgerlichen Laufbahn entfliehen will und durch diese Entscheidung unglücklicherweise in die Isolation und Einsamkeit einer Insel getrieben wird. Heraus kommt ein nüchterner, von Pragmatismus geprägter Mensch, der inmitten einer martialischen und spartanischen Welt bei seinem Kampf ums Überleben gleichsam das so lang gesuchte Glück findet. Gut möglich, dass Defoe, der mit einiger Bitternis auf seine missratene Karriere zurückblickte, sich absichtlich einen „Helden“ schuf, mit dem er auf einer fernen Insel von neuem und unter freieren Bedingungen beginnen konnte. Darüber hinaus versteckt sich hinter dem Roman eine gut versteckte Gesellschaftskritik, wirft grundlegende Fragen des Menschen und der Zivilisation auf. Kann ein Mensch auf Dauer alleine leben? Was braucht der Mensch wirklich, um überleben zu können? Was macht den Menschen aus und wofür ist er geschaffen? Diese Fragen verleihen dem Roman eine große Dynamik. Sie regen zum Philosophieren und Nachdenken an. In seine Abenteuergeschichte flocht Defoe vielerlei weitere Motive ein, die zur allgemeinen Attraktivität beitragen. Die Ambivalenz von Mensch und Natur, Erziehung und Politik, Wissen und Bildung, aber auch Spiritualität und Romantik. Bestimmte Arbeitsprozesse und Kompetenzen werden von Defoe minutiös beschrieben. Der "Bau" einer kleinen Festung, das Anbauen von Getreide, die Ziegenzucht, die Herstellung von Kleidern. Arbeiten, die den Menschen am Ursprung zeigen und dem Autor, muss es ein großes Anliegen gewesen sein, dass man sie nachvollziehen kann. Und nicht zuletzt führt „Robinson Crusoe“ als zentrales Thema vor Augen, dass der Mensch mithilfe von Gottvertrauen, Ausdauer, Tat- und Willenskraft, die Widerstände der Natur überwinden kann. Bis heute bleibt dieses Werk ein lesenswerter Klassiker, der auch in der zweiten, sich in Europa abspielenden Hälfte des Romans, nichts von seiner Faszination verliert, und trotz manch langatmiger Passage durch seine berührende Tiefe längerfristig im Gedächtnis haften bleibt. Das haben bereits damals Autoren wie Jules Verne und Robert Louis Stevenson erkannt, welche sich von Defoe stark inspirieren ließen. Insgesamt ist „Robinson Crusoe“ ein Meilenstein in der Geschichte der Literatur, der mich nachhaltig beeindruckt und nachdenklich gemacht hat.