Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Das Sternenboot

Roman

(8)
Eine unmögliche Liebe, so besonders wie das Leben

Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo ärmlich, aber behütet auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern …

Die Bestsellerautorin Stefanie Gerstenberger erzählt in ihrem neuen Roman eine sizilianische Familiengeschichte über drei Generationen hinweg.

Rezension
"'Das Sternenboot' ist ein spannender Schmöker für die letzten Sommertage."
Portrait
Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman «Das Limonenhaus» wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von «Magdalenas Garten», «Oleanderregen», «Orangenmond», «Das Sternenboot» und «Piniensommer». Die Autorin wurde mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641150365
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 14.864
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Das Sternenboot

Das Sternenboot

von Stefanie Gerstenberger
eBook
9,99
+
=
After Work

After Work

von Simona Ahrnstedt
(70)
eBook
11,99
+
=

für

21,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

„Sizilien ist nicht gleich Dolce Vita!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Leser von gut gemachten Familiengeschichten, die nicht Nullachtfuffzehn sind, werden Stefanie Gerstenberger sicherlich schon kennen, denn „Das Sternenboot“ ist bereits der 5. Roman von ihr im Diana Verlag. Für mich ist es allerdings mein erster von ihr. Und ich war gespannt. Anhand des Klappentextes habe ich eine schöne, aber dramatische Familiengeschichte erwartet, in der zwei junge Liebende nicht zueinander kommen können, weil ihre Familien verfeindet sind. So etwas in der Art einer modernen Romeo und Julia Geschichte. So ist dieser Roman aber gar nicht!

Stefanie Gerstenberger erzählt die Geschichte von Nicola und Stella. Beide werden am selben Tag 1947 auf Sizilien in dem Ort Bellaforte geboren. Das ist aber auch schon ihre einzige Gemeinsamkeit. Nicola ist der heißgeliebte und sehnlichst erwartete Sohn von Flora und dem Maresciallo Tommaso. Ganz anders sieht es bei Stella aus. Wenn sie ein Junge geworden wäre, hätten sich sicherlich auch ihre Eltern – der verarmte Marchese und seine Frau Giuseppina, über ihre Geburt gefreut. Aber sie ist nur ein drittes Mädchen in der Familie. Und da ihre Geburt eine sehr schwierige war, würdigt ihre Mutter sie keines Blickes, sondern übergibt sie ihrer Schwester Assunta, die sich fortan liebevoll um sie kümmert. Doch das Schicksal meint es mit beiden Familien nicht gut. Und so erzählt die Autorin die Geschichte beider Familien parallel zueinander. Überschneidungen gibt es nicht, bis irgendwann Nicola in dem verwilderten Garten der Villa herumstromert und dort Stella entdeckt, die ihn von da an beschäftigt. Er verliebt sich in das Mädchen. Doch es dauert noch seine Zeit, bis auch Stella sich in ihn verliebt.

Diese Geschichte zweier Familien ist so ganz anders gewesen, als ich sie mir vorgestellt habe. Sie ist viel besser und anspruchsvoller! Stefanie Gerstenberger erzählt eigentlich nicht die Geschichte einer großen Liebe, sondern zwei Familiengeschichten, die erst sehr spät durch die Liebe von Nicola und Stella zusammengeführt werden. Fasziniert hat mich, wie unterschiedlich Sizilien doch im Entwicklungsstand von Deutschland war. Die Menschen dort leben in ziemlich ärmlichen Verhältnissen. Teilweise in Wohnungen, die nur aus einem Raum bestehen. Es gibt noch nicht überall Elektrizität. Und Autos sind noch etwas ganz besonderes. Und dann ist Sizilien natürlich auch der Teil Italiens, in dem eine ganz bestimmte Gruppe das Sagen hat. Und die sorgt dafür, dass vielen Menschen Leid geschieht. Auch wenn es eine ganz andere Geschichte ist, musste ich bei der Lektüre häufig an die Fernsehserie „Allein gegen die Mafia“ denken, die in Deutschland erstmals am 11. März 1984 ausgestrahlt wurde. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit eine Angst im Nacken gespürt, denn man wusste nie, ob und wann das Böse zuschlagen würde. Sizilien ist eben ein ganz schwieriges Pflaster. Und diese Geschichte zeigt das Leben der ganz normalen Menschen auf – und das ist kein Dolce Vita.

Doch nicht nur die Geschichte ist ungewöhnlich. Stefanie Gerstenberger versteht es auch sie zu erzählen. Sie wechselt häufig die Perspektiven. Mal erzählt sie aus der Sicht der „Mütter“ Flora und Assunta, dann ganz selten aus der Sicht von Giuseppina und meistens aus der Sicht von Nicolas und Stella. Und so wie sie die Perspektiven wechselt, wechselt sie auch die Art der Sprache. Und dadurch kann man sich in die unterschiedlichen Menschen viel besser hineinversetzen. Flora, die in der Commune arbeitet und immer noch hofft, dass ihrem Mann Gerechtigkeit wiederfahren wird. Assunta, die auf Grund einer körperlichen Behinderung, immer eine einfache Frau geblieben ist. Giuseppina, die nach dem Verlust ihres Sohnes in eine Depression verfällt. Nicola, der anscheinend vom Glück begünstigt ist. Und Stella, die zu einer jungen Frau wird, die etwas im Leben werden will.

Diese Geschichte ist übrigens noch nicht zu Ende. Am 22.05.2017 erscheint der 2. Band „Piniensommer“, der auch wieder viel Dramatik verspricht.

Einfach mal eine ganz andere Familiengeschichte – sehr gut gemacht. Dramatisch, traurig und doch auch irgendwie romantisch.
Leser von gut gemachten Familiengeschichten, die nicht Nullachtfuffzehn sind, werden Stefanie Gerstenberger sicherlich schon kennen, denn „Das Sternenboot“ ist bereits der 5. Roman von ihr im Diana Verlag. Für mich ist es allerdings mein erster von ihr. Und ich war gespannt. Anhand des Klappentextes habe ich eine schöne, aber dramatische Familiengeschichte erwartet, in der zwei junge Liebende nicht zueinander kommen können, weil ihre Familien verfeindet sind. So etwas in der Art einer modernen Romeo und Julia Geschichte. So ist dieser Roman aber gar nicht!

Stefanie Gerstenberger erzählt die Geschichte von Nicola und Stella. Beide werden am selben Tag 1947 auf Sizilien in dem Ort Bellaforte geboren. Das ist aber auch schon ihre einzige Gemeinsamkeit. Nicola ist der heißgeliebte und sehnlichst erwartete Sohn von Flora und dem Maresciallo Tommaso. Ganz anders sieht es bei Stella aus. Wenn sie ein Junge geworden wäre, hätten sich sicherlich auch ihre Eltern – der verarmte Marchese und seine Frau Giuseppina, über ihre Geburt gefreut. Aber sie ist nur ein drittes Mädchen in der Familie. Und da ihre Geburt eine sehr schwierige war, würdigt ihre Mutter sie keines Blickes, sondern übergibt sie ihrer Schwester Assunta, die sich fortan liebevoll um sie kümmert. Doch das Schicksal meint es mit beiden Familien nicht gut. Und so erzählt die Autorin die Geschichte beider Familien parallel zueinander. Überschneidungen gibt es nicht, bis irgendwann Nicola in dem verwilderten Garten der Villa herumstromert und dort Stella entdeckt, die ihn von da an beschäftigt. Er verliebt sich in das Mädchen. Doch es dauert noch seine Zeit, bis auch Stella sich in ihn verliebt.

Diese Geschichte zweier Familien ist so ganz anders gewesen, als ich sie mir vorgestellt habe. Sie ist viel besser und anspruchsvoller! Stefanie Gerstenberger erzählt eigentlich nicht die Geschichte einer großen Liebe, sondern zwei Familiengeschichten, die erst sehr spät durch die Liebe von Nicola und Stella zusammengeführt werden. Fasziniert hat mich, wie unterschiedlich Sizilien doch im Entwicklungsstand von Deutschland war. Die Menschen dort leben in ziemlich ärmlichen Verhältnissen. Teilweise in Wohnungen, die nur aus einem Raum bestehen. Es gibt noch nicht überall Elektrizität. Und Autos sind noch etwas ganz besonderes. Und dann ist Sizilien natürlich auch der Teil Italiens, in dem eine ganz bestimmte Gruppe das Sagen hat. Und die sorgt dafür, dass vielen Menschen Leid geschieht. Auch wenn es eine ganz andere Geschichte ist, musste ich bei der Lektüre häufig an die Fernsehserie „Allein gegen die Mafia“ denken, die in Deutschland erstmals am 11. März 1984 ausgestrahlt wurde. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit eine Angst im Nacken gespürt, denn man wusste nie, ob und wann das Böse zuschlagen würde. Sizilien ist eben ein ganz schwieriges Pflaster. Und diese Geschichte zeigt das Leben der ganz normalen Menschen auf – und das ist kein Dolce Vita.

Doch nicht nur die Geschichte ist ungewöhnlich. Stefanie Gerstenberger versteht es auch sie zu erzählen. Sie wechselt häufig die Perspektiven. Mal erzählt sie aus der Sicht der „Mütter“ Flora und Assunta, dann ganz selten aus der Sicht von Giuseppina und meistens aus der Sicht von Nicolas und Stella. Und so wie sie die Perspektiven wechselt, wechselt sie auch die Art der Sprache. Und dadurch kann man sich in die unterschiedlichen Menschen viel besser hineinversetzen. Flora, die in der Commune arbeitet und immer noch hofft, dass ihrem Mann Gerechtigkeit wiederfahren wird. Assunta, die auf Grund einer körperlichen Behinderung, immer eine einfache Frau geblieben ist. Giuseppina, die nach dem Verlust ihres Sohnes in eine Depression verfällt. Nicola, der anscheinend vom Glück begünstigt ist. Und Stella, die zu einer jungen Frau wird, die etwas im Leben werden will.

Diese Geschichte ist übrigens noch nicht zu Ende. Am 22.05.2017 erscheint der 2. Band „Piniensommer“, der auch wieder viel Dramatik verspricht.

Einfach mal eine ganz andere Familiengeschichte – sehr gut gemacht. Dramatisch, traurig und doch auch irgendwie romantisch.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
4
3
1
0
0

Ein Brocken mit großen Gefühlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Büdelsdorf am 20.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

Gedanken zur Buchgeschichte: Ich fand die Buchgeschichte in sich wirklich sehr, sehr schön und sehr gut durchdacht. Anfangs fand ich diese doch etwas schleppend, wobei mich die Geburt ganz am Anfang an meine vier Geburten erinnert hat. So ein kleiner Rückblick an meine Geburten in meinen Gedanken war... Gedanken zur Buchgeschichte: Ich fand die Buchgeschichte in sich wirklich sehr, sehr schön und sehr gut durchdacht. Anfangs fand ich diese doch etwas schleppend, wobei mich die Geburt ganz am Anfang an meine vier Geburten erinnert hat. So ein kleiner Rückblick an meine Geburten in meinen Gedanken war daher sehr schön. Alleine dafür liebe ich dieses Buch schon. Ganz gleich ist es mir daher das es schleppend anlief und ich zeitweise "den harten Brocken", denn es ist kein Buch für eben so mal lesen, immer wieder weglegen musste. Dies lag aber nicht an der Buchgeschichte, sondern einfach daran, dass das Buch einige Seiten hat und die wollen gelesen werden. Auch den Eindruck, den ich von Sizilien im zweiten Weltkrieg bekam war für mich spannend und irgendwie auch wichtig für die ganze Buchgeschichte. Insoweit hat mich die Buchgeschichte also überzeugt. Und noch etwas: Ich fand die Kapitel wo abwechselnd aus ihrer Sicht erzählt wurde auch sehr schön. Dies ließ mich noch weiter in die Geschichte eintauchen. Ein absolutes Gefühlsbuch. Gedanken zu den Protagonisten: Die beiden Protagonisten Nicola und Stella fand ich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und wurde nicht von Anfang an mit ihnen warm. Erst im Laufe der Zeit sind sie mir dann doch ans Herz gewachsen. Gedanken zur Umsetzung und Schreibstil des Buches: Ich fand die Umsetzung ganz fabelhaft und der Schreibstil war für mich gut. Konnte es leicht und locker lesen, auch wenn das Buch einen wahnsinngen Umfang hat. Gedanken zum Cover: In das Cover habe ich mich verliebt und ich liebe es immer noch. Schlussgedanke: Ein wirklich tolles Buch mit ganz großen Gefühlen.

Ein schöner Roman über zwei Leben
von Faltine am 17.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: Nicola und Stella werden am selben Tag im Jahr 1947 geboren. Nicola, das Wunschkind seiner Eltern lächelt schon kurz nach seiner Geburt das erste mal, womit er alle um sich herum in seinen Bann zieht. Die Hebamme, die schon seine Geburt begleitet hat (naja, zumindest die letzte Stunde) wird... Inhalt: Nicola und Stella werden am selben Tag im Jahr 1947 geboren. Nicola, das Wunschkind seiner Eltern lächelt schon kurz nach seiner Geburt das erste mal, womit er alle um sich herum in seinen Bann zieht. Die Hebamme, die schon seine Geburt begleitet hat (naja, zumindest die letzte Stunde) wird danach zu einer weiteren Geburt gerufen. Stella wird geboren, doch sie wird nicht so herzlich aufgenommen wie Nicola. Sie ist nun schon das dritte Mädchen, das ihre Adelige Mutter zur Welt bringt. Diese kann mit ihr gar nichts anfangen, weshalb Stella abgeben wird an die Großeltern und die entstellte Tante. Man ließt sich durch das Leben der beiden, anfangs ist es eher, als würde man zwei Geschichten in einem Buch lesen. Nicolas Vater, Polizist, stirbt bei einem Einsatz, danach sind er und seine Mutter auf sich allein gestellt, nachdem seine Mutter das ungeborene Kind verliert. Stelle muss einiges durchmachen und es wird immer schlimmer... Dann lernen sich Stella und Nicola endlich kennen und bald werden die beiden Freunde... Meine Meinung: Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden,weil mir das Cover sehr gut gefallen hat. Es passt perfekt zu Italien und Meer und Nicola und Stella. Die Geschichte hat sich auf seinen über 500 Seiten, stellenweise ziemlich gezogen, was ich ziemlich schade finde. Beim Taschenbuch habe ich außerdem das Problem, dass ich die Zeilen ziemlich gequetscht finde. Ich mag es nicht, wenn möglichst viel auf möglichst wenig gedruckt wird. Ich konnte mich dadurch nur mit Mühe und Not auf den Inhalt konzentrieren. Die Story finde ich interessant. Die Charaktere haben mir gut gefallen, alles wurde sehr, sehr, sehr detailliert beschrieben. Ich bin allerdings leider mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht warm geworden. Es ist das erste Buch das ich von ihr gelesen habe und ich (so blöd sich das auch anhört) musste mich manchmal schon dazu antreiben weiter zu lesen. Denn wenn das Bloggerportal schon so nett ist, mir kostenlos ein Exemplar zuzuschicken, dann will ich das auch bis zum Schluss durchziehen :) Aber so toll auch alles beschrieben ist und wie sympathisch auch die Charaktere sind (ganz besonders Nicola), war ich trotzdem froh, als ich es durch hatte. Es ist ein schönes Buch, hat aber leider nicht voll und ganz meinen Geschmack getroffen. Vielleicht versuche ich es nochmal mit einem anderen Buch von ihr, dass mir dann besser gefällt.

Eine berührende Geschichte auf Sizilien
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 29.05.2017
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

Nicola Messina und Maristella di Camaleo, Stella genannt, werden am selben Tag auf Sizilien in einem kleinen Dorf geboren. Während Nicola, der Sohn eines Polizisten, ein absolutes Wunschkind war, wird Stella anstatt des lang ersehnten Sohnes als dritte Tochter eines verarmten Adligen geboren. Von der Mutter ungeliebt und abgelehnt,... Nicola Messina und Maristella di Camaleo, Stella genannt, werden am selben Tag auf Sizilien in einem kleinen Dorf geboren. Während Nicola, der Sohn eines Polizisten, ein absolutes Wunschkind war, wird Stella anstatt des lang ersehnten Sohnes als dritte Tochter eines verarmten Adligen geboren. Von der Mutter ungeliebt und abgelehnt, vom Vater ohne Unterstützung, wird diese zu ihrer Tante Aussunta und den Großeltern abgeschoben. Dort erfährt sie die Liebe, die ihre Eltern ihr verweigern. Aber es kommt der Tag, an dem sie ihre Tante verlassen und zurück in die Villa ihrer Eltern muss, wo sie fortan wie eine Bedienstete arbeiten muss und auch als solche behandelt wird. Nicola wird von seinen Eltern vergöttert und geliebt. Als sein Vater jedoch umgebracht wird, als er ca 2 Jahre alt ist, wird er allein von seiner Mutter Flora aufgezogen, dessen Lebensinhalt er wird. Nicola begegnet Stella in jungen Jahren an einem Brunnen und ist von ihr fasziniert, ja fast besessen. Er weiß schon als Junge, dass sie sein Schicksal sein wird. Aber sie kommen beide aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und eine Verbindung ist nahezu unmöglich... Das Buch ist der erste Teil um die beiden Protagonisten Stella und Nicola. Die Geschichte beginnt im Jahre 1947 mit den Geburten der beiden und führt den Leser durch die ersten 18 Jahre von Stella und Nicola. Der Werdegang der beiden könnte nicht unterschiedlicher sein. Nicola wächst zu einem gut aussehenden jungen Mann heran, der für sein Leben gern taucht. Seine Zukunft sieht er auf bzw. im Wasser. Stella ist im Haus ihrer Eltern das Aschenputtel. Aufgaben, die niemand übernehmen will, werden ihr übertragen. Selbst ihre beiden Schwestern beachten sie nicht und wenn doch, dann nur, um Schabernack mit ihr zu treiben oder sie anderweitig zu ärgern. Stellas Mutter hält ihr Leben nur noch mit Betäubungsmitteln aus, nachdem der langersehnte Sohn sehr jung verstorben war. Sie tut alles, um Stella das Leben schwer zu machen, jede Bosheit ist ihr recht. Stellas Vater hat dem nichts entgegenzusetzen, so dass sie völlig allein dasteht. Unterstützung erfährt sie lediglich durch ihre Tante Aussunta und der Bediensteten Maria. Es dauert lange, bis sich Stella und Nicola begegnen, aber von Freundschaft kann noch lange nicht die Rede sein, im Gegenteil. Recht eindrucksvoll schildert die Autorin Stefanie Gerstenberger das Leben auf Sizilien und vor allem das der beiden Protagonisten Stella und Nicola. Es ist eine traurige, anrührende Geschichte, die beklommen macht. Soviel Leid und Kummer sind in ihr vereint, dass sie den Leser rührt. Aber die Autorin schafft es auch, die Angst dem Leser nahezubringen, die schon allein durch das Wort Mafia geschürt wird. Die Mafia ist allgegenwärtig, hat Macht, schürt Angst und weiß sich präsent zu halten. Wer nicht spurt, muss die Folgen tragen und nicht nur derjenige, sondern auch Freunde und Familie. Die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen. Nicola habe ich bewundert, dass er nie aufgegeben hat, die Aufmerksamkeit von Stella zu erlangen, egal was kam. Stella ist mir sympathisch, weil auch sie nie aufgegeben hat, nie den Mut verloren und immer nach vorn gesehen hat. Im Schlusswort war von der Autorin zu erfahren, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, was mich persönlich noch betroffener machte. Ich habe dieses Buch als Hörbuch konsumiert und möchte auch dazu ein paar Worte verlieren. Eingelesen wurde das Buch von der Schauspielerin Sabine Svoboda. Die Sprecherin hat für mich eine gewöhnungsbedürftige Textbetonung drauf, die mich schon nach kurzer Zeit anfing zu stören, massiv zu stören. Bei mehr als 16 h Laufzeit wurde das Anhören ausgesprochen anstrengend und ich hätte das Buch, wenn es mir als Printexemplar vorgelegen hätte, als dieses weitergelesen und das Hörbuch abgebrochen. Das ist allein mein Empfinden, es kann sein, dass es andere nicht stört, mich störte es extrem. Nur aus diesem Grund ziehe ich in der Bewertung 1 Sternchen ab. Das Buch an sich empfehle ich jedoch sehr gern weiter.