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Trügerische Nähe

Kriminalroman

(10)
In einem Dorf vor den Toren Berlins erfüllen sich zwei Paare Mitte vierzig ihren Traum: Sie ziehen auf einen stilvoll renovierten Hof und freuen sich auf ein beschauliches, naturnahes Landleben. Die beiden Männer kennen sich aus Studienzeiten, auch ihre Partnerinnen Marlis und Nora verstehen sich gut. Als ganz unerwartet Livia, Marlis’ attraktive Tochter aus erster Ehe, auftaucht, setzt sie eine gefährliche Dynamik in Gang. Die junge Frau wirkt verzweifelt, scheint in etwas verstrickt, über das sie nicht sprechen möchte. Alle sorgen sich um sie. Doch Livia verfolgt ihre ganz eigenen abgründigen Interessen und spielt die Bewohner gnadenlos gegeneinander aus. In kürzester Zeit verwandelt sich der idyllische Hof in einen beklemmenden Ort: Eifersucht, Neid und Verdächtigungen vergiften alle Beziehungen und enden in erbitterter Feindschaft. Dann wird auf einer Waldlichtung eine Leiche gefunden. Und allen ist klar, dass der Täter nur einer von ihnen sein kann …
Rezension
"Kliem baut eine bedrohliche Atmosphäre auf und schildert eindrücklich, wie schnell aus Freundschaft Feindschaft werden kann."
Portrait
Susanne Kliem wurde 1965 am Niederrhein geboren. Sie arbeitete als Pressereferentin für Fernsehserien von ARD und ZDF und für das größte deutsche Theaterfestival »Theater der Welt«. Seit 2009 schreibt sie Krimis, für die sie bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschien von ihr der Roman "Trügerische Nähe".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641153472
Verlag Carl's books
Verkaufsrang 22.574
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wenn der Traum zum Albtraum wird,...!“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Susanne Kliem versteht sich bestens darauf, die bedrohliche Atmosphäre nach und nach zu entwickeln, so dass so vor unserem geistigen Krimiauge großartiges Kopfkino abläuft. Die Idylle auf dem renovierten Hof ist jäh zerstört durch eine Person, die in jedem Protagonisten unterschiedliche Gefühle auslöst. Plötzlich ist er da: Der Strudel aus Missgunst, Neid, Verdächtigungen, Eifersucht. Nichts ist mehr wie es war, niemand vertraut niemanden, Freunde sind keine Freunde mehr. Als dann eine Leiche gefunden wird, ist klar, dass jeder jeden verdächtigt. Ein kniffliges, gut durchdachtes Verwirrspiel, dass dem Krimileser Gänsehaut-Feeling verschafft und schön am Nervengerüst zurrt. Susanne Kliem versteht sich bestens darauf, die bedrohliche Atmosphäre nach und nach zu entwickeln, so dass so vor unserem geistigen Krimiauge großartiges Kopfkino abläuft. Die Idylle auf dem renovierten Hof ist jäh zerstört durch eine Person, die in jedem Protagonisten unterschiedliche Gefühle auslöst. Plötzlich ist er da: Der Strudel aus Missgunst, Neid, Verdächtigungen, Eifersucht. Nichts ist mehr wie es war, niemand vertraut niemanden, Freunde sind keine Freunde mehr. Als dann eine Leiche gefunden wird, ist klar, dass jeder jeden verdächtigt. Ein kniffliges, gut durchdachtes Verwirrspiel, dass dem Krimileser Gänsehaut-Feeling verschafft und schön am Nervengerüst zurrt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
4
3
2
1
0

Einfach anders
von Literaturlounge eu aus Gießen am 06.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dem Buch Trügerische Nähe von Susanne Kliem geht es um die uns allen wohlbekannten Gefühle Eifersucht und Neid. Und ich glaube jeder von uns kennt diese Gefühle mehr oder weniger. Jeder denkt einmal der oder die sieht besser aus, die Person hat mehr Geld, oder, oder, oder. Im... In dem Buch Trügerische Nähe von Susanne Kliem geht es um die uns allen wohlbekannten Gefühle Eifersucht und Neid. Und ich glaube jeder von uns kennt diese Gefühle mehr oder weniger. Jeder denkt einmal der oder die sieht besser aus, die Person hat mehr Geld, oder, oder, oder. Im Fall von Livia ist es der makellose Körper, den man als erstes sieht. Man denkt ja immer, dass solche Menschen alles haben! Aber haben sie wirklich alles? Ist nicht auch das Aussehen ein gewisser Fluch? Gut, ich werde nun philosophisch. Am Anfang habe ich mir ein wenig schwer getan bei diesem Buch. Ich habe nun auch ein paar Tage darüber nachgedacht, woran es wohl gelegen hat. Es war nicht der Schreibstil oder die Ausdrucksweise. Nein, es war die Tatsache, dass Frau Kliem immer wieder aus der Sicht einer anderen Person die Geschichte weitererzählt. Dies macht sie geschickt und man kann so einen besseren Blick in die handelnden Personen werfen. Man muss sich halt erst einmal daran gewöhnen, zumal man sonst oft durch einen Ich-Erzähler durch die Bücher geführt wird. Und ich erinnere mich noch, dass ich mir bei solchen Büchern im letzten Jahr noch extrem schwer getan habe, wenn die Personen immer wieder gewechselt haben. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, geht es richtig flüssig weiter und man saugt die Hofgemeinschaft immer mehr in sich auf. Man erfährt vieles über die Sorgen und Nöte der verschiedenen Personen. Auch erfährt man einiges über das „Dorfleben“ des fiktiven Ortes vor den Toren von Berlin. Alles in allem nimmt einen Frau Kliem an die Hand und man lernt doch sehr viel über die menschliche Psyche. Und auch wenn es eine Leiche in diesem Buch gibt, ist es doch kein Krimi oder Thriller. Nein, ich würde es auch als Psychodrama bezeichnen, wie es Elisabeth Herrmann gemacht hat. Es ist für mich einfach ein lesenswertes Buch, welches einen recht schnell auf eine besondere Art fesselt. Ich habe mich sehr oft dabei erwischt, wie ich mein Vorhaben „nur noch ein Kapitel oder eine Person, dann mache ich Pause“ gebrochen habe und ich denke, dies sagt einiges über dieses Buch aus, welches durch die Aufteilung und der anderen Story einfach zu begeistern weiß.

Leider keine Spannung - eher eine Erzählung als ein Thriller oder Krimi
von Zessi79 am 06.09.2016
Bewertet: Einband: Paperback

Inhaltsangabe: In einem Dorf vor den Toren Berlins erfüllen sich zwei Paare Mitte vierzig ihren Traum: Sie ziehen auf einen stilvoll renovierten Hof und freuen sich auf ein beschauliches, naturnahes Landleben. Die beiden Männer kennen sich aus Studienzeiten, auch ihre Partnerinnen Marlis und Nora verstehen sich gut. Als ganz unerwartet... Inhaltsangabe: In einem Dorf vor den Toren Berlins erfüllen sich zwei Paare Mitte vierzig ihren Traum: Sie ziehen auf einen stilvoll renovierten Hof und freuen sich auf ein beschauliches, naturnahes Landleben. Die beiden Männer kennen sich aus Studienzeiten, auch ihre Partnerinnen Marlis und Nora verstehen sich gut. Als ganz unerwartet Livia, Marlis’ attraktive Tochter aus erster Ehe, auftaucht, setzt sie eine gefährliche Dynamik in Gang. Die junge Frau wirkt verzweifelt, scheint in etwas verstrickt, über das sie nicht sprechen möchte. Alle sorgen sich um sie. Doch Livia verfolgt ihre ganz eigenen abgründigen Interessen und spielt die Bewohner gnadenlos gegeneinander aus. In kürzester Zeit verwandelt sich der idyllische Hof in einen beklemmenden Ort: Eifersucht, Neid und Verdächtigungen vergiften alle Beziehungen und enden in erbitterter Feindschaft. Dann wird auf einer Waldlichtung eine Leiche gefunden. Und allen ist klar, dass der Täter nur einer von ihnen sein kann … Meinung: Der Schreibstil war gut, man war sofort mitten im Geschehen. Leider hat mich das Buch nicht fesseln können und mir die Spannung im Buch gefehlt. Für mich gab es so gut wie keine spannenden Momente im Buch, vielleicht kam am Ende des Buches ein bisschen Spannung auf. Daher war das Buch für mich eher eine Erzählung als ein Thriller oder ein Krimi. Die Hauptprotagonisten waren zwar gut ausgearbeitet und man konnte sich jeden vorstellen, aber ich fand diese langweilig und vorhersehbar. Mir war schon vor dem Mord klar, wer den Mord begehen wird, das fand ich schade. Livia war mir total unsympathisch, aber das war sicherlich so gewollt. Wobei ich auch mit keinem der anderen Protagonisten wirklich warm wurde, aber auch hier denke ich, war dies so von der Autorin gewollt. Trotz der oben genannten Kritikpunkte fand ich die Geschichte an sich gut. mir hat diese ländliche Idylle sehr gut gefallen und ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Aber: Der Schein trügt, nicht alles ist so idyllisch wie es auf den ersten Blick aussieht. Man sollte immer mal hinter die Fassade schauen… Fazit: Bitte hier keinen Thriller oder Krimi erwarten, für mich war das eher eine Erzählung. Und als Erzählung betrachtet war es okay.

Spannender Krimi über explosive, emotionale Nähe
von Nisnis aus Dortmund am 22.12.2015
Bewertet: Einband: Paperback

Für die befreundeten Paare, Marlis und Johannes, Nora und Alexander, geht ein kleiner Traum in Erfüllung, als sie ein stilvolles Landleben der Unruhe und Hektik der Großstadt vorziehen und auf einen renovierten Hof in einem kleinen beschaulichen Dorf ziehen. Dass Zusammenleben ist freundschaftlich und sehr harmonisch, bis Marlis attraktive... Für die befreundeten Paare, Marlis und Johannes, Nora und Alexander, geht ein kleiner Traum in Erfüllung, als sie ein stilvolles Landleben der Unruhe und Hektik der Großstadt vorziehen und auf einen renovierten Hof in einem kleinen beschaulichen Dorf ziehen. Dass Zusammenleben ist freundschaftlich und sehr harmonisch, bis Marlis attraktive Tochter Livia, aus erster Ehe, auf dem Hof auftaucht. Die eins gute Stimmung schwappt schnell in angespannte, vergiftete Befindlichkeiten der Bewohner über, die von Neid, Eifersucht und Verdächtigungen begleitet werden. Aus Freundschaften drohen Feindschaften zu werden und als eine Leiche in der Nähe des Hofes aufgefunden wird, ist jedem klar, der Täter muss unter ihnen sein. Meine Meinung: Dies ist mein erstes Buch von Susanne Kliem und es hat mich sofort sehr begeistert. Die Handlung war sehr gut durchdacht und von Anfang an fesselte mich dieser angenehme, leichte Schreibstil, der so schön flüssig zu lesen war. Zunächst vermisste ich die Elemente eines Kriminalromans, denn erst gegen Mitte des Buches war für mich Kriminalistisches präsent genug. Bis dahin aber faszinierten mich die ausgeprägt und interessant gezeichneten Charaktere, die mir so mit ihren Eigenschaften ein ausführliches Bild der Protagonisten vermittelten. Diese interessanten Charaktere und die eigentliche Geschichte versetzten mich in absolute Neugierde und in eine hohe Erwartungshaltung. Das Zusammenspiel der Charaktere mit ihren emotionalen Belastungen und die Verwandlungen der Protagonisten fand ich großartig in Szene gesetzt. Die Protagonisten, zunächst harmonisch zusammen lebend, verändern sich mit dem Besuch von Marlis Tochter Livia. Livia hat die Schauspielschule verlassen und verheimlicht dies zunächst. Sie ist äußerst attraktiv und gewohnt, stets bewundert zu werden. Als die Hofbewohner langsam erkennen, dass ihnen Livia etwas vorspielt, schenkt man ihr weniger Aufmerksamkeit. Livia versinkt in einem Gefühlschaos und entwickelt berechnende Pläne, um sich mit allen Mitteln erneut in Szene zu setzen. Die Spannungshöhepunkte waren punktuell geschickt gesetzt. Ich empfand höchste Spannung, als auf einer Lichtung eine Leiche aufgefunden wurde. Und es war klar, der Täter musste unter den Hofbewohnern zu finden sein. War es Galeristin Nora, die noch nicht ganz von einem Zusammenbruch genesen ist und von allen nur in Watte gepackt wird? Oder war es Alexander, der aalglatte und stets spöttische Architekt und vormals notorischer Fremdgänger, der die Ehe mit Nora im letzten Moment rettete? Auch Sohn Lukas, der pubertär schwierig zu handhaben ist, frisch verliebt in Livia, verhält sich aggressiv und unkontrollierbar. Marlis, stets einem harmonischen Inszenierungswahn erlegen und Johannes, stets als Gutmensch auftretend werden tief mit hinab gezogen, in den Strudel aus Missgunst, Neid, Verdächtigungen und Eifersucht. Als die verwirrte Tochter des Nachbarn mit einer geheimnisvollen Maske umhergeht und Livia eine tote Ratte in ihrem Koffer vorfindet, wird die Geschichte richtig gruselig. Mein Fazit: Diesen spannenden Kriminalroman empfehle ich sehr gern und wer es mag tief in die Gefühlswelt der Protagonisten abzutauchen, dem ist hier eine interessante Geschichte garantiert. Und ich werde sehr gern, hoffentlich bald, einen weiteren Krimi von Susanne Kliem lesen.