Granny, ein Mord und ich

Kriminalroman

Granny Band 1

Angelika Godau

(7)
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Beschreibung

Einbrecher! Dieser Gedanke lähmt die 34-jährige Journalistin Sabrina, als sie aufwacht und eine Fremde in ihrem Schlafzimmer sitzen sieht. Als diese dann auch noch behauptet, ihre Ur-Ur-Großmutter zu sein, ist sie sicher, über Nacht den Verstand verloren zu haben. Dabei will >Granny< doch nur Hilfe bei der Aufklärung des ungefähr 120 Jahre zurück liegenden Mordes an ihrem geliebten Kabinettsminister. Dazu müssen sich die beiden völlig unterschiedlichen Frauen zusammenraufen, und >Granny< gefällt fast nichts an der modernen Zeit.

Angelika Godau wurde zufällig, wie sie betont, in Bayern geboren, verbrachte aber die ersten zehn Lebensjahre im schönen Detmold. Schon ganz früh entdeckte sie ihr Talent, sich schriftlich auszudrücken. Bereits im zarten Alter von neun Jahren wurde ihr erster Artikel über eine Zirkusprinzessin in der Zeitung veröffentlicht. Kein Wunder, dass sie zuerst einmal Journalistin wurde und für verschiedene Tageszeitungen in Deutschland tätig war. Später studierte sie Psychologie und arbeitete als Therapeutin. Das Schreiben blieb aber ihre heimliche Liebe und nach den Büchern »Wenn Wirbel aus dem Lot geraten« und »Ein Streuner mit Sommersprossen« erscheint nun im Gmeiner-Verlag der erste »Granny-Roman«.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 347 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783839247167
Verlag Gmeiner Verlag
Dateigröße 2218 KB

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Buchhändler-Empfehlungen

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Witzig, spannend und originell geschrieben. Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch und etwas schräg :-) Einziger Nachteil: Das ebook gibt es nur als PDF-Datei :-(

Kundenbewertungen

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Rührende und tragische Liebesgeschichte als Zeitreise
von Buchwurm05 am 27.12.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sabrina staunt nicht schlecht als eines morgens eine altertümlich schwarz gekleidete Dame in ihrem Schlafzimmer sitzt. Nach Mottenpulver stinkt sie auch noch! Als sie dann noch hört, dass es sich um Luise, ihre Ururgroßmutter handelt, glaubt sie eine Verrückte wäre ausgebrochen. Denn Geister gibt es ja wohl nicht! Jetzt soll sie... Sabrina staunt nicht schlecht als eines morgens eine altertümlich schwarz gekleidete Dame in ihrem Schlafzimmer sitzt. Nach Mottenpulver stinkt sie auch noch! Als sie dann noch hört, dass es sich um Luise, ihre Ururgroßmutter handelt, glaubt sie eine Verrückte wäre ausgebrochen. Denn Geister gibt es ja wohl nicht! Jetzt soll sie auch noch den Mord an Luises Geliebten, den Kabinettsminister Otto, aufklären. Doch je mehr Granny erzählt, um so faszinierter ist Sabrina von der Geschichte und beginnt zu recherchieren..... "Granny, ein Mord und ich" ist von allem ein bisschen. Zeitgeschichte, Liebesroman, Komödie und ein klein wenig kriminelle Energie. Zudem noch sehr unterhaltsam, in 3 Erzählsträngen, geschrieben. Einmal erlebt der Leser das Auftauchen von Granny, das spätere Recherchieren und den Alltag als Alleinerziehende aus Sicht von Sabrina mit. Dabei bleibt kein Auge trocken. Denn für Granny haben die modernen Zeiten weder Moral noch Anstand. Das teilt sie sehr gerne tadelnd und mit den passenden Bibelzitaten mit. Perfekt sind bei den Dialogen die Sprechweisen den unterschiedlichen Frauen angepasst. Die Liebesbeziehung von Luise und Otto wird jeweils aus deren Sicht erzählt. Einmal in Form von Luises Ausführungen und einmal durch das Vorlesen von Ottos Tagebuch. Das gibt dem Ganzen noch einmal die nötige Tiefe. So konnte ich mich gut in beider Gedankenwelt hineinversetzen. Das Ende war überraschend. Jedoch hatte ich ab einem gewissen Zeitpunkt ein Vorahnung. Fazit: "Granny, ein Mord und ich" ist eine unterhaltsame Zeitreise. Man erlebt eine unerschütterliche Liebe, die zur damaligen Zeit nicht standesgemäß war und deshalb nicht sein durfte. Aber allen Hindernissen zum Trotz gehalten hat. Mal etwas anderes und deshalb eine Empfehlung von mir. 

Wenn Liebe nie vergeht...
von Solara300/ Blogger v. Bücher aus dem Feenbrunnen aus Contwig am 13.09.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurzbeschreibung Eine tolle Geschichte um ein Verbrechen das es aufzuklären gilt, allerdings kein Verbrechen das im hier und jetzt passiert sondern wo vor ca. 120 Jahren sattgefunden hat. Denn Sabrina ist eine junge Frau aus dem modernen Leben wie wir es tagtäglich erleben und genau wie ich, ist sie nicht nur schockiert sonde... Kurzbeschreibung Eine tolle Geschichte um ein Verbrechen das es aufzuklären gilt, allerdings kein Verbrechen das im hier und jetzt passiert sondern wo vor ca. 120 Jahren sattgefunden hat. Denn Sabrina ist eine junge Frau aus dem modernen Leben wie wir es tagtäglich erleben und genau wie ich, ist sie nicht nur schockiert sondern auch überrascht und sich fragend ob sie vielleicht einen an der Mütze hat.. ;) Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mich das auch gefragt wenn meine Ur- Ur- Großmutter aufgetaucht wäre und gemeint hätte ich soll ihr bei der Aufklärung der Liebe ihres Lebens helfen. Dies ist nämlich der Ansatz einer wundervollen und rührenden Liebesgeschichte in den Irrrungen und Wirrungen der damaligen Zeit um 1800 und den dortigen Gegebenheiten die sich doch sehr von der heutigen Kultur unterscheiden in der allerdings ein Mord passierte, aber nie als solcher aufgeklärt wurde. Cover Das Cover fiel mir gleich auf mit den filigranen Ästen und den Blüten und vor allem dem Titel, der mir sehr gut gefiel und ich mich fragte, was steckt hinter einer kriminellen Zeitreise... ;) Für mich gelungen und ich würde diese Schmuckstück das es für mich darstellt immer wieder in die Hand nehmen. Deshalb bekommt es in meinem Regal auch einen Ehrenplatz! <3 Schreibstil Die Autorin Angelika Godau hat nicht nur einen flüssigen Schreibstil, sondern die Geschichte so toll dargestellt das man sich nicht nur bei Sabrina in der jetzigen Zeit wiederfindet, sondern man sich sehr gut in das 18. Jahrhundert zurückversetzen kann. Und ich begeistert gelesen habe was Luise damals alles im Leben passiert ist und wie sie ihre große Liebe kennen gelernt hatte. Für mich sehr gut gelungen und umgesetzt und die ganzen Empfindungen und die Erinnerungen und auch die Tagebücher sind für mich nicht nur nachvollziehbar sondern so toll beschrieben das das Kopf Kino automatisch losgeht beim Lesen, jedenfalls bei mir. Meinung Wenn Liebe nie vergeht... Dann sind wir bei Luise Klewe angekommen, die man glaubt es kaum im Jahre 1868 in Detmold geboren wurde. Was das mit der Sabrina Wagner im heutigen Zeitalter zu tun hat??? Eine Menge kann ich euch verraten. Denn Luise die vor über 120 Jahren gelebt hatte taucht bei Sabrina im Schlafzimmer auf mit einer Frage die man fast nicht glauben kann und zwar ob Sabrina ihr hilft den Mord an ihre geliebten Kabinettsminister Otto aufzudecken. Erstmal baff und ziemlich sprachlos und geschockt ob die Frau aus der Psychiatrie ausgebrochen sei, beschließt Sabrina sich das ganze anzuhören und muss feststellen das Luise ihre Ur- Ur- Großmutter ist und ihre Schwierigkeiten mit der modernen Zeit zu haben scheint. Nachdem dieser Schreck verdaut ist und Sabrina merkt das vor Ort wirklich der Geist ihrer Granny sitzt versucht sie ihr zu helfen und am Schluss ist nicht nur ihre Mutter mit an Bord sondern die drei befinden sich auf einer Zeitreise ins damalige Detmold und einer Liebe die eigentlich vom Stand her gar nicht sein dürfte. Aber schon damals wie heute ist es doch so, das Gefühle wenn sie echt sind, sich nicht lenken lassen und der Verstand manches Mal ein Einsehen haben sollte wenn das Herz spricht. ;) Denn Luise hatte schon mehr als einmal Pech in ihrem Leben was zu der damaligen Zeit nicht ganz so einfach war und sie verlor in jungen Jahren nicht nur ihre Mutter und anschließend ihren Vater, sondern sie und ihr Bruder Otto kamen unter bei einem Kohlehändler der sie aufnahm. Luise als Haushälterin und ihren Bruder als Ersatz für den toten Vater. Luises drei jüngere Geschwister mussten ins Waisenhaus, von denen sie nie wieder was hörte. Aber das Leben war damals für Frauen sehr hart und Luise musste schon immer sehr hart arbeiten, sei es jetzt die Mutter ersetzten oder in der neuen Familie vier Kinder hüten und nur durch einen Zufall oder in dem Fall würde ich fast sagen Schicksal, lief sie damals Otto über den Weg und zwischen beiden schien eine Verbindung zu sein. Diese Verbindung ging beiden nicht mehr aus dem Kopf und beide haben sich entschieden zu vertrauen. Dabei hatte Luise Menschen die es mit ihr gut meinten und auch Otto hatte einen guten Freund der ihm mit Rat und Tat zur Seite stand. Alles an sich wäre einfach passend, aber es gibt immer ungesagtes und manches was besser ungesagt geblieben wäre und es gibt leider immer wieder Neider. Für mich auf alle Fälle spannend bis zum Schluss. Eine gefühlvolle Geschichte über die Erinnerungen von Luises Sicht von ihr erzählt und auch von den Gedanken Ottos, ihrem geliebten Kabinettsminister der hier nicht nur mit den Irrungen und Wirrungen der Parteien zu kämpfen hatte, sondern auch noch mit seiner hoch angesehenen Stellung und den Widerstreitenden Gefühlen in sich. Aber auch die Dialoge von den drei unterschiedlichen Generationen, sei es aus er Sicht von Sabrina und der Sicht ihrer Mutter oder ihrer Granny sind einfach Klasse gemacht und haben mich des ein oder Öfteren schmunzeln lassen. Fazit Absolut empfehlenswert wie die Mädels einen uralten Mord aufklären und ich bin begeistert von dieser tollen Geschichte!!! Ich freue mich schon auf mehr von der Autorin! 5 von 5 Sternen

Goldrichtiger Tipp von bester Freundin
von einer Kundin/einem Kunden aus Stadland am 01.09.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich bin ich mehr Typ für Thriller und perfide Mordgeschichten, weshalb es mich gewundert hat, dass Susi, meine beste Freundin, mir den Typ von ihrer Neuentdeckung Angelika Godau gegeben hat. Sie kennt doch meinen Geschmack und weiß, wie skeptisch ich bin. Als ich dann das Buch in der Hand hielt, fehlte mir auch eine Leich... Eigentlich bin ich mehr Typ für Thriller und perfide Mordgeschichten, weshalb es mich gewundert hat, dass Susi, meine beste Freundin, mir den Typ von ihrer Neuentdeckung Angelika Godau gegeben hat. Sie kennt doch meinen Geschmack und weiß, wie skeptisch ich bin. Als ich dann das Buch in der Hand hielt, fehlte mir auch eine Leiche auf dem Cover oder so etwas. Zu meiner eigenen Überraschung war bereits das Anlesen viel versprechend und der Rest hat mich beinahe aus den Socken gehauen. Frau Godau schafft es auf ihre eigene Art und Weise etwas unglaubliches wie eine Ururgroßmutter als Geist im eigenen Schlafzimmer als etwas selbstverständliches zu präsentieren. Sie hat ein gutes Gespür dafür, eine solche psychologische Spannung zwischen den Figuren aufzubauen, dass sie es gar nicht nötig hat, mit exzentrischen Massenmördern und Leichen um sich zu werfen. Es ist auch kein reinblütiger Thriller oder so etwas und will es auch gar nicht sein, sondern auf eine unterhaltsame Art einen hinterlistigen Mord an einem Regierungsbeamten aufklären, der der Geliebte der Geisteroma war. Auch wenn es nicht das war, was ich zunächst erwartet habe, hat mir das, was mir da geboten wurde, klasse gefallen und darum gebe ich auch die volle Punktzahl für dieses Buch. Das war gute Arbeit von Frau Godau und das will ich auch belohnen. Freuen würde es mich, wenn es nicht das einzige Werk von ihr bleiben würde. Das fände ich schade, denn die Story gibt doch sicher noch einen Mord zum Aufklären her. Bei einem zweiten Band bin ich auf jeden Fall wieder dabei.

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