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Bis ans Ende der Geschichte

Roman

(28)
Sage Singer ist eine junge Bäckerin. Sie hat ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und fühlt sich schuldig, weil sie den Wagen gelenkt hat. Um den Verlust zu verarbeiten, nimmt sie an einer Trauergruppe teil. Dort lernt sie den 90jährigen Josef Weber kennen. Trotz des großen Altersunterschieds haben Sage und Josef ein Gespür für die verdeckten Wunden des anderen, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Josef ihr eines Tages ein lang verschwiegenes, entsetzliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Denn wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?
Rezension
"Eine feinfühlige Geschichte um Schuld und Gerechtigkeit, Strafe und Gnade."
Portrait
Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641159399
Verlag C. Bertelsmann Verlag
Übersetzer Elfriede Peschel
Verkaufsrang 4.199
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Jodi Picoult versteht es immer wieder,
so zu schreiben, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte..
Jodi Picoult versteht es immer wieder,
so zu schreiben, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte..

„Wie weit reicht Vergebung?“

Jennifer Ernler, Thalia-Buchhandlung Hof

Jodi Picoult ist eine meiner Lieblings-Autoren und ich liebe jedes Buch von ihr. Dieses hat mir besonders gut gefallen und die Geschichte hat mich auch lange nach dem Lesen noch beschäftigt. Man fragt sich immer wieder, wie man selbst entschieden hätte. Denn eine Frage bleibt: Kann man das Schlimmste jemals vergeben und hat man überhaupt das Recht dazu? Wahnsinnig bewegend! Jodi Picoult ist eine meiner Lieblings-Autoren und ich liebe jedes Buch von ihr. Dieses hat mir besonders gut gefallen und die Geschichte hat mich auch lange nach dem Lesen noch beschäftigt. Man fragt sich immer wieder, wie man selbst entschieden hätte. Denn eine Frage bleibt: Kann man das Schlimmste jemals vergeben und hat man überhaupt das Recht dazu? Wahnsinnig bewegend!

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Ein Roman, der noch lange nachwirkt Ein Roman, der noch lange nachwirkt

Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein schwieriges Thema von Versöhnung und Verzeihen, Geschichte und Gegenwart, über dass Jodie Picoult berührend und gleichsam unterhaltend schreibt. Ein schwieriges Thema von Versöhnung und Verzeihen, Geschichte und Gegenwart, über dass Jodie Picoult berührend und gleichsam unterhaltend schreibt.

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Jodi Picoult landet mit jedem Roman einen Hit. Einfühlsam, vielschichtig, einfach toll. Wie immer... Jodi Picoult landet mit jedem Roman einen Hit. Einfühlsam, vielschichtig, einfach toll. Wie immer...

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Berührend und fesselnd Berührend und fesselnd

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Ein sehr intensives, fesselndes Buch über große moralische Fragen. Ein sehr intensives, fesselndes Buch über große moralische Fragen.

„Sehr intensiv “

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Ein wenig fehlen mir die Worte, um genau zu beschreiben, wie ich dieses Buch finde, aber ich werde es versuchen.

Dieser Roman ist sehr intensiv. Allein schon die Thematik hat es in sich - ein ehemaliger NS-Offizier bittet eine Jüdin, deren Großmutter selbst in einem Konzentrationslager war, um aktive Sterbehilfe - aber vorher soll sie ihm stellvertretend für alle jüdischen Glaubensangehörigen seine Gräueltaten verzeihen. Er schildert diese detailliert - äußerst detailliert - sodass mir beim Lesen so manches Mal die Spucke weg blieb. Aber nicht nur die Geschichte dieses Mannes ist nicht ohne. Die Protagonistin - Sage - ist selbst eine verwundete Persönlichkeit, die viele Facetten hat und eine starke Entwicklung durchmacht.

Wie in jedem Roman von Jodi Picoult wird auch dieser aus mehreren Perspektiven erzählt. Das macht es - wenn möglich - noch intensiver als es ohnehin durch die Thematik schon ist. Besonders als der für mich zunächst verwirrende Erzählpart der "Fantasy-Geschichte" - wie es mir vorkam - aufgeklärt wird, hatte ich schon einen Klos im Hals...

Man sollte dieses Buch bewusst lesen. Ich musste es durchaus einige Male weg legen und durchatmen. Aber ich war gefesselt. Ein einfühlsamer, intensiver, spannender, faszinierender und gleichzeitig schockierender Roman, der mich sehr lange begleitet hat.

Alles in allem ist dieser Roman ein Meisterwerk - beinahe der beste, den ich von dieser Autorin kenne. Auf meiner J. Picoult Bestsellerliste belegt er definitiv Platz 2. Meiner Meinung nach ein absolutes Must-Read.
Ein wenig fehlen mir die Worte, um genau zu beschreiben, wie ich dieses Buch finde, aber ich werde es versuchen.

Dieser Roman ist sehr intensiv. Allein schon die Thematik hat es in sich - ein ehemaliger NS-Offizier bittet eine Jüdin, deren Großmutter selbst in einem Konzentrationslager war, um aktive Sterbehilfe - aber vorher soll sie ihm stellvertretend für alle jüdischen Glaubensangehörigen seine Gräueltaten verzeihen. Er schildert diese detailliert - äußerst detailliert - sodass mir beim Lesen so manches Mal die Spucke weg blieb. Aber nicht nur die Geschichte dieses Mannes ist nicht ohne. Die Protagonistin - Sage - ist selbst eine verwundete Persönlichkeit, die viele Facetten hat und eine starke Entwicklung durchmacht.

Wie in jedem Roman von Jodi Picoult wird auch dieser aus mehreren Perspektiven erzählt. Das macht es - wenn möglich - noch intensiver als es ohnehin durch die Thematik schon ist. Besonders als der für mich zunächst verwirrende Erzählpart der "Fantasy-Geschichte" - wie es mir vorkam - aufgeklärt wird, hatte ich schon einen Klos im Hals...

Man sollte dieses Buch bewusst lesen. Ich musste es durchaus einige Male weg legen und durchatmen. Aber ich war gefesselt. Ein einfühlsamer, intensiver, spannender, faszinierender und gleichzeitig schockierender Roman, der mich sehr lange begleitet hat.

Alles in allem ist dieser Roman ein Meisterwerk - beinahe der beste, den ich von dieser Autorin kenne. Auf meiner J. Picoult Bestsellerliste belegt er definitiv Platz 2. Meiner Meinung nach ein absolutes Must-Read.

Nina Warnke, Thalia-Buchhandlung Rostock

Aus verschiedenen Perspektiven wird hier eine schwierige Thematik aufgearbeitet. Die sympathische Hauptfigur und das leichtfüßige Schreiben von Picoult sorgen für tolle Lektüre! Aus verschiedenen Perspektiven wird hier eine schwierige Thematik aufgearbeitet. Die sympathische Hauptfigur und das leichtfüßige Schreiben von Picoult sorgen für tolle Lektüre!

„Athmosphärisch dicht und total fesselnd!“

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Jodi Picoult hat mit ihrem neuesten Roman eine große Geschichte geschrieben, die mich unglaublich beeindruckt hat. Mehrere Erzählstränge führen den Leser in die Welt zweier Frauen, die eine Überlebende des Genozids der NS-Zeit, die andere ihre Enkelin, die mit inneren und äußeren Narben eines Autounfalls lebt. Ich habe diesen Roman genossen, er hat mich sehr berührt und erschüttert! Jodi Picoult hat mit ihrem neuesten Roman eine große Geschichte geschrieben, die mich unglaublich beeindruckt hat. Mehrere Erzählstränge führen den Leser in die Welt zweier Frauen, die eine Überlebende des Genozids der NS-Zeit, die andere ihre Enkelin, die mit inneren und äußeren Narben eines Autounfalls lebt. Ich habe diesen Roman genossen, er hat mich sehr berührt und erschüttert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
28 Bewertungen
Übersicht
23
4
1
0
0

Fesselnd!
von Tintenschoen am 14.02.2018
Bewertet: Taschenbuch

Hat mich nachhaltig beschäftigt: BIS ANS ENDE DER GESCHICHTE - Jodi Picoult ——————————————— Weder der Klappentext noch der seichte Anfang lässt erahnen mit welcher Wucht dieser Roman später „zuschlägt“. Er handelt vom dritten Reich und dem Holocaust und erzählt die Geschichten zweier (fiktiver) Zeitzeugen: Eines deutschen SS-Offiziers und einer Auschwitz Überlebenden.... Hat mich nachhaltig beschäftigt: BIS ANS ENDE DER GESCHICHTE - Jodi Picoult ——————————————— Weder der Klappentext noch der seichte Anfang lässt erahnen mit welcher Wucht dieser Roman später „zuschlägt“. Er handelt vom dritten Reich und dem Holocaust und erzählt die Geschichten zweier (fiktiver) Zeitzeugen: Eines deutschen SS-Offiziers und einer Auschwitz Überlebenden. Doch dieser Roman verdeutlicht nicht nur Gut und Böse- Schwarz und Weiß - sondern nimmt auch auf all das Bezug, dass dazwischen liegt: Alle Schattierungen von Grau! Und es wirft Fragen auf, die einen nachhaltig beschäftigen: Was macht uns zu einem guten/bösen Menschen? Wie konnte aus „normalen“ Menschen brutale Bestien werden, deren Gräueltaten bar jeder Vorstellungskraft liegen? Ab wann hat man sich jegliches Recht auf Vergebung verspielt? Es geht um Schuld und Sühne, Vergeltung und Vergebung und liest sich wie ein grausames Märchen, dass am Ende doch leider wieder auf tatsächlich statt gefundener Weltgeschichte beruht. Extrem aufwühlend und beschämend und gerade deshalb sehr lesenswert. Lediglich die um den Erzählkern gesponnene Liebesgeschichte, hätte für mich in diesem Buch nicht sein müssen.

Überwältigende Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2017
Bewertet: Taschenbuch

Jolie Picoult wirft Fragen auf,die mir unter die Haut gingen.Ein faszinierender Roman der noch lange im Gedächtnis bleibt.

Dieser fesselnde Roman lässt einfach nicht los.
von sk aus Werdohl am 12.09.2017
Bewertet: Taschenbuch

Klappentext: Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie... Klappentext: Sage Singer ist eine junge, leidenschaftliche Bäckerin. Als sie den allseits beliebten pensionierten Lehrer Josef Weber kennenlernt, entwickelt sich trotz des großen Altersunterschieds eine enge Freundschaft zwischen ihnen. Doch als Josef ihr eines Tages ein lange vergrabenes, schreckliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem Dilemma. Denn wo verläuft die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade? Meine Bewertung: Zum Cover: Das Cover wurde sehr schlicht, aber sehr schön gestaltet. Die weiß-blaue Farbe und die beiden Vögeln wirken sehr friedlich und dementsprechend könnte man von einer schönen Geschichte ausgehen. Aber es ist ein wenig irreführend, denn die Geschichte, die einen erwartet, ist wirklich heftig. Zum Inhalt: Auf ersten Blick wirkt dieser Roman nicht als ein Meisterwerk, der den Leser am Ende sprachlos lässt. Sage hat schon viel in ihrem Leben mitmachen müssen und wird durch Josef Webers Geständnis auch mit der eigenen Familiengeschichte konfrontiert. Sie wird in ein moralisches Dilemma katapultiert, welches ihre eigenen Probleme in den Hintergrund schiebt. Die Autorin setzt sich in diesem Roman nicht nur mit Sage und ihrer Familie auseinander, sondern auch mit dem schlimmsten Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges - dem Holocaust, dem Genozid. Ich bin sehr historisch-interessiert, dementsprechend hatte ich auch dies bezüglich Erwartungen. Zum Schreibstil: In diesem Roman gibt es zwei Zeitstränge und vier Perspektiven - Sage, ihre Großmutter Minka, Josef Weber und Leo Stein. Zudem gibt es noch die Kapitel, die aus dem selbst geschriebenen Märchen von Minka stammen. Am Ende der Geschichte fügt sich dann alles zusammen und bildet ein Gesamtwerk. Die Perspekitven sind durch verschiedene Schreibarten und Schreibstile gut übersichtlich. Auch die vorhanden Absätze, Dialoge und die kurzen Sätze ermöglichen einen guten Leseverlauf. Dieser Roman zeigt auch, dass sehr viel Recherche voraussetzt, denn die Passagen über den Holocaust sind derart detailliert und gleichzeitig glaubwürdig geschildert. Außerdem ist es Jodi Picoult gelungen eine gefühlsvolle und emotionale Geschichte zu schreiben. Mein Fazit: "Bis ans Ende der Geschichte" war mein erstes Buch von Jodi Picoult und ich muss sagen, dass dieser Roman meine Erwartungen absolut übertroffen hat. Jodi Picoult hat mit diesem Roman eine unglaublich bewegende und warmherzige Geschichte geschrieben, die einen als Leser beeindruckt und bewegt. Dieser Roman, der ganz still und leise in einer dörflichen Idylle beginnt, entwickelt sich zu einem grandios ausgearbeiteten Roman. Jodi Picoult verbindet auf wunderbare Weise einen spannenden und flüssigen Schreibstil mit tiefgehenden Themen, die einen beim Lesen sehr bewegen. Dementsprechend gebe ich diesem schönen, sensiblen und fesselnden Roman 5 von 5 Sternen. Einfach nur empfehlenswert!!