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Das Leben ist keine Kunst

Geschichten von Künstlerpech und Lebenskünstlern

(4)
Was verbindet eine Putzfrau mit einem abgehalfterten Superstar, einem Kneipenwirt, einem Regenmacher, einem Maler oder Wladimir Kaminers Mutter? Wie all die anderen unvergesslichen Menschen in diesem Buch zeigen sie, wie sich das Leben und die Kunst zu hinreißenden Geschichten verbinden. Geschichten von höchster Komik, aber auch von grandiosem Scheitern. Was übrigens die Putzfrau betrifft: Ihr Fazit einer Don-Carlos-Premiere an der Berliner Staatsoper ist so unvergesslich wie die Oper selbst: „Eine schöne Aufführung, wenn auch unaufgeräumt, die Kostüme der Sänger ungebügelt, die Dekoration staubig und das Theater im Ganzen schlecht geputzt …“
Rezension
»Kaminer schreibt Bücher, die immer intelligent und etwas anders sind.«
Portrait
Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Seit 1990 lebt er mit seiner Frau und inzwischen erwachsenen Kindern in Berlin. Mit seiner Erzählsammlung »Russendisko« sowie zahlreichen weiteren Bestsellern avancierte er zu einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren Deutschlands.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641150464
Verlag Manhattan
Verkaufsrang 19.994
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr witzig !! Sehr witzig !!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Zuviel Sowjet-Ostalgie, zu wenig typischer Kaminer-Humor :-(
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.03.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Autor: Wladimir Kaminer wurde am 19.07.1967 in Moskau geboren. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Ausbildung aus Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte danach Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er in Berlin-Prenzlauer Berg, wo er 1995 auch seine Frau Olga kennenlernte und mit ihr eine Familie... Autor: Wladimir Kaminer wurde am 19.07.1967 in Moskau geboren. Nach der Schule absolvierte er zunächst eine Ausbildung aus Toningenieur für Theater und Rundfunk und studierte danach Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 lebt er in Berlin-Prenzlauer Berg, wo er 1995 auch seine Frau Olga kennenlernte und mit ihr eine Familie gründete. Zu dieser Familie gehören die inzwischen erwachsenen Kinder Nicole und Sebastian, die Familien-Katzen und auch Wladimirs Mutter, die sogar eine Wohnung im gleichen Haus hat – allen wurden inzwischen schon eigene Bücher von ihm gewidmet. Bekannt wurde er als Veranstalter der legendären Russendisko im „Kaffee Burger“ in Berlin, die er mittlerweile auch weltweit veranstaltet. „Russendisko“ ist auch der Titel seiner ersten Buch-Veröffentlichung im Jahr 2002, das 2012 mit Matthias Schweighöfer in der Hauptrolle verfilmt wurde. Es folgten über 20 weitere Bücher zu den unterschiedlichsten Themen, außerdem Tätigkeiten als Radio-Moderator, Kolumnist und Autor für verschiedene Zeitschriften und Magazine. Seine Hörbucher hat er alle selbst eingelesen. Handlung: Wladimir Kaminer hat in diesem Buch Geschichten gesammelt über die Kunst, das Leben und Lebenskünstler, die beides miteinander verbinden, aber auch über diejenigen, die damit gescheitert sind … Fazit: Dies ist ein klassisches Cover der Kaminer-Bücher der letzten Jahre, auf dem mal wieder ein Portrait-Foto des Autors zu sehen ist. Das Buch lag jetzt schon längere Zeit auf meinem SuB, aber da ich mir ja vorgenommen hatte, nach Möglichkeit alle Kaminer-Bücher zu lesen, die mich eigentlich immer sehr begeistert haben, war dieses jetzt auch mal fällig. Die nachfolgend erschienenen Bücher habe ich nämlich bereits alle gelesen. Die 35 Kapitel von sehr angenehmer Leselänge sind auf gut lesbarem Schriftbild auf 253 Seiten vereint. Wie alle Kaminer-Bücher kann man dieses Buch mit seinen Kurzgeschichten ideal noch neben einem Roman lesen, da diese Kurzgeschichten alle in sich abgeschlossen sind. Der Stil ist wieder so, als würde einem ein guter Freund ein Stückchen aus seinem Leben oder dem anderer Leute berichten. Ich glaube, irgendwann musste es aber dann doch mal passieren, dass mich ein Buch Wladimir Kaminer nicht so recht begeistern kann. Dies ist jetzt hier der Fall. Irgendwie konnte ich leider mit den Stories von Anfang nicht „warm“ werden. Die Geschichten waren für meinen Geschmack recht zäh und es kam keine gute Laune auf, so wie bei den anderen Büchern des Autors. In den Geschichten dieses Buches ist wahnsinnig viel Sowjet-Ostalgie vertreten – für mich einfach too much. Keine Geschichte ist dabei, die mich so richtig zum Lachen gebracht oder berührt hat und der typische Kaminer-Humor, den ich so sehr mag, ist hier auch kaum vertreten. Ich bin froh, dass ich die neueren Kaminer-Bücher bereits gelesen habe und dort so richtig gute Bücher dabei waren, die einen zum Lachen gebracht haben. Ich weiß, dass Wladimir Kaminer es definitiv besser kann, als dieses Buch hier zeigt – das hier war jetzt für meinen Geschmack nichts. Wladimir Kaminer läuft mit offenen Augen durchs Leben, das ihm bisher immer so viele tolle aktuelle Themen geliefert hat, über die er humorvoll berichtete – er hat es eigentlich nicht nötig, so weit in die Mottenkiste zu greifen wie in diesem Buch. Leider gibt es von mir hierfür dieses Mal nur 3*** Sterne.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Tolles Buch, sehr gute Unterhaltung.

Anregender Einblick in den nicht planbaren Lauf des Lebens
von Michael Lehmann-Pape am 28.10.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es sind kleine Geschichten, Anekdoten, die Kaminer in diesem Buch sehr flüssig verfasst, sehr unterhaltsamer, ironisch pointiert und humorvoll in der Sprache dargeboten und, zu guter Letzt, mit ebenso viel Humor, aber auch tieferem Nachdenken (später) in den Ereignissen, die er schildert, gewürzt. Denn wer würde schon wirklich vermuten, dass... Es sind kleine Geschichten, Anekdoten, die Kaminer in diesem Buch sehr flüssig verfasst, sehr unterhaltsamer, ironisch pointiert und humorvoll in der Sprache dargeboten und, zu guter Letzt, mit ebenso viel Humor, aber auch tieferem Nachdenken (später) in den Ereignissen, die er schildert, gewürzt. Denn wer würde schon wirklich vermuten, dass hinter den „großen Dingen“ der Weltgeschichte, den auch persönlich großen Plänen immer eine unscheinbare, „kleine“ Kraft zu finden sein könnte, welche die „Fäden in der Hand“ hält. Und sei es eine einfache Toilettenfrau. Die zu tun bekam mit einem Konzert des damals noch bekannten US Rappers „50Cent“. Die ihn an ihrer Lokalität streng mit den Worten begrüßte: „50 Cent“. Aber das Autogramm des sichtlich geehrten Künstlers, auch in der sächsischen Provinz so gekannt zu sein, war nicht das, was die resolute Dame erwartete. Es kam zu Handgreiflichkeiten. Oder der verunglückte Plan, Modern Talking auf Russlandtournee zu schicken (der an den Künstlern scheiterte, vielleicht wegen der Eisbären?). Und doch gelang es in Russland, „seihte“ Popmusik zum Dauerbrenner zu machen. Mit einem einfachen Trick, der das Raubkopieren sinnlos werden ließ. Oder dieser Beamte in Russland, der alles daran setzt, eine für ihn inakzeptable Fassung homerischer Texte auf die Bühne kommen zu lassen. Aber egal, was er auch plant, er scheitert (und das auf Arten und Weisen, die den Leser tief erheitern). Viele Geschichten, mal mit „prominenter Beteiligung“, mal über Grundsätzliches im Ablauf von „gründlichen Planungen“, die, jede für sich, anregend zu lesen sind, sich dafür anbieten, hier und da weitererzählt zu werden und die alle in ihrer humorvollen Art darauf verweisen, dass zum einen Pläne in der Regel selten genauso eintreten, wie man es vorher wollte, das Leben eben nicht vollends kontrollierbar ist, all das aber gar nicht entscheidend zu einem schlimmen Ende führen muss. Wenn man einen Umgang mit solchen Ereignissen findet, das auch mal mit Gelassenheit oder auch Humor zu nehmen versteht und nicht gleich die Stadt fluchtartig verlässt, wie jener Beamte mit seiner gescheiterten Rettung Homers. Nicht in allen Geschichten in gleicher Qualität, aber im Gesamten sehr anregend und unterhaltsam zu lesen.